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And will you take a life with me?

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Het
Newt Scamander OC (Own Character)
31.12.2016
30.08.2020
60
159.687
78
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413 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
15.02.2017 4.130
 
Hallöchen an alle, eigentlich wollte ich ja gestern Abend nach der Arbeit das neue Kapitel hochladen, aber leider hat mir eine Telekomstörung (welch Überraschung) einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Gott sei Dank geht mein Internet heute wieder und ich kann nun mein neues Kapitel posten in der Hoffnung, dass es euch gefällt.

^^

So und nun viel Spaß Eure Prim








Who is that girl I see
Staring straight
Back at me?
Why is my reflection someone
I don't know?
Somehow I cannot hide
Who I amThough I've tried
When will my reflection show
Who I am inside?
When will my reflection show
Who I am inside?

Was macht es mir so schwer?
Ich erkenn mich nicht mehr,
Wer ist diese fremde Frau im Spiegel drin?
Wann seh ich's endlich ein:
ich kann nicht anders sein!
Wann zeigt mir mein Spiegelbild,
wer ich wirklich bin?
Wann zeigt mir mein Spiegelbild,
wer ich wirklich bin?

Mulan- Reflection

************************

https://www.youtube.com/watch?v=1_BtlAw4trg




Noch am selben Tag hatte ich meinen Ring ebenfalls abgenommen.

Er sollte eigentlich dazu dienen mir in einer Männerdominierten Welt zu helfen, doch auf meinen Reisen mit Newt wurde er zu viel mehr.

Er wurde zu einem Symbol unserer Freundschaft und zu dem Zeichen einer Ehe, die so nie existiert hatte.

Nun wo Newt seinen Ring nicht mehr trug, sah ich auch keinen Sinn darin meinen Ebenfalls noch zu tragen, zumindest nicht hier.

Ich würde ihn vermutlich nur dann tragen, wenn ich bei Mr. Worm war oder anderen öffentlichen Angelegenheiten.

Doch trotz der etwas bedrückenden Angelegenheit, war der Tag dennoch sehr schön verlaufen, Newt und ich hatten uns um die Tierwesen gekümmert, besonders viel Zeit gönnte ich mir bei Annie, die mich immer wahnsinnig zu vermissen schien und natürlich den jungen Fwooper Babys.

Noch hatten wir keine Namen für die drei Kleinen, doch würden uns sicherlich schon bald geeignete einfallen.

Nun lag ich wieder in diesem weichen Bett und hatte erneut das Gefühl nicht schlafen zu können, zu deutlich war mir bewusst, das Newt nur wenige Meter von mir entfernt lag.

Ich müsste nur durch diese dumme Verbindungstür zu ihm gehen und dann…

Ja was dann?

Was würde dann schon besonderes Geschehen?

Sicherlich würde sich Newt nicht auf mich stürzen um über mich herzufallen.

Aber was nützte es wenn ich hier lag und einfach nicht schlafen konnte?

Wütend und entschlossen, warf ich meine Decke beiseite und stand auf, ergriff Newts Morgenmantel, den er allem Anschein nach nicht vermisste und zog ihn über.

Dann steckte ich meine Füße in die warmen Pantoffeln, ergriff die Wunderschönen Aquarellfarben und das Papier das mir seine Eltern geschenkt hatten und öffnete meine Tür zum Badezimmer, bei seiner ging ich schon etwas leiser und vorsichtiger vor, ehe ich sein Zimmer betrat.

In seinem Zimmer brannte eine kleine Lampe und spendete so ein wenig Licht, sofort erkannte ich das Newt nicht in seinem Bett lag, denn dieses war völlig unbenutzt, dafür lag sein Koffer geschlossen auf seinem Boden.

Ich trat auf diesen zu und öffnete ihn leise, dann kletterte ich die Leiter hinab und sah mich um.

Im Vorraum konnte ich Newt nicht ausmachen, also öffnete ich die Tür zu den Gehegen und sah mich um, als ich ihn entdeckte musste ich schmunzeln.

Er stand am Nest der Fwooper und fütterte die kleinen Küken mit einer Pinzette und reichte ihnen so kleine Würmer und Käfer.

Es war erstaunlich wie aufopferungsvoll er sich sogar mitten in der Nacht um die kleinen kümmerte.

