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Ich bin immer für dich da

von RamonaXX
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Chris Taylor Elias Grodin
25.12.2016
26.12.2016
2
9.536
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Dieses Kapitel
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26.12.2016 5.105
 
Untätig saßen die beiden Männer neben einander und schwiegen sich an. Sie wussten nicht so recht wo und wie sie anfangen sollten. Eine ganze Zeit hofften sie darauf, dass sich irgendeine zufällige Berührung ergab und dass der andere begann den Kontakt zu suchen.

In dem Versuch seiner wachsenden Verlegenheit zu entkommen, beugte Elias sich irgendwann nach vorne, um das Licht der Coleman-Lampe etwas runter zu drehen.

Das war die Chance, auf die Chris die letzte Viertelstunde gewartet hatte. In Erinnerung an das schöne Gefühl in seinem Nacken, streckte er die Hand nach Elias aus und begann ihn am Rücken zu streicheln.

Der Kontakt kam unerwartet, hatte aber von der ersten Sekunde an etwas Angenehmes. Langsam richtete Elias sich wieder auf und lehnte sich sehnsüchtig an die Hand an.

Für Chris hatte die Berührung etwas vertrautes, auch wenn es diesmal nicht sein eigener Rücken war. Es schaffte Nähe zwischen ihnen und befreite sie gleichzeitig von dem unangenehmen Umstand den Blicken des anderen direkten ausgesetzt zu sein. Wie Magneten zog es ihre Körper aneinander und ehe sie sich versahen, klebten die zwei wieder aneinander wie an dem Abend auf dem Wachposten.

Elias spürte, wie Chris’ Hände kraftvoll über seinen Rücken rieben und dabei sowohl den Stoff seiner Feldbluse als auch die Haut darunter erwärmten. Wohlig schmiegte er sich an diese unverhoffte Wärmequelle und taute seine müden Knochen an ihr auf.

Es war ein Anfang, ein guter Anfang. Aber Elias wollte mehr, jetzt wo er wieder in den Genuss dieser Zärtlichkeit gekommen war. Nach einigen Minuten unterbrach er den Kontakt und drehte sich mit seinem gesamten Körper zu Chris um.

Ein grünes Augenpaar traf auf ein braunes Augenpaar und in beiden spiegelte sich ein unstillbar großes Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Ohne dass auch nur einem von ihnen einzige Silbe über die Lippen kam, bewegten sie sich aufeinander zu.

Mit einem leisen Seufzen schloss Elias die Augen als seine Stirn gegen die von Chris kippte. Vorsichtig fingen sie an sich aneinander zu reiben und plötzlich wurde Elias klar was er wollte. Wie es sich anfühlte mit seiner Wange über ein weiches Frauengesicht zu streichen, dass wusste er in- und auswendig. Aber das Gefühl eine kratzige und unrasierte Wange zu berühren, das war ihm neu.

Die Köpfe vertrauensvoll zusammengesteckt, schloss auch Chris seine Augen und ließ sich blind von seinem Gefühl leiten. Er hatte keine Ahnung wie er sich bewegen sollte oder wohin er seine Hände tun sollte. Nur dass er möglichst nah bei Elias sein wollte, das wusste er. Und so ließ er es einfach zu, dass Elias mit seinem Gesicht an ihm vorbeiglitt und innigen Kontakt mit seiner Wange suchte.

Der beharrliche Widerstand den Chris’ kurze Bartstoppeln seiner Haut entgegensetzten, bereitete Elias auf eigenartige Weise Freude. Nie hätte er gedacht, dass er einmal Gefallen an etwas so Männlichem finden würde. Als ihm bewusst wurde, wie gut ihm diese Berührung tat, fluchte Elias leise: „Scheiße, Chris.“

Ja… Scheiße, dachte Chris und genoss den Kontakt ebenfalls mit Gewissensbissen.

Was als verkrampftes aufeinander Warten begonnen hatte, löste sich nach und nach in verspieltem Schmusen auf. Das zärtliche aneinander Reiben ihrer Wangen tat ihnen gleichermaßen gut. Es war eine willkommene Abwechslung zu den sonst so rauen und harten Einflüssen denen sie ausgesetzt waren.

Da war kein kalter Regen, der ihnen übers Gesicht lief; kein eisiger Wind, der sie nachts zum Zittern brachte; kein donnernder Gefechtslärm, der sie fortan wachhielt; kein heißes Metall, an dem sie sich verbrannten und auch keine brütende Sonne, die ihnen auf langen und ansträngenden Märsche die Fähigkeit zu denken nahm und sie ihrer letzten Kraftreserven beraubte.

