Night School - Mörderische Pläne

GeschichteAbenteuer, Romanze / P12 Slash
Nathaniel OC (Own Character)
13.12.2016
01.10.2017
2
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Kapitel 1


„Scarlet, Liebes. Wie war der Gesangsunterricht?“, fragt Mom, als ich ins Wohnzimmer komme. „Super, wir haben nochmal über den Auftritt von letzter Woche gesprochen. Der im Buckingham.“, erkläre ich stolz. „Stimmt, der war wirklich toll.“, stimmt Mom zu. Ich singe seit Jahren in einer Art Mischung aus Gesangsgruppe und Band. Wir sind relativ bekannt und es war uns eine unglaubliche Ehre im Palast aufzutreten. Seitdem sind die London Singers noch ein Stück berühmter. Ich hole mir einen Eistee und setze mich zu Mom auf die Couch. „Nick kommt heute zum Abendessen. Bitte sag Dad, der er sich im Zaum halten soll.“, sage ich und Mom lacht. Dad erzählt manchmal Geschichten aus meiner Kindheit, die die anderen Leute nicht unbedingt wissen sollten. „Keine Sorge, ich passe auf ihn auf.“, verspricht sie lachend.

Nick ist mein über alles geliebter Freund. Wir sind seit drei Jahren zusammen und ich liebe jede Sekunde die ich mit ihm verbringen kann. Meistens kommt er zu mir, weil wir das Schönere Haus haben. Eine große moderne Villa mit Pool und großen Garten. Moms Schwester, also meine Tante Olivia, ist stellvertretende Chefin der Weltbank und der Chef ein guter Freund unserer Familie. Dementsprechend sind wir schon relativ reich. Schon vor Jahren haben meine Eltern mir von Cimmeria erzählt, aber Tante Olivia hat wollte nicht, dass ich dahingehe. Ich habe oft darüber nachgedacht, wie es wäre dort zur Schule zu gehen. Klar, bin ich an meiner Schule beliebt, aber die wollen alle nur mit mir befreundet sein, weil ich Geld und Tante Olivia was zu sagen hat. Also sind das auch nicht wirklich meine richtigen Freunde. Und leider ist Nick auch nicht auf meiner Schule, aber er besucht mich so ft er kann. So wie heute Abend.

Ich helfe Mom beim kochen und kann es kaum erwarten, wenn mein Freund kommt. Als es endlich klingelt flitze ich zur Tür und reiße sie auf. „Hallo Schatz.“, sagt Nick grinsend und ich fliege ihm um den Hals. „Ich hab dich vermisst.“, nuschele ich in seine Schulter. „Wir haben uns doch gestern erst gesehen.“, lacht er und ich fahre ihm durch die ordentlich gestylten blonden Haare. „Egal, komm rein. Oh, das sind aber schöne Blumen.“, staune ich und betrachte den Rosentrauß. „Extra für dich. Hallo Elena.“, begrüßt er auch Mom. „Hallo Nick, schön dich zu sehen.“, lächelt sie. „Scarlet gehst du bitte Olivia und James holen?“, bittet sie mich und ich laufe los. „Hallo Nick.“, begrüßt Dad meinen Freund und Tante Olivia telefoniert noch.  Schließlich essen wir gemeinsam und reden über dies und das.

Nach einer Weile verabschieden Nick und ich uns nach oben. „Endlich haben wir mal wieder ein bisschen Zeit für uns.“; schnurrt er und legt seine Arme um meine Taille. „Das liebe ich am meisten.“, erwidere ich lächelnd und stelle mich auf die Zehenspitzen um ihn zu küssen. „Weißt du eigentlich wie sehr ich dich liebe?“, flüstert er und ich erwidere zwischen zwei Küssen: „Und ich dich erst.“ Wir kuscheln uns auf mein Bett, albern herum und knutschen zwischendurch ein bisschen rum.

