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Ohne dich

von CJ 1999
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
OC (Own Character)
16.12.2016
05.02.2017
4
3.058
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
05.02.2017 975
 
Entschuldigt das es so lange gedauert hat. Hatte viel um die Ohren. Aber hier das nächste Kapitel. Hoffe es gefällt euch.
Ihr könnt ja raten wie es weitergeht und mir sagen wie es euch gefällt. ;D
LG CJ 1999
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"Warum muss ich andauernd an ihn denken? Ich habe ihn doch gerade erst kennengelernt. Ausserdem scheint er ein komischer Psychopath zu sein, der Menschen beim sterben zusehen will...und trotzdem zieht er mich irgendwie an. Naja obwohl sie ja laut ihm nie gesprungen sind. Aber woher weis ich denn das er nicht lügt und sie doch gesprungen sind? Und wenn er die Wahrheit sagt wo sind dann all diese Menschen hin? Warum sind sie nicht zurück gekehrt, wenn sie doch angeblich noch leben?" All das schwirrte durch meinen Kopf, als ich morgens in meinem Bett lag.
Ich begann wieder an seine smaragdgrünen Augen zu denken, die tiefe, myseriöse Stimme, seine starken, muskulösen Arme...
"Casandra? Bist du wach Liebling?", unterbrach meine Mutter meine Gedanken an Jack.
"Ja Mum. Ich bin wach.", antwortete ich müde.
"Gut. Ich muss los. Benimm dich wenn Mason kommt und mach etwas zu essen für euch. Bin in drei Stunden wieder da."
Ein Seufzen entwich mir. Mason oder Mister-ich-bin-der-Erwachsene-und-du-tust-was-ich-will alias Mum's Freund.  Ich hasse diesen Kerl und das nicht weil er der neue Freund meiner Mutter ist, nein aus einem ganz anderen Grund...
Und ich soll für dieses Arschloch kochen? Niemals. Ich werde auf keinen Fall da sein, wenn er kommt. Aber wo soll ich hin? Früher bin ich immer zu Jacob gegangen wenn Mason kam, aber nun...
Wärend ich mir Jacob in allen Einzelheiten vorstellte, drängte sich ein plötzlich ein ganz anderes Bild in meinen Kopf...Jack.
Ob ich zu ihm gehen sollte? Ja ich gehe zu ihm und finde mehr über ihn heraus.
"Hallo, Ist jemand zuhause?", hörte ich eine vertraute Männerstimme rufen. Mason.
Ich verdrehte die Augen, seufzte und antwortete genervt: "Ja ich bin zuhause. Mum kommt aber auch gleich wieder."
"Casandra komm mal her. Ich muss mit dir reden."
"Geht nicht, muss gleich los." Gerettet.
Ich schnappte meine Tasche und rannte die Treppe hinunter.
"Wohin willst du denn?"
"Zu einem Freund", rief ich noch über die Schulter während ich bereits aus der Haustür trat.

Am Tag sah diese Villa noch größer aus. War das eine gute Idee? Ich könnte immer noch umdrehen, aber will ich das wirklich? Mein Finger lag bereits auf dem Klingelknopf. Soll ich?
"Oh, Hallo. Dich hätte ich hier so schnell nicht wieder erwartet.", sagte Jack im Türrahmen mit seinem atemberaubenden Grinsen auf den Lippen. Jacob hatte ein ähnliches Lächeln...Jacob.
"Was willst du hier?", fragte Jack und rieß mich damit aus meinen Gedanken.
"Oh, ähm... Ich...naja...", stotterte ich, "Ich wollte dir noch ein paar Fragen stellen."
"Wenn das so ist dann hereinspaziert.". Er machte mit seinem Arm eine schweifende Bewegung in Richtung Hausinneres. Ich zögerte ging aber dann doch hinein.

"Möchtest du etwas trinken oder Essen?"
"Nein danke. Viel lieber würde ich dieses Haus mal erkunden...Oh Gott habe ich das gerade laut gesagt?" Ich spürte wie mir die Hitze ins Gesicht schoss.
"Klar, wir können auch gerne eine Hausführung machen.", sagte er mit einer Andeutung von einem herzhaften Lachen, "Gehen wir erst einmal ins Obergeschoss."
Er lief die Treppe hinauf und ich folgte ihm schüchtern.
"Hier rechts befindet sich mein Schlafzimmer und das Gästezimmer. Links sind das Büro und...", er zögerte, "...ein Hobbyraum. Die Räume gerade aus stehen leer."
"Warum?"
"Ganz einfach weil ich hier allein lebe und nicht so viele Räume brauche."
"Oh ja selbstverständlich. Entschuldige diese dumme Frage.", sagte ich verlegen.
"Schon in Ordnung. Gehen wir weiter?"
Ich nickte.
"Hier die Treppe hoch wohenen meine Eltern, sollten sie mal vorbeikommen."
"Ein ganzes Geschoss nur für deine Eltern? Ist das nicht ein bisschen viel?", fragte ich verwundert.
"Nein, das ist genug Platz damit wir uns gegenseitig aus dem Weg gehen können."
"Das klingt aber schrecklich. Möchtest du denn keine Zeit mit deinen Eltern verbringen?"
"Ich weis das ist schwer zuverstehen, aber das Beste an der Beziehung zwischen meinen Eltern und mir ist, dass wir nicht reden."
"Und deshalb hast du so schräge Hobbys wie diese Sache mit der Brücke?", fragte ich neugierig.
"Wer weis. Vielleicht. ich könnte aber auch einfach nur ein Psycho sein.", Wieder dieses Lächeln, " Komm wir gehen weiter."
Im Untergeschoss befanden sich die Räume der Angestellten, die Küche, Der Salon (auch genannt Wohnzimmer) und noch einpaar unbewohnte, leerstehende Räume. Zum Keller sagte er nur das dort die Waschküche sei und ein weiterer Hobbyraum. Danach führte er mich durch den Garten. Dort ließen wir uns schließlich in einem gemütlichen Pavilion nieder und redeten ein wenig über ihn und seine Familie und mich und meine Familie.
"Also du lebst mit deiner Mutter in einer Wohnung mitten in der Innenstadt? Und dieser Mason kommt dauernd zu euch. Und du kannst ihn nicht leiden weil...?", fasste Jack nocheinmal zusammen.
"Er ein Arschloch ist. Mehr musst du nicht wissen. So und bei dir ist es sehr einfach. Du wohnst allein mit Angestellten in einem riesigen Haus irgendwo im nirgendwo. Du redest nicht mit deinen Eltern und sie nicht mit dir. Sie leben auch in einem Haus aber in der Stadt und sind super erfolgreich und totale Snobs. Richtig?"
"Perfekt." Er lachte. Dann wurde alles still. Wir schauten uns tief in die Augen. Dann beugte er sich vor und...
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