Dafür erlebten Chris und Elias tröstliche Zweisamkeit, fühlten warme, weiche Haut und spürten das erleichternde Gefühl in ihrem Bauch mit ihren Bedürfnissen nicht allein zu sein. Es kam einem Segen gleich ausnahmsweise keine böse und todbringende Waffe in der Hand zu halten, sonder etwas so gutes und lebendiges, wie einen anderen Menschen am eigenen Körper zu erfahren.

Chris fing an sich mehr zu trauen und dehnte die Zone ihrer gegenseitigen Liebkosungen aus. Seine Lippen berührten erst Elias’ Hals, dann sein Ohr. Sie streiften seinen Haaransatz, glitten über die Wange hinweg, weiter Richtung Mundwinkel und… Erschrocken hielt Chris die Luft an und wich zurück. Für den winzigen Bruchteil einer Sekunde hatten seine Lippen die von Elias berührt.

Unsicher wandte Chris den Kopf zu Seite. Wollte er das wirklich tun, Elias küssen? Also so richtig, auf den Mund? Chris schämte sich für diesen Wunsch. Sein Gewissen versuchte ihm einzubläuen, dass es etwas Unanständiges, etwas Verbotenes war, so etwas zu wollen. Da spürte er wie sich zwei Finger um sein Kinn legten und es sanft anhoben.

Chris blickte in zwei durchdringend tiefgrüne Augen, die nur eine Botschaft zu haben schienen. Es ist okay, konnte er in Elias’ Gesicht lesen und fühlte sich von einer Sekunde auf die nächste besser. Als der Sergeant jedoch sein Kinn noch etwas weiter hob und seinem Gesicht näher kam, kehrte das nervöse Flattern in Chris’ Körper zurück. Im ersten Moment war es mehr Furcht, denn freudige Erwartung, die ihn reflexartig die Augen schließen ließ.

Es wurde ein unbeholfener, ein schüchterner Kuss. Elias’ Lippen tasteten so vorsichtig, als küssten sie zum ersten Mal. Was in gewisser Weise auch stimmte, küsste er doch zum ersten Mal in seinem Leben einen anderen Mann.

Er war in seinem jungen Leben schon so vielen Frauen begegnet, dass er sie nicht mehr zählen – geschweige denn, dass er noch ihre Namen richtig zuordnen konnte. Alle die Pettys, Pamelas, Amys und Emilys zu küssen, hatte sich für ihn immer gleich angefühlt. Aber das hier mit Chris, das war etwas Neues. Elias mochte neue Sachen. Sie riefen seine Neugier hervor und weckten seine Entdeckerlust.

Für Chris war diese neue Erfahrung in erster Linie ein riesengroßer Schreck. Er hatte erst ein einziges Mal in seinem Leben ein Mädchen geküsst und dass auch nicht auf den Mund, sondern nach einer gemeinsamen Tanzstunde auf die Wange. Verglichen damit, war das hier ein gewaltiger Sprung. In seiner Erinnerung war die Haut des Mädchens zart und rosig gewesen. Die Lippen von Elias hingegen, waren – wie seine eigenen – ausgetrocknet von der heißen Luft und eingerissen von dem feinkörnigen Staub, den sie tagsüber einatmeten.

Chris hatte das Gefühl sich furchtbar tollpatschig anzustellen. Immer wieder wich er mit seinem Gesicht einige Millimeter zurück, als könne er Gefahr laufen sich an Elias’ Lippen zu verbrennen. Und immer wieder zog es ihn zurück in diesen Kuss, der doch nicht mehr war, als ein ängstliches und zaghaftes Betasten.

Elias vermisste derweil weder Weiblichkeit, noch Süße in diesem Kuss. Stattdessen schmeckte er etwas Herbes und ungewohnt Männliches auf seinen Lippen, das sich mit dem Duft von Chris’ Schweiß vermischte. Es war nicht besser oder schlechter als eine Frau zu küssen. Es war einfach anders. Ein anderer Geruch, ein anderer Geschmack, aber das gleiche angenehme Gefühl.

Nach einer Weile lösten sie sich von einander und sahen sich an.

In Elias’ Augen schimmerte ein sonderbarer Glanz. Mit einem feinen Lächeln verkündete er leise: „Das ist das Verrückteste was ich je gemacht habe.“

„Für mich auch.“, flüsterte Chris und fühlte sich verstanden.

Dann befeuchteten sie ihre spröden Lippen, schlossen beide die Augen und probierten es noch Mal. Mit deutlich mehr Selbstvertrauen bewegten sich jetzt ihre Münder aufeinander und rieben dabei die letzten Vorbehalte auf.

Beschwingt von diesem Gefühl, erhöhte Chris ein wenig den Druck und hörte wie Elias ein erfreutes Seufzen von sich gab. Erschrocken über sich selbst und die Reaktion, die er ausgelöst hatte, nahm Chris sich sogleich wieder zurück.

