Rule The World

von Al3xa
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Frank Hannes Jorgo OC (Own Character) Olli
15.12.2016
29.05.2017
20
39.294
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15.12.2016 1.230
 
Guess who's back
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Tell a friend

Einen wunderschönen Abend wünsche ich euch.
Wie versprochen bin ich zurück mit einer neuen Fassung der Vorstadtkrokodile. Ich hoffe ihr habt beim lesen genauso viel Spaß wie ich beim schreiben hatte.

Titel: Rule The World
Autor: Al3xa
Status: Beendet
Genre: Freundschaft, Abenteuer
Rating: P12
Disclaimer: Mir gehört (leider) nichts. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.
Charaktere: Die üblichen Verdächtigen.

Leonie gehört mir und ich bin sehr stolz auf sie, deswegen wäre es nett, wenn ihr sie mir nicht weg nehmt.
Wenn ihr alles gelesen habt, werdet ihr feststellen, dass sie sehr eigen ist. Leonie ist sarkastisch, selten ernst, vorlaut aber auch selbstbewusst. Sie weiß was sie will. Sie ist quasi mein charakterliches Abbild. Bitte, Danke.

So, zu den typischen abschließenden Worten. Ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen, Updates ungefähr alle zwei Tage (Plus-Minus, ihr kennt das) und Reviews wären nett.
Mal schauen, ob wir hier mehr zusammen bekommen, als bei "Life is never easy". *Schleichwerbung mach*

PS: Ich suche immer noch einen Beta-Leser oder eine Beta-Leserin. Wer Lust hat, weiß wo er sich melden muss.

GLG Al3xa

*****
Kennt ihr das, ihr habt einfach das Gefühl, ohne richtigen Grund, dass etwas großes bevorsteht? Ihr könnt es nicht einschätzen, wisst nicht, wo es herkommt oder was es bedeutet, aber trotzdem seid ihr euch einfach sicher? So ging es mir in diesen Tagen - den letzten ruhigen Tage - bevor das größte Abenteuer meines Lebens bevorstand.
Mein Name ist Leonie und das ist der Anfang der wohl aufregendsten Geschichte, die ihr je gelesen habt.

Alles begann in den Sommerferien.  Mit meinen besten Freunden stand ich auf dem Hof einer alten Ziegelei. Wieso? Hannes, ein Junge aus der Nachbarschaft möchte unbedingt Mitglied in der coolsten Bande der Welt werden. Zufälligerweise bin ich bereits ein Mitglied dieser.

Unser Anführer heißt Olli und benimmt sich meistens viel zu verantwortungsvoll. Meistens jedenfalls. Seine Schwester heißt Maria. Sie ist neben mir das einzige Mädchen in der Bande. Dann gibt es da noch Jorgo, ein Grieche mit einer großen Klappe und Frank, der ebenfalls seinen Mund aufmacht, wenn es ihm gerade passt. Die beiden sind meine besten Freunde, weil sie genau so eine große Klappe haben wie ich, genauso sarkastisch sind wie ich und außerdem verdammt locker sind. Als letztes fehlen noch Elvis, ein Musik-Fanatiker und Peter, ein stotternder und schüchterner aber verdammt loyaler Junge. Das sind wir.

Wir standen auf jeden Fall gerade vor der Ziegelei und schauten Hannes dabei zu, wie er auf das Dach der Ziegelei kletterte.
"Wir haben den Anhänger auf das Dach gelegt. Wenn du ihn holst, bist du dabei.", rief Olli ihm gerade hinterher, selbstsicher auf das Dach schauend.
Ich kaute auf meinem Kaugummi herum, während ich an den Bändern meiner Jacke spielte. Entgegen den anderen saß ich auf dem Boden im Schneidersitz und schaute neugierig zum Dach hinauf, dessen Hannes sich immer weiter näherte.

"Nur mal so theoretisch: Was machen wir, wenn er wirklich herunterfällt?", fragte ich interessiert nach, zu Olli aufschauend. Dieser wendete seine Augen von Hannes ab und blickte mich an. Jorgo kam ihm allerdings mit der Antwort zuvor.
"Ducken." Er kicherte kindlich, während Olli missbilligend den Kopf schüttelte.

Wir wurden unterbrochen, als wir Schritte schnell auf uns zulaufen hörten. Maria kam angelaufen.
"Hannes. Komm sofort da runter." schrie Maria Hannes zu, der momentan an der Leiter hing und sich nach oben hangelte.