Ich zog meine Pantoffeln aus und ließ sie am Eingang zurück, ehe ich durch den Sand auf ihn zu lief.

Bei ihm war Dugal, welcher ebenfalls immer mal wieder einen Blick in das Nest warf und seinen Finger vorsichtig über die kleinen Köpfe strich.

Newt selber hatte nur ein weißes Hemd an, bei dem er die Ärmel hochgekrempelt und die obersten Knöpfe geöffnet hatte, eine gelb-braune Weste darüber und seine schwarze Hose.

An den Füßen trug er ebenfalls nichts, da der Sand schön warm und weich war.

Leise lief ich auf die Beiden zu und Dugal bemerkte mich zuerst, woraufhin auch Newt sich zu mir umdrehte.

Überrascht sah er mich an, hatte er allem Anschein nicht mit mir um diese Uhrzeit gerechnet.

„Wie ich sehe konntest du auch nicht schlafen?“ Fragte ich ihn leise und Newt schien nicht unerfreut mich zu sehen, denn er schmunzelte leicht und nickte: „So wie du?“

„Ich dachte, ehe ich erneut eine Nacht wach daliege, kann ich auch mein Geschenk austesten und die Fwooper Küken malen“ Sagte ich zu ihm und hob das Papier, sowie die Farben hoch, damit er sie sehen konnte.

„Vielleicht sollte ich den Koffer im Badezimmer platzieren, damit du jederzeit hier her kommen kannst, auch ohne mich“

Die Vorstellung behagte mir sehr, auch wenn es sicherlich komisch war ohne Newt hier zu sein.

„Das wäre schön“ Antwortete ich ihm und er nickte erneut.

Dann wandte er sich wieder dem Nest zu, ließ ihn mit seinem Zauberstab zu Boden sinken, sodass ich die Küken besser sehen konnte und dann hockte  er sich zusammen mit Dugal daneben und kümmerte sich weiter um die kleinen.

Sofort ließ ich mich ebenfalls neben dem Nest nieder, breitete die Farben vor mir aus und begann erst einmal mit der Vorzeichnung, ehe ich die Farben einsetzten konnte.

Ich versuchte die leuchtenden Farben der Federn einzufangen, die sich langsam an ihren Körpern zeigten und ich versuchte mich ebenfalls an die wunderschöne Mutter zu erinnern, die ich sogleich daneben zeichnete.

Es war noch immer nicht leicht an die Mutter der kleinen zu denken, ohne zu glauben dass man mehr hätte tun können und müssen um sie zu retten.

Aber meine Angst um Newt hatte mich gelähmt.

Anders als Newt konnte ich vermutlich nicht alles für diese wunderbaren Wesen opfern.

Ich war kein mutiger Gryffindor und auch kein erfindungsreicher Dachs.

Ich war einfach nur ich und ich war wie erstarrt gewesen.

Gebannt sah ich Newt an, sah die feine Narbe, welche er seit diesem Tag auf seinem Nasenrücken trug, ich sah die fielen Sommersprossen die es mir so angetan hatten, die gütigen und zugleich so verletzlichen hellbraunen Augen, die diesen gewissen blauen Schimmer aufwiesen.

Ich betrachtete sein braunrotes, welliges Haar das durch das erschaffene Sonnenlicht karamellig glänzte.

Seine weichen Lippen, die eigentlich zu Breit für sein schmales Gesicht wirkten und die mich doch immer wieder anzogen seit unserem Kuss im Salon.

Die Lachfältchen an seinen Augen.

Ohne dass ich es bemerkte, hatte ich begonnen Newt zu zeichnen.

Sein Gesicht mit all seinen Facetten einzufangen.

„Die sind unglaublich“ Murmelte er, als er die farbigen Zeichnungen der Fwooper Küken und ihrer Mutter vom Boden aufhob und betrachtete.

„Wo hast du das gelernt?“ Fragte er mich und ich sah ihn erstaunt an.

„Ich… ich weiß auch nicht. Ich Zeichnete schon immer gerne und mit der Zeit wurden die Bilder von Mal zu Mal besser. Ich schätze es ist einfach nur Übung und das Interesse daran“

„Kannst du auch Menschen Malen, oder nur Tiere und Pflanzen?“ Fragte er mich und ich wurde tiefrot, als ich die Zeichnung in meinem Schoß betrachtete.