Elias fand indessen wachsenden Gefallen an diesem neuen Spiel, wenngleich er alle paar Sekunden in den Kuss hineingrinsen musste. Was zur Hölle taten sie hier eigentlich?


Bei all der Küsserei blieben ihre Zungen wo sie waren, nämlich im Mund des jeweiligen Besitzers. Was Elias und Chris hier machten, hatte für den Moment nichts mit Leidenschaft oder Erregung zu tun. Es war vielmehr ein Versuch, ein vorsichtiges Ausprobieren. Es hatte etwas mit sich herantasten und den Körper des anderen erfühlen zu tun, nichts mit sinnlicher Verführung oder Betörung.

Neben der Behaglichkeit kamen auch ein paar alte Zweifel wieder hoch. In das Zusammenspiel ihrer Lippen vertieft, nuschelte Elias: „Wenn das jemals… irgendwer rausfindet, Chris… dann… fliegen wir beide aus der Army.“

Chris wollte erst etwas antworten, aber durch das glückliche Lächeln, das Elias’ Worten folgte, wurde jeder Kommentar überflüssig. Es machte das Gesagte nicht bedeutungslos, zeigte aber, dass Elias bereit war dieses Risiko einzugehen. Für ihn war diese Begegnung etwas Besonderes. Chris war sensibel. Chris war zärtlich. Und Chris war nicht verbraucht. Der Krieg hatte noch kein Loch in seine Seele gebrannt.

Für Elias hatte dieser Mann, der nur zwei Jahre jünger war als er selbst, etwas Reines, etwas Unverbrauchtes. Chris war in Vietnam, weil er sich freiwillig gemeldet hatte. Nicht wie Elias, der durch seine militärische Verpflichtung einer Gefängnisstrafe wegen Drogenbesitz entgangen war.

Vielleicht war es das, was Elias so sehr zu Chris hinzog. Chris war das Leben, das er nie erreicht hatte und die zweite Chance, die er nie kriegen würde. Alle seine Wünsche, alle seine Hoffnung, dass sein Leben eines Tages besser werden würde, vereinten sich in diesem jungen Mann.


Sie küssten sich minutenlang, wieder und wieder, bis Elias der aufsteigenden Wärme in seinem Körper nachgeben musste. Seine Hände wanderten zur Knopfleiste seiner Feldbluse und fingen an sie zu öffnen. Er war dabei weder hektisch noch überstürzt. Ihn trieb keine Eile. Sie hatten alle Zeit der Welt und ihm war einfach nur ein bisschen warm.

Was Chris sah als Elias den ausgeblichenen grau-grünen Stoff von seinen Schultern streifte, ließ ihn erschauern. Es war bei weitem nicht das erste Mal, dass er Elias mit nacktem Oberkörper sah. An quälend heißen Tagen, an denen man dankbar war für jedes Kleidungsstück, das man ablegen konnte, behielt kaum ein Soldat, der sich im Lager aufhielt mehr als seine Stiefel und seine Hosen an.

Aber jetzt, so nah, nahm Chris Elias ganz anders wahr. Zum ersten Mal brachte er diesen leicht verstörten Blick, den der Sergeant gelegentlich hatte mit seinem Körper in Verbindung. Elias war sehnig und drahtig, aber auf eine ungesunde Art und Weise.

Chris wusste, dass er seit über zwei Jahren in Vietnam diente. Für ihn zeugte Elias’ ausgezehrter Körper mit den vielen sichtbaren Blessuren und den sich abzeichnenden Rippen von der andauernden Belastung durch die Hetzjagd, die ihn durch diesen Krieg trieb. Sein verstörter Blick schien nur der Vorbote eines zerstörten Innen und Außen zu sein.

Elias bekam von Chris’ sorgenvollen Blicken nichts mit, zu sehr war er damit beschäftigt den Jungen zu küssen, sich an ihm zu reiben und ihn zu streicheln. Die Erdanziehung schien mit jeder Minute größer zu werden und Elias verspürte den Wunsch sich hinzulegen. Langsam ließ er sich auf die Strohmatte sinken und zweifelte nicht eine Sekunde daran, dass Chris ihm folgen würde.

Wie es dazu gekommen war, hätte Chris im Nachhinein gar nicht mehr sagen können. Er wusste nur, dass Elias mit einem Mal unter ihm lag und er, auf seine Arme gestützt, über ihm.

Die zwei unterbrachen ihr inniges Spiel für einen Augenblick. Als ihnen klar wurde, in welche Lage sie sich gebracht hatten, empfanden sie beiden einen Moment Scham. Elias fand allerdings einen Weg dieses unangenehme Gefühl abzuschwächen. „Das ist witzig.“, kommentierte er und lächelte Chris vertrauensvoll an.

