Nadel und Faden (Tim Burtons Alice im Wunderland)

GeschichteDrama, Fantasy / P18
Der Verrückte Hutmacher Die Rote Königin Die Weiße Königin OC (Own Character)
15.12.2016
09.10.2017
11
18.141
 
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15.12.2016 1.159
 
Hallo Leute,
ich habe es endlich geschafft diese Fanfiktion zu schreiben.
Auch wenn ich eigentlich bei der anderen weiter schrieben sollte. Trotzdem werde ich für diese etwas mehr zeit investieren und versuche jeden Donnerstag ein Kapitel reinzustellen. Viel Spaß beim Lesen.
LG Mary-Ann

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1. Kapitel. Auf einmal war alles anders... (Gegenwart)

Es war ein wunderschöner Tag im Unterland, die Blumen zeigten sich in ihren prächtigsten Farben und auch die Vögel sangen voller Stolz ihre schönsten Lieder von den Dächern eines kleinen Dorfes. In diesem waren alle Bewohner auf einem kleinen Platz versammelt und ließen für diesen Tag ihre Arbeit ruhen, denn sie alle wollten diesen herrlichen Tag und das Fest, das allen eine fröhliche Stimmung brachte, genießen. Zwei der Personen fielen besonders auf. Die eine Person war eine Frau die auf einem weißen Pferd saß. Ihre Gestalt war schlank und trotz ihrer Blässe wirkte sie nicht krank, obwohl ihr Mund, ihre Augenbrauen und ihre Nägel in einer dunklen Farbe schimmerten. Ihre weißen Haare fielen sanft auf ihre Schultern und auf ihrem Haupt war eine kleine zierliche Krone. Dagegen im kompletten Kontrast war ein Mann mit schulterlangen orangefarbenen Haar und einem Zylinder. Sein ganzes Äußeres war so anders und trotzdem hatten sie eins gemeinsam: sie freuten sich über den Tag und das Fest. Die Weiße Königin schaute zu ihrem Hutmacher, dieser schaute vergnügt zu den tanzenden Dorfbewohnern.
„Was für ein schöner Tag, oder Tarrant?“, fragte sie plötzlich den Hutmacher.
Dieser nickte nur und fügte seufzend hinzu: „Sie soll nur nicht so viel Arbeiten, an einem so schönen Tag wie heute.“
Die weiße Königin schaute ihn mit einem traurigen Blick an. „Sie wird schon kommen.“
Tarrant nickte kurz und schaute wieder auf die tanzenden Leute. Sie schaute ihn noch einen Moment nachdenklich an, schüttelte dann aber den Kopf und wendete sich nicht nur mit dem Kopf sondern auch gedanklich wieder dem Fest und den Tanzenden zu. Diese beendeten gerade voller Freude einen Tanz um mit der gleichen Motivation und Frohsinn über diesen schönen Tag einen neuen zu beginnen, der viel fröhlicher wirkte als der vorherige, wenn dies denn noch möglich war.
Auf einmal galoppierte ein schwarzes Pferd durch die tanzende Menge, diese lief schreiend davon. Während die Weiße Königin voller Schock auf das Geschehen sah ritten weitere Reiter und halfen dem Ersten, dieser fing an mit dem Schwert auf eine elegante aber auch grausame Weise auf die davonlaufenden Dorfbewohner zu schlagen. Einige vielen in ihrem Laufen zusammen und Blut lief aus einer großen Wunde am Kopf oder am Bauch. Die anderen Reiter taten es ihm gleich, jedoch hatten sie nicht den Ausdruck der Genugtuung die er auf dem Gesicht hatte, sie wirkten eher kalt zu dem Morden, was an diesem doch eigentlich so schönen Tag, geschah. Die Weiße Königin und der Hutmacher schauten schockiert auf diesen Angriff und schreckten beide zusammen als ein Ritter, in einer strahlenden Rüstung auf einem ebenso weißen Pferd saß wie die Königin, zu ihnen Sprach.
„Majestät Ihr seid hier nicht mehr sicher, Ihr müsst fliehen! Wir schaffen das schon, aber wir wollen nicht Euch verlieren, Eure Sicherheit ist am Wichtigsten.“
