Summernights

von IsiLupin
GeschichteAllgemein / P12
Ahkmenrah Jedediah Smith Larry Daley Nick Daley OC (Own Character) Octavius
04.01.2017
06.04.2017
17
35.788
7
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Dieses Kapitel
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04.01.2017 2.377
 
Hey,
und Willkommen zu meiner Fangfiktion, ich habe neulich den dritten Teil zum ersten Mal gesehen und meine Liebe zu der Filmreihe ist wieder entfacht. Bevor das erste Kapitel kommt möchte ich mich noch für Fehler sämtlicher Art entschuldigen. :)
Aber Jetzt VIEL SPAß!


Mein Bruder Anton und ich lebten nun seit einigen Jahren in New York. Und wirklich niemals, nie, nie, niemals gab es für uns einen Grund ist Naturhistorische Museum zu gehen. Ich war jetzt 18 und er 12, lebten mit unserer Mom in einer süßen Wohnung am Rande von Manhattan und hatten nach der Schule meistens Sturmfrei, da Mom meist bis 20 Uhr arbeitete. Anton spielte entweder mit seinen Star Trek Actionfiguren, manchmal ich auch oder ging mit seinem Freunden im Park spielen. Ich verbrachte meine Zeit meistens mit Lesen und Zeichnen, ergo hatten wir nie einen Grund in unserer Freizeit dieses Museum aufzusuchen. Von der Schule aus sind wir dort auch nie hingegangen, bzw. ich wurde krank, als vor ein paar Jahren ein Wandertag dort hin ging.
Nun war es Sommer und ich war sein ein paar Wochen mit der Schule fertig. Es war warm in New York, ich fühlte mich wie in LA. Ich lag mit meinem Skizzenbuch auf dem Bett, trug meine neue Carmen bluse aus Jeansstoff mit weißer Spitze und dazu einen passenden Rock, der auch aus dem gleichen hellen Jeansstoff und weißer Spitze am Saum bestand. Das lange braune Haar zum Dutt hoch damit sie mich nicht nervten, starrte ich auf das Buch. Meine Leidenschaft war die Antike, viel Papier hatte ich schon mit Griechen und Römern bezeichnet und jetzt waren die Ägypter dran. Doch etwas war schwerer als sonst, ich versuchte nämlich einen Pharao zu malen der mir im Traum letzte Nacht erschienen ist. Als ich aufwachte blieben mir vor allem seine Augen im Gedächtnis, aber der Rest war verschwommen, weswegen ich seit Stunden versuchte ihn in mein Buch zu skizzieren.  Es war zum Haare ausreißen. Schon oft hatte ich in meinen Träumen von Personen geträumt aus längst vergessener Zeit und hatte sie am nächsten Tag Skizziert. Irgendwann erinnerte sich mein Gehirn dann an die Person und somit wusste ich, dass meine Skizze gut war. Dieses Gefühl fällte mir, naja bis auf die Augen. Die waren meiner Ansicht eins zu eins, gestochen scharf, genau, dass was ich geträumt hatte.
Frustrieren ließ ich meinen Kopf auf die kalten Buchseiten sacken und atmete laut aus.
