~ A Gift To You ~ (Rhys x Fem!Reader x Handsome Jack)

OneshotRomanze, Freundschaft / P6
Handsome Jack
24.12.2016
24.12.2016
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[AU]

Da ich sowohl Tales From The Borderlands als auch allem voran diese beiden Dorks so sehr liebe, bin ich total froh, dass ich hierfür jetzt endlich mal Zeit gefunden habe ! ~

Das Original:
https://www.wattpad.com/194730629-tales-from-the-borderlands-one-shots-a-gift-to-you

Frohe Weihnachten, Kiddos! ~ ^v^
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>> Also wisst ihr, … <<
Du sahst deine beiden Begleiter nacheinander an.
>> …es ist irgendwie schwer Geschenke für euch einzukaufen, wenn ihr dabei seid… <<
Jack legte einen Arm um deine Schultern und kniff dir sanft in die Wange.
Rhys, der auf deiner anderen Seite lief, lächelte und legte seine Hand auf deinen unteren Rücken.
>> Ah, mach‘ dir keine Sorgen, Cupcake! <<
Jack wuschelte dir spielerisch durch die Haare.
>> Wir werden nicht hinsehen, großes Indianerehrenwort! ~ <<
Du seufztest.
>> Jack, ich kenne dich: Du wirst keine Gelegenheit auslassen einen Blick auf dein Geschenk erhaschen zu wollen. Aber wenigstens bei Rhys weiß ich, dass er das nicht tun wird. <<
>> Aww, (dein Name), so denkst du also von mir! Denkst du denn nie an meine Gefühle?! <<
Während Jack gespielt beleidigt schmollte, verdrehtest du grinsend die Augen, bevor du die beiden mit dir in den ersten Laden des Einkaufscenters zogst.
Heute war der berühmte, stressige Tag des großen Weihnachtseinkaufs für Freunde und Familie gekommen, da der Weihnachtstag selbst näher und näher rückte und du bis jetzt fast noch gar kein Geschenke besorgt hattest.
Eigentlich hattest du allein gehen wollen, da Rhys und Jack schließlich auch auf deiner Liste der zu Beschenkenden standen, aber nun da sie beide mit dir hier waren, musste das eben fürs Erste warten.
Jack hatte sich selbst eingeladen und es irgendwie geschafft auch Rhys gegen dessen Willen mit her zu schleifen.
Aber irgendwie freute es dich auch, diese beiden Chaoten an deiner Seite zu haben.
Jack wurde nie müde euch irgendwelche lustigen und womöglich auch erfundenen Anekdoten zu erzählen, doch es gelang ihm jedes Mal aufs Neue dich und Rhys damit zum Lachen zu bringen.
Schließlich bezahlte Rhys das Mittagessen für euch alle und kaufte dir sogar ein richtig schönes Armband aus einem der Juweliergeschäfte als eine Art verfrühtes Weihnachtsgeschenk.
Du genossest die Gesellschaft und es machte dir eine Menge Spaß mit den beiden hier deine Zeit zu verbringen.
Nach einer ganzen Weile kamt ihr dann letztendlich vor einem ganz bestimmten Geschäft an, weshalb du dich zu den beiden umdrehtest und sie zurückhieltst, woraufhin sie dich irritiert musterten.
>> Hier möchte ich eure Geschenke kaufen, also wäre es nett, wenn ihr euch für eine Weile aus dem Staub machen könntet. <<
Jack stöhnte enttäuscht auf.
>> Wir dürfen nicht mit reinkommen? <<
>> Nein. <<
>> Komm‘ schon, Jack. Wir warten ganz einfach im nächsten Laden. <<
Rhys deutete dem bitter schmollenden Jack die Richtung mit einer seitlichen Kopfbewegung an.
Erst nach einem tiefen und theatralischen Seufzer folgte er ihm widerwillig in das Geschäft gegenüber von dem, in das du gingst.
Als du durch die Tür tratst, wurdest du freundlich von einer der Mitarbeiterinnen begrüßt.
Aus den Lautsprechern klang weihnachtliche Musik und zusammen mit den passenden Dekorationen ergab sie eine angenehme und gemütliche Atmosphäre.
Es dauerte nicht lange, bis du bereits ein paar Schnürschuhe für Rhys gefunden hattest, die schwarz und mit einigen goldenen Mustern verziert waren.
Zugegeben, du selbst hättest ihm wahrscheinlich etwas anderes ausgesucht, aber du hattest mitbekommen, dass er von genau solchen Schuhen geschwärmt hatte.
>> 60 Dollar?! <<
Du bissest dir auf die Lippe.
>> Oh Gott, Rhys, ich hätte mir wohl denken können müssen, dass es nicht billig werden würde ein Geschenk für dich zu besorgen... <<
