Heart of stone

von Christel
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
27.12.2016
14.04.2019
9
11092
3
Alle Kapitel
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Autor: Christel
Genre: Drama, Abenteuer, Romance, Hurt
Rating: P18
Pairing: General Zod / OC
Warnung: Gewalt / Sex / Rape ( erst in späteren Kapiteln)
Info: Keine Ahnung, warum gerade Zod. Aber er hat was! Böse, diabolisch... ach, da steh ich einfach drauf! Michael Shannon hat ihn aber auch klasse dargestellt.
- Vergesst bitte das Ende von `Man of steel`. Bei mir hat General Zod samt seiner Crew überlebt.
Inhalt:
General Zod ist zurück!
Und er sinnt nach Rache für die begangene Schmach. Er verlangt die Kapitulation der Erde und die Auslieferung einer jungen Frau.
Er will nicht Clark oder gar Lois. Sondern sie!
Und wenn er sie hat, wird er sie brechen, auf jegliche erdenkliche Weise.
Er ist nicht umsonst ein Meister der Kriegsführung, an den Waffen, taktisch, als auch psychologisch.
Doch natürlich hatte er die Menschen unterschätzt. Ganz besonders sie!

Kapitel 1
„Wieso willst du dich unbedingt für uns opfern?!“ fragte Lois.
„Du bist ihnen nichts schuldig!“ legte Clark nach.
„Wirklich Clark? Und das aus deinem Mund! Und wenn ich mich nicht irre, habt ihr es ganz genauso gemacht, alle Beide!“ entgegnete Rose.
Stille.
„Du wirst auf keinen Fall da hin gehen, Rose!“ widersprach Lois. „ Was glaubst du, wer du bist, dass du dich opfern musst, Mahatma Gandhi?!“ Lois Stimme überschlug sich.
„Mahatma Gandhi hat sich....“ Rose wurde barsch von Lois unterbrochen.
„Das ist doch völlig egal!“ schrie sie.
„Ich bitte dich, Lois. Du hast ihn doch selbst gehört, entweder ich oder die Erde! Was also gibt es da groß zu überlegen! Was ist ein Leben gegen Millionen!!!“ antwortete Rose.
„Milliarden!“ setzte Lois an.
„Lois!“ Rose schnaufte.
„Wieso musst du das machen?“ Die Reporterin hatte Tränen in den Augen.
Rose seufzte. „Wie kann ich zulassen, dass er die Erde zerstört?!!“
Clark schnaubte. „Ich bin auch noch da und werde dies nicht zulassen, noch dass er dich in seine Hände bekommt!“
„Ja, weil du das letzte Mal ja auch so erfolgreich warst!“ platzte es aus Rose heraus. Clarks Blick verfinsterte sich.
„Entschuldige, das war nicht fair! Aber wollen wir wirklich darauf warten, dass Superman ihn bekämpft, wobei auch da die Gefahr von etlichen Toten besteht, und vielleicht besiegt? Und wenn er ihn nicht besiegt, was glaubt ihr, macht Zod dann mit der Erde?! Gut gelaunt wird er wohl nicht sein!“ schlussfolgerte sie. „Also werde ich das alles gleich abkürzen.“
„Und was glaubst du wird er mit dir machen?“ Lois baute sich vor ihr auf. „Bemuttern und Badewasser einlassen, bestimmt nicht!“
„Mit dem Badewasser wäre ich mir nicht so sicher, “ raunzte Clark. Daraufhin erntete er  einen bösen Blick von Lois.

Der Fernseher lief noch immer und zeigte in Dauerschleife General Zod und seine Männer, wie sie die Kapitulation der Erde verlangten und die Herausgabe einer bestimmten Person.

