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And will you take a life with me?

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Het
Newt Scamander OC (Own Character)
31.12.2016
30.08.2020
60
159.687
78
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413 Reviews
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
14.04.2017 2.700
 




Everybody needs inspiration
Everybody needs a song
A beautiful melody
When the nights are long

'Cause there is no guarantee
That this life is easy

Yeah when my world is falling apart
When there's no light
To break up the dark
That's when I, II look at you
When the waves are flooding the shore
And I can't find my way home any more
That's when I, II look at you

When I look at you
I see forgiveness
I see the truth
You love me for who I am
Like the stars hold the moon
Right there where they belong
And I know I'm not alone

Yeah when my world is falling apart
When there's no light
To break up the dark
That's when I, II look at you
When the waves are flooding the shore
And I can't find my way home any more
That's when I, II look at you

You appear just like a dream to me
Just like kaleidoscope colors that cover me
All I need
Every breath that I breathe
Don't you know you're beautiful
Yeah, yeah, yeah

When the waves are flooding the shore
And I can't find my way home any more
That's when I, II look at you

I look at youYeah,
Whoa-oh,
You appear just like a dream to me



Miley Cyrus-When I look at you



*****************************





https://www.youtube.com/watch?v=AWCPS6CXmt0



Seit einer Woche hatte ich nun im Haus von Newts Eltern gelebt und sie waren ausgesprochen nett und gütig zu mir, behandelten mich wie eine Tochter, doch hatte ich mich leider nicht noch einmal unbewusst an etwas erinnert.

Es schien völlig unmöglich, doch wollte Newt einfach nicht aufgeben, wie es schien.

Immer wieder versuchte er mich in Situationen zu bringen, die mich vielleicht auf etwas stoßen würden, zum Beispiel hatte seine Mutter mir gestern ihre Hippogreife gezeigt, in der Hoffnung ich würde mich an das erste Mal erinnern, als sie sie mir gezeigt hatte.

Sein Vater hatte mir ein Buch gegeben und gesagt, ich hätte es ihm zu Weihnachten geschenkt.

Sogar sein Bruder war gestern vorbei gekommen und hatte sich ewig mit mir über Quidditch unterhalten, doch nichts hatte geholfen.

Es war ja lieb, wie sehr sie sich bemühten, doch stimmte es mich immer trauriger, da es nicht zu funktionieren schien.

Ich hatte mich schon früh in das Zimmer zurückgezogen, das sie mir freundlicherweise überlassen hatten, als es plötzlich an der Verbindungstür vom Badezimmer zu Newts Zimmer klopfte.

Gedämpft durch die geschlossene Tür hörte ich seine Stimme: „Würdest du die Tierwesen sehen wollen? Annie vermisst dich sehr“

Einerseits wollte ich nein sagen, da ich nicht erneut enttäuscht werden wollte, andererseits, wollte ich die Tierwesen die wir zusammen gerettet hatten, wirklich gerne sehen.

Seufzend richtete ich mich vom Bett auf und lief auf die Tür zu, kurz zögerte ich, ehe ich die Türklinke hinabdrückte und die Tür öffnete.

Newt stand unsicher vor mir und blickte auf meine Füße.

„Hallo“ Murmelte er und ich musste lächeln, wegen seiner Unsicherheit.

„Hallo“ Gab ich leise zurück und biss mir kurz auf die Unterlippe.

Nach unserem Kuss hatten wir nicht wieder darüber gesprochen.

Entweder, weil es ihm zu unangenehm war, oder weil er vielleicht wirklich nicht dasselbe empfand.

Es war anhand seiner Erinnerung auch schwer zu sagen, was genau er empfand, da ich ja seine Antwort auf Letas Frage nie gehört hatte.

Wie sehr ich mir doch wünschte, er hätte diese Erinnerung komplett gelassen.

Zu gerne wüsste ich was hinter seinen warmen Augen vor sich ging.

„Ich würde die Tiere gerne sehen“ Sagte ich schließlich, was Newts Mundwinkel leicht zucken ließ, ehe er nickte und sich von mir abwandte.

Ich folgte ihm in sein Zimmer und sah mich gebannt um.

Es war nicht so, dass ich mich daran erinnern konnte schon einmal hier gewesen zu sein, aber dieser Raum schien mir so unglaublich vertraut, das ich ziemlich genau wusste, dass ich es schon einmal war.

Newt holte einen alten, ledernen Koffer hervor und klappte seinen Deckel auf.

„Sie sind also wirklich alle in deinem Koffer?“ Fragte ich erstaunt und hätte nicht gedacht, dass diese Erinnerungen stimmten.