„Auch Menschen“ Murmelte ich und Newt lächelte breit: „Du solltest Künstlerin werden und nicht meine Assistentin sein. Du könntest deine Bilder verkaufen, sicherlich gibt es genug Interessenten dafür“

„Selbst wenn ich meine Bilder wirklich unter meinen Namen verkaufen könnte ohne ein Pseudonym zu benutzen, würde ich es nicht wollen. Das Malen ist eine Leidenschaft, eine Sache die ich brauche um der Realität zu entfliehen. Nichts womit ich Geld verdienen möchte. Zudem mag ich das, was ich jetzt tue“ Erklärte ich ihm und er lächelte noch immer, als er sich abwandte und das Fwooper Nest wieder in den Baum setzte.

Newt lief nun auch noch zu den anderen Tieren und ich begann die Zeichnungen von ihm farbig zu gestalten, als Dugal mir plötzlich eines von den Bilder mit Newt drauf klaute, es sich genauer besah und mir auch nach mehrmaligen bitten nicht zurückgab.

„Dugal, was hast du da?“ Fragte Newt, welcher zurückgekehrt war und Dugal das Bild aus den Händen genommen hatte.

Der Demiguise hatte es widerstandslos zugelassen und ich schämte mich gerade zutiefst, schaffte es nicht zu Newt aufzublicken.

„Die sind nur so dahingezeichnet und nicht einmal besonders gut, also…“ Begann ich mich aus dieser peinlichen Situation herauszureden.

Newt ging vor mir in die Hocke und nahm nun eines der anderen Bilder auf denen er zu sehen war in die Hand und besah es sich genau.

Er sagte nichts, sah sich einfach nur eines nach dem anderen an und Dugal klaute sich aus Newts Hand erneut das erste Bild und rannte damit zurück zu seinem Kirschblütenbaum um es vermutlich dort zu verstauen.

„Noch nie hat mich jemand gezeichnet“ Sagte Newt nun und ich wusste nicht was ich nun tun oder sagen sollte.

„Es war nur so dahingekrizelt, ich… vergiss es einfach“ Begann ich erneut, doch schien es als würde Newt dies einfach überhören: „Kann ich das hier haben?“ Fragte er mich und ich sah auf das Bild in seiner Hand.

Er war darauf zu sehen, mit einem konzentrierten Gesichtsausdruck, sowie wenn er sich gerade um die Tierwesen kümmerte.

Ich mochte diesen Blick, doch konnte ich mir nicht erklären warum er überhaupt ein Bild von sich haben wollen würde.

„Natürlich“ Murmelte ich nur und Newt lächelte dankbar, ehe er sich wieder erhob und es irgendwo in dem kleinen Vorraum der als eine Art Kammer diente, verstaute.

„Meine Mutter sagte mir das sie für morgen ein treffen Mit Sean Johnson organisieren konnte.

Er ist wohl begierig darauf dich kennenzulernen“

Überrascht sah ich zu ihm herüber, sammelte alle meine Sachen ein und lief zu ihm herüber.

„Morgen schon? Feierte er da nicht mit seiner Familie?“ Fragte ich Newt verwirrt und war dankbar das wir das Thema mit den Bildern abhakten konnten.

„Nun, schon, aber eine Stunde oder zwei kann er erübrigen, denn er möchte auch so schnell wie möglich einen Mieter für das Haus finden. Zudem kann er meiner Mutter nichts abschlagen“ Lächelte Newt, als er wieder aus der Kammer zu mir trat.

Nun wurde ich doch ein wenig nervös und würde vermutlich gar nicht mehr schlafen können.

„Du brauchst dir keine Sorgen machen, sei einfach wie du bist. Sean ist ein sehr netter Mann, wenn du so bleibst wie du bist, dann nimmt er dich bestimmt als Mieterin“

Ich nickte angespannt und fragte mich wie ich so ich selbst sein sollte.

„Würdest du…. Würdest du mitkommen?“ Fragte ich ihn und biss mir nervös auf die Unterlippe.

„Sicher, wenn du das möchtest. Mutter wird sicherlich auch mit uns kommen und Sean noch ein wenig runterhandeln oder sowas“ Sagte er zu mir und ich war wirklich erleichtert, dass ich nicht völlig auf mich gestellt sein würde.