Den Kopf auf seine Brust gebettet döse ich ein wenig, während er mir den Rücken streichelt. „Ich befürchte ich muss jetzt los, Liebling.“, sagt er bedauernd. „Ich weiß.“, erwidere ich. Wir klettern aus dem Bett und ich schmiege mich an ihn. Dann gehen wir nach unten wo die anderen im Wohnzimmer sitzen. „Wann kommst du wieder?“, frage ich. „Sobald ich kann. Allerdings habe ich morgen Training.“, erklärt er und streicht eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. „Ich liebe dich.“, sagt er sanft und dreht einer meiner dunkelroten Haarsträhnen zwischen den Fingern. Viele finden diese Farbe außergewöhnlich, vor allem wenn ich sage, dass es nicht gefärbt ist. Natürlich ist die Farbe gefärbt. Eigentlich habe ich blonde Haare. Ich schlinge die Arme um seinen Hals uns küsse ihn ein letztes Mal. „Bis dann. Ich liebe dich, Nick.“, sage ich und er geht die Stufen zum Gartenweg hinunter. „Ich liebe dich auch, Scarlet.“, ruft er und winkt ein letztes Mal bevor er durch das Gartentor verschwindet.

Lächelnd schließe ich die Tür, im Wohnzimmer finde ich tatsächlich Mom, Dad und Tante Olivia wieder. „Da bist du ja. Hattet ihr einen schönen Abend?“, fragt Mom augenzwinkernd. Ich lasse mich aufs Sofa fallen und seufze verliebt. „Er ist so süß.“ „Ihr seid aber auch ein hübsches Paar.“, meint Tante Olivia lächelnd. Wir plaudern noch eine Weile, bevor wir alle ins Bett gehen.

Eine Weile liege ich noch wach bevor ich eindöse, als meine Zimmertür aufgerissen wird. „Scarlet, komm schnell!“, sagt Mom eindringlich. Erschrocke springe ich auf und streife mir schnell einen Cardigan über, bevor ich ihr nach unten folge. Dad und Tante Olivia sitzen besorgt in der Küche und vor ihnen zwei Polizisten in Zivil. „Was ist los?“, frage ich besorgt. „Mrs. Sheperd ich glaube sie sollten sich besser setzen. Es geht um ihren Freund, Nick Anderson.“, sagt der eine Mann. Zitternd setze ich mich  auf einen der Barhocker. „Was ist mit ihm? Ist ihm etwas zugestoßen?“, will ich wissen. „Es tut aufrichtig leid, ihnen dasmitteilen müssen, aber Mr. Anderson ist tot.“

Alles in mir zieht sich zusammen. „Das… Nein!“, bringe ich nur hervor und starre in die Luft. Das kann nicht sein. Hätte ich aufgesehen, hätte ich bemerkt wie schockiert auch die anderen sind. Doch ich kauere mich auf meinem Stuhl zusammen und Kälte übermannt mich. Irgendwann gehen die Männer und Mom bringt mich nach oben. „Es tut mir so unfassbar leid, Scarlet.“, sagt sie leise und umarmt mich. Ich setze mich auf mein Bett und starre an die Wand gegenüber.

Die nächsten Tage ziehen schwammig an mir vorbei. Ich isoliere mich von allem. Ich esse nicht, ich kommuniziere nicht, sitze einfach nur da. Ein paar Tage später geht meine zimmertür auf und Mom kommt herein. „Scarlet, ich muss mit dir reden.“, sagt sie und setzt sich zu mir aufs Bett. „Wir haben geredet und sind zu dem Schluss gekommen, dass du nach Cimmeria gehst.“, sagt sie und legt eine Hand an meine Wange. „Es ist besser so. Am besten dupackst schon mal deine Sachen.“, fügt sie hinzu und steht auf. „Es tut mir so unfassbar leid.“, sagt sie mit tränenerstickter Stimme. „Ich weiß, Mom. Ich weiß.“, krächze ich. Dann stehe ich auf und strecke meine steifen Muskeln. Mechanisch hole ich die koffer aus den Schränken und öffne meinen großen Kleiderschrank. Ich packe die meisten Klamotten in die Koffer und eine Stunde später komm Mom um mir zu helfen. „Es gibt vier Bälle. Einen in jeder Jahreszeit. Du solltest ein paar von deinen Kleidern mitnehmen.“, sagt sie. Also dringe ich in den hinteren Teil des Schrankes vor und durchforste meine Abendkleider. Ich packe meine Lieblingskleider ein und schließe die Koffer.

