Angels Geschichte

KurzgeschichteFamilie, Freundschaft / P12
Elijah Mikaelson OC (Own Character)
01.01.2017
11.01.2017
5
10298
2
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Hallo liebe Leser, wie bereits angekündigt findet ihr hier die kleine Fortsetzung meiner FF von Cleo, Angel und Elijah. Ich hoffe, dass sie euch gefällt.

Desweiteren wünsche ich allen ein wunderschönes, gesegnetes neues Jahr. Auf dass 2017 ein gutes Jahr wird. Für uns alle<3

Nun wünsche ich euch allen viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Mal^^ Über Reviews würde ich mich sehr freuen.
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Fünf Jahre nach dem Tod von Dahlia

„Mummy! Schau doch, was Dad mir geschenkt hat!“ Cleo schaute lächelnd von ihrem Buch auf, als sie zwei kleine Hände auf ihren Knien spürte. Sie sah in die braunen Augen ihrer kleinen Tochter. Angel war mittlerweile fünf Jahre alt und schon ein lebensfrohes Kind. Sie liebte ihre Familie, in der sie lebte. Cleo erinnerte sich nicht gerne zurück an die Zeit vor ihrer Geburt. Damals war sie noch die Frau von Niklaus gewesen, heute war sie mit Elijah verheiratet. Ihr langer Weg hatte sich aber gelohnt und wenn sie nun ihre Tochter ansah fragte sie sich, wie sie jemals ohne ihren Engel hatte leben können.

„Sie wird immer mehr wie du“, ertönte eine Stimme und Cleo schaute nach links. Freya kam die Treppe herunter mit Hope an der Hand. Rebekah hinter ihnen her, die Cleo anlächelte. „Äußerlich vielleicht, aber innerlich gleicht sie mehr ihrem Vater“, antwortete Cleo und strich Angel über die braunen Locken. Sie gingen ihr bis zu den Schultern und ließen sie wilder aussehen als sie war. Elijahs Tochter hatte viele Charakterzüge von ihm. Ihre Ruhe, die sie immer ausstrahlte und vor allem ihre Art immer allen alles recht zu machen. Sie liebte es, wenn sie ihrem Vater ein Bild von sich zeigen konnte. Das Talent fürs Zeichnen hatte sie definitiv von Cleo, auch wenn ihre Kinderzeichnungen erst einen Teil ihres Talentes zeigten.
Angel war nicht nur der Stolz ihrer Eltern, sondern auch beliebt bei Cleos Freunden. Sie wurde umsorgt und verwöhnt. Jeder wusste, welche Aufgabe sie erwartete. Aus der ganzen Welt kamen die magischen Wesen nach New Orleans um sich Angel anzusehen und ihr Geschenke zu bringen. Cleos Armee beschützte sie Tag und Nacht. Angel wusste noch nichts von ihrer Aufgabe, sie konnte nichts damit anfangen und Cleo war mit Elijah einer Meinung, dass sie früh genug damit konfrontiert werden würde.

„Das ist wirklich wunderschön“, sagte Cleo gerade zu Angel, die ihr ein hübsches, goldenes Armband hinhielt. Sie erkannte es. Es kam aus dem 18. Jahrhundert und gehörte einer Königin namens Luise Ulrike. „Vater sagt, dass sie jemanden sehr besonderem gehört hat“, meinte Angel stolz und hüpfte auf und ab wie ein Gummiball. Hope versteckte sich Sicherheitshalber hinter Freya. Angels Temperament und ihre Ausdauer waren der Tochter von Klaus und Hayley bekannt. „Dein Vater hat es auch jemand besonderem geschenkt. Darf ich?“, fragte Cleo und nahm ihrer Tochter das Armband ab. Sie befestigte es um ihren Arm und lächelte. Im nächsten Moment wurde Angel hochgehoben und landete auf den Schultern ihres Vaters. Elijah sah auf Cleo herab.
„Wie ich sehe war mein Geschenk das Richtige“, meinte er und Angel hielt sich an seinen Haaren fest. Für ihre fünf Jahre war sie außergewöhnlich schlau und konnte sich viele Dinge merken. Cleo schaute gerne zu, wenn sie mit Hope zusammen im Hof fangen spielte. Unter den wachsamen Augen ihrer Väter verstand sich.
Anfangs war es kompliziert gewesen sich an dieses Leben zu gewöhnen. Die Geschichte zwischen Klaus und Cleo musste ruhen, beide mussten lernen sich wieder zu vertrauen. Als die Familie Angel nach und nach kennen gelernt hatte, waren sie begeistert von ihr. Vor allem Rebekah liebte ihre Nichte. Und Cleo war hingerissen von Hope, die ebenfalls fünf Jahre alt war.
Irgendwann war jedoch die schwere Zeit vorüber. Während Klaus Cleo ihre Liebe zu Elijah zugestand und seine Taten bereute, verzieh sie ihm ebenfalls und die Familie konnte zusammenleben. Hayley hatte einen Wolf aus dem Bayou namens Jackson geheiratet und Rebekah war mit Marcel zusammen. Dieser war nur unter großem Druck durch die Armee bereit gewesen, den Posten als König zu räumen. Seit Cleo hier war, herrschte in der Stadt wieder Ordnung und er durfte an ihrer Seite sein und sie beraten. Drake, Lynn und Ethan blieben so die zweiten Anführer der verschiedenen magischen Wesen und verbreiteten die Existenz von Angel auf der Welt. Da sie nicht nur gute Erfahrungen damit machten, hatten Cleos Freunde viel mit denen zu tun, die sich gegen Cleo und ihre Tochter wehrten. Jeder wollte selbst an ihre Stelle treten und daher mussten sie auf sich achtgeben.