Er nickte: „Ja, so war es leichter sie während unserer Reise zu transportieren“

„Verstehe“ Murmelte ich und wartete.

„Du zuerst“ Sagte er und trat ein wenig von seinem Koffer zurück.

Vorsichtig trat ich näher heran und sah gebannt in den dunklen Koffer.

„Du brauchst dich nicht zu fürchten“ Sagte er und ich runzelte die Stirn: „Ich fürchte mich nicht!“ Protestierte ich und setzte meinen ersten Fuß auf die Leitersprosse in der Dunkelheit.

Schnell raffte ich den Saum meines Kleides in einer Hand, sodass Newt sicherlich viel zu viel von meinem rechten Bein sehen konnte, als mir lieb war, aber anders wäre ich nicht nach unten gekommen und nach ihm die Leiter nach unten gehen wollte ich auch nicht, wenn dies bedeutete, das er mir unter das Kleid hätte gucken können.

Auch wenn er dies vermutlich nie getan hätte.

Langsam kletterte ich hinab und sah mich gebannt in der kleinen Kammer um.

Das Gefühl der Vertrautheit wurde immer stärker und ich hatte die kleine, winzig kleine Hoffnung, dass es dieses Mal vielleicht funktionieren konnte.

Während ich den Saum meines Kleider wieder losließ und es nach untenhin glatt strich, war Newt gerade ebenfalls hinabgeklettert.

„Komm“ Sagte er gerade und lief an mir vorbei, durch eine Tür verließ er die Kammer und ich folgre ihm, während mein Herz vor Aufregung heftig pochte.

Noch ehe ich aus der Tür war, stürmte ein kleines, rosiges etwas auf mich zu und umkreiste meine Beine.

Plötzlich erschien auch Newt wieder in der Tür und sah auf meine Beine hinab: „Ich konnte sie nicht aufhalten. Als sie deinen Duft vernommen hat, ist sie sofort losgestürmt“

Überrascht sah ich auf das Tierchen herunter und fragte: „Ist das Annie?“

Newt nickte und wirkte ein wenig enttäuscht, da er vielleicht gehofft hatte, ich würde mich sofort an sie erinnern.

Vermutlich war sie mir sehr wichtig gewesen.

Langsam ging ich in die Hocke und streckte vorsichtig meine Hand nach dem wartenden Tier aus.

Ich stockte und sah Fragend zu Newt hinauf: „Beißt sie?“

Er Lachte und schüttelte den Kopf: „Zumindest hat sie dich noch nie gebissen“

Wenig überzeugt, ließ ich nun meine Hand über ihren warmen Kopf gleiten und strich sanft über ihren Nacken, bis zu ihrem Rücken hinab.

Annie streckte sich wie ein Kätzchen meiner Hand entgegen und grunzte laut dabei.

Ihre langen dünnen Beinchen tapsten dabei stolpernd hin und her.

„Komm, nimm sie doch hoch. Dann gehen wir rüber in die Scheune und geben ihr und Thomas etwas zu essen“ Newt Lächelte aufmunternd und ich legte Zögerlich eine Hand unter Annies Bauch und Beine und die Andere hielt sie seitlich an ihren Rücken.

Es war ein ungewohntes Gefühl, etwas so kleines und zerbrechliches in den Armen zu halten, doch hielt dieses Gefühl nicht lange an und ich genoss es Annie auf dem Arm zu tragen.

Ich folgte Newt zu der Scheune und sah dabei eindringlich durch die eigene Welt in diesem Koffer.

Es war unglaublich was Newt hier geschaffen hatte, ich sah weite Felder, bergige höhen, asiatische Wälder und weite Himmel.

Alles war mit so viel Liebe erschaffen worden, damit die Tiere die er gerettet hatte, es so gut wie möglich hatten.

Bei der Scheune, setzte ich mich ins Heu auf den Boden und begrüßte einen ebenso stürmischen Thomas, während ich Annie weiterhin auf dem Arm hielt und darauf wartete, das Newt die Flaschen vorbereitete.

Er testete die warme Milch auf dem Unterarm und reichte mir dann eine Flasche, während er Thomas begann zu füttern.

Es war als würde man sich um kleine Babys kümmern und ich fand das Gefühl sehr schön.

„Sie hat dich wirklich sehr vermisst“ Sagte er und ich schmunzelte als ich auf sie herabblickte.

„Ja, das sagst du mir immer wieder“ Murmelte ich und spürte Newts überraschten und doch freudigen Blick auf mir ruhen.

Doch sagte keiner von uns etwas dazu.

Ich wollte nicht wissen ob es eine Erinnerung war oder nicht, denn ich würde mich ohnehin nicht daran erinnern können, wenn ich wirklich versuchte es zu tun.