Der erwiderte das Lächeln kurz und entspannte sich. Sein Blick sank auf Elias’ nackte Brust. Der Sergeant trug seine Kette mit dem Kreuz und seiner Erkennungsmarke um den Hals. Etwas schien Chris beinahe magisch an diesem Bild anzuziehen. Es zog seinen Kopf nach unten und aus einem Gefühl heraus pflanzte er einen ersten Kuss auf Elias’ Haut. Es folgte ein zweiter, dann ein dritter.

Die Berührung von Chris’ Lippen auf seiner Schulter und seinem Schlüsselbein fühlten sich fantastisch an. Es war kein sanftes Knabbern oder verspieltes Beißen dabei. Chris wagte es noch nicht einmal schneller oder fordernder zu werden. Alles was Elias spürte, waren diese warmen Lippen, die geduldig einen Kuss nach dem nächsten auf seinen Oberkörper hauchten.

Es hatte eine entspannende und beruhigende Wirkung auf ihn. Dennoch ließ sich nicht leugnen, dass sich langsam aber sicher ein erregendes Kribbeln in seinem Schoss ausbreitete. Lange würde sich dieses Gefühl gewiss nicht zurückdrängen lassen.

Chris verlor sich derweil im Geruch und Geschmack von Elias’ Haut. Jeden Quadratzentimeter den er mit Lippen und Nase erreichen konnte, wollte er auskundschaften. Selbst die Achseln von Elias, behaart und verschwitzt machten da keine Ausnahme. Berauscht von den vielen Sinneseindrücken versuchte Chris all das Neue in sich aufzusaugen und streichelte mit seinem Gesicht über Elias’ nackten Oberkörper.

Die Gedanken von Elias drifteten davon. Verdammt, wieso konnte der Junge das so gut? Und warum fühlte er selbst sich dabei so wohl? „Du bist wahnsinnig.“, seufzte Elias mit anerkennendem Unterton. Wenn das so weiter ging, würde er in den nächsten Minuten einen gewaltigen Ständer bekommen – und dass wollte er um jeden Preis vermeiden.

Er ließ Chris noch einige letzte Küsse verteilen, bevor er die Hände um seine Schultern legte und ihn mit sanfter Gewalt zurückdrängte. Nein, dachte Elias, geil werden will ich nicht. Es waren die letzten Bedenken, die irgendwo weit hinten in seinem Kopf schwirrten und ihn dazu brachten dem ganzen Einhalt zugebieten. Sich von einem anderen Mann antörnen lassen? – Er war doch nicht schwul!

Nach kurzem Zögern wich Chris zurück und wechselte bereitwillig mit Elias die Position. Jetzt war er es, der auf den Rücken lag und Elias, der sich über ihm befand.

Die kurze Pause gab beiden Zeit zu verschnaufen, aber wirklich aufhören mochten sie auch nicht.

Elias wollte genau wie Chris weiche Haut spüren. Allerdings nicht an seinen Lippen, sondern unter seinen Fingern. „Zieh deine Feldbluse aus.“, bat Elias und ließ seinen Blick über Chris’ bekleideten Oberkörper gleiten. Die nötige Entschlossenheit seinen Kameraden selbst auszuziehen, konnte er nicht bei sich entdecken.

Mit leichtem Herzklopfen kam Chris der Bitte nach und seine Hände arbeiteten sich die Reihe aus Knöpfen hinab. Er war kaum unten angekommen, als er fühlte wie eine warme Hand unter den Stoff glitt und ihn zur Seite schob.

Aus der passiven Rolle raus zu sein, verzögerte Elias’ ungewollte Erregung, da es seine Aufmerksamkeit weg von seinem eigenen und hin zu Chris’ Körper lenkte.

Der Junge hatte zwei, drei Kilo mehr auf den Rippen und sah dadurch gesünder und fitter aus. Abgesehen von ein paar unterschiedlich alten blauen Flecken und einigen verheilten Narben von Blutegelbissen fand Elias keine Anzeichen, die darauf hindeuteten, dass Chris sich im gleichen elenden Krieg befand, wie er selbst. Vielleicht war er doch schon zu lange hier?

Kraftvoll rieb Elias über Chris’ Oberkörper und fühlte geschmeidige Haut unter seinen Fingern hinweg gleiten. Irgendwann passierte es doch, dass sich sein Kopf über die Brust von Chris senkte und er begann ihn hier und da zart zu küssen.

Als Elias sich über ihn beugte, löste der Kontakt mit dessen Hundemarke und dem Anhänger an seiner Kette bei Chris ein schreckhaftes Zusammenziehen seiner Bauchmuskeln aus. Er hatte die aktive Rolle abgegeben und war plötzlich in der Lage ihr Spiel zu beobachten und den Reaktionen seines Körpers nachzuspüren. Nervosität und Erregung packten Chris gleichermaßen und ließen seine Atmung und seinen Puls schneller werden.

