Von Beruf Hexenjägerin

GeschichteAllgemein / P16
Gretel Hänsel OC (Own Character)
11.12.2016
08.05.2017
22
20.052
7
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
11.12.2016 1.103
 
Flashback:
Es war kurz vor dem Abendrot als meine ältere Schwester, meine Mutter und ich im Wohnzimmer saßen. Mein Vater war Händler und deswegen auch manchmal weg. Heute sollte er eigentlich zurückkommen. Er brachte uns da er früher Soldat war aber damit aufgehört hatte als meine Schwester kam kämpfen bei. Nun ist er ein Reisender Händler und bringt uns immer irgendwelche Sachen mit. Wir saßen gerade beim Tisch und aßen als die Tür aufging. "Ich bin wieder da. Wo sind meine drei schönsten Frauen der Welt.", rief mein Vater durch das Haus. Da ich erst sieben war freute ich mich umso mehr dass er wieder da war. Ich schaute meine Mutter fragend an uns sie meinte "Geh." Ich musste Lächeln und stand schon auf. Schnell lief ich zu meinem Vater und als ich nah genug war sprang ich ihm drauf. Gekonnt fing er mich auf und drehte sich mit mir im Kreis. "Meine Kleine." "Ich hab dich vermisst Vater.", sagte ich mit meiner quitschigen Kinderstimme.

Er lächelte und gab mir noch einen Kuss auf die Stirn bevor er mich wieder runter ließ. "Ich habe was für euch mit.", meinte mein Vater als auch meine Mutter und meine Schwester gekommen waren. Mein Vater zog einen Stoffballen aus Leder, ein paar andere Dinge und einen Pfeil und Bogen aus dem Karren vor dem Haus. Die Haushalts Sachen bekamen meine Mutter und Schwester und den Bogen mit den Pfeilen gab er mir. Ich freute mich sehr und umarmte ihn deswegen ein weiteres Mal. Ihr müsst wissen ich bin nicht Typisch Frau mit Kleidern. Ich bekam Hosen und Hemden wie mein Vater da ich Kleider nicht ausstehen konnte. Nähen konnte ich zwar auch, mochte es aber nicht besonders.

Nun denn. Wir aßen noch zusammen und unser Vater gab jedem von uns noch ein paar Sachen. Ich bekam noch einen Ohrring in der Form eines Drachen und ein bisschen neue Kleidung. Der Ohrring wurde mir sogar von meiner Mutter sofort hinauf gegeben. Durch meinen Vater konnte ich sogar ein bisschen schmieden, doch dies ist nicht von Belang. Wir aßen als die Tür plötzlich aufgerissen wurde. Ein Dorfbewohner schrie "Die Stadt wird von Hexen angegriffen!" So schnell konnte ich nicht schauen hatte mein Vater mich hochgehoben und steckte mich mit dem Bogen und den Pfeilen in den Keller. Meine Schwester war sieben Jahre älter als ich und kämpfte mit. Ich richtete meinen Bogen auf die Kellertür und hatte bereits einen Pfeil eingespannt.

Ich weiß nicht wie lange ich da saß. Ich wusste nur dass ich sehr viele Schreie hörte. Als es ganz still war wartete ich noch ein paar Minuten und ging dann ganz langsam zur Tür. Ich machte sie auf und sah dass alles verwüstet war. Ich schlich durch das Haus und durch die Türe in die Stadt hinaus. Unser Haus war das einzige was Heil geblieben war. Die restlichen Häuser waren alle größten Teils weggesprengt und überall lagen Tote. Sie waren größten Teils verbrannt und die restlichen wurden von den Hexen entstellt. Als ich meine Familie sah die von Dornigen Ranken durchbohrt wurde brach mein Herz in zwei.

Sofort lief ich zu meiner Schwester die sogar noch atmete. "Kassandra. Bitte sag mir dass es dir gut geht. Ohne dich schaffe ich es nicht.", sagte ich verzweifelt als ich mich vor meine Schwester kniete. Tränen flossen mir in Strömen hinunter. "Versprich mir dass du nie wieder um uns weinst. Das du uns aus deinem Herzen ausschließt und nie wieder in diese Stadt zurück kehrst.", sagte meine Schwester schwach zu mir. "Ich kann dir versprechen dass ich nie wieder zurück komme, ich kann dir auch versprechen dass ich nie wieder weinen werde, doch ich kann dir nicht versprechen euch aus meinem Herzen zu verbannen. Dafür werde ich euch versprechen das ich die macht der Hexen brechen werde. Sie werden Bluten so wie ihr Blutet.", gab ich von mir während ich mir die Tränen wegwischte und aufhörte zu weinen. "Das ist meine kleine Silver.", sagte Kassandra schwach und schloss ihre Augen.

Ich lief ins Haus und packte einen Rucksack mit ein paar Dingen zusammen. Als ich wieder aus dem Haus kam stand eine Hexe auf der Straße und meinte "Wie es aussieht haben wir jemanden vergessen, aber keine Sorge du wirst bald bei den anderen sein." "Du machst mir keine Angst Ausgeburt der Hölle.", sagte ich und stellte mich aufrecht hin. "Du hast wohl Lust auf einen Qualvollen Tod. Das können wir natürlich einrichten.", meinte die Hexe und ließ einen Zauber auf mich los der ganz schön eigenartig war.

Der Zauber war Silver und machte nicht gerade das mit mir was sich die Hexe vorgestellt hatte. Das Licht des Zaubers schloss mich ein und veränderte irgendwas in mir. Nach kurzer Zeit war das Licht verschwunden und die Hexe schaute nur verwirrt auf ihren Zauberstab. Ich nützte die Gelegenheit und nahm Blitzschnell einen Pfeil aus meinem Köcher den ich am Rücken trug. Ich zielte auf die Hexe und ließ den Pfeil fliegen. Der Pfeil traf die Hexe direkt zwischen den Augen und sie flog tot um.

Ich hörte ein Wiehern und mein kleines Pferd kam angeritten. Es war ein Tinker mit dem Namen Anubis. Er kam auf mich zugelaufen und schaute mir direkt in die Augen. Er blieb vor mir stehen und ich wusste was er wollte. Sofort lief ich ins Haus und holte noch eine Satteltasche. Dort gab ich noch ein paar Dolche und alles Mögliche an Waffen hinein. Schnell gab ich Anubis die Satteltaschen und einen kleinen Sattel drauf. Sofort setzte ich mich hinauf und ritt auf ihn aus dem Dorf in dem ich lebte.

Ich blieb erst nach einigen Stunden bei einem Teich stehen. Ich stieg ab und ging zum Teich. Anubis trank und ich wusch mir die Hände. Ich achtete erst nicht auf mein Spiegelbild an der Wasseroberfläche und spritzte mir nur das kalte Wasser ins Gesicht. Plötzlich bekam ich einen Schock. Meine einst Grünen Augen waren Silber, in meinen roten Haaren waren schwarze Strähnen und auch meine Fingernägel hatten einen schwarz ton angenommen.

Geschockt schaute ich auf mein Spiegelbild und erkannte das meine Augen sich wie die einer Katze formten ohne die Farbe zu ändern.

Ein Ast der brach ließ mich auf die Seite schauen und ich sah einen Wolfswelpen und ein Adler Küken. Anstatt mich anzugreifen schmiegte der Wolf sich genau wie der Adler an mich und so beschloss ich beide mit zu nehmen. Den Adler nannte ich von nun an Kralle und den Wolf Aron.
Flashback Ende.
Review schreiben