Goldstaub

von KayaRen1
GeschichteHumor, Romanze / P12
James "Jamie" MacKenzie Fraser OC (Own Character)
01.01.2017
05.10.2018
4
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-Madisons Sicht-

-Prolog-
,, Ich kann das nicht.“ meinte ich und schüttete mir ein weiteres Glas Whisky ein, während Laura mich streng betrachtete .
,,Musst du aber, ich will es endlich wissen!“ schrie sie, stand auf und lief in meinem Zimmer auf und ab.

,,Do you miss me like I you?“ murmelte ich, in Gedanken sagte ich dies an Jamie.
,,Wenn vermisst du?“ fragte sie mich nun und setzte sich nun.
Sollte ich es wirklich tun? Das alles erzählen, aber sie wird es mir nicht glauben, es ist doch völlig komisch, die ganze Geschichte, die ich mir selbst nicht abkaufen würde, wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte.
,,Aye, du hast ein Recht auf die Wahrheit, aber ein Schluck Whisky könnest du gebrauchen.“ schloss ich, um sie zu beruhigen.


,,Dieses starke Teufelszeug?“ fragte sie mich.
,,Ja, es ist besser, glaube mir, dass gleich wird sehr schwer zu glauben, aber  bitte, denke nicht das ich dich gleich anlüge, weil die Wahrheit anders ist, all das was du gleich hörst, Laura, stimmt, ich konnte es dir nicht erzählen, es schmerzt mich über Jamie zu reden.“ begann ich und gab ihr ein Glas.

,,Es geht also um einen Jamie.
Ich werde dir glauben, versprochen, aber ob ich es verkraften kann, dass kann ich dir nicht versprechen.“ hauchte Laura, und nahm einen ersten Schluck.


Bevor ich anfing, holte ich ein Bild aus dem Nachttisch.
,,Das waren wir.“ fing ich an, und gab es ihr.
,,Der sieht aber toll aus, wann seht ihr euch wieder?“ fragte sie lächelnd und betrachtete das Bild, dass mich und Jamie lachend zeigte, ich hielt mein Gesicht mit beiden Händen zu, denn ich wollte damals in dieser Situation nicht fotografiert werden.

,,Nie wieder, Jamie ist, war der tollste Mann in meinem Leben.“ sagte  ich und versuchte zu lächeln.
,,Er ist tot?“ fragte sie und schaute mitleidig.
,,Nicht richtig.
Es fing alles an, als ich in Schottland war, am Craigh na Dun, einem altem Steinkreis aus dem Mittelalter, es war schon Abend, die Sonne war nur noch leicht über dem Wasser des Sees in der Nähe zu sehen, ich ging um die Steine, zu dem größten der Steine, hörte ein Summen, dass immer stärker wurde, ich schaute mich in alle Richtungen um, hörte eine männliche Stimme aus dem Stein, ja es klingt bescheuert, war aber so.
Es wurde plötzlich wieder hell, und ein Mann, in Schottentracht lag vor mir, rote Haare, groß, Jamie eben.“ weiter kam ich nicht, ich musste sie sehen, wie sie reagierte.

,,Weiter.“  schluckte sie und doch merkte ich, dass sie nicht dachte, dass ich einen an der Klatsche hatte.
Was mich zum Lächeln brachte.

,,Ich trug meinen roten Kilt für Damen, mit einer schwarzen Strumpfhose, die mir vor Aufregung an den Beinen klebte, als der Mann die Augen öffnete, anfing mich von oben bis unten zu betrachten.




12. 1. 2014-
Der Mann öffnete die Augen, die panisch von rechts nach links rannten, immer und immer wieder.
,,Geht es Ihnen gut?“ fragte ich ihn und zog ihn an seinem rechtem Arm hoch, so das er nun saß.
,,Ich muss zurück, nach Culloden…“ murmelte der rothaarige.

Verwirrt schaute er mich an, als er meinen Kilt anschaute.
,,Sind Sie Schottin?“ fragte er, immer noch auf den Kilt schauend, aber nun schaute er in mein Gesicht, dass von braunen Haaren umgeben war.


,,Nein, bin ich nicht.“ meinte ich und half ihm auf.
,,Wo kommen Sie dann her ? Wer sind Sie überhaupt?“ fragte er mich und schaute immer noch verwirrt.
,,Madison Muray.“ erwiderte ich und schaute in die Richtung, die der Schotte verfolgte.
,,James Alexander Malcom MacKenzie Fraser.“ erwiderte dieser und seine Mundwinkel zuckten kurz nach oben.