Er konnte sehen und fühlen, wie Elias ihn auf ähnliche Weise verwöhnte, wie er ihn zuvor verwöhnt hatte. Ein unkontrolliertes Rauschen setzte in seinem Körper ein und zog sich als Kribbeln von seinen Fingerspitzen bis zu einem anschwellenden Gefühl in seiner Hose. Passierte das hier gerade wirklich?

Elias küsste nicht nur Chris’ Brust, sondern auch die Erkennungsmarke, die an einer feinen silbrigen Kugelkette um seinen Hals hing. Das lauwarme Metall fühlte sich gar nicht mal so schlecht an den Lippen an. Elias schielte aus dieser Position nach oben und musste schmunzeln, als er den geweiteten Blick von Chris auffing. Offensichtlich war er jetzt derjenige, der eine unbeabsichtigte Erektion niederkämpfen musste.  

Elias war so dicht über Chris’ Brust, dass er glaubte dessen Herzschlag hören zu können und sein Gefühl sagte ihm, dass das für ihr erstes Mal mehr als genug war. Er wollte nicht weiter gehen; zumindest nicht heute.

Zufrieden seufzend ließ Elias sich neben dem Jungen auf die Matte sinken, suchte sich eine bequeme Position und legte seine Hand auf den Bauch von Chris.

In größer werdenden Kreisen streichelte er über die warme Haut und fuhr dabei gelegentlich  verspielt über den feinen Streifen aus Haaren, der sich von Chris’ Bauchnabel bis runter zum Bund seiner Hose zog.

Das beruhigende Gefühl in seiner Körpermitte lenkte Chris ab und nahm den Druck aus seinem Schoss. Nach kurzer Zeit flaute seine Aufregung ab und das anfängliche Rauschen entwickelte sich zurück zu einem sanften Plätschern. Ruhe kehrte ein und es dauerte nicht lange bis Chris es Elias nachmachte und anfing ihn am Bauch zu kraulen.


Nach einer Weile fanden die zwei einen Rhythmus in dem sie sich wohlfühlten. Sie kuschelten sich aneinander, streichelten sich gegenseitig über die nackte Brust und den Bauch, achteten jedoch darauf es nicht zu übertreiben und blieben mit den Fingern fern vom Hosenbund des anderen. Denn ohne es ausgesprochen zu haben, war ihnen ihre gegenseitig sexuelle Erregung nicht ganz geheuer. Immer wieder machten sie Pausen, schlossen die Augen, entspannten sich.

Elias war in diesem glücksseligen Moment alles egal, Hauptsache er hatte Chris so nah wie möglich bei sich. Es war eh viel zu lange her, dass er sich so bedingungslos auf einen anderen Menschen eingelassen hatte. Wen interessierte da schon ob es eine Frau oder ein Mann war?

Das tiefberuhigende Gefühl mit einem Menschen zusammen zu sein, bei dem er sich seiner eigenen Verletzlichkeit nicht zu schämen brauchte, wog jegliche Bedenken auf, dass irgendetwas daran falsch sein konnte. Allein mit Chris kümmerte Elias sich nicht darum, ob er seiner Rolle als Vorbild und Gruppenführer gerecht wurde und ob er Stärke und Entschlossenheit ausstrahlte.

Das hier mit Chris war nicht nur anders, weil Chris auch ein Mann war. Es war vor allem anders, weil es keine erkaufte Zuneigung war. Wenn es Elias um Sex gegangen wäre, dann hätte er an seinem nächsten freien Tag in die Stadt fahren und sich in irgendeiner der vielen Bars ein hübsches Mädchen für die Nacht aussuchen können.

Vielleicht wäre sie auch zu ihm gekommen und hätte ihm in gebrochenem Englisch „Liebe-machen-mit-G.I.“ angeboten. Er hätte sie dafür bezahlt und sie hätte getan, was er von ihr verlangt hätte. Wenn sie gut gewesen wäre, hätte er seinen Kameraden von ihr erzählt und sie dann vergessen. Wenn sie schlecht gewesen wäre, hätte er sie gleich vergessen.

Die Erfahrung, die er mit Chris teilte, war damit nicht zu vergleichen. Sie taten das hier, weil sie beiden es wollte. Nicht weil einer den anderen dafür bezahlte. Und sie waren auch keine Fremden, die sich erst vor Kurzem über den Weg gelaufen waren.

Sie waren einander sehr vertraut, hatten Seite an Seite im kalten Matsch und unter feindlichem Feuer gelegen. Sie waren gemeinsam in Situationen geraten, die in der normalen Welt, niemals jemand würde nachempfinden können. Und sie würden das hier nie vergessen. Denn egal wie lange dieser Abend dauern sollte, es würde der Punkt kommen, an dem sie sich wieder als Obergefreiter und Gruppenführer gegenüberstanden.  


