Can a new Life rescue me?

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Eric OC (Own Character) Tobias "Four" Eaton Uriah
18.12.2016
19.11.2019
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Kapitel 20


Erschrocken halte ich die Luft an und warte darauf, dass Eric mich wieder loslässt. Doch es passiert nichts der Gleichen. Stattdessen kann ich spüren, wie er sich etwas zu mir herunterbeugt. Sein heißer Atem streicht über meine Wange, als er neben meinem Gesicht innehält.
„Pass auf. Nicht, dass du dir noch wehtust.“, haucht er schließlich in mein Ohr. Als er sich wieder aufrichte, bewegt er seine rechte Hand etwas und erst da bemerke ich, dass bei dem Sturz wohl mein Shirt etwas nach oben gerutscht ist, denn Erics kalte Finger liegen direkt auf meiner Hüfte und erneut breitet sich eine Gänsehaut von der Stelle aus, wo er mich berührt.
Ungeachtet seiner Worte stolpere ich einen Schritt von ihm weg und löse so den Körperkontakt. Ohne mich noch einmal zu ihm umzudrehen, gehe ich so gut ich kann Richtung Tür. Ich greife gerade nach der Klinke als: „Jolly.“ Ich halte in der Bewegung inne. „Heute nach dem Abendessen Training wie immer.“
Dann verlasse ich den Raum endlich. Ich hätte mich gern noch einmal umgedreht, um seinen Gesichtsausdruck zu sehen, doch dann hätte er gesehen, dass mein Gesicht einer Tomate gleicht und die Reaktion darauf wollte ich mir wirklich ersparen.
Um meinem Gesicht etwas Zeit zu geben, sich wieder in normale Farbnuancen zu begeben, gehe ich einen kleinen Umweg in den Schlafsaal. Sonst wäre ich wohl ziemlich in Erklärungsnot geraten. Immerhin habe ich gerade eine meiner schlimmsten Ängste durchlebe. Danach sollte ich eigentlich eher bleich sein als rot.
Erstaunlicher Weise finde ich im Schlafsaal niemanden vor, also sehe ich mal auf die Uhr und sehe erstaunt, dass es fast schon Zeit zum Mittagessen ist. Demnach vermute ich die Anderen in der Grube oder schon beim Essen und gehe sie suchen.
Schließlich finde ich sie im Speisesaal, wo sie lustlos in ihrem Essen herumstochern und sich anschweigen.

Nach dem Essen wissen wir nicht recht, was wir tun sollen, da wir es nicht gewohnt sind, so viel Freizeit zu haben. Da inzwischen auch noch der Rest zu uns gestoßen ist, setzten wir uns in der Grube in eine ruhige Ecke auf den Boden und unterhalten uns etwas.
„Es war wie damals als Kind. Genau die gleiche Situation. Nur dieses Mal konnte ich mich wehren und so die Simulation beenden. Aber es ist trotzdem unangenehm darüber nachzudenken. Dabei kommt es mir fast wieder hoch.“, erzählt Michelle. Sie wurde als Kind einmal fast von einem Freund ihres Vaters vergewaltigt, wie sie uns zuvor erzählt hat.
Wir reden schon eine ganze Weile über unsere Ängste und woher sie stammen und irgendwie bin ich froh darüber. Es fühlt sich gut an, diese Menschen hier noch besser kennen zu lernen und sie noch mehr ins Herz zu schließen. Leider machen mich diese Gefühle auch irgendwie traurig, denn ich muss an Vera und Alice denken.
Was sie wohl jetzt machen? Ob es ihnen wirklich gut geht, in ihren neuen Fraktionen? Sind sie auch wirklich noch in den Fraktionen, oder sind sie schon ausgeschieden? Ob sie überhaupt noch leben, frage ich mich nicht, denn so Etwas kommt im Normalfall nur bei den Ferox vor.
„Jolly?“, Sapphire reißt mich aus meinen Gedanken an die Beiden. „Welche Angst musstest du heute überstehen?“ Meine Freunde sehen alle schon wieder viel besser aus. Ich denke auch ihnen geht es mit diesem Gespräch so wie mir.
