Love first needs a sickness

von Yumestar
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
Kisshu Ikisatashi OC (Own Character) Pai Ikisatashi Taruto Ikisatashi
22.12.2016
09.07.2018
15
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22.12.2016 1.066
 
"Wo steckt dieses Kätzchen nur?", fragte sich Kisshu, als er die lange Straße von Tokyo gelangweilt entlang lief.
Seine Flugkraft hatte vor einigen Minuten nachgegeben, was auch der Grund dafür war, dass er jetzt gehen musste. Genervt stöhnte er auf und er verdrängte das schreckliche Gefühl, mit welchem er schon den ganzen Tag rumlief. Die Menschen starrten ihn an und das hasste er. Seine Kleidung und seine Ohren waren auch ziemlich auffällig, weswegen er versuchte sie unter einem Gewand zu verstecken. Zumindest heute wollte er nicht für zu viel Aufmerksamkeit sorgen, höchstens bei Ichigo, gegen die er heute wieder kämpfen sollte. Er grinste, während er sich darauf freute, sie in Schmerzen und Leid zu sehen. Zumindest das könnte ihn von seinem eigenen Leid befreien.  Kisshu seufzte, als er an den Streit mit Pie und Taruto dachte.
"Ach, das wird schon wieder.", meinte er zu sich selbst, lächelte und stützte den Nacken in die Hände. Kurz stoppte er in seinem Gang und blickte hinauf zum glasklaren Himmel. Keine einzige Wolke war zu sehen und die Sonne brannte ihn warm ins Gesicht, zumindest so fühlte es sich bei dem Grünhaarigen an. Ein wenig erschöpft wischte er sich den Schweiß aus dem Gesicht und setzte dann seinen Weg fort. Wie er nämlich wusste, würde Ichigo heute in den Park gehen und da musste er natürlich auch hin, doch heute zog sich der Weg für ihn besonders lang. Jeder Schritt schien eine Qual und die Sonne scheinte unerbittlich auf ihn nieder. Kisshu stoppte wieder und musste eine Pause einlegen, weil er einfach nicht mehr weiterkommen.
"Und dabei habe ich den zwei doch extra gesagt, dass es mir nicht so gut geht...", murmelte er genervt, als er sich an eine Hauswand lehnte.
Sie fühlte sich heiß an und zu lange wollte er da nicht verweilen. Er musste nur einmal kurz durchatmen. Als dies getan war, konnte er auch endlich weitergehen, bis er schließlich den Park erreicht hatte. Er war zutiefst erleichtert endlich unter den Schatten der Bäume entlang zu spazieren. Nun begann er seine Umgebung genaustens zu betrachten, um einen guten Spirit zum fusionieren zu finden, doch seine Suche brachte nicht viel. Schon nach drei Minuten wurde ihm von dieser Sache schwindelig und er begann leicht zu taumeln.
"Komm schon, Kisshu. Das schaffst du...", spornte er sich selbst an und es klappte.
Schnell konnte er wieder sicher gehen ohne sich an den nächstgelegenen Baum festzuhalten. Das seltsame Gefühle vom Morgen kehrte in ihm zurück, dabei war es schon Nachmittag und es war noch immer nicht verschwunden. Im Gegenteil: Sein Befinden hatte sich verschlechtert und er wsr drauf und dran wieder zurückzukehren. Es war ihm egal, was Pie oder Taruto dazu sagen würden. Kisshu wollte bloß wieder nach Hause und sich hinlegen, wenn's sein musste auch für immer. Die Hitze machte ihn langsam schwer zu schaffen und das Gehen hatte ihn ermüdet. So müde war er in seinem ganzen Leben noch nicht gewesen. Er fühlte sich einfach nur schrecklich, aber er spornte sich selbst auf.
"Ein Kampf mit Ichigo wird mir sicher Freude bereiten... hoffentlich."
