Can a new Life rescue me?

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Eric OC (Own Character) Tobias "Four" Eaton Uriah
18.12.2016
19.11.2019
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Kapitel 21


„Also dann. Was hast du dir überlegt?“, fragt Uriah Eric, während er in einem Schrank nach den Utensilien sucht, die er braucht. Ich habe mich derweil auf das Bett meines besten Freundes gesetzt und kaue nachdenklich auf meiner Unterlippe herum. Mit meinem Blick verfolge ich die schwarzen Linien auf der Haut meines Ausbilders, welcher wohl gemerkt immer noch kein Shirt trägt.
Zumindest bei sich scheint er ja Geschmack zu haben, was Tattoos angeht, allerdings kann ich nicht sagen, ob er einer dieser Menschen ist, der die Situation ausnutzt, um mich irgendwie mit einem Penis im Gesicht zu verunstalten.
Während Ich mir langsam doch beginne sorgen zu machen, zieht Eric seelenruhig etwas aus seiner Hosentasche, offensichtlich ein Handy, und tippt etwas darauf herum. Bei dem Anblick des Smartphones schießt mir der Gedanke durch den Kopf, das eigentlich recht wenig Menschen eins besitzen. Zumindest was ich bis jetzt so gesehen hab.
Der Blonde hat schließlich gefunden, was er gesucht hat und zeigt es Uriah, welcher nun alles zusammen hat, was er braucht, um mir ein Tattoo zu stechen. Nachdenklich nickt dieser, nachdem er es gesehen hat und fragt, mit den Gedanken schon beim Stechen, wo es hinsoll.
Jetzt erst richtet sich Erics Blick wieder auf mich und er bedeutet mir aufzustehen und zu ihm zu kommen.
Ich folge seiner Anweisung rein aus Gewohnheit sofort und stelle mich aufrecht vor ihn. Er lässt seinen Blick über meinen Körper wandern, während er einmal langsam um mich herum geht. Hinter mir bleibt er kurz stehen und ich fühle wie seine warmen Finger über mein Tattoo streichen.
Als er wieder vor mir angekommen ist, sieht er mir kurz in die Augen, dann hebt er die Hand und legt sie auf meinen linken Rippenbogen, genau da wo mein Top aufhört, und schiebt es etwas nach oben.
Wie schon heute Vormittag nach der Simulation breitet sich von der Stelle, wo er mich berührt, eine Gänsehaut aus und ohne es zu wollen, bildet sich ein leicht rosa Schimmer auf meinen Wangen. Obwohl ich eigentlich wegschauen will, hält sein Blick mich gefangen und ich starre weiter in seine eisblauen Augen.
„Hier hin.“, meint er nach einem Augenblick kurz angebunden und nimmt seine Hand wieder weg. Wie aus einer Starre gerissen, sehe ich etwas beschämt zu Uriah und trete schnell einen Schritt zurück, da Eric sehr nah vor mir stand.
Das ich bei dem Schritt etwas strauchle, zeigt mir, dass ich vielleicht doch schon etwas mehr getrunken habe, als gedacht. Das schelmische und zugleich wissende Grinsen in dem Gesicht des Schwarzhaarigen verbessert die Situation nicht gerade.
„Na komm du Glückspilz. Ab aufs Bett für ein kostenloses Tattoo.“, sagt er schließlich und setzt sich selbst im Schneidersitz darauf. Bevor ich seinen Anweisungen folge, und mich vor ihn lege, ziehe ich mir noch schnell mein Top über den Kopf. So obenrum nur noch mit meinem schwarzen Spitzen-BH bekleidet, krabble ich über das große Bett zu Uriah und lege mich auf den Rück vor ihn.
„Uh. Bei der Aussicht weiß ich nicht, ob ich mich genug konzentrieren kann.“, scherzt der Schwarzhaarige über mir und haucht mir spielerisch einen Kuss auf die Lippen. Noch bevor er sich wiederaufrichten kann, lecke ich ihm schnell über die Nasenspitze.
„Ach Baby. Du weißt doch genau, dass du all das niemals haben wirst.“, grinse ich ihn an, nachdem ich meinen Kopf wieder auf die Decke unter mir hab sinken lassen. „Mein Schatz. Jetzt brichst du mir aber das Herz.“, geht er darauf ein und zieht einen Schmollmund.