„Ertrinken. Ich wäre fast ertrunken.“, antworte ich schließlich. Nach diesen Worten breitet sich verwundertes Schweigen aus. Ich starre einfach nur auf den Boden vor mir, wieder in der Szene aus der Simulation gefangen. Ein Schaudern durchfährt mich und ich schüttle die Bilder so gut es geht ab.
„Aber meintest du nicht mal am Anfang, dass du gerne schwimmst?“, fragt da Steff nach, was sich wohl alle gerade gedacht haben. Ich zucke mit den Achseln und erwidere: „Da hab ich es ja auch noch gerne getan.“ Ich sehe auf meine Finger hinab und zerreiße ein Stück Papier, welches ich in meiner Hosentasche gefunden habe.
„Was hat sich geändert?“, fragt letztendlich Michelle vorsichtig nach. Kurz bearbeite ich noch weiter den armen Zettel in meinen Händen, dann halte ich inne und beginne zu erzählen, wie es die Anderen vor mir heute auch schon getan haben: „Ich hab euch nie so genau erzählt, was passiert ist, als ich Steff in der Schlucht gefunden habe.“
Jetzt erst hebe ich meinen Blick und stelle fest, dass alle Augen aufmerksam auf mir liegen. Nur bei Steff kann ich sehen, dass er sich wohl etwas schuldig fühlt. „Also zuerst mal Steff hast du daran überhaupt keine Schuld. Wenn überhaupt ist es Erics schuld. Aber wie auch immer. Auf jeden Fall hat Eric mich ja mit einem Seil zu dir nach unten gelassen, damit ich sehen kann, ob du überhaupt noch lebst. Danach ist er mit dir in die Krankenstation gelaufen, was ich auch gut gefunden habe. Allerdings ist er dann ewig nicht mehr aufgetaucht, aber der Pegel des Flusses ist immer weiter angestiegen und irgendwann ist mir nichts anderes mehr übriggeblieben, als ohne Sicherung aus der Schlucht zu klettern. Als ich dann fast oben war, bin ich abgerutscht. Es hat nicht mehr viel gefehlt und ich hätte einfach losgelassen. In diesem Moment war ich mir so sicher, dass ich sterben würde. Wen Eric nur ein paar Sekunden später zurückgekommen wäre, wäre ich in den Fluss gefallen und naja. Was dann passiert wäre, könnt ihr euch ja wohl denken.“
Betretenes Schweigen breitet sich aus, und ich blicke wieder auf meine Hände, in welchen jetzt ein komplett zerfetzter Zettel liegt. Die Anderen sehen überall anders hin, als zu mir, als ich wieder aufblicke. Man kann richtig spüren, wie jeder in seinen eigenen Gedanken versunken war, als sich hinter mir jemand räuspert und alle Köpfe erschrocken zu Eric herumfahren.
Seine blauen Augen bohren sich in meine und ich kann nicht anders, als mich kurz in seinem Blick zu verlieren. „Jolly“, spricht mich unsere Anführer schließlich mit einem nicht gerade netten Ton an.
„Eric?“, antworte ich nur, ohne mich von der Stelle zu bewegen. „Wir müssen reden.“ Mit diesen Worten dreht er sich auf der Stelle um uns stampft von uns weg. Ich beeile mich hochzukommen und laufe ihm hinterher, um ihn in der Menge der Menschen hier in der Grube nicht zu verlieren.
Schließlich kommen wir in einem ruhigen Gang an und mein Ausbilder dreht sich zu mir herum. Seine Arme verschränkt er wie immer vor der Brust und sein Blick liegt musternd auf mir. Meine Aufmerksamkeit wird dagegen von einem Tattoo an seinem Handgelenkt angezogen. Es ist offensichtlich neu und zeigt eine Pfeilspitze.
Nach einem langen Moment schaffe ich es schließlich wieder mich auf Eric im Allgemeinen zu konzentrieren. „Also. Du wolltest reden?“, nehme ich den Faden auf und sehe ihn fragend an. Kurz werde ich noch gemustert, dann antwortet er: „Ja. Das Training heute fällt aus. Ich habe eine wichtige Besprechung.“
„Ok. Dann bis morgen.“, nicke ich meinem Ausbilder zu und will eigentlich schon gehen, aber die Tatsache, dass Eric überhaupt nicht auf meine Verabschiedung reagiert hat, lässt mich innehalten.