Während du diese Worte vor dich hinmurmeltest, hieltest du jedoch bereits Ausschau nach einem geeigneten Geschenk für Jack.
Schließlich fiel dir ein bestimmtes Haarprodukt ins Auge.
Das würde sicher kein schlechtes Geschenk für ihn darstellen, da er von seinen Haaren geradezu besessen zu sein schien und er außerdem erwähnt hatte, dass er ein spezifisches Haarspray ausprobieren wollte und genau das hieltest du gerade in den Händen.
Es kostete 30 Dollar.
Du schütteltest leicht ungläubig den Kopf, während du zur Kasse gingst.
>> 90 Dollar für nur zwei Dinge…<<
Aber immerhin packte dir die Verkäuferin die beiden Sachen auch sofort ein ohne, dass du dafür noch extra bezahlen musstest.
Als du wieder aus dem Laden kamst, standen Rhys und Jack schon davor und erwarteten dich.
Du geselltest dich wieder zu ihnen und bemerktest, dass sie einen Chor beobachteten, der Weihnachtslieder zum Besten gab.
Ihr Gesang hörte sich wirklich schön an und um den Chor hatte sich dementsprechend eine beträchtliche Menschenmenge angesammelt.
Dennoch schafftest du es irgendwie dich voller Elan und dicht gefolgt von Rhys und Jack  an den vielen Leuten vorbei bis in die vorderste Zuschauerreihe zu drängen.
Du liebtest es solchen festlichen Gesängen zu lauschen und du spürtest wie dich die Vorfreude auf Weihnachten durchflutete.
Ihr bliebt dort einige Minuten stehen und du bemerktest aus dem Augenwinkel, dass deine beiden Begleiter sanft auf dich herablächelten.
Es war für sie sehr faszinierend dich so zu sehen - fröhlich und mit kindlich leuchtenden Augen.
Du sangst jedes der Lieder mit und schließlich taten es dir die beiden sogar gleich.
Nach noch einigen weiteren Liedern, wandte sich der Chorleiter an die Menge.
>> Vielen Dank! Wir haben nun noch ein letztes Lied für Sie. <<
Er sah sich mit suchendem Blick in der Menge um.
>> Wir brauchen allerdings jemand, der es anstimmt. Es kennt doch hier bestimmt jemand das Lied „O du fröhliche“? <<
Natürlich, du kanntest das Lied auswendig, aber du trautest dich nicht etwas zu sagen.
Den Chor anführen…du?
Allein der Gedanke ließ dich leicht erröten.
Jack und Rhys warfen sich indes über deinen Kopf hinweg einen vielsagenden Blick sowie ein verschlagenes Grinsen zu.
Dich hier singen zu hören, hörte sich doch nach einer fabelhaften Idee an!
Letztendlich hob Rhys die Hand, um auf sich aufmerksam zu machen, bevor er auf dich zeigte.
>> Sie kann das machen! ~ <<
In diesem Moment kam es dir auf einmal vor als würde die Zeit still stehen.
Du hattest dich wahrscheinlich noch nie so fehl am Platz und peinlich berührt wie jetzt gefühlt.
Hatte er das gerade ernsthaft gesagt?!
Jeder schien plötzlich dich anzusehen und du hörtest das Lachen dieser beiden IDIOTEN wie gedämpft.
>> Du kannst das, (dein Name). <<
Jack legte dir beruhigend seine Hände auf deine Schultern.
>> Sieh‘ es einfach als eine kleine Pause von dem stressigen Weihnachtseinkauf. <<
>> Das nennst du eine Pause, Jack?! Weiß du, wie schlecht ich darin bin vor Leuten zu singen? Ich kann das doch nicht einmal im Auto mit euch beiden! <<
Jack ließ sich allerdings von deinen Einwänden nicht beirren und stattdessen stieß er dich leicht nach vorn und in die Richtung des Chorleiters.
>> Oh großartig! <<
Der Leiter musterte dich zuversichtlich und drehte sich dann zu dem Chor um.
Innerlich kapitulierend zwangst du dich zu einem Lächeln und stelltest dich zu den restlichen Sängern und Sängerinnen.
Du sahst nervös in die Menge und warfst Rhys und Jack jeweils einen halb ernstgemeinten bösen Blick zu.
Okay, diese Leute hier erwarteten einen guten Song und du wolltest sie nicht enttäuschen, weshalb du beschlossest einfach das Beste aus der Situation zu machen.
Viel anderes blieb dir ja auch nicht übrig…
Der Chorleiter lächelte dir ermunternd zu.
>> Also, „O du fröhliche“, meine Liebe. Fang‘ an, wann immer du dich bereit fühlst! ~ <<
Für einen Augenblick sammeltest du dich, atmetest einmal tief ein und aus und schlossest kurz die Augen, bevor du die Stimme erhobst.