Irgendwann wurden die beiden schläfrig. Sie hatten ihren Hunger nach Geborgenheit und ihren Durst nach Zärtlichkeit gestillt und aufgehört sich gegenseitig zu streicheln. Eng beisammen lagen Chris und Elias auf der dünnen Strohmatte und genossen ihre Zweisamkeit.

Da war Wärme, da war Nähe. Ein gutes Gefühl, innen und außen.

Entspannt ruhte Elias auf der Seite, den schweren Kopf auf seinen Arm gebettet und die Beine leicht angezogen. Chris lag dicht hinter ihm und schmiegte sich mit seinem Körper an die Form, die Elias vorgab. Es war ein schönes und überaus beruhigendes Gefühl.

Elias konnte Chris an verschiedenen Stellen seines Körpers spüren. Er spürte ihn in seinem Nacken, wo Chris’ warmer Atem ihn streichelte. Er spürte ihn in seinem Rücken, wo Chris sich mit seinem Oberkörper ankuschelte. Er spürte ihn auf seinem Bauch, wo Chris den Arm um ihn gelegt hatte. Und er spürte ihn sogar ein wenig an seinem Po, wo Chris sachte den Kontakt hielt.

Egal wo Elias hinspürte, Chris war da.

Sonst war er es immer, der den Soldaten in seiner Gruppe den Rücken freihielt und sich für ihre Belange einsetzte, wenn es um etwas Wichtiges ging. Doch diesmal deckte jemand seinen Rücken. Und das nicht nur symbolisch.

Chris döste sorglos vor sich hin. Er konnte sich nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal so geschützt und sicher gefühlt hatte, seit er mit dem Flugzeug in Vietnam gelandet war. Elias’ Körper so nah bei sich zu spüren tat gut. Es war das, wonach er sich die letzten Tage gesehnt hatte. Genaugenomen war es noch ein ganzes Stück mehr, da sie viel enger, viel näher zusammengekommen waren, als er zu hoffen gewagt hatte.

Elias war derweil wacher als er es sich wünschte. Er starrte auf die Bunkerwand, etwa einen halben Meter vor seiner Nase. Die Hand von Chris, die auf seinem Bauch lag, hob und senke sich mit jedem seiner Atemzüge und vermittelte ihm ein angenehmes Geborgenheitsgefühl. Doch vor seinen Augen tauchten immer wieder grausige Bilder vergangener Einsätze und Operationen auf, die sich mit dieser warmen Berührung einfach nicht in Einklang bringen lassen wollten. Sein Körper war zwar hier, aber sein Geist war woanders. Gequält kniff Elias die Augen zusammen.

Dass sich sein neuer Partner ganz plötzliche verspannte, entging Chris bei der engen Verbindung, die sie eingegangen waren nicht und weckte ihn aus seinem Dämmerschlaf. Rasch hob er den Kopf, stützte sich auf und beugte sich über Elias. Das kummervolle Gesicht in das er blickte, rief ernste Sorgenfalten auf seiner Stirn hervor. Fürsorglich erkundigte sich Chris: „Hey, stimmt was nicht?“

Elias gab keine Antwort. Die Augen fest geschlossen, verkrampfte er sich weiter und fühlte wie sich eine beängstigende Welle vor ihm auftürmte, die ihn jede Minute überrollen würde.

Chris war verwirrt. Es war unmöglich zu übersehen, dass irgendetwas nicht in Ordnung war. Aber er würde Elias nur verstehen können, wenn dieser mit ihm sprach. Fragend hauchte Chris einen Kuss auf die Schulter seines Freundes und beobachtete aufmerksam dessen Reaktion.

In Elias kämpften die schrecklichen Bilder, die er vor seinen Augen sah, gegen das gute Gefühl, das er auf seiner Haut spürte. Endlich hatte er erreicht, was er sich immer gewünscht hatte. Und trotzdem war er kreuzunglücklich. Ein tiefes Schluchzen schüttelte ihn durch. Schutzsuchend packte er nach der Hand, die auf seinem bebenden Bauch lag und zog sie enger um seinen Körper.

Chris kam sich hilflos vor. Er sah, dass es Elias mit jedem Augenblick schlechter ging, wusste aber nicht was er dagegen tun konnte. Mit einem Mal fühlte er Schuldgefühle in sich aufsteigen und suchte den Fehler verzweifelt bei sich selbst. Unsicher fragte Chris: „Was ist los? Hab’ ich was falsch gemacht?“

Elias fand Halt in der vertrauten Stimme und schüttelte leicht den Kopf.

Chris blieb verwirrt. Bis eben hatte sich alles wunderschön angefühlt und jetzt das?