„Oder wolltest du noch über etwas Anderes reden?“, setzt ich dann nach kurzem Schweigen noch hinten dran. Unangenehme Stille breitet sich zwischen uns aus und ich beginne mich unter Erics Blicken etwas unwohl zu fühlen. Nervös streiche ich mir mit der Hand über den Nacken und will eigentlich nur noch weg. Warum weiß ich nicht, aber irgendetwas an dieser Situation ist komisch.
Oder eher ungewohnt. Ich kann sehen, wie der Anführer vor mir nach den richtigen Worten sucht. Er scheint sich nicht sicher zu sein, was er sagen will und die Tatsache, dass Eric sprachlos und mit sich selbst ringend vor mir steht, verstört mich mehr, als ich geahnt hätte.
Auch wenn seine Körpersprache wie immer abweisend und Stärke ausstrahlend ist, kann ich es in seinen Augen sehen.
„Ich wollte dich sofort holen kommen.“ Als er dann schließlich doch den Mund aufmacht, klingen seine Worte wie immer. Kalt. Aber irgendwie auch nicht. Ich kann es nicht genau beschreiben. Außerdem ergeben sie nicht wirklich Sinn, was alles gerade noch unwirklicher werden lässt.
„Was?“, frage ich schließlich verwirrt nach. „Als du in der Schlucht warst. Ich wollte dich gleich holen kommen, nachdem ich Steff in die Krankenstation gebracht habe, aber Max hat mich abgefangen und zu einer Besprechung geschleppt. Als ich erfahren habe, dass es regnet, bin ich sofort los um dich zu holen. Max hätte mich am nächsten Tag fas umgebracht, weil ich aus der Besprechung gerannt bin. So wütend habe ich ihn noch nie erlebt.“
Jetzt bin ich diejenige, die nicht weiß, was sie sagen soll. Das, was Eric gerade zu mir gesagt hat, kommt einer Entschuldigung näher, als alles, was ich je aus seinem Mund gehört habe. Ich stehe einfach nur da und kann gerade noch verhindern, dass mein Mund aufklappt.
„Ähm. Ok.“, gebe ich schließlich lahm zurück und weiß nicht, was ich jetzt tun soll. Allerdings wird mir die Entscheidung abgenommen, denn in dem Moment kommt Uriah um die Ecke geschlendert und als er uns erblickt, hellt sich seine Miene auf. Er steuert direkt auf uns zu.
„Euch beide hab ich gesucht.“, flöhtet er fröhlich, als er neben mir stehen bleibt und seinen Arm um meine Schulter legt. Wie immer legt er kaum Taktgefühl an den Tag, denn er scheint nicht mal zu merken, dass die Situation hier gerade mehr als nur komisch war. Stattdessen redet er einfach weiter.
„Ich wollte euch zu meiner Geburtstagsfeier heute Abend einladen. Nach dem Abendessen bei mir in der Wohnung. Tut mir leid, dass es so spontan ist, aber ich hab vergessen, dass ich mich die nächsten zwei Wochen freiwillig für den Zaun gemeldet hab um etwas Kohle dazu zu verdienen und da ich Nachtschicht hab, wird das nix mit einer Party. Es wird auch nur eine kleine Runde, da die Meisten so kurzfristig leider keine Zeit mehr hatten. Also seid ihr dabei?“
Ich muss leicht schmunzeln aufgrund des freudigen Redeflusses meines Freundes. Wie immer ist er total aufgedreht und ich bin froh, dass er das Gespräch zwischen mir und Eric unterbrochen hat.
„Ich bin auf jeden Fall dabei. Gibt’s einen Dresscode?“, schließe ich mich schließlich seiner guten Laune an und lege nun meinerseits meinen Arm um die Hüfte des Schwarzhaarigen. Ich sehe ihn von unten an und erwidere sein Grinsen.