Plötzlich kamen Thomas und Annie angerannt, welche allem Anschein nach auch aufgewacht waren und nun nach Aufmerksamkeit und Nahrung verlangten.

Newt beugte sich lachend zu den Beiden hinab und im nächsten Moment rutschte unter seinem offenen Hemd eine Kette mit Anhänger hervor, es dauerte einen Moment, bis ich registrierte, das es sich um den Ring handelte, den Newt vor kurzem noch um seinen Finger getragen hatte und der zeigen sollte, das er mein angeblicher Ehemann war.

Erstaunt, dass er ihn tatsächlich noch auf eine gewisse Weise trug, sah ich schnell ebenfalls zu den beiden kleinen, denn Newt ergriff sofort den Ring um seinen Hals und steckte ihn schnell wieder unter sein Hemd.

Es schien als wollte er nicht dass ich sah wie er ihn trug.

Doch war ich sehr froh es gesehen zu haben, es machte mir Hoffnung.

Auch wenn es vielleicht töricht und naiv war, hatte ich dennoch die Hoffnung, das er eines Tages wenigstens Leta vergessen können würde.

Wenigstens dabei würde ich ihm gerne helfen, selbst wenn nicht mehr daraus werden würde.



…..



Wir hatten die ganze Nacht im Koffer verbracht, da allem Anschein nach auch Newt nicht schlafen konnte, war er einfach bei mir geblieben.

Aber vielleicht war es auch bloß eine Ausrede für ihn gewesen um sich um die Tiere kümmern zu können.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang, hatten wir uns beide nacheinander im Badezimmer fertig gemacht und hatten dann zusammen gefrühstückt.

Als seine Mutter dann etwa eine Stunde später zu uns stieß, sie war draußen gewesen und hatte sich um ihre Hippogreife gekümmert, waren wir auch schon bereit loszugehen.

Mag schlug vor das wir einen Spaziergang zu dem kleinen Haus unternahmen, da es wohl ganz in der Nähe lag und so würde ich dann auch gleich genau wissen wo es lag.

Obwohl das wirklich schon ziemlich vorgegriffen war, denn niemand konnte mit Sicherheit sagen ob ich den Vertrag für die Wohnung bekommen würde.

„Du wirst sehen Irisa,  das Haus wird dir gefallen“ Lobte Newts Mama erneut, doch lag es wirklich nicht daran das es mir vielleicht nicht gefiel, warum ich so zurückhaltend blieb.

Als wir gut zehn Minuten gelaufen waren und die kalte Winterluft mir um die Ohren wehte, sah ich auf einer kleinen Anhöre ein süßes, kleines, Haus.

Die Fassade war in einem schönen Blau gehalten, auf dem Schornstein kam rauch und auf der Veranda war eine Hollywoodschaukel, sowie unzählige gelbe und lila Blumen.

Ich war nie gut in Pflanzenkunde, weshalb ich sie nicht benennen konnte, dennoch war es auch für einen ungeübten wie mich ein schöner Anblick.

„Da ist es“ Sagte Mag und die Tür des Hauses öffnete sich und ein untersetzter kleiner Mann mit gräulichen Haaren und Brille trat heraus.

„Maggie“ Rief der Mann fröhlich und winkte Newts Mutter ausgelassen.

„Sean“ Erwiderte sie und lief schnellen Schritten zu dem Mann auf der Veranda zu.

„Sean ist ein fröhlicher Mann, man könnte fast meinen in jeder möglichen weise unbescholten“ Erklärte mir Newt, welcher seinen Hufflepuffschahl fest um den Hals gewickelt hatte und seine Hände tief in den Taschen seines blauen Mantels vergraben hatte.

Als wir bei den Beiden ankamen, umarmten sich Mag und Mr. Johnson gerade, dann sah er zu mir und Newt.

Er reichte Newt seine Hand und schüttelte sie dann überschwänglich.

Dann sah er zu mir: „Und sie müssen Irisa sein? Maggie hat mir schon viel von ihnen erzählt. Ich hatte das Gefühl sie hätte eine verlorene Tochter wiedergefunden“ Es stimmte mich glücklich so etwas zu hören, vor allem, da ihm niemand wiedersprach.

Er hielt mir nun seine Hand entgegen, welche ich ergriff.