„Dein fünfter Geburtstag ist ja auch etwas ganz Besonderes“, sagte Cleo zu ihrer Tochter. „Man wird nur einmal fünf“, stimmte Elijah zu, hob Angel von seinen Schultern und beugte sich herunter um Cleo zu küssen. „Ich bin deiner Meinung. Ich erinnere mich an meinen fünften Geburtstag vor vielen Hundert Jahren“, ertönte eine Stimme und Hope quietschte fröhlich auf und rannte los – um sich zwei Sekunden später in die Arme ihres Vaters zu werfen. Klaus kam auf sie zu.
„Was hast du geschenkt bekommen?“, fragte Angel eifrig und schnappte sich ihren großen Teddy von der Bank. Rebekahs Geschenk. „Damals hielt man nicht viel von Geschenken“, erklärte Klaus ihr und ließ Hope herunter. In diesem Moment kam Esther die Treppe herunter und hielt ein rotes Päckchen in den Händen. Angel drückte sich an Elijah und umklammerte sein Bein. „Was hast du geschenkt bekommen, Großmutter?“, fragte sie scheu. Esther war selten bei ihren Kindern zuhause. „Ich weiß es nicht mehr, mein Kind. Hier“, sagte die Hexe und reichte ihrer Enkelin das Packet. Angel öffnete mit flinken Fingern das Päckchen und hielt wenige Minuten später voller Begeisterung eine große Packung Süßigkeiten in den Fingern.

„Danke!“, jubelte sie und dann fiel ihr Blick auf Hope, die sich hinter ihrem Vater versteckte. Ebenso wie sie ruhig sein konnte, konnte Angel auch laut sein. Hope hingegen war meist still, aber sie konnte auch laut werden. Vor allem, wenn die beiden Kinder miteinander spielten. Jetzt gerade sah Hope her aus, als wollte sie irgendwo anders sein. Sie klammerte sich an die Hand ihres Vaters. Klaus blickte sanft auf sie herunter. Hayley und Jackson kamen erst gegen Abend. Sie wohnten ebenfalls in dem großen Haus. Die ganze Familie wohnte hier und seit dem Ausbau konnte jeder eine eigene Wohnung haben.

Cleo wurde abgelenkt, als Angel an ihrem Ärmel zog. Sie beugte sich herunter und ihre Tochter flüsterte etwas in ihr Ohr. Cleo lächelte. Natürlich konnten die anderen es ebenfalls hören, doch niemand sagte etwas. Nach Angels Worten, schaute Cleo sie liebevoll an. „Das ist lieb von dir. Frag sie doch ganz freundlich“, meinte sie und Angel nickte. Ihre Locken wippten hinter ihr her, als sie auf Hope zutanzte.
„Willst du mitessen? Daddy sagt ich bekomme von so vielen Süßigkeiten Bauchschmerzen“, meinte sie unschuldig. Cleo lachte. Das sah Elijah ähnlich. Es gab bestimmt nur noch eine Hand voll Bücher, die er zum Thema Kinder nicht gelesen hatte. Vor allem mit der Ernährung seiner Tochter kannte er sich bestens aus und achtete genau auf ihr Essen. Hope nickte scheu und nahm sich eine kleine Tafel Schokolade aus dem großen Packet. Angel grinste und setzte sich direkt vor Niklaus hin. Es dauerte keine fünf Minuten, bis beide Mädchen vor der Packung saßen und zusammen die Süßigkeiten vertilgten.

