Weihnachtsgeschenke und mehr

von Saferiel
GeschichteAllgemein / P16
Denver Beck Riley Blackthorne
26.12.2016
26.12.2016
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Ich habe mir überlegt, dass ich diesen Oneshot gerne Faye widmen würde, denn du bist wirklich super. Ich finde es lieb von dir, dass du mich so motivierst und immernoch dabei bist! Damit leistest du einen großen Beitrag dafür, dass diese Geschichten überhaupt entstehen! Danke dafür.  



Es war dunkel im Haus als Riley die Haustür öffnete, natürlich, Beck war schließlich immer noch in Schottland. Seufzend schloss die Fängerin die Tür hinter sich.                                                                
Zwar war sie heute Abend, an Heiligabend nicht alleine gewesen, sie hatte ihn bei Stewart mit den anderen Fängern verbracht, aber Beck hatte ihr gefehlt. Sehr gefehlt. Es wäre ihr erstes gemeinsames Weihnachten daheim gewesen. Aber er war nicht hier und sie würde ihn auch noch für weitere zwei Monate nicht sehen. Beck hatte zu viel zutun, um Weihnachten mit ihr zu verbringen, seine Großmeister-Prüfungen standen an und dafür wurden extra Stunden angesetzt. Aber das war in Ordnung, denn wann immer sie mit ihm sprach hörte sie wie glücklich er war. Er sog all das Wissen, dass er bekommen konnte auf, er tat alles um etwas aus sich zu machen und er hatte Erfolg damit. Sein Glück machte auch sie glücklich, außerdem war sie unglaublich stolz auf ihn und auf das was er erreicht hatte.                                                                                                                                                                    
Riley war währenddessen auf dem besten Weg Meisterfängerin zu werden, Harper hatte beschlossen, sie auch nach ihrer Gesellenprüfung unter seinen Fittichen zu behalten. Das störte die junge Fängerin allerdings nicht mehr, denn Harper war mittlerweile gar kein so übler Kerl mehr. Zwar konnte er ein Griesgram sein, aber er war ihr gegenüber nicht mehr feindselig und er brachte ihr viel bei, denn er plante sie zu einer Meisterfängerin zu machen.
Lächelnd dachte Riley daran, wie überrascht Harper gewesen war, als er von Riley ein Weihnachtsgeschenk überreicht bekommen hatte. Und er hatte sie sogar angegrinst, als er das Kochbuch ausgepackt hatte. Sie hatte zurückgelächelt und hoffte Harper würde das Buch auch benutzen und nicht immer wieder das McDonalds-Menü in Anspruch nehmen würde. Aber auch Stewart hatte sich über das Buch gefreut, war aber von der Umarmung, die er von Riley bekommen hatte sichtlich erstaunt gewesen, dennoch hatte er sie mit einem warmen Lächeln erwidert. Alles in allem war es ein netter Abend gewesen, die Fänger hatten sich gut amüsiert. Sogar ein paar Weihnachtslieder sind gesungen worden. Und der Braten hatte jedermanns Erwartungen weit übertroffen. Deshalb war es jetzt auch halb zwei Uhr morgens, als Riley die Stiefel von den Füßen streifte und sich dann in einem von Becks T-Shirts auf das gemeinsame Bett warf, noch einmal drehte sie ihren Verlobungsring an ihrem Finger und driftet mit dem Gedanken an Beck  in einen traumlosen Schlaf.
Es fühlte sich an als wären nur wenige Augenblicke vergangen, als Riley von einem Poltern aus dem Flur geweckt wurde. 'Ein Einbrecher'.                                                                                                          
Schnell war Riley aus dem Bett und hatte sich die Eisenstange geschnappt, die Beck unter dem Bett versteckte. Auf leisen Sohlen schlich sie aus dem Schlafzimmer und durch den Flur ins Wohnzimmer. Und tatsächlich da stand eine große, breitschultrige Gestalt vor dem Weihnachtsbaum und schien sich an den kleinen Geschenken darunter zu schaffen zu machen. Diese waren für Mort und Ayden und ein paar weitere Freunde, die Riley heute nicht hatte sehen können. Ein weiteres war Becks. Obwohl, sie wusste, dass sie heute nicht zusammen sein konnten, hatte sie ihm ein Buch besorgt. Es war der zweite Teil von Percy Jackson. Nachdem Beck den ersten Teil gelesen hatte, hatte er erfahren, dass es auch noch weitere gab, doch wegen seiner Ausbildung zum Großmeister hatte er noch immer nicht die Zeit gehabt auch das zweite zu lesen. So hatte Riley es in die Hand genommen, dann konnte Beck es nach seiner Rückkehr lesen, vielleicht würde er ihr sogar vorlesen. Er war wirklich gut geworden, er las mittlerweile flüssig und war stolz darauf, so auch Riley weshalb sie es liebte in seinen Armen zu liegen während er ihr vorlas (natürlich liebte sie es auch in seinen Armen zu liegen, ohne, dass er ihr vorlas, aber das war eine andere Geschichte).