Mit einem festen Händedruck schüttelte er sie und sagte: „Ich bin Sean Johnson. Vielleicht ihr zukünftiger Vermieter. Aber kommt doch erst einmal alle rein“

Er öffnete die Tür und ließ uns vor ihm eintreten.

Als ich im Haus war, sah ich mich erstaunt um, es war vollends möbliert, hatte einen Kamin, und strahlte, trotz seiner kleinen Zimmer, sehr viel Gemütlichkeit und Wärme aus.

„Sie können die Möbel natürlich auch austauschen und sich hier nach Belieben entfalten und alles so gestalten wie sie es sich vorstellen. Aber da Mag mir sagte, sie würden vermutlich nicht viel Geld haben, dachte ich, ich überlasse es erstmal möbliert“ Sagte Mr. Johnson und ich hatte das Gefühl, sowie er redete, das ich die Wohnung so gut wie sicher hatte.

„Das klingt toll, danke“ Murmelte ich.

Mr. Johnson schwang seinen Zauberstab und ließ eine Kanne mit heißen Tee hereinschweben, sowie Tassen, Zucker und Milch.

„Setzen wir uns“ Sagte er und deutete auf die blaue Sofagarnitur.

Als wir uns gesetzt hatten, zogen Mag und Newt ihre Mäntel aus, also tat ich es ihnen gleich.

„So Miss. Lestrange. Sie sind also nicht verheiratet, wo genau arbeiten sie?“ Fragte Mr. Johnson plötzlich drauf los und ich versteifte mich unwillkürlich.

„Ich arbeite beim Obscurus Verlag in der Winkelgasse“ Antwortete ich.

„Und der Chef dort kann dies bestätigen?“ Fragte er mich eindringlich, als suche er in meinen Worten eine Lüge.

Ich nickte: „Ja. Newt kann dies ebenfalls, ich bin als seine Assistentin eingestellt und begleite ihn auf seinen Reisen“ Erklärte ich und Mr. Johnson sah begeistert zu Newt: „Du hast also den Job angenommen und willst das Buch schreiben?“ Newt nickte leicht und lächelte ihn freundlich an.

Verwirrt sah ich zu Mr. Johnson, da ich nicht gedacht hätte, das es jemals in Frage stand ob er es tut oder nicht.

Nun sah Mr. Johnson mich an und erklärte: „Sie müssen wissen, dass der gute Newt im Ministerium viel zu tun hat. Seine Kollegen sind nicht gerade hilfreich und der Job im Amt für die Neuzuteilung von Hauselfen ist laut seiner Aussage äußerst….“ Newt unterbrach ihn und sagte: „nervenaufreibend“ Ich sah zu Newt, hatte nicht gewusst, dass es ihm bei seiner Arbeit so schlecht erging.

Sicher hatte ich nach unserer Rückkehr bemerkt dass er immer viel zu tun hatte, aber dass es ihm schlecht ging, wusste ich nicht.

Warum hatte er nie etwas gesagt?

„Ich habe eine Versetzung in die Behörde für Phantastische Tierwesen beantragt, da kommt mir das Wissen über die Wesen sehr recht“ Sagte Newt zu dem Mann, welcher nun noch aufgeregter war: „Wirklich? Das ist ja wunderbar mein Junge!“

Newt wurde rot: „Ich habe noch keine Bestätigung, also…“ Sagte Newt und Mag strich ihm aufmunternd über den Arm.

Mr. Johnson schien zu verstehen, dass er nun das Thema wechseln sollte, denn er sah nun wieder zu mir, was mich dazu veranlasste mich kleiner zu machen, als ich eigentlich war.

„Nun, wenn Newt mir ihre Stelle bestätigt, dann brauche ich ihren Chef nicht noch zusätzlich belästigen“ Nun sah er mich eindringlich an, musterte mein Gesicht, dann meine Hand und registrierte vermutlich den fehlenden Ring daran: „Wie alt sind sie Miss. Lestrange?“

Ich sah ihn erstaunt an und sagte zögerlich: „Siebzehn Sir“

Mr. Johnson nickte bedächtig: „Werden mir ihre Eltern dann eine Erlaubnis für sie vorlegen können?“ Fragte er und ich zuckte zusammen, sah ihn mit offenen Mund an und schüttelte den Kopf.