„Mummy!“, ertönte der Schrei von Angel plötzlich und sie sprang hoch. Cleo, die sich gerade an Elijahs Schulter lehnte, zuckte zusammen. „Ja mein Schatz?“ „Marcel hat gesagt, dass ich zu meinem Geburtstag in dreizehn Jahren die Welt geschenkt bekomme!“, sagte Angel mit großen Augen. „Die Welt mag etwas übertrieben sein“, hörte sie Niklaus sagen. „Du bekommst eine Macht über die Welt. Sagen wir es so“, erklärte der Hybrid und Angel hörte aufmerksam zu. Dann schüttelte sie wild den Kopf und nahm Hopes Hand. „Ich will aber, dass Hope und ich zusammen die Welt bekommen! Ich will, dass sie auch mitspielen darf“, beschwerte sie sich und Hope stimmte zu. „Bitte Daddy“, sagte Hope mit großen, treuen Augen zu Klaus, der seine Tochter angrinste. „Euch gehört schon die Welt. Ihr seid unsere Welt“, sagte er und packte Hope um sie zu kitzeln.
„Irgendwann wird sie es erfahren müssen“, raunte Elijah Cleo währenddessen ins Ohr. Sie nickte  und schaute den beiden Mädchen zu. Angel sprang gerade auf den Rücken von Klaus und versuchte Hope damit zu befreien. „Ich will, dass sie eine normale Kindheit hat und dann irgendwann lernt, was sie wissen muss. Niemand soll sie unter Druck setzen. Sie wird ihren Weg gehen und den Platz einnehmen, der ihr gehört. Und wenn sie Hope dabeihaben will, dann werde ich sie nicht davon abhalten“, sagte sie leise. Elijah drückte sie an sich. „Sie wird eine so gerechte und mächtige Herrscherin werden, wie ihre Mutter“, meinte er zu Cleo. „Und sie wird genauso geliebt werden.“ Er küsste ihre Stirn.

„Daddy! Du schenkst mir das Weltall! Tante Rebekah sagt, dass im Weltall ganz viele Kugeln herumfliegen“, sagte Angel vergnügt und packte Elijahs Hand. Dieser ließ Cleo los und ging vor ihr in die Hocke. „Ich würde dir alles schenken, mein Liebling“, sagte er ernst. „Aber erst einmal bekommst du die Welt und danach können wir uns das Weltall vornehmen.“ Cleo hörte an seinem Tonfall, dass er bei diesen Worten schmunzelte. „Und dann bin ich eine große Prinzessin. Wie Jasmin aus Aladdin“, staunte Angel über Elijahs Worte und lachte. „Dann will ich von Freya einen verzauberten, fliegenden Teppich“, verlangte sie und Freya kicherte. „Mal sehen was sich machen lässt.“
„Darf ich mit Angel raus gehen? Wir suchen Cami“, hörte Cleo leise die Stimme von Hope. Klaus nickte. „Aber seit vorsichtig. Und bringt Cami gleich hier her, nicht erst nachdem ihr sie einmal durch die Stadt geführt habt“,  murmelte er. Hope ergriff die Hand ihrer Freundin und Angel winkte Elijah und Cleo wild zu, bevor die beiden Mädchen das Grundstück verließen. „Lass sie alleine gehen, Cami wohnt nur zwei Häuser weiter“, sagte Cleo mit gespieltem Ernst, als Elijah dabei war die Verfolgung aufzunehmen. Er ließ Angel noch immer nicht gerne alleine aus dem Haus. Obwohl sie schon Beschützer hatte, die sie den ganzen Tag im Auge hatten. In dieser Hinsicht war selbst Klaus harmloser. Beide Väter hatten einen sehr großen väterlichen Beschützerinstinkt.

„Ich kann es kaum erwarten, wenn einer von den beiden den ersten Mann mit nach Hause bringt“, meinte Rebekah gerade und Cleo kicherte. „Das wird ein Spaß.“ „Sprecht nicht davon“, verlangte Elijah. „Die Zeit vergeht sowieso schon zu schnell.“ Und auch diesmal stimmte Cleo zu.
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