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Summernights

von IsiLupin
GeschichteAllgemein / P12
Ahkmenrah Jedediah Smith Larry Daley Nick Daley OC (Own Character) Octavius
04.01.2017
06.04.2017
17
35.788
7
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06.01.2017 1.579
 
Es dauerte nicht lange als ich in den Hallen des Museums stand und sie hatten wirklich nicht übertrieben, von A nach B sah man Exponate durch die Gegend gingen, auf eigene Faust oder mit Touristen. Sowas war echt geil und ich fragte mich, warum ich nicht vorher mal da gewesen wäre. Gerade wollte ich zum Informationsstand um nach dem Weg zur Ägyptischen Ausstellung zu fragen, als ein kleiner Affe aufgeregt angelaufen kam und mir auf die Schulter sprang. Erschrecken tat ich mich sehr, doch einen Laut gab ich nicht von mir. „Hallo ‚Kleiner Kerl,“ begrüßte ich den Affen nachdem mein Herz aufhörte wie wild zu rasen. Von weiter weg hörte ich eine Stimme rufen:“ Dexter! Dexter komm her!“ Nur ein paar Meter weiter sah ich einen Mann in Uniform, er musste Personal dieses Museums sein. Er musste gerufen haben, den als er mich sah legte er noch einen Zahn zu und entschuldigte sich ganz schnell, als er vor mir stand. „Es tut mir wirklich leid, so was macht er gerne, wenn er Leute mag,“ erklärte Mr. Daley. Sein Name stand auf einem Schildchen an seiner Uniform. „Kein Problem. Ich habe mich nur erschrocken, aber er ist echt ein hübsches Exemplar,“ erwiderte ich und Daley schaute mich nur verwirrt an, ehe er zum Affen namens Dexter sprach:“ Dexter, das war echt nicht in Ordnung. Darüber reden wir später noch mal! Jetzt ab zu deinem Platz und wehe ich finde dich nochmal auf einem Harmlosen Besucher!“ Der Affe steckte ihm die Zunge raus, dann machte er fröhliche Geräusche zu mir und verschwand im nächsten Gang. „Sorry noch mal, kann ich dir irgendwie helfen, als Entschädigung?,“ fragte Mr. Daley und ich schaute ihn erstmal verwundert an, da ich meine Konzentration auf den verschwindenden Dexter gelegt hatte. „Oh,“ erwiderte ich und räusperte mich kurz. „Allerdings, könnten sie mir sagen, wo ich die ähgiptischen Ausstellung finde?“ „Natürlich, Ahkmenrah wird sich freuen, dass er Besuch bekommt,“ „Ahkmen-was?,“ unterbrach ich ihn: ‘ Ahkmenrah, er ist ein Pharao und dass meiste in der Ausstellung bezieht sich auf ihn, seinen Sarkophag und die Tafel,“ Ich nickte um zu zeigen das ich verstand, dann erklärte mir Daley den Weg und ich ging los. Hoffentlich war kein Klopapier Zombie, sondern eine Animatronische Puppe seines früheren Ichs.  Der Weg war nur kurz, trotzdem hielt ich hier und dort einmal an um etwas genauer zu betrachten oder zu skizzieren. Was mich verwunderte war, dass niemand in der Ausstellung war, man hatte einen Raum so eingerichtet, wie ein Grabmal in einer Pyramide. Vielleicht hatten die Besucher auf Angst vor den großen Schakalen, die links und rechts standen an einem Durchgang zu einem kleineren Raum der Ausstellung. In dem kleineren Raum, war der Sarkophag des Akmenrahs, aber ich sah weder Mumie noch Puppe, ich sah niemanden in diesem Raum. Vielleicht wanderte er auch im Museum herum, aber Mr Daley meinte doch, dass er sich über Besuche freuen würde. Unschlüssig blieb ich im Türrahmen stehen. Irgendwann atmete ich ein und fragte in den Raum hinein:“ Hallo, ist hier irgendwer.“ Ein Poltern folgte, aber ich traute mich irgendwie nicht nach zu schauen, woher es kam. Organgenen Stoff und ganz viel Schmuck. Ein junger Mann sagte:“ Aber natürlich. Ich bin Akmenrah, vierter König der vierten Könige. Wie kann ich ihnen helfen.“ Doch alles was aus mir heraus kam war das Wort:“ Du!“ Vor mir und ich konnte schwören, dass das absolut unlogisch war, stand der Pharao aus meinen Träumen. Das merkte ich sofort, wie bei meinen Zeichnungen, erkannte ich sein Gesicht wieder.