„Ach komm schon Sean!“ Protestierte Mag auf und Sean schüttelte den Kopf: „Was soll ich denn machen Mag, das Mädchen ist nicht verheiratet und dazu noch minderjährig, ich kann sie nicht ohne die Einverständniserklärung ihres Vormundes unter Vertrag nehmen“

Als ich diese Worte hörte, sackte ich in mich zusammen.

Ich hätte gar nicht so überrascht sein sollen, schließlich musste es doch zum Scheitern verurteilt sein.

„Aber… „Begann Mag, dann sah sie mich an und fragte: „Wann hast du Geburtstag kleines?“

„A…Am 17.Juni“ Stotterte ich und Mag sah wieder zu Mr. Johnson.

„Da hast du es, das sind nur sechseinhalb Monate am Ende des Jahres. Dann braucht sie diese Dumme Einverständniserklärung nicht mehr“

„Ja, das erstehe ich Maggie, aber bis dahin…“ Begann Mr. Johnson und ich fühlte mich immer kleiner und schlechter in dieser Situation.

Ich ballte meine Hände unwillkürlich in meinem Schoß zusammen, zerknüllte dabei den Stoff von Mags Hose und spürte mit einem Mal plötzlich Newts warme Hand an meiner.

Sanft hatte er sie auf meinen Handrücken gelegt und sah dabei gebannt zu Mr. Johnson.

Er wirkte entschlossen und ich konnte sehen wie sein Kiefer arbeitete.

„Was wäre wenn Irisa und ich heiraten würden?“ Schlug Newt mit einem Mal vor und ich riss die Augen geschockt auf.

„Newt, diese Ehe hätte keinen bestand ohne das Einverständnis ihres Vormunds. Oder glaubst du ihr Vater wird zulassen, dass sie dich heiratet?“ Fragte seine Mutter und in mir zog sich das Herz fest zusammen.

„Diese Frage kann uns nur Irisa beantworten“ Sagte er und alle außer Newt, welcher ziemlich angespannt wirkte, sahen mich an.

„Ich…“ Ich schüttelte den Kopf: „Ich weiß nicht“

Sicherlich würde mein Vater einfach nein sagen, schon allein weil ich nicht gehorcht hatte, und das obwohl Newt eine gute Partie war.

Seine Familie war reinblütig, das was meinem Vater sehr wichtig war, sie hatten sogar allem Anschein nach viel Geld, oder zumindest hatten seine Eltern dieses Geld.

Dennoch würde er nein sagen.

Er würde es genießen, wie ich gezwungen sein würde zu ihnen zurückzukehren und er würde mich, sofern Alphard mich noch wollte, an ihn verschachern.

„Ich will diesen Versuch gar nicht erst eingehen!“ Protestierte Mag und ich war erleichtert, dass niemand von mir verlangte diesen Versuch einzugehen und mich an meine Eltern zu wenden.

„Es ist sehr lieb von dir dies vorzuschlagen, aber ich würde das ohnehin nicht wollen. Ich könnte nicht von dir verlangen mich wirklich…“ Ich schluckte und sah fort: „zu heiraten“

Newt nickte und Mag sah von uns wieder zu Mr. Johnson: „Ich verstehe, dass du dich nicht gegen das Gesetz stellen möchtest, darum hier mein Vorschlag. Vermiete das Haus an mich“

Erstaunt sahen sie alle an und Mag fuhr fort: „Ich werde das Haus Mieten und Irisa wird hier für mich wohnen. Niemand wird etwas erfahren und du müsstest dir keine Sorgen machen. Sollte es rauskommen, kannst du immer noch behaupten, du wüsstest von nichts“

Mr. Johnson schien zu überlegen, dann sah er Mag eindringlich an: „Bist du dir sicher?“

Fragte dieser und Mag nickte entschlossen.

Daraufhin seufzte Mr. Johnson, sah wieder zu mir und sagte: „In Ordnung“

Erstaunt das er wirklich darauf eingegangen war, sah ich zu Mag, welche breit grinste.

Newt schien sich neben mir zu entspannen und ich fühlte einen Stein von mir fallen.

Ich würde ein Haus beziehen.

Ich konnte endlich raus aus dem Tropfenden Kessel!

Erleichtert erhoben wir uns alle.

„Ihr beiden könnt schon einmal vorgehen, Sean und ich werden den Vertrag aufsetzen, dann komme ich nach“ Sagte Mag und Newt und ich zogen unsere Mäntel wieder an, ehe wir uns verabschiedeten und das Haus verließen.