Die Augen weiterhin zusammengekniffen, versuchte Elias eine Antwort zu formulieren. „Nein, Chris.“, sagte er mit matter Stimme und schluckte, „Du hast alles richtig gemacht. Es ist nur…“ Wieder schüttelte er sachte den Kopf.

In seinem Innersten sah Elias die drohende Flut näher kommen und sein Griff um die Hand von Chris wurde fester. Zitternd erklärte er: „Mir wird gerade klar, warum ich das hier so sehr brauche.“ – Elias hielt kurz inne, um Kraft für den nächsten Satz zu sammeln – „Ich halte die ganze Scheiße einfach nicht mehr aus.“

In der starken Umklammerung konnte Chris deutlich spüren, wie Elias tief Luft holte und dann lange ausatmete. Was auch immer das war, dachte er, offensichtlich ging es vorbei. Die Tatsache, dass Elias in diesem Moment die Augen aufschlug, bestätigte seinen Eindruck.

Verzögert ließ Elias seinen rettenden Anker los und gab die Hand von Chris wieder frei. Der aufkommende Sturm hatte sich in letzter Minute verzogen, aber die düsteren Wolken am Himmel waren geblieben. Träge drehte Elias sich um und merkte wie Chris etwas zurückwich, um ihm Platz zu schaffen.

Die Blicke der Männer trafen sich.

Elias begann zu sprechen: „Jede Woche gehen wir da raus in den Busch. Und jede Woche sterben ein paar von uns da draußen.“ Ihm entwich ein zynisches Schnauben und er setzte seine Erklärung fort: „Da kann ich den Neuen noch hundertmal erklären, dass sie sich von den Pfaden fernhalten sollen. Irgend so ein armes Schwein schafft es immer auf eine Mine zu latschen oder in eine Sprengfalle reinzustolpern.“

Chris hörte aufmerksam zu. Er begriff intuitiv, dass Elias jemanden zum Reden brauchte und versuchte sich in Geduld zu üben.

„Ich hab’ es einfach satt die Jungs auf so sinnlose Weise sterben zu sehen und ihnen hinterher zu schauen, wenn sie in schwarzen Plastiksäcken ausgeflogen werden.“, Elias Ton war trotzig und bitter geworden, „Hier passiert nur Scheiße, Chris! Es ist alles ein einziger Sumpf aus Töten und Sterben, aus Zerstören und Vernichten.“ Plötzlich klang er wieder verzweifelt: „Es gibt keine Hoffnung, keine Rettung, keine Erlösung.“

Elias spürte, wie es ihm mit jedem Wort, das ihm über die Lippen kam, schwerer fiel seine aufkommenden Tränen niederzuringen. Sein Blick war zwischenzeitlich abgeschweift und hat sich in die roten und blauen Tücher unter der Decke verwoben. Jetzt fixierte er wieder Chris, der neben ihm lag und keinen Millimeter von seiner Seite gewichen war. Mit einem verzagten Lächeln flüsterte Elias: „Das einzig Gute was ich hier noch sehe, bist Du.“

„Ich?“, fragte Chris ungläubig und starrte mit offenem Mund zurück.

„Ja.“, hauchte Elias. Er berührte den Jungen sanft an der Wange und seine Augen füllten sich mit Tränen. In den tröstlichen Blick von Chris versunken, gestand Elias: „Das tut so gut in deiner Nähe zu sein. Ich weiß wirklich nicht wo ich ohne dich wäre, Kleiner.“ Er blinzelte und es folgte die erste erlösende Träne, die ihm langsam aus dem Augenwinkel rann.

Endlich begriff Chris, warum es Elias ein so großes Bedürfnis gewesen war, ihn an dem Abend auf dem Wachposten im Arm zu halten. Es glich seine Seele aus. Elias brauchte das einfach! Es traf Chris wie ein Blitz und lief ihm als eisiger Schauer über den Rücken, dass gerade jemand wie sein Sergeant, den er für so stark und selbstsicher gehalten hatte, derart zerbrechlich war.

Elias litt an einer chronisch ausgehungerten Seele, die nur deshalb noch nicht zusammengebrochen war, weil sich immer wieder jemand fand, der ihm unbewusst die Kraft zum Weitermachen schenkte.


Die Männer langen auf der Seite, Angesicht zu Angesicht und Chris sah wie grüne Augen, klare Tränen vergossen, für etwas das er mit einem Mal verstand. Tröstend hob er den Arm und bot Elias an, sich bei ihm anzuschmiegen.

Das ließ dieser sich nicht zweimal sagen und drängte urplötzlich mit so viel Kraft in die Arme des anderen, dass sie sich gemeinsam über den Boden wälzten.

Schwer atmend kamen sie zum Stehen – Chris unten und der schluchzende Elias oben.