Nachdem wir die beiden zu Ende gefüttert hatten, blieben wir noch eine Weile bei den Beiden und spielten mit ihnen, ehe sie müde wurden und begannen einzuschlafen.

Newt half mir aufzustehen und dicht standen wir uns gegenüber.

Gefangen in den Augen des jeweils anderen.

Mir stockte der Atem und ich konnte deutlich den seinen auf meinen Wangen spüren.

Plötzlich ließ er von mir ab und verließ die Scheune.

Ich war solche Reaktionen schon von ihm gewohnt und doch tat es weh, als ich ihm folgte.

Ich wusste ja, das es nicht daran lag, das er sich nicht zu mir hingezogen fühlte, sondern daran, das er schüchtern und unsicher war, dennoch….

Unentschlossen blieb ich an der Tür zu der kleinen Kammer stehen, wusste nicht ob ich Newt wirklich folgen wollte, als mir im Augenwinkel ein Bild auffiel.

Mit gerunzelter Stirn lief ich darauf zu und sah in das lächelnde Gesicht meiner Schwester.

Wie ihr langes, lockiges Haar sich im Wind bewegte und wie glücklich sie aussah.

Betrübt das Newt ein Bild von ihr hier unten hatte, nahm ich es in die Hand und betrachtete es weiter, wohl wissend, dass es mir gerade das Herz brach.

Ich spürte die Tränen nicht, sah sie erst, als sie auf die Glasscheibe des Rahmens fielen und atmete tief durch, als ich das Bild schnell wieder abstellte.

Wieso hatte er nach alle dem noch immer ein Bild von ihr hier stehen?

Hatte er vielleicht nicht gewollt das ich seine Erinnerung an jenen Tag im Wald sehe, weil er ihre Antwort da verneinte und ihr gestand, das er noch immer nur sie liebte?

Es tat weh, während meine Augen Newt suchten und ihn fanden, wie er mit einem Affenähnlichen Wesen sprach.

Ich fühlte mich mit einem Mal unendlich eingeengt hier unten und hatte das Gefühl kaum noch Luft zu bekommen.

Ich wandte mich ruckartig ab und kletterte die Leiter wieder hinauf in sein Zimmer, wo ich versuchte durchzuatmen und meiner Gefühle wieder Herr zu werden.

Verwirrt und verletzt, lief ich mich in seinem Zimmer auf und ab, hoffte so meinen Puls wieder auf normal zu bringen, doch irgendwie schien dies nicht zu funktionieren.

„Irisa?“ Hörte ich seine Stimme fragen, als er ebenfalls aus dem Koffer kletterte und mich dabei besorgt ansah.

Ich stockte in meiner Bewegung und sah ihn erzürnt an: „Wieso hast du noch immer ein Bild von ihr da unten?“

Verwirrt sah er mich an: „W…Was?“

Ich deutete mit einer Hand auf seinen Koffer: „Wieso steht da unten noch ein Bild von Leta? Ich verstehe ja das sie deine Freundin war, doch nach allem was sie getan hat, hätte ich erwartet…“

Newt sah betraten auf den Boden: „Ich verbinde keinerlei schlechten Erinnerungen zu diesem Bild. Im Gegenteil… als es geschossen wurde, war ich sehr glücklich“

Betroffen sah ich ihn an und spürte die Tränen in mir aufsteigen: „Ich verstehe“ Murmelte ich und ich hasste mich, da ich von Newt erwartet hatte, das er genauso wie ich für meine Schwester empfand.

„Ich habe nur eine Frage….“ Sagte ich und Newt sah mich gebannt und unsicher an.

„Liebst du sie?“ Sein Blick wurde noch betroffener und er sah zu Boden: „Hast du mich deshalb nicht sehen lassen, was du auf ihre Frage geantwortet hast? Weil du dich schämst?“

„Ich… wollte nicht das du siehst was ich zu ihr sagte, weil… „Er stockte, sah kurz zu mir auf und dann wieder zu Boden: „Weil ich fand, das ich dir dies selbst sagen müsste, wenn du dich wieder erinnerst“

Erneut rannen die Tränen über meine Wangen: „Und wenn ich mich nie mehr erinnere?“ Fragte ich und spürte wie meine Stimme brach.

Geschockt sah er wieder zu mir auf und sein Mund stand ein wenig offen, als wolle er etwas erwidern, doch schwieg er.

„Was tust du wenn ich mich nicht mehr an dich erinnere? An meine Gefühle für dich, oder unsere gemeinsame Zeit?“ Frage ich erneut und er schluckte.

„Du wirst dich erinnern“ Sagte er nur und ich schüttelte mit einem bekümmerten Lachen den Kopf.

