Claymore - der Verrat einer Kriegsschwester

von Xhexania
GeschichteDrama, Familie / P16
OC (Own Character) Theresa
27.12.2016
26.06.2018
23
22725
3
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Der Raum war gefüllt von einem abscheulichen Geruch. Einem verfaulten Blutgeruch und die dunkle, fast lilane Flüssigkeit ist im ganzen Raum verteilt. Sie schwingt das Schwert um die Klinge sorgfältig von dem schäbigen Dreck zu befreien:"Tz! Deshalb bin ich extra hergekommen?" Murmelt sie und steckt das überdimensionale Schwert zurück auf ihren Rücken. Das Klacken ihrer Metallschuhe ist durch die ganzen Straßen zuhören:"Hört!" Ruft sie laut:"Es wird ein schwarz gekleideter Mann kommen.."Ohne auch nur stehen zu bleiben, streift sie durch das wie tot erscheinende Dorf:"..Er wird das Geld entgegen nehmen, wenn nicht, wird dieses Dorf in weniger Wochen vollkommen ausgerottet sein und diesmal werden wir nicht kommen um euch zu retten. Ich wünsche noch einen angenehmen Tag!" Mit erhobenem Hauptes verlässt die Kriegerin ihren Auftragsort und nur diese silbernen Augen werden den Menschen vielleicht noch in Erinnerung bleiben. Die Augen mit dem Glanz der Sonne vermischt. Eine kalte Hexe, die skrupellos tötet, dass ist es was immer ein Vorurteil bleiben wird, doch was stört sie das? Törichte Menschen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind bringen ihr nichts. Trotzdem gaben sie ihnen einen Namen, dieser Organisation, nein diesen Kriegerinnen, die ihnen Dämonen vom Hals halten.
"Auftrag erledigt! Wohin als nächstes?" Der junge Mann springt vom Baum und meint lachend:"Wie immer grandios! Dein nächster ist drei Tage von hier... drei Yomas. Nicht schwer oder Salomona?" Sie dreht sich um und fährt mit einer Hand die lange Narbe an ihrem Schlüsselbein/Hals lang:"Niemals wird es das!" Schon ist sie wieder unterwegs:"Und sei nicht zu schroff, dass macht einen schlechten Eindruck!"
Zu Fuß und immer allein, denn sie ist kalt und hat eh schon unterschrieben irgendwann zu sterben, also was bringt es dann noch? Niemand wird sich dafür interessieren wenn sie sterben würde, denn jeder hasst sie und sie würde sofort ersetzt werden. Noch ist es nicht so weit, weil eine Nummer eins sich nicht so leicht ins Grab schicken lässt. Es ist ihr egal, wer ihr Gegner ist. Abschaum gibt es über all und sie ist diejenige die ihn beseitigen wird.

Yomas. Dämonen, wie man sie gern nennt, die Wandelbaren Monster in Menschenhülle, sie Töten und fressen die hilflosen Menschen. Wer kann sie stoppen? Nur diese Hexen! Denn sie sind zum Teil unmenschlich, weshalb sie von Menschen verstoßen werden und haben doch die Kraft diese Monster zu besiegen, indem sie sie mit ihren riesigen Breitschwertern aufschlitzen. Trotzdem obwohl sie ihr Leben aufs Spiel setzen werden sie wegen ihrer kalten Art verabscheut. Es ist eine vor langer Zeit entstandene Organisation und diese Frauen, die als einzige zu solchen Kriegerinnen erschaffen werden können, werden von den Menschen als: Claymores! bezeichnet.

Diese Frau die, die sich gerade zum nächsten Ort aufgemacht hat ist eine und zwar die Beste. Die Nummer eins von allen. Sie ist doppelt so schnell wie jede andere und noch nie hat sie die Kräfte in Gebrauch genommen, die Kräfte eines Yomamonsters die in ihren Adern ruhen. Salomona mit dem Sonnenschimmer, Rang 1. der 40. Generation.

"Yomageruch.." flüstert sie und ihre Augen fixieren das von Leben erfüllte Dorf nicht weit vor ihr. Mit ruhigen Schritten kommt sie auf das Tor zu und schon wird ihr der Weg von Wachen versperrt:"Halt! Was will eine Claymore hier?" Ihr Blick ist zu Boden gesenkt und sie atmet durch:"Immer die gleichen fragen.. was will eine Claymore hier?" Das Schwert saust schneller als die Wachmänner überhaupt Luft holen konnten und zertrennt einen Kopf:"Dabei will man doch nur helfen!","BLEIB WEG!!!" Schreit der andere, doch sie lächelt nur:"Und als Dank sowas!" Das Schwert zertrennt die Luft so schnell und vollkommen unsichtbar ist es dabei. Die leblosen Körper verwandeln sich langsam in ihre ursprüngliche hässliche Form zurück:"Perfekt. Wisst ihr wie schwer es ist euer Blut aus meinen Stiefeln zu bekommen?" Ihre säuselnde Stimme hallt über den völlig stummen Platz und sie schaut sich um:"Na, wo ist der letz-"Mit einem Schritt zur Seite entgeht sie einem Schwerthieb:"Achso? Ein Mensch der mit einem Yoma zusammen arbeitet..wie überraschend." Belanglos ist ihr Ton und dann schlägt sie den Angreifer bewusstlos:"Er ist nicht tot.. also schaut mich nicht so erschrocken an." Versichert sie genervt. Sie dürfen keine Menschen töten, egal was er getan hat. Diese Kriegerinnen dürfen es nicht. Mit einem Mal beginnt sie ihr Schwert zu drehen, erst langsam bis es wie eine Art Schraube routiert und sie mit einer ausholenden Bewegung eine ganze Wand damit einreißt:"Ihr seid anstrengend wenn ihr euch wie Feige Bastarde versteckt." Ein lauter Schrei kommt aus dem Haus und man hat einen Einwandfreien Blick auf die zur Hälfte verwandelte Kreatur, in dessen Bauch das lange Schwert steckt und aus den Mundwinkeln läuft dunkles Blut. Sie wirft die braunen Haare zurück und kommt auf ihn zugeschritten:"Du solltest keinen Menschen schicken und vorallem keine kleinen Kinder fest halten, die Geräusche von sich geben.","Du bist doch wie wir.." keucht er und sie legt den Kopf schief:"Wenn ich so wäre würde ich dich dann töten? Würde ich es dann nicht dulden das du dieses Mädchen fressen willst und würde ich dann in so einer Rüstung stecken?? Ihr seid erbärmliche Wesen!" Nochmal holt sie aus und schlägt den Kopf ab. Ihr Blick trifft den des verängstlichten Kindes und sie nimmt es auf den Arm, dass sich sofort an sie klammert wie ein Ertrinkender an ein Seil:"Also zu wem gehörst du?" fragt sie und schreitet durch die erstarrte Menge, bis ein Mann auf sie zugerannt kommt:"Isola?!" Die Kleine schreit glücklich den Namen ihres Vater und er schließt sie in die Arme:"Wie kann ich euch danken? Ich bin der Dorfvorsteher und ich habe euch gerufen!" Sie nickt:"Ein in schwarz gekleideter Mann wird kommen, gebt ihm das Geld." Das kleine Mädchen schaut ihr lange nach:"DANKE!"
Ein weiteres Dorf gerettet, ein weiteres Leben gerettet und doch mit Füße getreten und mit Misstrauischen Blicken hinausgejagt, dass Leben dieser Kriegerinnen ist von sowas gepflastert, aber der Weg dieser hier wird sich bald verändern.