Für einen Moment überforderte Chris dieser starke und unerwartete Gefühlsausbruch, aber dann setzte seine Intuition wieder ein. Schützend legte er seine Arme um Elias und begann dem haltlosen Mann über den Rücken zu streicheln.

Elias gab inzwischen alles auf, was ihn noch zurückhielt und weinte seinen ganzen Schmerz, seinen ganzen Kummer, all seine Wut und Verzweiflung hemmungslos aus sich hinaus. Es war wie ein Ventil, durch das mit hohem Druck zulange angestaute Emotionen abflossen. Chris hatte dieses Ventil geöffnet; durch seine Nähe, sein Vertrauen und dadurch, dass er einfach zugehört hatte.

Chris konnte fühlen, wie die vielen Tränen feuchte Spuren auf seiner Haut hinterließen und wusste nicht, wann er das letzte Mal einen weinenden Menschen im Arm gehalten hatte.

Die Erleichterung überwältigte Elias. Endlich war da jemand. Endlich verlief seine Sehnsucht nach Zuspruch nicht mehr im nichts. Endlich fand er Halt. Wenn es möglich gewesen wäre, dann hätte er vor Freude noch mehr geweint. Stattdessen klammerte er sich fester an Chris, der unter ihm lag und sog dessen tröstliche Streicheleinheiten in sich auf.

Um eine ruhige Außenwirkung bemüht, lag Chris auf dem Rücken und zum ersten Mal wurde ihm bewusst, warum die bunten Tücher unter der Decke hingen. Es hatte eine beruhigende Wirkung, wenn man hier lag und nach oben sah.

Chris atmete tief ein und spürte das Gewicht von Elias auf seinem Körper. Er konnte jedes Schluchzen, jedes Zittern genau nachempfinden. Mit der flachen Hand fuhr Chris seinem Freund über den Rücken und versucht ihm Schutz und Geborgenheit zu spenden.

Der enge Körperkontakt tat Elias gut. Nach einigen Minuten rieb er sein Gesicht an der linken Brust von Chris trocken und genoss die Wärme auf seiner Haut. Er war müde und erschöpft, fühlte sich aber gleichzeitig erlöst und befreit.

Diesmal konnte Elias tatsächlich den Herzschlag des Jungen hören. Es war ein gleichmäßiges und kräftiges Pochen und brachte ihm ein Gefühl zurück, das er glaubte vor einer Ewigkeit verloren zu haben.  Elias fühlte sich geliebt. Es war diese besondere Art von Liebe, die man für gewöhnlich nur zu Hause und im Kreis seiner engsten Familie fand.

Chris konnte spüren wie Elias schrittweise zur Ruhe kam, hörte deswegen aber nicht auf mit seinen Fingern weiche Formen auf Elias’ Rücken zu zeichnen. Angestrengt versuchte er Ordnung in die Geschehnisse zu bringen. Es war alles ein riesiges Durcheinander. Da war das schöne Gefühl vom Anfang; Elias’ tiefschürfendes Bekenntnis, wie sehr ihn dieser Krieg fertig machte; ihre vielen Küsse; die Tränen; die beginnende Erektion, die Chris wieder niedergekämpft hatte; und jetzt dieses vertraute Kuscheln, als wäre die Nähe des anderen alles was sie brauchten.

In seine Gedanken versunken, unterbrach Chris nur gelegentlich seine fürsorgliche Zärtlichkeit, um nachzuspüren wie es Elias in seinem Arm erging. Friedlich lag er da, hatte längst aufgehört zu weinen und gab nur noch vereinzelt leise Schluchzer von sich.

Nach einer Weile stellte Chris mit Verblüffen fest, dass Elias überhaupt keinen Laut mehr von sich gab und sich – abgesehen von seiner Atmung – auch nicht mehr bewegte. Sein ganzer Körper war schlaff und entspannt. Elias war eingeschlafen.

Chris versucht sich gar nicht erst zu erklären, wie das passiert war. Alles, was heute Abend zwischen ihnen passiert war, hatte sich einfach so ergeben. Vermutlich gab es dafür keine richtige Erklärung und eine vernünftige schon gleich gar nicht. Wenn er jetzt wieder anfing sich über das „Schwul-sein“ Gedanken zu machen, dann würde er kein Ende finden. Vielleicht war das einzige was wirklich zählte, dass sie immer für einander da waren.

Der Blick von Chris fiel auf den schlafenden Elias und ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen. Verträumt streichelte er ihm über den Hinterkopf und fuhr mit seinen Fingern durch das seidige – und für einen Soldaten – viel zu lange Haar, so wie er es bei einer Frau wahrscheinlich auch getan hätte.


A.N.
Und für alle die immer noch nicht genug haben...
Hier ist der Link zum dritten Teil: Ich werd’ dich nie vergessen
Dann ist aber auch wirklich Schluss! :-)
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