„Newt, was ist wenn nicht?“ Dieses Mal klang meine Stimme eindringlich und ich wollte, brauchte endlich eine Antwort von ihm.

Ich sah es in seinem Gesicht arbeiten und wandte mich ab.

Er wusste es selbst nicht, was mir ein Stich ins Herz versetzte.

„Dann… dann würde ich mich bemühen, das du… das du dich erneut in mich verliebst“ Hörte ich seine leise, unsichere Stimme und ich riss geschockt meine Augen auf, ehe ich mich wieder zu ihm umwandte.

„Leider habe ich nicht die geringste Ahnung wie ich das anstellen soll….aber meine Antwort an Leta war,… ja“ Er sah vom Boden zu mir und in seinen Augen spiegelte sich die Angst vor Ablehnung.

„Ich sagte ihr das ich… das ich dich liebe und…und das ich …mit dir zusammen sein möchte. Nicht mit ihr. Nicht mehr“

Schwer atmete ich aus und nun rannen die Tränen noch stärker über meine Wangen, als ich langsam auf ihn zuging.

Dicht vor ihm blieb ich stehen und sah zu ihm auf.

„Sagst du auch die Wahrheit?“ Fragte ich und er hob nun ebenfalls seinen Blick, sah mich an und nickte leicht.

Wärme erfüllte mein Herz und ich spürte wie ein immenser Druck von  mir abfiel.

Vorsichtig schlang ich meine Arme um seinen Nacken und drückte mich an ihn.

Er versteifte sich in meinen Armen und erst einen Moment später spürte ich seine Arme in meinem Rücken, sein Gesicht an meinem Hals.

Er schien genauso erleichtert wie ich.

Als ich mich ein Stück von ihm fortdrückte und ihm gebannt in die Augen sah, sah ich ihn unsicher lächeln und seinen Blick immer wieder auf meine Lippen gleiten lassend.

Vorsichtig stellte ich mich auf die Zehenspitzen und überbrückte den letzten Abstand zwischen uns beiden um ihn zu Küssen.

Unser Kuss, der erst so federleicht begann, wie der erste, wurde nach wenigen Minuten drängender, zumindest von meiner Seite her.

Ich zog ihn mit mir zu seinem Bett, ich wollte so sehr mit ihm zusammen sein, eins mit ihm sein, nie mehr von ihm getrennt werden, das ich bereit war alles zu tun.

„Irisa, ich denke wir…“ Murmelte er an meine Lippen, ehe ich mit meinen Kniekehlen am Bettrand ankam und mich mit ihm darauf niederließ.

Ich lag nun auf dem Rücken und Newt über mich gebeugt, sich von mir wegdrückend.

Gebannt blickte er auf mich hinab, musterte mein Gesicht, strich mir zart das Haar fort und betrachtete mich, als hätte er mich nie zuvor in seinem Leben gesehen.

Ein heftiger Schmerz durchfuhr meinen Kopf, als ich einen ähnlichen Blick von ihm vor mir sah, wie er mich beobachtet hatte, als ich mich im Schnee gedreht hatte.

Ich ließ meine Hände aus seinem Nacken gleiten und legte sie an die schmerzenden Schläfen.

„Irisa, ist alles in Ordnung?“ Fragte er besorgt und schien nicht zu wissen, was er tun sollte.

„Ich… Ich weiß auch nicht… ich glaube ich hab… ich glaube ich habe mich an etwas erinnert“ Sagte ich zu ihm und rieb mir noch immer den schmerzenden Kopf.

Überrascht sah er mich an, setzte sich nun neben mich und wirkte mehr als glücklich.

„Woran?“ Fragte er aufgeregt und ich schüttelte den Kopf: „An nichts bestimmtes, nur an dein Gesicht in einem bestimmten Moment“

Sanft strich er mir über die Wange, als ich meinen Kopf wieder losließ und mich ebenfalls aufrichtete.

Er lehnte wie schon einige Male zuvor seine Stirn an meine und sagte: „Ich wusste das wir es schaffen. Also bitte gib nicht auf… gib mich nicht auf“

Noch hatten wir eigentlich gar nichts geschafft, immerhin hatte ich mich nicht an etwas großes erinnert, bloß an seinen Blick, doch schien ihn das schon hoffnungsvoll genug zu stimmen.

Und wenn ich ehrlich war, machte es auch mir ein wenig Hoffnung.

„Ich …liebe dich“ Murmelte Newt plötzlich noch einmal und küsste mich erneut auf den Mund.

Dieses Mal nicht mit Leidenschaft, sondern eher liebevoll, beruhigend, doch war es dennoch wunderschön, ihm endlich so nahe zu sein.
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