Sie nickte und ritt los, jedoch scheute ihr Pferd als einer der Reiter sich ihr in den Weg stellte. Dabei fiel ihr ihre Krone von ihrem Haupt. Doch dafür hatte sie keine Zeit, mit einer zierlichen Geste brachte sie das Pferd dazu sich zu drehen und in die entgegensetzte Richtung zu galoppieren. Der Reiter war gerade in dem Begriff die Verfolgung aufzunehmen als eine Stimme hinter ihm meinte: „Lass sie, das was wir wollen haben wir schon.“ Es war der Erste Reiter. Er hatte schulterlanges schwarzes Haar und eine herzförmige Augenklappe auf seinem linken Auge, dieser sprang von seinem Pferd um die Krone aufzuheben. Doch bevor er diese erreichen konnte kreuzte das Schwert des Ritters in der strahlenden Rüstung seinen Weg.
„Wohin des Weges Stayne? Musst du schon deiner Königin die Krone einer anderen rauben?“, lachte er, doch Stayne schien davon unbeeindruckt.
„Sie ist die rechtmäßige Erbin! Ihr steht die Krone zu.“, zischte er erzürnt. Sein Gegenüber wollte einen weiteren Kommentar gegen Staynes Behauptung aussprechen, als sie alle ein lauter Schrei, eines riesigen Ungeheuers, zusammenzucken ließ. Alle Kämpfenden schauten sich um, denn in zwischen waren Ritter der Weißen Königin, die aussahen wie Schachfiguren, eingetroffen und kämpften gegen die der Roten Königin. Stayne jedoch lächelte hinterhältig.
„Oh ich glaube ich bin nicht mehr dein größtes Problem.“, lachte er mit einem kalten und grausamen Lachen um sich dann an dem verdutzen Ritter vorbei zu schleichen und die Krone zu holen. Mit schnellen Schritten ging er zu seinem Pferd, um sich mit einer fließenden Bewegung auf dieses zu setzten.
Der Ritter schaute in den Himmel und sah ein riesiges Ungetüm, das über das kleine Dorf folg. Dabei stieß es einen lauten und unheilbringenden Schrei aus.
„Der Jabberwocky…“, flüsterte der Ritter fassungslos, auch sein Gesicht wirkte blass und in seinen Augen spiegelte sich das Entsetzen aber auch die Entschlossenheit für seine Königin und sein Land im Kampf gegen dieses Monster sein Leben lassen zu müssen. Der Jabberwocky flog wieder über das Dorf und fing an auf das kleine Dorf Feuer zu speien. Die roten Flammen umschlungen voller Begierde die kleinen Häuser aus denen viele panische ihren Menschen rannten. Der Ritter atmete aus und die Angst wich aus seinem Gesicht und machte der Kampfesmut nun vollkommen Platz. Er musste das Ungeheuer besiegen, für seine Königin und das Volk, denn alle brauchten seine Hilfe und verließen sich auf seine Stärke mit der er das Schwert schwang. Mit einem leichten Druck seiner Ferse brachte er das Pferd dazu sich zu bewegen, damit er in den Kampf gegen den Jabberwocky treten konnte.
Stayne dagegen schaute sich zufrieden um. Er hatte den Auftrag seiner Königin, so empfand er es, erfüllt. Denn er hatte die Krone der weißen Königin. Bestimmt würde sie ihn belohnen, mit Gold und Ruhm… vielleicht sogar mit mehr… Er schmunzelte glücklich und voller Vorfreude. Noch einen letzten Blick ließ er über das Geschehen schweifen. Es liefen panische Menschen umher, die durch die Mitstreiter von Stayne zusammengetrieben wurden. Hier und da lagen Verletzte, die stark bluteten oder Dorfbewohner die ihren Verletzungen wegen verstorben waren. Auch der Jabberwocky hatte gute Arbeit geleistet, denn alle Häuser brannten lichterloh. Ein böses Lächeln zierte sein Gesicht und ließ sein Auge vor Stolz über ihre Tat, aber vor allem über seinen grandiosen Plan, funkeln. Durch seine Augenklappe sah er die junge Frau nicht sofort, dir fast vor ihm aus einem der brennenden Häuser rannte. Sie war blass, wirkte aber nicht kränklich, und war von zierlicher Gestalt. Stayne blinzelte ein paar Mal. Ihre Haare gingen ihr bis zur Hüfte und machten das Bild vollkommen. Staynes Gedanken fingen an zu rasen, genauso wie sein Puls, doch bevor er reagieren konnte rannte die Frau, die jetzt schon mehr als nur sein Interesse geweckt hatte, zurück in das Haus. Fassungslos saß er da.
„Was zum...?!?“, begann er.


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So, das war erstmal das erste Kapitel. Ich hoffe es hat euch gefallen. ^^
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