Danach kann ich mich dazu durchringen nach unten zu gehen und mich zu den anderen zu setzen. Die sehen mich besorgt an und Dad umarmt mich. Ich bekomme einen Teller mit Essen hingestellt und Tante Olivia sagt: „Morgen fährst du nach Cimmeria. Dann hast du noch fünf Tage bis die Schule beginnt.“ 6 Tage? Dann habe ich eine Woche in meinem Zimmer gesessen. Ich nicke und stochere lustlos in meinem Essen herum. Und tatsächlich: Am nächsten Morgen steht eine schwarze Limousine vor der Villa. Tante Olivia ist schon irgendwann in der Nacht zu einer Dienstreise aufgebrochen, daher begleiten mich nur Mom und Dad. Vor unserem Anwesen warten haufenweise Papparazzi und Journalisten, doch wir fahren einfach durch die Menge hindurch, biegen auf die Landstraße ab und sind auf und davon.

Die Fahrt dauert lange. Ich habe mir inzwischen die Kopfhörer von meinem MP3-Player in die Ohren gesteckt und meine Lieblingsmusik angemacht. Nach einer gefühlten Ewigkeit halten wir vor einem großen schmiedeeisernen Tor. Nach einer Minute öffnet es sich schließlich und wir fahren weiter auf einen ordentlich geharkten Kiesweg. Nach weiteren 15 Minuten halten wir vor einem riesigen schlossartigen Gebäude und ich steige langsam aus. Es ist ein alter Klinkerbau mit vielen Türmchen und großen Fenstern. So ganz anders als unser Haus. Erst jetzt fällt mir der Junge auf, der in dem großen Eingangsportal steht. „Hallo Mr. Und Mrs. Shepherd. Hallo Scarlet.“, sagt er und kommt auf uns zu. Und als er so näherkommt fällt mir auf, dass er gar kein Junge ist. Er scheint zwar erst Anfang 20 zu sein, aber er ist definitiv kein Schüler mehr. „Ich bin Eric Whitewater. Der Schulleiter.“, stellt er sich mir vor und wir tauschen einen Händedruck aus. Der ist Schulleiter? Na das kann ja heiter werden. Er hat gut gestylte blondee Haare und verschmitzt glitzernde blaue Augen. Ich erwidere nicht, denn er erinnert mich schmerzlich an Nick. Die Haare, vor allem die Haare. Nick hatte braune Augen, aber trotzdem kann ich Eric nicht ins Gesicht sehen. „Hier musst du dich leider von deinen Eltern verabschieden. Hast du noch irgendwelche elektronischen Geräte außer MP3-Player oder so dabei?“, fragt er. „Die müsstest du hier nämlich abgeben.“ Ich schüttele den Kopf und wende mich Mom und Dad zu. „Bis bald, meine Süße. Wir schreiben ganz oft, ja?“, sagt Mom und wischt sich Tränen aus den Augen. Ich nicke nur und lasse mich in ihre Umarmung sinken. Dads starke Arme legen sich um uns beide und es dauert einen Moment bevor wir uns voneinander lösen können. „Bis bald.“, sage ich leise und packe meine Koffer. „Du kannst sie drinnen dem Zimmermädchen geben, sie wird sie für dich auf dein Zimmer bringen.“, sagt er und legt eine Hand auf meine Schulter. Ich nicke und wir gehen nach drinnen.