Wir beide fahren etwas erschrocken herum, als die Tür zuknallt und wir sehen, dass Eric das Zimmer verlassen hat. Sein Handy liegt neben mir auf dem Bett, leider kann ich nicht sehen, was darauf abgebildet ist, bevor Uriah es sich schnappt und das Bild nochmals genauer betrachtet.
„Na dann. Lass uns anfangen.“, meint er nach einem Moment und greift nach etwas neben sich. Er bereitet alles vor und gerade als er anfangen will, geht die Tür wieder auf und Eric kommt zurück in den Raum. Er hat eine Flasche Wasser und ein Glas mit vermutlich Alkohol in den Händen.
Als er mir die Flasche reicht, ignoriere ich sie gekonnt und strecke meine Hand stattdessen nach dem Glas aus. Ich lege meinen besten Welpenblick auf und tatsächlich reicht mir mein Ausbilder den Alkohol. Zwar nur mit einer hochgezogenen Augenbraue und den Worten: „Du weißt, dass du morgen wieder in die Simulation musst.“ Aber er gibt es mir.
Ich richte mich nochmal etwa auf, um einen Schluck zu nehmen. Eindeutig Whisky. „Ich werds überleben.“, meine ich nur achselzuckend, nippe noch mal an dem Getränk und gebe es Eric dann zurück. Danach nehme ich trotzdem die Wasserflasche an mich und trinke auch davon noch etwas, bevor ich mich wieder hinlege und Uriah ein Zeichen gebe, dass er anfangen kann.
Ich schließe meine Augen und lasse den Alkohol und den Schmerz auf mich wirken. Mein bester Freund fängt etwa mittig unter meiner linken Brust an und die Stelle ist eindeutig unangenehmer als die bisherigen. Vor allem, weil er wirklich direkt unter meinem BH sticht, und ich an dieser Stelle schon ein Tattoo habe.
Es ist vom Vorabend und zeigt das Symbol der Ferox. Uriah sticht das neue Tattoo direkt daneben. Das die Haut an der Stelle noch gereizt und etwas geschwollen ist, macht das Ganze nicht gerade besser. Als er mit einem der neuen Striche bis fast an das andere Kunstwerk kommt, verziehe ich mein Gesicht etwas und muss mich wirklich zusammenreißen, um nicht zu zucken.
Nach ein paar Minuten bittet mich der Schwarzhaarige über mir, mich auf die Seite zu drehen, damit er das Tattoo über meinen Rippenbogen weiter stechen kann. Die Stelle ist wesentlich angenehmer, da sie nicht mehr so nah an dem anderen Tattoo und meiner Brust ist.
Anhand der Striche, die er zieht, kann ich absolut nicht sagen, was er sticht. Es fühlt sich einfach nur an wie senkrechte Striche. Allerdings fühle ich langsam auch, dass der Alkohol seine volle Wirkung entfaltet und ich schwöre mir, mich nie wieder betrunken tätowieren zu lassen.
Irgendwann spüre ich, wie sich das Bett neben meinem Kopf etwas absenkt und öffne meine Augen. Ich sehe direkt auf Erics Brust, welcher sich etwas über mich beugt, um zu sehen, wie Uriah seine Idee umsetzt. Dabei stützt er sich mit seinem Arm direkt neben meinem Kopf ab.
Da er mir so nah ist, kann ich sein Aftershave riechen und ich muss schwer schlucken. Wie kann ein Mensch nur so gut riechen? Plötzlich verspüre ich den dringenden drang, die Linien auf der Haut des Mannes vor mir mit meinen Fingern nachzuzeichnen und bewege mich nur nicht, da Uriah immer noch sticht.
Mein Blick wandert langsam an Eric nach oben und als ich bei seinem Gesicht ankomme, bemerke ich, dass er nicht länger meinem besten Freund zusieht, sondern mich beobachtet. Mein Drang ihn zu berühren wird immer stärker und gerade als ich meine Hand heben will und riskiere, dass Uriah das Tattoo versaut, entfernt sich der Anführer wieder von mir und lehnt sich zurück an die Wand neben der Tür, wo er wohl die restliche Zeit auch schon stand.