,,Ich bin aus Deutschland.“ lächelte ich.
,,Deutschland?“ fragte Fraser verwirrt.
,,Ja, Deutschland, neben Frankreich und den Niederlanden.“ sagte ich knapp.

Wieso kannte er Deutschland nicht?
James Fraser kam mir sowieso komisch vor, er kannte Deutschland nicht, trug ein Schwert, und war generell sehr altmodisch gekleidet.
Außerdem kannte er anscheinend nichts hier.

Quatsch, es gibt keine Leute die durch die Zeit reisen können, niemals.
Wenn er aus dem Mittelalter käme, dann wäre er doch tot.
Madison, du wachst gleich auf, es ist alles ein Traum!


,, Sie meinen Preußen?“ erwiderte Fraser und zupfte sich etwas von seiner altmodischen Jacke.
,,Wenn Sie es so nennen wollen, Mr Fraser.“ lächelte ich und lief im Kreis.
,,Aye, so wird dieses Land doch genannt, aye ?“ hauchte er und betrachtete mich, wie jemand, der verrückt geworden war.


,,Nun, eigentlich heißt es Deutschland, Preußen hieß es mal, lange her, im Mittelalter, aber nicht heute, immerhin haben wir 2014.“ lachte ich, worauf er seine Lippen leicht gereizt spitze.
,,Was gibt es dazu zu lachen? Außerdem ,  wir haben 1746.“ knurrte er und folgte mir, ohne das ich ihn gebeten hatte zu meinem Auto.
,,Was ist das für eine Erfindung?“ fragte er erstaunt, als er fassungslos über das Auto strich.
,,Sie sind lustig, sind sie Schauspieler?“ lachte ich und lehnte mich ans Auto.



,,Nein, ich spiele das nicht.
Ich frage mich nur wo ich bin und welches Jahr wir haben, haben wir wirklich 2014?“ fragte er immer noch den Blick auf meinen BMW gerichtet.
,,Ja. Wo ist ihr Haus?“ fragte ich ihn, doch er schien mir keine Antwort geben zu können, er musste wirklich nicht von ihr sein, wenn er ein Auto so betrachtete, wie etwas magisches, aber das war es längst nicht mehr.

,,Soll ich Sie mitnehmen, zum nächsten Hotel?“ fragte ich und öffnete die Autotür, damit er sich setzen konnte.
,,Aye, das wär nett von Ihnen.“ erwiderte er knapp und setzte sich so vorsichtig hin, als ob der Sitz kurz vor dem Zerfallen war und starrte auf den Anschnaller, der neben ihm war.

,,Sie müssen das um sich legen, sonst fliegen sie bei zu schneller Geschwindigkeit durch die Scheibe vor ihnen.
Nehmen Sie das Teil dort, ziehen sie es bis zu diesem Teil links von ihnen und drücken das silberne in das rote, bis es leicht klickt.“ lächelte ich und zeigte auf die zwei Teile, die zusammen gehörten.

Er tat das, was ihm gesagt wurde, ich schnallte mich ebenfalls an und fuhr los.
,,Ein komisches Gefühl.“  meinte Fraser und versuchte ruhig zu bleiben.
,,Eigentlich ist es wie eine Kutsche, nur es sieht anders aus und ist schneller.“ grinste ich.
Die ganze Fahrt über staunte James Fraser über die Gebäude, die ganzen anderen Autos, die Werbetafeln, mein Handy, was er Zauberkasten nannte.


,,So da wären wir.“ lächelte ich ihn an und half ihm aus dem Auto.
Als wir das kleine Hotel betraten, fragte ich die Frau an der Theke, ob ein Zimmer noch frei wäre.
,,Aye, ich habe noch eins, ist es für Sie?“ fragte sie mich und lächelte.
,,Nein, für den Mann dort hinten, Mr Fraser.“ erwiderte ich, sie nickte und gab mir einen Schlüssel mit der Nummer 345 .

Nachdem ich Fraser geholt hatte lief ich mit ihm durch die Gänge, bis wir vor seinem Zimmer standen und ich ihm den Schlüssel gab.  
,,Da wären wir, Mr Fraser.“ sagte ich knapp und versuchte ein Lächeln, um die Situation zu entspannen.

,,Danke.“ meinte er und seine Lippen wurde nach einem kurzem
Lächeln zu einem schmalen Strich.

,,Bis morgen.“ grinste ich.
,,Bis morgen?“ fragte er verwirrt.
,,Jemand muss Ihnen ja helfen.“ antwortete ich und ließ ihn verwirrt stehen.


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Hey!
Das war der Prolog zu " Goldstaub" , ich hoffe er hat euch gefallen, würde mich über Meinungen freuen.
Schönen Tag noch,
KayaRen1
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