Kisshu hatte heute echt keine Laune dazu, irgendetwas zu tun oder zu machen. Er hoffte nur, dass ihn wenigstens ein kleiner Kampf mit seiner liebsten Feindin etwas in Stimmung bringen könnte, doch er glaubte jetzt nicht mehr daran. Besonders als er an dem großen Baum inmitten des Parkes ankam und die Rothaarige nicht antraf. Er seufzte bloß und ließ sich an dem großen Kirschbaum nieder. Er hatte sich eine Pause verdient. Bis Ichigo kommen würde, dauerte es sicher noch. Sie kam öfters später und wenn sie kommen würde, dann wäre er schon bereit. Ein Grinsen bildete sich auf seinen Lippen, als er bloß an seine armselige Feindin dachte. Sie war so gut wie machtlos gegen ihn, obwohl ihm dann etwas einfiel:
"Verdammt. Ich hab ja noch keinen Spirit.", murmelte er, als er sich gegen den breiten Baumstamm lehnte.
Im Schatten war es kühl und er hatte keine Lust mehr sich zu erheben und weiterzusuchen. Ihm war schlecht und das nicht zu knapp. Sein ganzer Körper fühlte sich unbeschreiblich heiß an und sein Kopf pochte schmerzvoll. Er kuschelte sich ein wenig in sein Gewand, nur um nicht die gesamten Parkbesucher aufmerksam auf ihn zu machen. Er sah sowieso schon anders aus, aber die Rötung an seinen Wangen war nicht zu übersehen.
"Wieso haben sie mich überhaupt losgeschickt?", fragte sich Kisshu nachdenklich und schaute himauf zu den Ästen des Kirsvhbaumes.
Sie blühten herrlich grün, aber er interessierte sich nicht einmal dafür. Er wartete nun schon seit knapp einer Stunde auf die Ankunft seiner Feindin.   Langsam war er mit seinen Nerven am Ende. Er hatte keine Lust weiter zu warten, weswegen er sich entschied den Park zu verlassen. Als er jedoch versuchte sich aufzurappeln, fiel er wieder zurück gegen den Baumstamm und hielt den darauffolgenden Schmerzen stand.
"Scheiße...", dachte er sich mit schockgeweiteten Augen.
Er fasste sich an die schweißbedeckte Stirn und versuchte sich zu beruhigen. Er wollte nicht mehr bei den Menschen sein. Er wollte nach Hause, aber es ging nicht mehr. Der Grünhaarige konnte nur noch warten, bis Pie oder Taruto ihn holen kommen würden. Darauf konnte er aber lange noch warten, denn nach dem Streit, welchen sie heute hatten, würden sie ihn garantiert nicht suchen kommen. Deswegen konnte Kisshu jetzt auch nicht aufgeben. Entschlossen versuchte er es nochmal und rappelte sich beim dritten Versuch auch endlich auf. Er zitterte gewaltig, schwankte und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ihm war schwindelig und die Umgebung vor ihm verschwamm wie Wellen vor seinen Augen. Er hielt sich seinen Kopf vor Schmerzen, doch seine Entschlossenheit hielten ihn noch auf seinen Beinen. Der Boden unter ihm begann sich immer schneller zu drehen und Kisshu hielt es nicht mehr aus. Er versuchte sich auf irgendwas in der Umgebung zu konzentrieren, aber alles sah er nur verschwommen wie dirch eine milchrige Scheibe. Die Farben tanzten in der Hitze und tausend kleine Mini-Hammer schlugen auf seinen Kopf ein. Er wollte bloß, dass es aufhörte. Schließlich wurde seine Sicht schwarz und er fiel nach vorne. Der Aufprall kam jedoch nicht, da sich sein schwächelnder Körper plötzlich in den Armen eines 14-jährigen Mädchens befand.
"Pei... Taruto... bitte... helft mir...", wimmerte Kisshu leise, bevor er entgültig in die Bewusstlosigkeit hineindriftete.
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