Einen Moment verharrte ich in dieser Position ehe mich eine Stimme aus meinen Gedanken Riess. „Elenor! Ich habe Hunger!,“ Das war mein kleiner Bruder Anton. Meine Augen wanderten zur Uhr, die über meiner Tür hing, es war kurz nach eins. Mom würde erst in Stunden von der Arbeit zurück sein, von ihr hatte ich übrigens mein Outfit. Es war eine Entschädigung, dass sie mit uns dieses Jahr keinen Urlaub machte. Ich öffnete meine Zimmertür und ging dann den kleinen Flur entlang bis zu einer kleinen Eiernden Wendeltreppe. Richtig wir hatten eine Art Loft. Oben waren 3 Zimmer, Schlafzimmer, Meins und Antons Zimmer. Unten waren eine Wohnküche und das Bad. Von oben sah ich auf unsere rote Küche runter und konnte erkennen, dass Anton mit seinem Fußball auf dem Barhocker an der kleinen Kücheninsel saß. „Nehm den Ball runter,“ ermahnte ich meinen Bruder, als ich von der Treppenstufe auf den Paketboden wechselte. Schuldig hob er den Ball von der Kücheninsel und packte ihn auf den Boden. Am Vorbei gehen strobelte ich ihm durch die dunkelblonden gelockten Haare. Die locken waren von Dad, die Haarfarbe von Mom, ich hatte es genau anderes herum. „Wie wars?“ fragte ich und öffnete dann den Kühlschrank. „Ganz gut,“ nuschelte er nur. Der Inhalt des Kühlschrankes war eher nüchtern, mit hochgezogenen Augenbrauen, sagte ich eher an mich gerichtet:“ Sieht so aus als müsste ich morgen Einkaufen.“ Dann zog ich eine Packung Käse raus und fragte:“gegrillte Käsesandwiches?“ Anton nickte begeistert, war klar, es war ja auch sein Lieblingsessen. Also machte ich mich an die Arbeiten. Circa 10 Minuten später hatten wir jeweils ein Sandwich vor der Nase. „Was machst du am Nachmittag so?,“ fragte ich nach einer Weile des Schweigens. „Das Wetter ist gut also gehe ich wieder in den Park. Fußball oder Stark Trek,“ brachte Anton zwischen einem Kauen und dem nächsten heraus. „Gut vielleicht komm ich mit in den Park,“ meinte ich und nahm einen bissen vom Brot. Antons Gesichtsausdruck entgleiste als er aufgebracht von sich gab:“ Nein, du blamierst mich nur!“
Ich musste lachen, seit ein paar Wochen war ihm seine große Schwester peinlich. Aber in den Sicheren Vierwänden, war ich die jene die Uhura spielen musste und oder Chekov, die von Captain Kirk/ Anton rumkommandiert wurde. „Ach beruhig dich,“ erklärte ich und nahm seinen und meinen benutzten Teller. „ Ich wird dich nur bis zum Eingang begleiten, dann suche ich mir eine Parkbank und zeichne. Vielleicht hilft mir Sonne und Frische Luft bei meinem Pharao.“ Anton schaute mich verwundert an, ging dann aber um seine Hände zu waschen, während er mich mit dem Geschirr und der Spüle alleine ließ.
Zwanzig Minuten später waren wir auf dem weg zu dem kleinen Park nicht weit weg. Ja, ja es gab den berühmten Central Park, aber da war immer soviel los und in unserem kleinen Graten, so hatten wir den Park genannt, konnte Anton bequem alleine spielen. Auf dem Weg erzählte er mir einiges über die Enterprise, während ich einfach nur jeden kleinen Windhauch willkommen hieß. Von unserer Klimatisierten Wohnung konnte ich das nicht wirklich abschätzen, dass es so, so warm war. Fast wie in der Wüste. Am Eingang vom Park machte ich mit Anton eine Uhrzeit aus, wann wir uns wieder trafen. Den ab 16 Uhr, wenn langsam die Leute von der Arbeit kamen und es Abend wurde, durfte Anton dann nicht mehr alleine die paar Blocks zur Wohnung gehen. Regel unserer Mutter, obwohl sie nie zu Hause ist, wenn Anton vom Park kommt. Das hieß, wenn ich nicht wie heute mit ihm mitgehe, musste ich immer raus. Totall nervig. Aber bei unserem Vater konnten wir nicht leben. Er lebte jetzt mit Chelly in LA in unserer alten, tollen Wohnung. Sie war eine Giftschlange und mochte mich und Anton nicht. Aber vor allem mich nicht, wahrscheinlich, weil bei unseren vorletzten Treffen. Dad mir das Kompliment machte, indem er mich eine Natur Schönheit und so nannte. Chelly hatte das gehört und war eifersüchtig.  Schneewittchen-Komplex!
Aber sie kapiert halt auch nicht, dass falsche Haare und Brüste, lange Fingernägel und Nutten High Heels, nicht SCHÖN SIND! Dad zur Liebe sagte ich nichts, meinen Hass und Unglaube, dass er sie liebte verheimlichte ich. Meine Gefühle für Chelly hatte ich in ein paar unschönen Bildern festgehalten. Somit hatte ich meinen Vater sein fast 5 Jahren nicht mehr gesehen. Aber wir schrieben uns echte Briefe und schickten uns gegenseitig Fotos. Oft schrieb er mir dann, dass ich noch hübscher geworden bin und fragte dann auch, ob ich einen Freund hatte. Zum Glück konnte er nie sehen, wie peinlich mir das war, wenn ich diese Zeilen las. Nein, ich hatte keinen Freund. Es gab da ein paar Jungs, die mir Komplimente für das Aussehen machten oder die ich auch süß fand. Aber die Jungs waren alle nicht meins, irgendwie waren sie nicht interessant.