„Eigentlich nicht, aber wenn du willst, kannst du gleich vor dem Essen noch mit Einkaufen kommen, ich brauch auch noch neue Klamotten.“ ~ „Gerne“ Somit wäre das geklärt und wie abgesprochen richten wir beide gleichzeitig unseren Blick auf Eric.
„Und du? Kommst du vorbei?“, fragt Uriah meinen Ausbilder, welcher dem Gespräch bis jetzt schweigend gefolgt ist. Er nickt einmal knapp und hängt dann noch hinten dran: „Aber ich komm erst später. Ich hab noch eine Besprechung.“ Damit wendet er sich von uns ab und geht den Gang hinunter von uns weg.
Kurz bleiben wir noch stehen und blicken Eric hinterher, dann zieht mein bester Freund, welcher nun seinen Arm von meiner Schulter nimmt und dafür nach meiner Hand schnappt, mich in Richtung der Grube um Shoppen zu gehen.
Als ich noch einen letzten Blick über meine Schulter werfe und Eric hinter eine Ecke verschwinden stehe, bleibe ich abrupt stehen und zwinge so auch Uriah anzuhalten. Mir ist gerade etwas klar geworden, was mir schon vorher bei dem Gespräch mit dem Blonden hätte auffallen müssen.
Er muss mit angehört haben, wie ich meinen Freunden von meiner Angst erzählt habe, sonst hätte er nicht gewusst, dass ich ihm die Schuld daran gebe. „Stimmt was nicht?“, fragt mich da der mich immer noch an der Hand Haltende.
„Nein. Alles in Ordnung. Los lass uns einkaufen gehen, sonst kommen wir zu spät zum Essen.“ Somit bin nun ich diejenige, die ihn mit sich zieht.

Einige Stunden später sitze ich jetzt mit einer engen, schwarzen Jeans und einem roten bauchfreien Top zwischen Sapphire und Derek eingeklemmt auf Uriahs Couch. Mein Getränk halte ich locker in der Hand, während ich über Flo lache, welcher gerade versucht den BH einer etwas 23-jährigen Ferox mit seinem Mund zu öffnen.
Die Party ist gut in Schwung, der Alkohol fliest nicht gerade sparsam und natürlich spielen wir Wahrheit oder Pflicht. Was denn auch sonst. Eric, welcher inzwischen auch schon eine ganze Weile da ist, sitzt mir gegenüber und ich beobachte immer wieder fasziniert, wie sich auch bei ihm zunehmend gute Laune breitmacht.
Flo hat es inzwischen geschafft seine Aufgabe zu erfüllen und setzt sich unter Applaus wieder auf seinen Platz. Als Trophäe hält er den BH in der Hand. Nachdem er sich vorbeugt, um die Flasche in der Mitte des Tisches erneut zu drehen, werden alle wieder still und beobachten gespannt, auf wen der Flaschenhals als nächstes zeigt.
Die Blondine, bei welcher die Flasche schließlich hält, quietscht aufgeregt und springt von ihrem Platz. „Ich nehme Pflicht!“, ruft sie motiviert in den Raum und sieht Flo abwartend an. „Hm“, überlegt dieser und lässt seinen Blick einmal durch die Runde wandern.
„Gib Uriah einen Lab Dance.“, sagt er schließlich und deutet auf unser Geburtstagskind. Dieser beginnt von einem Ohr zum anderen zu Grinsen und rutscht mit seinem Stuhl etwas weiter in den Kreis, damit, ich glaube sie heißt Karin, genug Platz hat.
Das anschließende Spektakel bringt viele zum Lachen und ich nehme amüsiert einen Schluck meines Cocktails. Sie macht ihre Sache gut und als sie sich wieder hinsetzt, erntet sie überschwänglichen Applaus und Jubelrufe. Sichtlich zufrieden dreht sie nun ihrerseits die Flasche, welche das erste Mal an diesem Abend bei Eric stehen bleibt.
