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Ein Neustart ist nicht immer einfach

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
13.12.2016
11.08.2021
4
3.818
 
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
13.12.2016 1.181
 
Ich vermisse es das Haus Anubis im Fernsehen zu sehen, deswegen habe ich vor drei Tagen alle Staffeln mal wieder auf Youtube durch genommen. Und dann habe ich Bock bekommen Storys dazu zu lesen, doch leider sind keine vorhanden, die weiter geschrieben werden. Ich finde dies sehr schade und es mag sein, dass keiner das hier lesen wird, 2015 war immerhin die letzte Story aktualisiert worden, dennoch... Ich würde mich über Reviews freuen :)


Kayla: http://s11.favim.com/orig/160522/girl-tumblr-tumblr-girl-Favim.com-4334296.jpeg
Haus Anubis: http://www.testedich.de/quiz28/picture/pic_1288730128_1.jpg

"Freust du dich auf deine neue Heimat?" fragte mein Großvater mich. Langsam nickte ich, doch ich meinte es nicht ernst. Ich würde am liebsten sofort wieder nach Luxemburg zurückfahren. Luxemburg, der Platz, wo alle Erinnerungen geblieben waren. Die guten sowie auch die schlechten. Ich sehnte mich nach ihnen, nach meinen toten Eltern, meinem toten Bruder, meiner Heimat. Als mein Großvater und ich es vor zwei Monaten erfahren hatten, waren wir in einem Schockzustand. Wir waren gerade erst von unserem kleinen Ferienausflug zurückgekommen, als die Polizei an der Haustür angeklopft hatte. Sie redeten von schlechten Nachrichten, einem Autounfall, einem Bruder, welcher auf der Stelle tot war, einem Vater, der unterwegs zum Krankenhaus verstorben war und einer Mutter, die während der lebensrettenden Operation verstorben war. Es war der Tag, an dem ich das Gefühl hatte, meine Welt wäre untergegangen.

Der Umzug hierher war eigentlich gut. Es tat uns gut Abstand zu kriegen, denn immerzu nur trauern, das nutzte niemandem etwas. Das hätten Mum, Dad und Adam auch nicht gewollt. Sie waren die, die immer positiv dachten und in jedem das Gute sahen. Sie hätten nicht gewollt, dass wir dort bleiben, wo all die Erinnerungen waren und trauerten, auch wenn wir so gerne zurück wollten.

"Du weißt, dass wenn man mich vom Alter gesehen nicht dazu zwingen würde ins Altersheim zu gehen, würden wir uns eine Wohnung nehmen und zusammenleben?" fragte Opa mich und ich nickte. "Ich weiß Opa, aber ich weiß es nicht. Ich werde auf einmal mit etlichen Fremden zusammenleben. Das Schuljahr hat bereits gestartet und nun komm ich da an. Ich habe ein Schlechtes Gefühl..." seufzte das Mädchen leise. "Schatz, sieh das Positive! Das hat deine Mutter immer zu dir gesagt! Versuch es doch einfach mal. Vielleicht ist es ja gar nicht so, wie du befürchtest!" Opa hatte Recht. Es mag wirklich nicht unbedingt so sein, wie ich es mir vorstellte. Es könnte so kommen, doch musste es eben nicht zwingend. Wieso ich mir so einen Kopf drüber machte? Ich wusste es nicht einmal selber. Wahrscheinlich um mich von der Vergangenheit abzulenken.

"Wir sind da!" kam es von vorne aus der Fahrerkabine. Der Taxifahrer hielt das Taxi an und in der Tat, wir waren angekommen. Wir standen vor einem riesen Haus. Es war groß und alt, aber dennoch modern und schön. Dort sollte ich ab sofort leben, im Internat Anubis. "Du kommst morgen doch vorbei nicht wahr Schätzchen?" fragte mein Opa mich noch, als ich aussteigen wollte. Ich nickte ihm zu und stieg dann aus. Mein Opa würde ins Altersheim zu seinem Bruder Albert fahren. Es war der einzigste Verwandte, der den beiden noch geblieben war. Während Kayla mit ihrer Familie in Luxemburg gelebt hatte, da ihre Mutter Luxemburgerin war, war die Seite ihres Vaters gebürtig aus Holland. Der Taxifahrer gab mir meinen Koffer und ich bedankte mich und bezahlte schon mal die Fahrt für mich hierher und die restliche Fahrt für Opa ins Altersheim. Bevor ich mich auf zur Tür in mein neues Leben machte, sagte ich dem Fahrer und meinem Opa auf Wiedersehen und bedankte mich.