Den Boden bedeckt teures Parkett und an der Decke hängen prunkvolle massive Kronleuchter. „Wow. Schick.“, sage ich mit einem bewundernden Blick. „Und das ist nur die Eingangshalle. Du solltest den Rittersaal sehen.“, sagt Eric lächelnd. Tatsächlich steht an der Treppe eine Frau mit einer weißen Schürze. Mit einem freundlichen Lächeln nimmt sie mir dir Koffer ab. „Komm mit, ich zeig dir alles.“, sagt Eric und geht schon weiter. Er zeigt mir einen großen Saal wo es Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt. Im bereits erwähnten Rittersaal stehen bisher nur ein paar Tische und Stühle an den Wänden. „Hier halten wir die Bälle ab, einen für jede Jahreszeit.“, erzählt er. Des Weiteren gibt es noch einen Aufenthaltsraum, wo alle Schüler Hausaufgaben machen und die Bibliothek. „Auf dieser Seite sind die Klassenzimmer in jedem Stockwerk. Auf der Seite ist der Mädchentrakt. Ich kann dich gleich auf dein Zimmer bringen.“, erklärt Eric. „Dort findest du nochmal einen Umschlag mit allen wichtigen Daten.“ Wir gehen die Haupttreppe hoch und zum Mädchentrakt. „Du hast Zimmer 333.“, informiert er mich und öffnet mir die Tür. Ein Einzelbett, Frisierkommode und ein Kleiderschrank sind die einzige Einrichtung. „Also dann bis später.“, sagt er lächelnd und klopft mir kurz auf die Schulter. Ich schließe die Tür hinter ihm und seufze. Ich öffne die Holzläden und helles Sonnenlicht flutet den Raum.Schon gleich sieht er etwas freundlicher aus. Als ich das Bogenfenster öffne strömt frische Luft in den Raum und lässt den Staubgeruch verschwinden.

In dem Kleiderschrank verbergen sich mehrere Garnituren der Schuluniform. Eine blütenweiße Bluse mit dem Wappen der Schule, ein dunkelblauer Faltenrock und ein ebenfalls dunkelblauer Blazer. Schuhe dürfen wir offenbar unsere eigenen anziehen. Ich räume meine eigenen Sachen in den Kleiderschrank und ziehe dann die Uniform an. Im Schneidersitz setze ich mich aufs Bett und öffne den Umschlag. Darin befindet sich eine Internatsordnung und ein Gebäudeplan. Ich klebe letzteren an den Spiegel des Schrankes und verteile auch meine anderen Bilder im Raum. Darunter auch zwei von Nick und mir. Bevor ich in Tränen ausbreche klemme ich die Bilder hinter den Rahmen des Schminkspiegels und blicke auf die Uhr. 16:48 Uhr. Ich schmeiße mich auf mein Bett und stöpsele mir die Kopfhörer in die Ohren. Ich schließe die Augen und döse ein wenig vor mich hin.

Als es schließlich 18:45 Uhr ist schlüpfe ich in meine schwarzen Pumps und gehe nach unten. Schon von weitem höre ich das Geplauder der Schüler. Eric hatte erzählt, dass die meisten erst im Laufe der nächsten Tage kommen werden und, dass noch nicht alle da seien. In dem Augenblick in dem ich den großen Speisesaal betrete verstummen die meisten Gespräche und alle Blicke gehen in meine Richtung. „Scarlet Shepherd?“ „Ist das wirklich Scarlet Shepherd?“ „Was macht sie hier?“ „Geht sie jetzt etwa hier zur Schule?“ Ein wenig unsicher sehe ich mich um und entdecke schließlich einen halbvollen Tisch an dem ein blondes Mädchen das mir unauffällig zuwinkt. Ich gehe möglichst selbstbewusst auf diesen Tisch zu und das Mädchen sagt leise: „Setz dich zu uns.“ Ich nicke und setze mich auf den Stuhl neben ihr. „Ich bin Amber, das ist Francesca.“, sie deutet auf ein Mädchen mit langen braunen Haaren. „Die beiden daneben sind Emily und Hannah. Und das ist Heather.“, deutet sie nacheinander auf die anderen Mädchen am Tisch. „Das ist echt irre. Ich meine, du bist Scarlet Sheperd.“, erklärt sie dann aufgekratzt. „Tja, dann muss ich mich zumindest nicht mehr vorstellen.“, sage ich lächelnd. „Und was verschlägt dich hierher?“, will Amber neugierig wissen. Was sage ich denn jetzt? Sollte ich ihnen erzählen was mit Nick passiert ist und, dass ich fast depressiv geworden bin? „Es gab da einen Vorfall, über den ich ungerne reden möchte.“, erkläre ich vorsichtig. „Okay, kein Problem. Jeder hat seine Gründe warum er hier ist.“, antwortet Amber lächelnd.