>> O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, O Christenheit! <<

Deine Stimme klang sanft und harmonisch und schon bald wurde dein Gesang von dem gesamten Chor untermalt.
Das Publikum betrachtete euch still und andächtig und diesmal wurde nicht in das Lied mit eingestimmt, weil man nur dir und dem Chor im Hintergrund lauschen wollte.
Der Chor sang nämlich nicht die Worte mit dir, sondern er unterstützte lediglich dich als die Hauptsängerin.
Du versuchtest dich darauf zu konzentrieren, stets die richtige Tonhöhe zu halten, aber als du sahst wie dir Rhys und Jack beide einen Daumen nach oben zeigten, schmunzeltest du und entspanntest dich.
Die beiden hatten dich noch nie zuvor so singen gehört und ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass du eine so ausgesprochen gute Sängerin sein würdest.
Zunächst hatte sich Rhys nämlich schon ein wenig schlecht gefühlt, weil er dich so unerwartet ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt hatte.
Aber nun wurde ihnen beiden klar, dass das absolut richtig gewesen war.
Du sahst wunderschön aus und hörtest dich fantastisch an.
Als das Lied dann schließlich endete, erntetest du Unmengen von Applaus, der dich dann doch schon wieder rot werden ließ.
So etwas hattest du dir für heute eigentlich wirklich nicht vorgenommen gehabt…!
Jack und Rhys kamen auf dich zu und zogen dich gleichzeitig in eine Umarmung.
>> Das war großartig, (dein Name)! <<
Du lachtest.
>> Danke Jack. <<
Du drehtest dich zu Rhys, der dir zulächelte und seine Hände in seinen Hosentaschen vergraben hatte.
>> Und du hast gesagt, du könntest nicht singen. <<
>> Das hab‘ ich nicht gesagt. Ich sagte: Ich kann nicht vor Leuten singen. <<
Du lächeltest, bevor du ihm plötzlich fest auf den normalen Arm schlugst.
So fest, dass er mit dem Zähnen knirschte und ihn sich rieb.
>> Idiot. <<
Während er sich noch immer vor Schmerz den Arm rieb, stelltest du dich auf die Zehenspitzen um ihm einen Kuss auf seine Wange zu geben.
Die plötzliche Geste überraschte ihn so sehr, dass er nichts sagen konnte.
>> Vielen Dank, dass du mir geholfen hast meine Angst zu überwinden. <<
Nun lächelte er und strich dir leicht über die Wange.
>> Vielleicht sollte ich das öfter machen. ~ <<
Er lachte und Jack stimmte mit ein.
>> Du warst wirklich verdammt gut, eigentlich hast du eine Belohnung verdient. <<
Die nächste Geste der beiden sahst du nicht kommen.
Während du deine Einkaufstaschen fester umklammertest beugten sie sich simultan zu dir herunter und gaben dir jeweils einen Kuss auf deine Wangen, was dich leuchten ließ, wie einen Weihnachtsbaum.
Jack lächelte sanft.
>> Das war ein hervorragendes Geschenk, Pumpkin. ~ Danke. <<
Breit grinsend nahmst du erst seine Hand und dann noch die von Rhys und freutest dich darüber, in welche Richtung der Tag heute verlaufen war.
Du hattest deine Weihnachtsgeschenke, du würdest in Zukunft bestimmt nicht mehr so große Panik davor haben vor Leuten zu singen und du warst an nur einem Tag gleich von deinen beiden Lieblingsmännern geküsst worden.
>> Frohe Weihnachten, Jungs. ~ <<
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