Schweigend liefen wir durch den Wald, und ich wünschte ich hätte an einen Schal gedacht, als ich plötzlich überrascht innehielt, als Newt mir seinen umlegte.

„Dir ist kalt. Ich will nicht das du krank wirst“ Murmelte er und dann lief er auch schon weiter.

Ich sah auf seinen Rücken und fühlte mich ein wenig betrübt.

Ich hätte mich wirklich gefreut ihn zu heiraten, wirklich zu heiraten, doch das wäre nicht richtig gewesen.

„Hättest du das wirklich für mich getan?“ Fragte ich leise und Newt nickte ohne mich anzusehen oder anzuhalten.

„Sicher“ War die schlichte Antwort und ich begriff in diesem Moment, das Newt nicht nur für seine Tierwesen alles tun und geben würde.

Für seine Freunde würde er dies ebenfalls.

Nun begriff ich endlich wieso er dies damals für Leta getan hatte.

Er hatte ohne zu murren und ohne eine Gegenleistung zu verlangen, Letas Schuld auf sich genommen, einfach weil Newt der Überzeugung war, das Freunde so etwas taten.

Ich holte ihn entschlossen ein und ergriff seinen Arm, veranlasste ihn somit zum Stehenbleiben.

Überrascht sah er auf mich hinab.

„Was ist?“ Fragte er.

„Tu so etwas nicht einfach“ Sagte ich und er sah mich verständnislos an: „Was meinst du?“

„Du sollst nicht einfach alles was dir wichtig ist opfern oder hinten anstellen, um mir zu helfen. Ich will nicht schuld daran sein, das du vielleicht irgendwann mal die Frau in die du dich verlieben wirst nicht heiraten kannst, weil du mich bereits aus Freundschaft geheiratet hast! Ich will nicht das du immer nur gibst….“ Ich wollte unter keinen Umständen wie Leta sein und Newt einfach nur benutzen.

Wir waren Freunde, wirkliche Freunde und ich würde solche Dinge nie von ihm verlangen oder annehmen.

Aus Freundschaft so zu tun war eine Sache, aber es wirklich zu machen eine andere.

„Versprich es mir“ Ich sah ihn eindringlich an, doch Newt schwieg, schien nicht ganz zu begreifen.

„Bitte versprich es mir Newt“ Wiederholte ich und schließlich nickte er leicht.

„Ich verspreche es“ Sagte er leise und ich fühlte mich sogleich erleichterter, wenn auch nicht ganz befreit.

Es war bedauerlich das Newt allem Anschein nach nur diese Art von Freundschaft kannte, in der einer immer gab und der andere immer nur nahm.

Ich würde dafür sorgen, dass er endlich erfuhr wie wirkliche Freundschaft sein sollte.

„Und vor allem, rede mit mir, wenn es dir schlecht geht. Dafür sind Freunde da. Erzähl es mir wenn deine Arbeit dich zermürbt, lass mich dir helfen, dir ein wenig von deiner Last abnehmen“

Wieder nickte Newt und ich hoffte das er wirklich tat was er sagte.

Plötzlich und ohne Vorwarnung begann es zu Schneien.

Leicht legten sich die Flocken in kleinen Kristallen auf unser Haar und unsere Kleidung und ich blickte erstaunt in den Himmel hinauf.

„Sieh nur!“ Sagte ich ehrfürchtig, streckte meine Arme aus und drehte mich wie ein kleines Kind.

„Ich dachte schon, wir bekommen dieses Jahr keinen Schnee mehr“ Sagte ich und als ich aufhörte mich zu drehen, sah ich zu Newt, welcher mich erstaunt musterte.

Es schien als würde er mich nicht kennen und nun zum ersten Mal sehen, als er jedoch bemerkte, das ich ihn ansah, wurde er rot und wandte sich wieder ab.

„Wir sollten zurück. Es ist schon ziemlich kalt hier draußen und die Tierwesen warten auf uns“

Sagte er, wandte sich ab und lief weiter den Weg entlang.

Verwirrt blickte ich ihm nach, versuchte Newts Gedankengänge zu verstehen, doch schaffte ich es wie immer nicht.

Newt war ein Buch mit sieben Siegeln.

Ich fragte mich ob ich es jemals schaffen würde, dieses Buch zu öffnen.
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