Keine fünf Minuten später legt der Tätowierer sein Werkzeug weg und wischt ein letztes Mal über seine Arbeit. „So. Das wars. Ich bin fertig. Du kannst es da in dem Spiegel ansehen, wenn du willst.“, meint er und deutet auf einen bodentiefen Spiegel neben Eric.
Etwas schwerfällig erhebe ich mich und brauche einen Moment, um nicht direkt wieder hinzufallen, nachdem ich endlich stehe. Als ich mir sicher bin, dass ich es schaffe gerade zu laufen, steuere ich den Spiegel an und halte den Atem an, als ich die von geröteter Haut umrandeten Linien sehe.
Anscheinend hat der Alkohol meine Sinne weniger getrübt, als ich dachte, denn das Tattoo besteht tatsächlich hauptsächlich aus Senkrechten Strichen. Etwas verwirrt sehe ich nun zu Eric, der zu mir getreten ist und mit mir zusammen das Tattoo im Spiegel betrachtet.
„Was ist das?“, frage ich stockend nach und unsere Blicke treffen sich in der Scheibe vor uns. „Eine Tonspur. Es ist ein Satz, den ich aufgenommen hab.“ Erstaunt schnellt mein Blick wieder nach unten und ich versuche irgendwie zu entziffern, was er wohl gesagt haben könnte.
„Was hast du gesagt?“, frage ich schließlich nach. Aber ich erhalte keine Antwort darauf, denn in diesem Moment macht jemand die Tür schwungvoll auf und ruft in den Raum: „Was macht ihr denn so lange. Das Geburtstagskind wird wieder am Tisch gebraucht.“
Dereks Blick wandert suchend durch den Raum und bleibt schließlich an mir hängen. Erst an meinen Brüsten, welche nach wie vor nur von einem BH verdeckt werden, dann an dem Tattoo. Sein Grinsen nimmt einen lüsternen Zug an und er klopft Eric mit den Worten: „Wow. Jolly. Das steht dir. Gute Wahl Eric.“, anerkennend auf die Schulter.
„Wenn ihr hier dann fertig seid, kommt ihr wieder raus? Es is nach zwölf und Uriah ist jetzt offiziell ein Jahr älter.“
Überrascht fahre ich herum, um auf die Uhr zu sehen, welche über dem Bett hängt. Tatsächlich schon halb eins. Überschwänglich sprinte ich schon fast auf meinen besten Freund zu, welcher inzwischen auch vom Bett aufgestanden ist und falle ihm um den Hals. „Alles Gute zum Geburtstag!“, schreie ich ihm ins Ohr und drücke ihm einen dicken Knutscher auf die Wange.
Ich strahle ihn mit einem fetten Grins von unten herauf an und füge etwas leiser noch hinzu: „Und danke für das Tattoo.“ Nach dem ersten Schock legt jetzt auch Uriah seine Arme um mich und drückt seine Lippen einmal kurz gegen meine Stirn.
„Oh warte. Ich hab ja noch ein Geschenk für dich.“, fällt mir da wieder ein und ich löse einen Arm von ihm um in meine Hosentasche nach dem stück Papier zu fischen. Als ich es schließlich in der Hand halte, falte ich es auf und halte es dem schwarzhaarigen vor die Nase.
Kurz ließt er die wenigen Wort, die darauf stehen, dann kann ich in seinem Gesicht nacheinander Verwirrung, Erkenntnis, Schock und Freude sehen.
Und dann finde ich mich an seine Brust gepresst wieder, mein Blick auf seine Halsbeuge gerichtet, seinen Atem in meinem Nacken spürend als er spricht: „Oh man Jolly. Das wär nicht nötig gewesen. Du bist echt verrückt.“ Mit einem Lachen drücke ich mich wieder etwas weg, damit ich ihm wieder in die Augen sehen kann.
„Ach was. Das ist doch nichts. Ich mein, ich hab grad ein gratis Tattoo von dir bekommen, außerdem ist mir für meine Freunde nichts zu viel. Aber ja. Ich bin verrückt.“, grinse ich ihn an, bevor ich mich endgültig von Uriah löse und mir mein Top greife.