Mein Blick schweifte von meinem Skizzenbuch auf, seit geschlagenen zehn Minuten zeichnete ich einen Strich der Pharaonen Krone aus meinem Traum und radierte ihn dann wieder weg. Gerade wollte ich das Bild aufgeben, als beim vorbei gehen eines Mannes, aus seiner Aktentasche ein Flyer rausfiel. Erst wollte ich ihn noch anhalten und den Flyer zurückgeben, doch ich schaute ihn mir genauer an und las die Überschrift. Naturkunde Museum New York. Das war ein Flyer von dem Museum, wo ich noch nie drin war. Vorne waren Bilder einiger Ausstellungsstücke und unten rechts war eine Ecke andersfarbig in dieser stand:
NEW! Das Museum erwacht zum Leben. Neue Öffnungszeiten bis 01:00 Uhr morgens.

Irgendwie war das faszinierend und ich blätterte das kleine Ding auf, da war etwas mit einer Tour durchs Museum geführt von Theodor Roosevelt oder eine Safari mitten in New York. Eine ganze Seite dieser Broschüre war der Ägyptischen Ausstellung mit einer echten Mumie gewidmet. Das war cool und plötzlich hatte ich das Bedürfnis, was ich vorher halt nie hatte, diesem Museum einen Besuch abzustatten. Vielleicht konnte ich jemanden um Hilfe Bitten, mit meinen Ägyptischen Zeichnungen. Vielleicht sogar die Mumie selbst, denn nach diesem kleinen Heftchen würde ja alles zum leben erwachen. Darüber musste ich schmunzeln.
Ich schaute auf meine Armbanduhr. Es war halb fünf. Wow wie die Zeit verging. Nach dem Flyer würde die beste Zeit zum Besuch des Museums nach Sonnenuntergang sein. Dieser war erst abends, da es ja Sommer war. Also würde ich ersten Anton nach Haue bringen, ihm Abendessen machen und dann Mom einen Zettel hinterlassen oder sie Selber über meine Pläne informieren. Je nach dem.

Eine weitere halbestunde genoss ich einfach nur den Park. Skizzierte ein paar Tauben oder Blumen die ich sah. Ich brauchte keine Kamera ich hatte mein Skizzenbuch was ich überall mit hinnahm. Deswegen hatte ich schon tausende gefühlt voll. Um halb sechs aber machte ich mich auf dem Weg zum Ausgang um mich mit Anton zu treffen. Seine Knie waren dreckig, also richtig dreckig, weswegen meine ersten Worte zu ihm waren:“ Wenn du Abendessen haben willst, gehst du erst duschen.“  Wir bogen gerade um die Ecke zu unserer Straße, als Anton fragte:“ Mom kommt erst um acht wieder oder?“ Ich nickte betrübt, für ihn war die Situation noch beschießender als für mich. Er war sechs als sich unsere Eltern trennten und sieben, als wir nach New York zogen. Er verstand oder versteht es immer noch nicht, warum Dad uns nicht mehr besucht und noch weniger versteht er es, dass unsere Mutter so viel arbeite und nie da war. Weswegen ich als Große Schwester eine große Last zu tragen hatte, wahrscheinlich auch nicht aufs College gehe, damit ich für ihn da sein kann, bis er mindestens 16 ist, das heißt bis ich zweiundzwanzig bin. Schon oft hatte ich Diskussionen mit meiner Mutter abends, wenn er im Bett war. Wenn sie endlich Zeit hatte, da interessierte es mich auch nicht wie erschöpft sie war. Anton brauchte seine Mutter, ich auch, aber das gab ich als ältere nie zu. Ich erklärte ihr oft im ruhigen Tonfall, dass das so nicht ging, ich konnte nicht ihre Rolle übernehmen. Vor allem in meinem letzten Schuljahr aber, wurden es oft Streits, weil ich meinte ich könnte nicht nach der Schule für immer Zu Hause bleiben und die Mutter spielen und ähnliches. Durch ihre Erschöpftheit, wurde sie dann auch recht schnell sauer. Schimpfte und meinte:“ Du bist alt genug um nicht immer deine Mutter um dich rum zu haben und Anton ist kein Baby mehr! Ich gebe mein bestes! Irgendwie müssen wir doch in New York leben! Wer bezahlt den die Wohnung in Manhattan, gehst du arbeiten? Nein!