Plötzlich krachten Ziegelsteine vom Dach. Ich saß mit genügend Abstand zum Gebäude auf dem Boden und schaute gemütlich zu, wie die roten Kacheln einen Meter vor mir auf den Boden fielen und zerbrachen. Gelangweilt zog ich die Augenbrauen nach oben, den Blick wieder auf das Dach richtend.

"Hey du Spacko, pass gefälligst auf! Das ist sau gefährlich für uns hier unten!", rief Olli zu Hannes hoch und dieser entschuldigte sich daraufhin auch noch.
Olli und Maria begangen sich währenddessen weiter zu streiten. Jorgo half mir hoch und ich stellte mich interessiert neben die beiden, meinen Blick ab und zu das Dach streifen lassend.

"Man Olli, hol sofort Hannes darunter.", meinte Maria drängend.
"Hey, wer dazu gehören will, muss aufs Dach.", rechtfertigte Olli.
"Mann, ich sag Papa, dass du heimlich im Internet surfst!", drohte Maria ihren Bruder.
"Dann sag ich Mama, dass du heimlich ihren Lippenstift benutzt hast.", erwiderte Olli. ich schüttelte grinsend den Kopf. Gott bin ich froh das ich Einzelkind bin.
"Und ich helfe dir nie wieder bei den Hausaufgaben!", holte Maria wieder zum Gegenangriff aus.
"Dann bekommst du keine Gummibärchen mehr von mir!", sagte Olli  zu seiner Schwester.
"Mann, Leo und ich mussten nicht aufs Dach!" versuchte Maria es jetzt so.
"Ihr seid halt Mädchen und du auch noch Ollis Schwester.", meinte Frank. Maria und Olli stritten weiter bis Frank meinte: "Mann, bin ich froh keine Schwester zu haben." Ich schlug mit ihm ein, denn ich dachte das gleiche.
"HALT DIE KLAPPE, FRANK!", sagten Olli und Maria gleichzeitig zu Frank., was ihn geschlagen den Rückzug antreten ließ.

"Hab sie.", unterbrach Hannes die Streitereien der Geschwister und ließ sich uns wieder auf ihn konzentrieren.
Olli rief: "Er ist am Dach er ist am Ziel..." "...Jetzt ist er ein Krokodile.", stiegen wir anderen letztendlich mit ein und applaudierten.

Plötzlich fing Hannes an zu schreien und ich sah blitzschnell zum Dach. Sehr viele Kacheln knallten auf den Boden und Hannes rutschte vom Dach. Er konnte sich gerade noch an der Regenrinne festhalten.
"Hannes." schrien Maria während ich panisch die Luft einzog.
"Scheiße!!! Maria ruf die Feuerwehr.", befahl unser Anführer seiner kleinen Schwester. "Kein Netz ich Fahr zur Siedlung.", erwiderte diese verzweifelt und lief los. Plötzlich lies die Regenrinne nach und Hannes stürzte in die Tiefen. Gott sein Dank hielt seine Kette an der Regenrinne. Diese hielt ihn 7-8 Meter über den Boden.
"HILFE!", schrie er immer wieder.
"Der Kommt runter.", meinte Jorgo kopfschüttelnd und zog mich weg vom Dach. Die anderen folgten uns.

"Alle in Deckung.", meine jetzt auch Frank. Auf einmal klingelte ein Handy.
Jorgo nahm sein Telefon raus und sprach mit seiner Mutter.
"Du hattest Empfang und machst nix?", fragte ich ihn wütend, "Verdammt, hätte dir das nicht eher einfallen können du Idiot?"
Er zuckte mit den Schultern und sah mich ein wenig ängstlich an.

Die Feuerwehr erreichte den Hof und spannt eines dieser Kissen, auf das Hannes keine Sekunde später fiel.
Maria erschien wieder und rannte auf ihn zu, ihn in den Arm nehmen. Ich musste mir ein grinsen verkneifen. Das konnte ja noch was werden.
"Heulen die jetzt oder was?", fragte Jorgo theatralisch nach und grinste die beiden an. Sie trennten sich und blickten in unsere Richtung. Maria antwortete: "Wieso? Weil meine Mutter nicht so oft anruft wie deine?" Ich musste lachen und schlug Jorgo auf die Schulter, der mich beleidigt anschaute.

"Was macht ihr überhaupt hier? Wer seid ihr?!?!", pampte uns einer der Feuerwehrmänner an.
"Wir sind die Krokodile." meinte Hannes  stolz.
"Die Vorstadtkrokodile.", verbesserten wir ihn zusammen.
Genau das waren wir und werden wir immer sein.
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