Langsam näherte sich Riley von hinten der Figur an, das Stahlrohr auf Anschlag. Mit einem lauten Aufschrei schwang sie es nach vorne, doch der Einbrecher war schnell, er hatte sich bereits umgedreht und das Rohr mit einer Hand abgefangen. Mit einem kleinen Ruck war sie auch schon aus Rileys Händen verschwunden und sie stand verdattert und unbewaffnet vor dem Mann.                        
"Ich wünsche dir auch fröhlich Weihnachten, Mädel."                                                                                
  Ein kleiner Aufschrei entwich Riley bei dem Klang, der ihr so bekannten Stimme, in der ein spöttisches Lachen mitklang. In Null-komma-nichts warf Riley sich in Becks Armen, mit Leichtigkeit fing er sie auf, wobei Riley Arme und Beine um ihn schlang.                                                                      
"Du bist hier, du bist wirklich hier.", glücklich lachend küsste die junge Fängerin ihren Verlobten.        
"Ja, ich bin hier.", grinste Beck frech.                                                                                                            
"Du hast die ganze Zeit geplant hier zu sein, nicht wahr?" Becks Grinsen war Antwort genug und Riley schlug ihm spielerisch auf die Brust. Beck lachte daraufhin erneut und trug Riley ins Schlafzimmer, wo sie lachend und sich küssend aufs Bett fielen.
Als schon der morgen graute, lag Riley auf Becks Brust, von seinen Armen fest umschlossen. Sie unterhielten sich über alles Mögliche und genossen einfach die Gesellschaft des jeweils anderen. Nach einiger Zeit schlüpfte sie aus Becks Armen und langte unter den Weihnachtsbaum. Fröhlich sprang sie neben ihm aufs Bett und hielt ihm das säuberlich verpackte Geschenk unter die Nase. "Ich habe hier etwas für dich. Na los mach es auf.", ermutigte Riley.                                                      
"Was ist es denn?", fragte Beck, während er das Geschenkpapier herunterriss. Sobald, das Papier in Fetzen auf dem Boden gelandet war, hatte er zu Lachen begonnen. "Du bist wunderbar, weißt du das, mein Mädel?!", liebevoll strich er ihr über die Wange und küsste sie zärtlich.                                                
"Ich weiß.", lächelte Riley, "Fröhliche Weihnachten, Beck."
"Fröhliche Weihnachten, Mädel."
"Also? Wirst du mir vorlesen?", fragte Riley schelmisch an ihren Wunsch, in Becks Armen zu liegen während er ihr vorliest, denken.
"Gerne, aber zuerst solltest du dein Geschenk öffnen." Beck langte über die Bettkante hinweg und griff in seine Hosentasche und holte eine kleine Schachtel aus seiner Hosentasche und überreichte sie ihr. Behutsam hob Riley den Deckel von der Schachtel und sah hinein. Darin lag ein Medaillon, vorsichtig öffnete sie es. Die eine Seite zeigte ein Bild von ihr und Beck, die andere eines der Familie Blackthorne, als Riley noch klein war, ihre Eltern strahlten sich voller Liebe an, während sie selbst auf dem Arm ihres Vaters saß. Die junge Fängerin war gerührt und ihr liefen die Tränen über die Wangen. "Wo hast du das nur gefunden? Oh Beck.", sie schlang ihm die Arme um den Hals und bettete ihren Kopf auf seiner Brust.                                                                                                
"Ich habe es gefunden als wir eure Wohnung ausgeräumt haben, aber ich hatte Glück und habe vor einuger Zeit endlich das richtige Medaillon dafür gefunden. Ich hoffe es gefällt dir.", Beck klang schüchtern, nichts was häufig vorkam.                                                                                                          
"Oh Beck, das weißt du genau! Es ist wunderschön. So habe ich euch alle immer alle bei mir."              
"Das hast du doch ohnehin.", lächelte Beck und zeigte auf ihr Herz. "Hier drin."    
Erneut lächelnd warf sich Riley auf seine Brust. "Ich liebe dich."                                                                
"Und ich liebe dich, mehr als alles andere."
Gemeinsam verbrachten sie den restlichen Morgen im Bett, während Beck Riley vorlas und genossen ihr erstes  Weihnachten in ihrem gemeinsamen zu Hause.

...............
So , hoffe es hat gefallen und wünsche allen frohe Weihnachten.