"Na dann, ab ins Chaos!" flüsterte ich und ging mit meinem Koffer in der Hand zur Tür. Als ich gerade klingeln wollte, öffnete die Tür sich.  Ein alter Mann mit Glatze, grimmigem Blick und einer Art blauen Overall erschien vor mir. Sein Blick, als er mich sah, war nicht wirklich freundlich. "Wer bist du und was willst du hier?" fuhr er mich an. "Eh ich bin Kayla. Ich soll hier ab heute wohnen!" sagte ich wahrheitsgemäß."ROSI! DIE NEUE IST DA! FÜHR SIE BITTE INS HAUS EIN! ICH MUSS WAS ERLEDIGEN!" Ich zog die Augenbrauen hoch. Wer war denn jetzt Rosi? Wer war der Typ vor mir? Was hatte der für ein Problem, dass er so war wie er war? War er immer so ein unfreundlicher und grimmiger Mann? Was musste er erledigen? Wo war ich hier nur gelandet? Fragen über Fragen stellten sich mir in den Weg und ich fühlte mich immer unwohler hier zu sein.

"Ach Gottchen Kind, du siehst aber hübsch aus! Mein Name ist Rosi, ich bin sozusagen die Hausfrau, ich koche, ich putze, ich mache die Wäsche. Aber komm erst einmal rein! Es ist doch so frisch heute." Diese Rosi war mir auf Anhieb sympatisch. Ich war selbst eine Person die sehr gerne redete und auf den ersten Blick, schien sie dies auch zu tun. Mit ihr würde ich mich hoffentlich anfreunden. Immerhin besser als keiner. "Ich zeig dir erst einmal dein Zimmer und dann zeige ich dir das Haus." Ich nahm meinen Koffer und folgte Rosi die hölzerne Treppe hoch. In einem Gang voller Türen öffnete sie die erste auf der rechten Seite. Hinter dieser erschien ein einsames ziemlich kahles Zimmer für eine Person. Ich ließ meine Koffer neben dem ungemachten Bett stehen und folgte Rosi. "Dies ist das Zimmer von Mara" Sie zeigte auf die Tür gerade aus vom Gang. "Es ist gleichzeitig der Dachboden. Viktor hat ihn vor einigen Monaten um renoviert. Das da ist das Zimmer von Delia und Nina" Sie zeigte auf die Tür gegenüber der Tür, die neben meinem Zimmer war. "Und dies hier gegenüber deinem Zimmer ist das von Charlotte und Lucy. Neben deinem befindet sich das Badezimmer für Mädchen und Jungs. Dein Zimmer war vorher auch ein Badezimmer, aber Viktor hat es dann auch nach langem Überlegen zu einem Schlafzimmer renovieren lassen" erklärte Rosi nett und ging dann mit mir die Treppe wieder runter.

Untern angekommen, gingen wir zuerst den Flur durch. Sie zeigte mir die Zimmer von Daniel und Kaya, von Felix und von Magnus und die Kellertür. "Wichtig, betrete niemals den Keller. Mit Viktor ist da echt nicht zu Spaßen!" warnte die junge Frau mich. "So und hier" Wir betraten ein großes Zimmer. "hier ist das Wohnzimmer mit unserem Esstisch. Nebenan ist die Küche! Ich hoffe es wird dir hier bei uns gefallen. Ich habe mich so gefreut, als Viktor mir von dir erzählt hat. Es wurde Zeit, dass mal frischer Wind reinkommt."
Ich lächelte leicht. Rosi war echt süß. Nachdem sie mir noch einige Dinge erklärt hatte, ging ich hoch in mein Zimmer. Ich räumte meine Sachen aus und begann das Zimmer etwas aufzupeppen, indem ich Bilder aufhängte. Nachdem ich dies gemacht hatte, legte ich mich erst einmal hin.
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