Mit einer hochgezogenen Augenbraue und einem überheblichen Grinsen wählt auch er Pflicht und ohne Bedenkzeit meint Karin: „Lass dir von Derek das Shirt auf sexy Art ausziehen.“
Während Eric sich langsam und gelassen von seinem Platz auf der anderen Couch erhebt kommt von dem neben mir Sitzenden, bevor auch er aufsteht, die offensichtlich scherzhaft gemeinte Aussage: „Endlich. Das wollte ich immer schon mal machen.“
Eric und Derek stehen jetzt genau vor mir, da der Blonde zu uns gekommen ist, und weil zwischen dem Sofa und dem Wohnzimmertisch nicht all zu viel Platz ist, ziehe ich meine Beine an, um den beiden Männern mehr Platz zu geben. Ich habe die perfekte Aussicht auf das Geschehen und bin sozusagen hautnah dabei, da Derek mir Erics T-Shirt direkt ins Gesicht wirft, nachdem er es dem Anführer über den Kopf gezogen hat.
Lachend nehme ich es runter, wobei ich nicht umhinkomme, festzustellen, wie gut es riecht, bevor mir kurz die Luft wegbleibt, da nun ein Oberkörper freier Eric vor mir steht und mir direkt in die Augen sieht.
Ich wusste, dass er gut gebaut ist, schließlich dufte ich seine Muskeln schon mehr als einmal gegen meinen Rücken gepresst spüren, aber der Anblick der von schwarzen Linien überzogenen Haut, welche sich über seinen Muskeln spannt, ist wirklich einmalig.
Um den Moment des Staunens zu überspielen, welcher wirklich nicht lange war, gebe ich Eric sein Shirt zurück und meine mit einem zwinkern: „Ihr zwei wärt ein süßes Pärchen.“, bevor ich einen weiteren Schluck aus meinem Glas nehme und meine Beine wieder auf den Boden stelle, damit Derek sich zurück neben mich setzen kann.
„Na los Eric. Dreh die Flasche.“, kichert eine Ferox, deren Namen ich zwar nicht kenne, die aber sehr nett wirkt. Allgemein ist hier im Raum niemand, denn ich nicht leiden kann, aber ich denke das liegt daran, dass Uriah und ich einfach so gleich ticken und dieselbe Art von Mensch nicht leiden können.
Der Blonde greift nach der Flasche und dreht sie, noch bevor er sich wieder hingesetzt hat, bleibt sie bei mir stehen und alle Blicke liegen erwartungsvoll auf mir. Genüsslich trinke ich noch mein Glas leer, dann erst sage ich: „Pflicht.“ Ich mein, als würde irgendwer bei den Ferox Wahrheit nehmen.
Angespanntes Schweigen breitet sich aus, während Eric überlegt. Seine eisblauen Augen bohren sich quasi in meine und versuchen augenscheinlich herauszufinden was mich wohl am meisten stört. „Lass dir hier und jetzt von Uriah ein Tattoo stechen. Ich bestimme was und wo.“ ~ „Ok.“, antworte ich, ohne zu zögern, da ich weiß, dass mein schwarzhaariger Freund egal was es ist, etwas Wundervolles daraus zaubern wird.
Einen Moment später fällt mir auf, dass ich mir bis jetzt nicht bewusst war, wie sehr ich ihm eigentlich vertraue. „Na dann mal los.“, freut sich das Geburtstagskind und springt enthusiastisch auf. Augen verdrehend aufgrund seiner Übermotivation erhebe auch ich mich und sehe abwartend zu Eric.
„Lasst uns das in meinem Schlafzimmer erledigen, hier hab ich zu wenig Platz.“, wirft Uriah ein, gerade als mein Ausbilder etwas sagen will und somit steht auch er auf, ungestört dessen, dass er gerade unterbrochen wurde und folgt uns beiden in Richtung des angrenzenden Zimmers.
Auf halbem Weg dorthin bleibe ich abrupt stehen und drehe mich herum. Dass Eric fast in mich hineinläuft und mir gerade noch ausweichen kann, als ich wieder auf den Tisch zugehe, ignoriere ich einfach mal.
Gekonnt drehe ich die Flasche mit den Worten: „Dann könnt ihr schon mal weiterspielen.“ Sie bleibt bei Steff stehen, welcher natürlich auch Pflicht nimmt. Ich gebe ihm die Anweisung auf dem Tisch zu strippen und wende mich wieder den beiden Männern zu, welche vor der Tür zum Schlafzimmer auf mich warten.
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