„Du wirst dich ihm nicht ausliefern!“ bestimmte Lois.
„Du bist nicht meine Mutter. Ich kann noch immer meine eigenen Entscheidungen treffen!“ hielt Rose dagegen. „Versteht mich doch, bitte! Wie könnte ich in dem Wissen weiterleben, Milliarden von Menschen würden meinetwegen sterben!“
Lois sah hilfesuchend zu Clark, dieser zuckte nur mit den Schultern.
„Rose, bitte! Jeder einzelne Mensch ist es wert, gerettet zu werden!“ versuchte er es.
„Ja, genau!“
„Nein, ich meinte es anders...ich.....“rechtfertigte sich Clark.
„Was ist euch lieber, ein Menschenleben oder Tausende, Millionen? Mir ist völlig bewusst, was er mit mir machen wird,....aber ich könnte nicht damit leben, wenn ich mich irgendwo verstecke, während dieser Psychopath Tausende abschlachtet.“
Rose redete sich in Rage, hatte Tränen in den Augen und wusste nicht mehr, wie sie die Beiden noch überzeugen sollte.
Clark schüttelte den Kopf. „Und ich könnte nicht damit leben, dass du dich für uns opferst! Du wirst da nicht hingehen!“
„Und wie willst du mich daran hindern?!“ fragte sie kampflustig. Amüsiert hob Clark eine Augenbraue.
Im nächsten Moment hing sie Clark über der Schulter und wurde recht unsanft ins Schlafzimmer geschubst. Clark verschloss die Tür. Rose hämmerte wild von innen dagegen.
„Du wirst diese Tür nicht öffnen.“ Clark sah Lois eindringlich an. „Niemals!“
„Aber Clark...“
„Ich brauch dich jetzt auf meiner Seite, Lois. Öffne nicht diese Tür bis ich wieder da bin. Ich werde alles regeln, aber die Tür bleibt zu!“
Hastig drückte er ihr einen Kuss auf die Lippen und verschwand.

Das Hämmern hinter der Tür wurde weniger, bis es schließlich ganz aufhörte.
„Lois, bitte!“ kam es gedämpft durch die Tür. „Mach die Tür auf!“
Lois stand davor, mit einem dicken Kloss im Hals und wünschte sich ganz weit weg.
Rose redete leise auf sie ein, versuchte sie umzustimmen, doch Lois ließ sich nicht erweichen.
„Du bist meine Freundin, Rose! Glaubst du, ich lass dich einfach in den Tod gehen?!“
„Lois! Die Frist ist so gut wie um. Du kannst das doch nicht wollen!“
Vor der Tür hielt sie sich die Ohren zu.
Rose begann an der Tür zu zerren, rannte mit der Schulter dagegen, durchsuchte Schubladen und Schränke nach Werkzeugen um die Tür zu öffnen. Doch nichts. Sie bekam die Tür nicht auf. Erschöpft ließ sie sich aufs Bett sinken.
Ihr Blick fiel auf den Fernseher, den sie sogleich einschaltete.
General Zod hatte bereits mit seiner Aktion begonnen. Mit kleinen Drohnen und zu Fuss bewegten sich seine Männer durch die Stadt. Superman wurde von Zod persönlich in Schach gehalten. Das Militär feuerte aus allen Rohren und die Menschen flüchteten in Panik. Es war ein einziges Gemetzel.
„Lois, sieh dir die Nachrichten an!“ schrie Rose. Sie selbst saß entsetzt davor und konnte es nicht fassen.
„Oh mein Gott...“ flüsterte sie wieder und wieder.
Sie merkte, wie sich jemand neben sie setzte und ihre Hand ergriff.
Lois zitterte. „Superman wird ihn bekämpfen...“
„Superman liegt am Boden. Lass mich einfach gehen, bevor noch mehr Menschen sterben müssen.“ bat Rose.
„Wer sagt dir, dass er, nachdem er dich hat, nicht einfach weiter macht?!“
„Keiner! Aber hier sitzen und nichts tun, kann ich auch nicht!“ Rose sah Lois bittend in die Augen.
Lois seufzte. „Ich fahr dich!“