Mir blieb die Luft zum Atmen weg und ich straumelte nach hinten auf eine der Besucherbanken. Ahkmenrah kam angerauscht, seine unzähligen Ketten und Schmuckstücke klingelten bei jedem Schritt.
„Sind sie in Ordnung?,“ fragte er behutsam. Ich wagte in seine Augen zu schauen, sie waren braun und man verlor sich in ihrer Tiefe. Kaum zu glauben, dass er nur ein Spezial Effekt war.
„Soll ich Larry holen?,“ fragte der Pharao weiter, aber ich schüttelte meinen Kopf. „Nein, Nein. Geht schon wieder,“ erwiderte ich und nahm einen tiefen Atemzug um mich wieder zu beruhigen. Vielleicht hatte ich unterbewusst schon mal einen Flyer des Museums gesehen und deswegen davon geträumt, also war es unlogisch so abzugehen.
„Bist du dir sicher?,“ er klang so besorgt, dass es mir irgendwie leidtat.
Irgendwie wollte ich meinen kleinen Anfall wieder gut machen, ich strich also meinen Rock zurecht nahm eine aufrechte Haltung ein. So wie meine Mutter es wollte, wenn sie doch mal mit uns zum Essen ging und am Ende ein Kollege von ihrer Arbeit mitkam. Dann nahm ich meinen Mut zusammen und schaltete die Stimme aus, die schrie:“ Du bist verrückt, das ist eine Puppe!“ und drehte mich zu Ahk, so kürzte ich ihn ab. Der Pharao hatte sich neben mich gesetzt und schaute durch seine so lebendig wirkenden Augen an. „Hey Ich bin Elenor, 18 und Zeichne sehr viel und können wir noch mal von vorne anfangen?,“ sprudelte es nur so los und zum Schluss lächelte ich schüchtern. Ahk war sich anscheinend nicht sicher, was oder wie er jetzt reagieren sollte, ehe er seine königliche Haltung annahm und erzählte:“ Ich bin Ahkmenrah vierter König der vierten Könige.  Wie kann ich ihnen helfen.“ „ Könnten sie mich duzen?,“ fragte ich erstmal, da ich absolut kein Fan vom Sie war. „Das kann ich machen, Elenor. Ich werde dir alles erzählen, was du wissen möchtest,“ erklärte er und schien im Gesicht lockerer zu werden, trotzdem kam noch der Pharao in seiner Gestik durch, jedoch war dies sicherlich seine Programmierung. „Oh,“ meinte ich und lächelte.“ Ich möchte in erster Line gar nichts wissen, aber wenn sie einverstanden sind, würde ich sie gerne skizzieren. Denn das versuche ich schon den ganzen Tag.“ Ahk sah mich verständlicher Weise verwirrt an. Also nahm ich meine Tasche von der Schulter und packte mein Skizzenbuch aus, es war ein einfaches graues Cover nichts Besonderes und blätterte die Seite auf, wo nur die Augen mir wirklich gelungen waren. Bei meiner Handlung erzählte ich:“ Ich zeichne viel, vor allem aus der Antike. Im Moment bin ich bei den Ägyptern. So, letzte Nacht hatte ich einen Traum von einem Pharao. Am Morgen hatte ich aber nur noch seine Augen im in Erinnerung. Ich habe versucht ihn zu malen, aber nur seine Augen gelangen mir. Ich fand den Flyer und dachte, die Ausstellung könnte mir helfen. Jetzt sah ich sie und weiß einfach, dass sie der Pharao sind aus meinen Träumen.“ „Wow,“ war seine Reaktion und schaute begeistert in mein Skizzenbuch. Nach einem kurzen Moment sammelte er sich wieder und sagte:“ Aber natürlich, du scheinst sehr begabt zu sein.