Dann lasse ich meinen Blick durch den Raum schweifen. Die Tische und Stühle sind in weißes Leinen eingeschlagen und es stehen überall funkelnde Kristallgläser auf den Tischen. Brennende Kerzen verbreiten eine romantische und heimelige Stimmung. Ehe ich noch etwas sagen kann gehen an der linken Seite des Saales Türen auf und Bedienstete in schwarzen Livreen betreten den Raum. In ordentlichen Reihen mit abgedeckten Tellern in den Händen gehen sie durch den großen Saal und platzieren die Teller vor den Schülern. Als sie synchron die Deckel abheben kommt darunter ein saftiges Steak mit Kartoffeln und Gemüse zum Vorschein. „Ich glaube ihr müsst mir über diese Schule ein paar Dinge erklären.“, sage ich grinsend während wir anfangen zu essen. Wenn ich ihnen schon nicht direkt von Nick erzähle, kann ich auch gleich einen auf Gute Laune machen. „Meine Eltern haben auf der Fahrt hieher was von Schuladel gesagt. Was hat es damit auf sich?“, frage ich neugierig. „Wenn du zum Schuladel gehörst heißt das, dass mindestens eine person in deiner Familie eine hohe Position irgendwo hat. Und jemand wie du gehört zum ganz hohen Schuladel. Durch deine Tante.“, erklärt Francesca. „Alle an diesem Tisch gehören zum Schuladel. Siehst du den Tisch da drüben? Das Mädchen mit den schwarzen Haaren?“, fragt sie und deutet auf einen Tisch links von uns. Dort sitzt ein Mädchen mit halblangen schwarzen Haaren die sie gerade lachend zurückwirft. „So nett sie auch aussehen mag. Mit Viola ist nicht zu spaßen. Und da jetzt jemand hier ist der einen höheren Status hat als sie, wird sie es auf dich abgesehen haben. Nimm dich vor ihr in Acht.“, warnt Amber mich. Ich nicke und wende mich wieder meinem Essen zu. „Unsere langzeitigen Rivalen sind die Jungs von dem Tisch da drüben. Es hat zwar noch niemand ausgesprochen, aber wir können uns nicht sehr gut leiden. Unsere Rivalität ist mehr so was wie, dass man sich Sachen an den Kopf wirft, die man aber eigentlich nicht ernst meint.“, erklärt Heather belustigt. „Okay, klingt interessant.“, sage ich. „Und du, ich denke da sind wir uns einig, gehörst jetzt auch zu unserer Clique. Bevor sich jemand anderes dich angelt.“, erklärt Francesca augenzwinkernd. „Okay. Cool.“, sage ich ein wenig überrumpelt.

„Und was macht ihr nach dem Essen immer so?“, frage ich neugierig. „Wir sind im Aufenthaltsraum, oder in der Bibliothek. Hausaufgaben machen und rumhängen.  Heute haben wir noch keine Hausaufgaben, also können wir dir die Schule zeigen. Lass mich raten Eric hat dich an der Tür eingesammelt, oder?“, fragt Francesca augenzwinkernd. „Wie kann es sein, dass jemand der gerade mal Anfang 20 ist, Schulleiter ist. Ich meine, zuerst dachte ich noch er wäre ein Schüler.“, erkläre ich. „Tja, was meinst du wie überrascht wir waren, als wir ihn das erste Mal gesehen haben.“, sagt Amber. „Fast alle Mädchen schwärmen für ihn. Es muss dir also nicht peinlich sein, wenn auch du ihn sexy und hübsch findest.“, fügt sie lachend hinzu. „Gut, dann bin ich wenigstens nicht die einzige.“, sage ich gespielt erleichtert. Wir lachen und widmen uns wieder dem Essen.