Sie mussten weit vom Geschehen anhalten und zu Fuß gehen, doch sie kamen nicht weit. Das Militär hielt sie auf und erkannte Rose.
Doch noch bevor sie sie festsetzen konnten, entwischte Rose. Sie schlich von Versteck zu Versteck, immer näher ran. Je dichter sie kam, je mehr glich es einem Krieg. Leichen, Trümmerteile und flüchtende Menschen überall.
Zitternd stand sie in einem Häusereingang, sie konnte seine Männer sehr gut sehen, so dicht war sie.
Sie wagte es nicht aus ihrem Versteck zu treten. Ängstlich stand sie hinter einer Wand und zögerte.
Vorher hatte sie so große Töne gespuckt, einen auf aufopferungsvoll und tapfer gemacht und jetzt verweigerten ihre Beine den Dienst. Sie könnte auch einfach wieder zurück gehen und darauf warten, dass Superman oder das Militär es regelte. Sich irgendwo tief unter der Erde verstecken bis alles vorbei war.
Sie drückte sich in die Ecke, vielleicht würden sie sie ja gar nicht bemerken und vorbeigehen.
Ihr schien die Zeit wie eine Ewigkeit vorzukommen und als sie sich entschloss sich zu zeigen, prahlte sie mit einen von Zod`s Männern zusammen. Sie machte auf dem Absatz kehrt und wollte flüchten, doch der Soldat umklammerte ihren Kopf und wollte ihr das Genick brechen. Doch sein Partner hielt ihn davon ab. Er deutete grinsend auf sie. Erst da begriff er, wer ihm da in die Arme gelaufen war.
„Wen haben wir denn da?!“ feixte er. „So ein Zufall aber auch!“
Er hatte einen Griff wie ein Schraubstock und seine Finger gruben sich schmerzhaft in ihre Arme.
„Ihr Menschen seid schon eine seltsame Rasse.“ Lachte er und zog sie mit sich.
Sie wurde in einen kleineren Gleiter gezerrt und auf einen Sitz festgeschnallt. Kurze Zeit später spürte sie die Motoren, die das Raumschiff zu Zod brachte.
Rose fürchtete sich und ihr rollte ein dicke Träne die Wange runter. Was hatte sie sich dabei nur gedacht? Wieso musste sie auch die Heldin spielen? Wer weiß was Zod mit ihr vorhatte?

In Zod´s Raumschiff angekommen brachte eine von Zod´s Offizieren, Faora-Ul, sie schließlich in ihr Quartier. Das wäre jetzt ihre Unterkunft, erklärte sie ihr. Sie hätte diese Räumlichkeiten zu ihrer freien Verfügung.
Rose verstand nicht. „Ich bin keine Gefangene?“ fragte sie.
„Du bist Zod´s Gast und er ...... hofft, dass du dich entsprechend verhälst und seine Gastfreundschaft annimmst!“ Mit diesen Worten ließ sein erster Kommander sie alleine.
Rose sah sich verwirrt um. Alles in diesem Raum war dunkel, so wie auch das restliche Raumschiff. Es fröstelte sie.
Bei näherem Betrachten erkannte sie eine Schlafstätte und ein Badezimmer. Sie fragte sich, was das sollte. Es sah ganz danach aus, als wenn sie länger hier bleiben würde. Aber wieso? Sie hatte angenommen, dass er sie töten würde oder foltern. Was hatte Zod vor?
Entschlossen ging sie auf die Tür zu. Wenn ich ein Gast bin, dann kann ich ja auch gehen, wann immer ich will, schlussfolgerte sie.
Doch die Tür ging nicht auf. Kein Türknauf, kein Knopf oder ähnliches war von innen zu erkennen. Rose fluchte.
„Jetzt bin ich schon wieder eingesperrt, das wird langsam zur Gewohnheit.“
Plötzlich glitt die Tür zur Seite und ein Krieger Kryptons trat ein. Es war General Zod.
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