“ Freudestrahlend drehte ich mich erneut meiner Tasche zu und zog einen Stift raus. Dann stand ich auf um einen besseren Blick auf ihn zu haben und erklärte: „Ich werde dich jetzt nur skizzieren. Deine Grundzüge aufnehmen. Ich möchte andere Besucher nicht aufhalten, dich irgendwas zu fragen oder zu bewundern, also werde ich das Hauptbild zu Hause anfertigen.“ Ich fing an erste Striche zu malen, auf der nächsten Seite meines Buches, als ich ein nuscheln von ihm war nahm. „Wie Bitte?,“ fragte ich während ich seine Kopfform auf Papier brachte. „Ach, als würde irgendwer kommen,“ wiederholte Ahk und ich hielt meiner Bewegung Inne und schaute der Puppe in die Augen. Vielleicht mag man mich für verrückt erklären, aber er kam mir echt vor. In diesem Moment musste ich mich selber verbessern. Der echte Ahk ist sein tausenden Jahren Tod, der sehe jetzt nicht so aus, wie der Mann vor mir. „ Wie meinen sie das?,“ hinterfragte ich. „Du kannst mich auch duzen, Elenor. Und die meisten finden es langweilig, sie wollen nur eine Mumie sehen,“ erzählte er mir und ich nickte nur betrübt. Ich malte weiter und damit er meine Gesichtszüge nicht sehen konnte, redete ich erst als mein Kopf gesenkt war:“ Also ich finde dich nicht langweilig. Ich habe zwar nichts Anderes im Museum hier gesehen und ich bin das erste Mal da, aber ist es nicht cool eine animatronische Puppe oder so zu haben, die aussieht wie Ahkmenrah, die einem etwas über die Ägypter erzählt?,“
„Ich bin doch keine Animatronische Puppe!,“ meinte er entrüstet und ich zog eine Augenbraue hoch und sah verwirrt auf. „Was bist du dann? Der echte Pharao kannst du ja nicht sein.“ „ Und was denkst du, wenn es so ist?,“ fragte er nach und machte mir leicht Angst, da er so mysteriös Sprach. Hoffentlich hatte er keinen Kurzschluss. „Wissen sie,“ meinte ich und schaute Ahk an. „Vielleicht sollte ich jetzt gehen es ist schon recht spät.“ „Nein, warte!,“ rief er und griff nach meiner Hand, die dabei war meine Sachen einzupacken. Ich erschrak leicht, weil seine Hand so warm war, wie die einer echten Hand. „Soll ich dir mal ein Geheimnis erzählen?,“ Ich schluckte hart, ich bekam echt etwas Angst vor Ahk. „Ich bin der echte Ahkmenrah und seit 4 tausenden Jahren, erwache ich jede Nacht zum leben. Alles liegt an dieser Tafel und seitdem wir hier ausgestellt sind, werden auch die anderen Ausstellungsstücke wach,“ erzählte er. Schockiert schaute ich ihn an, dann die Tafel auf die er gedeutet hatte, sah aus wie ein goldenes Kinderspiel. Er war verrückt musste einen Fehler haben. Was sollte der Mist. „Ich muss wirklich los,“ erklärte ich in einer zu hohen Tonlage und packte in Sekunden schnelle, Stift und Buch in die Tasche, ergriff diese und rannte zum Ausgang. Hinter mir hörte ich noch Ahks rufe:“ Bitte, denk nicht das wäre Humbug. Das denken sie alle, warum bin ich wohl allein!“
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