Ich verlasse den Raum noch während ich es mir überstreife. Kaum tritt mein bester Freund hinter mir zurück ins Wohnzimmer, bricht ein Tumult von Glückwünschen, Umarmungen und Geschenken aus. In dem Chaos schaffe ich es unbemerkt in die Küche der Wohnung, wo ich mir eine Flasche Cola aus dem Kühlschrank schnappe und mich damit auf die Arbeitsplatte der freistehenden Kücheninsel setzt, da mein Kreislauf gerade der Meinung ist, dass stehen eindeutig keine gute Idee wäre.
Nachdenklich betrachte ich die braune Flüssigkeit erst eine Weile, bevor ich schließlich einen Schluck nehme und mir ein tiefer Seufzer entfährt. Nach einem weiteren Schluck merke ich, wie der Zucker und das Koffein meine Sinne langsam wiederaufleben lassen und bevor ich es verhindern kann, muss ich an Eric denken, wie er über mir lehnt und ich sein Aftershave rieche.
Angetan von meinen Gedanken beiße ich mir auf die Unterlippe und frage mich im nächsten Moment, wie ich ausgerechnet jetzt darauf komme. „An was denkst du gerade?“ Die Tiefe stimme hinter mir lässt mich herumfahren, wobei ich fast von meiner Sitzgelegenheit falle.
Es scheint als wäre der Schwarzhaarige, welcher im Türrahmen lehn, von meinen Gedanken angelockt worden. Seine Muskeln sind unter dem engen Shirt perfekt zu sehen, seine verschränkten Arme präsentieren seine Tattoos auf der gebräunten Haut und sein Blick liegt mit diesem gewissen Funkeln auf mir. Ohne weiteres hat er Eric aus meinem Kopf vertrieben.
Augenblicklich wandern meine Gedanken wieder auf nicht jugendfreien Pfaden und ohne darüber nachzudenken sage ich: „An dich.“ Wieder beiße ich mir anzüglich auf die Lippe und rutsche von der Arbeitsplatte, um auf ihn zuzugehen.
Ein Grinsen bildet sich auf Dereks Lippen. „Ach wirklich?“, fragt er nach, während er einen Schritt auf mich zu kommt und die Tür hinter sich schließt. „Denkst du da über etwas spezielles nach?“, fragt er lüstern, als wir uns jetzt direkt gegenüberstehen. Seine Hände legen sich auf meine Hüfte und er zieht mich noch etwas näher.
„Ich denk daran, wie du mich in deiner Wohnung auf den Tisch gesetzt hast.“, flüstere ich schon fast, während ich meine Hände gegen seine Brust lege. Mir entfährt ein leises quietschen, als der Schwarzhaarige mich plötzlich hochhebt und zurück auf die Arbeitsfläche setzt. „So in etwa?“, fragt er anschließend nach und ich nicke zur Bestätigung, während ich meine Beine auseinanderschiebe, damit er sich dazwischen stellen kann.
„An was denkst du sonst noch so?“, fragt Derek anzüglich weiter, während er eine seiner Hände auf meinen Rücken gleiten lässt und die Andere auf meine Wange legt. Fast schon instinktive schmiege ich mich in seine Handfläche und antworte mit geschlossenen Augen: „Dann hast du mich geküsst.“
Dieses Mal bin ich auf seine Aktion gefasst und erwidere den Kuss, sobald seine Lippen auf meinen liegen. Ich verschränke meine Arme in seinem Nacken und schiebe meine linke Hand in seine Haare, während er um Einlass in meinen Mund bittet.
Ich leiste keinen Wiederstand und komme seiner Zunge mit meiner entgegen. Ich schmecke den Alkohol und, dass er wohl kurz vorher noch geraucht hat, was mich gerade aber überhaupt nicht stört. Viel mehr will ich noch mehr von ihm und dränge ihn in seinen Mund zurück, wo ich jetzt meinerseits auf Erkundungstour gehe.