“ Wegen letzteres suchte ich jetzt auch einen Job, wenn schon kein College, zu mindesten in den nächsten vier Jahren, dann wollte ich trotzdem Geld nach Hause bringen, damit Mama, wenigstens ein paar Stunden früher Schluss machen konnte. Ich meine für mein College müsste sie nicht zahlen, dass würde Dad übernehmen, solange Chelly das nicht herausbekommt. „Schau mal,“ fing ich an, als wir unseren Wohnungsblock erreicht hatten. ‘Ich mach uns bald das beste Abendessen was die Küche hergibt und bestelle Essen und dann können wir diesen neuen Star Trek Film noch mal anschauen.“ Anton nickte und stieg in den Fahrstuhl, der mittlerweile angekommen war. Wir fuhren hoch und ich schloss die Wohnungstür auf. Anton scheuchte ich sofort ins Bad. Mom würde uns umbringen oder ich ihn, weil der Dreck der von ihm auf die Möbel übertragen werden würde ich sonst wegputzen würde. Mein Blick in den Kühlschrank heute Mittag hatte mir klargemacht, dass nichts für das Abendessen da war, also zog ich gleich die Bestellnummer des Pizzaservice hervor.
Gegen sieben saßen wir dann vor dem Fernseher und aßen unsere Pizza, während Kirk und Spock sich gegenseitig fertigmachten. Mein Blick wanderte immer wieder auf die Uhr. Einerseits hoffte ich, wie jeden Abend, dass Mom früher nach Hause kommt für Anton, gleichzeitig aber hoffte ich, dass sie später kommen würde, so, dass ich nicht von Auge zu Auge ihr mein Vorhaben erklären müsse. Um halb neun war der Film zu Ende, unsere Mutter war noch nicht zu hause. Ich schmieß den leeren Pizzakarton in den Müll und machte sonstiges Sauber, während Anton noch etwas TV schaute.
Leise schlich ich mich von hinten an ihn heran und schrie:“ Das ist ein Hinterhalt! Wir Klingonen wollen das ihr jetzt ins Bett geht.“ Anton schrie auf vor Schreck dann meinte er beleidigt:“ Ich bin doch keine zehn mehr!“ „Aber du bist zwölf und es ist neun Uhr, mach dich fertig und pack dich ins Bett, wenn du noch liest ist das nicht mein Problem.” Beleidigt, aber auch glücklich, da ich ihm den Freiraum gab, noch wach zu bleiben und zu lesen oder so stapfte er ins Bad. Derweilen zog ich mir schon mal meine Schuhe an und packte in meine Tasche aus dem Park, noch mein Portemonnaie, da ich mit der U-Bahn fahren musste und schließlich Eintritt bezahlen sollte. Bevor ich ging schaute ich noch mal in das Zimmer meines Bruders. Er war Bettfertig, saß aber an seinem Schreibtisch und las seinen Comic während er irgendwas nebenbei aufschrieb. Ich stellte mich neben ihn und erklärte:“ Mach nicht zu lange, Mom wird auch bald da sein. Ich wäre dir Dankbar wenn du nur dein Zimmer verlässt, wenn du ins Band musst. Ansonsten stell keinen Unsinn an ich werde noch mal kurz weg sein.“ Die ganze Zeit hatte er nicht richtig zugehört, aber bei meinen letzten Worten schnellte sein Kopf hoch und er schaute mich mit großen Augen und fragte:“ Wo willst du hin.“ „In dieses Naturhistorische Museum, was auch nachts aufhat. Ich will was recherchieren und du meinst doch immer, dass du jetzt ein großer Junge bist, also verhalte dich auch so.“ Ich wuschelte ihm durch die Haare als Abschied und verließ dann sein Zimmer. Am Kühlschrank klebte ich noch eine Notiz für meine Mutter an. „Bin im Museum, Wir habe kein Essen mehr. Elenor.“ Daraufhin ging ich und machte mich auf den Weg zu diesem Museum.
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