Gerade, als Derek sich seinen Weg zurück in meinen Mund erkämpft hat, schlägt die Tür schwungvoll auf und Eric bleibt wie erstarrt einen Moment stehen, dann geht er einfach an uns vorbei zum Kühlschrank, holt sich ein Bier und verschwindet wieder, aber nicht ohne uns im vorbeigehen noch zu sagen: „Die Anderen warten auf euch, sie wollen ein neues Trinkspiel anfangen.“
Augenverdrehend richte ich meine Aufmerksamkeit wieder auf Derek. Ich drücke ihm noch einen letzten Kuss auf, bevor ich ihn von mir wegdrücke. „Lass uns zurück gehen. Hierfür haben wir nach der Party noch genug Zeit.“, zwinkere ich ihm zu, schnappe mir meine Colaflasche und streiche ihm im vorbeigehen noch einmal mit der Hand über den Bauch.
Im Wohnzimmer angekommen, lasse ich mich wieder neben Sapphire fallen, welche mir nur einen skeptischen Bick schenkt und sich dann wieder dem Gespräch zuwendet, welches Michelle und Flo führen.
Automatisch lehne ich mich etwas gegen den Schwarzhaarigen, welcher sich neben mich setzt und seinen Arm um meine Schultern legt. Das wir für diese Aktion verwirrte Blicke ernten, bemerken wir nicht mal. Stattdessen lege ich noch zusätzlich meine Hand auf seinem Oberschenkel ab, um es gemütlicher zu haben, da es auf der Couch noch enger geworden ist, nachdem sich Michelle zwischen Sapphire und Flo gequetscht hat.
Mit einem erstaunlich glücklichen Lächeln im Gesicht folge ich dem Geschehen um den Tisch herum aufmerksam um zu verstehen, um was es in dem neuen Spiel geht, da wir die Erklärung wohl verpasst haben. Es geht wohl darum für das gerade ausgewählte Wort ein Synonym zu finden, wobei es ausschließlich um unanständige Wörter geht. Wenn jemand etwas Unpassendes oder etwas schon Genanntes sagt, muss er trinken und der Nächste ist dran.
Ein Wort bleibt so lange in der Runde, bis niemandem mehr etwas neues einfällt, dann wird das Wort gewechselt. Voller Eifer spiele ich mit und bin besser als ich selbst von mir erwartet habe. Irgendwann verabschieden sich dann die Ersten, da es langsam schon spät geworden ist.
Als dann wirklich nur noch der harte Kern übrig ist, beenden wir das Spiel und unterhalten uns einfach nur noch, was jetzt wesentlich angenehmer funktioniert, als noch zu Beginn, da die Lautstärke deutlich geringer ist, jetzt mit weniger Leuten.
Irgendwann so gegen halb drei Uhr merke ich, wie Derek sich zu mir herunterbeugt und mir einen Kuss auf den Kiefer haucht, bevor er zu meinem Ohr hoch wandert und mir zuflüstert: „Wollen wir langsam los zu mir? Außer du willst, dass ich dich hier vor allen auf der Couch ausziehe und ficke, bis dir hören und sehen vergeht.“
Ich halte in der Bewegung inne, da ich gerade nach meinem Trinken greifen wollte und wende meinen beschämten Blick zu ihm. Ich merke wie meine Wangen immer röter werden. Allerdings spüre ich auch das Verlangen in mir wieder aufflammen und presse angeregt meine Schenkel zusammen, was Derek mit Genugtuung zu bemerken scheint.
Ohne auf eine Erwiderung meinerseits zu warten, erhebt er sich und schnappt sich meine Hand. Wir verabschieden uns von allen und ich schaffe es gerade noch Uriah nochmals zu umarmen und mich für die Einladung zu bedanken, bevor ich schon fast aus dem Raum gezogen werden.
Mir ist mehr als bewusst, dass alle Blicke auf uns liegen und morgen alle die wir kennen, vermutlich auch noch sehr viel mehr Leute, von uns beiden wissen werden. Erstaunlicherweise stört es mich nicht im Geringsten, denn wir sind schließlich einfach nur zwei Ferox, die ihren Spaß miteinander haben und da Derek seit gestern auch nicht mehr mein Ausbilder ist, kann niemand etwas dagegen sagen.
Dass ich mir von Sapphire trotzdem demnächst etwas anhören werde müssen, ignoriere ich erst mal gekonnt und lasse mich von dem Schwarzhaarigen einfach mit zu seiner Wohnung ziehen, welche nur einige Türen weiter liegt.
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