Lass die Saphire strahlen

OneshotRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Ayumu Eyes
02.12.2016
02.12.2016
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Disclaimer: Mir gehören weder die Charaktere noch die Geschichte. Ich hab mir lediglich diesen kleinen OS ausgedacht.

Warnung:
Alkohol (ja ich weiss gehört sich nicht. Aber welcher Weltstar hat bitte keinen Alkohol?)
Lemon gegen Ende (700 Wörter lang)

Eine Info noch am Rande. Sollte dieser OS gefallen finden werde ich noch ein paar Kapitel dran hängen und daraus eine Kurzgeschichte machen.  Also bitte hinterlasst eure Meinung in einem Review.
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Wie schon so oft stand Ayumu vor der Apartmenttür dieses edlen Hotels. Neben ihm stand die kleine Rio. Sie beide trugen die Schuluniform. Erneut klingelte Rio. Doch es kam keine Antwort.
„Seit Kanons Tod ist er nicht mehr zu erreichen. Zwar ist er wohl wieder gesund. Aber wieso schottet er sich so vor uns ab?“, fragte Rio traurig. Man musste kein guter Detektiv sein um zu sehen, dass sie den Musiker in diesem Apartment liebte.
„Hol den Generalschlüssel. Wir müssen nach ihm sehen.“, bat er sie. Sofort eilte sie los. Ayumu klopfte dafür nun an die Tür. Es schien alles dunkle zu sein. Wie hart hat Kanons Tod den Musiker getroffen? Die Beiden mussten sich wirklich nah gestanden haben. Besonders furchtbar fand Ayumu, dass Kanon sich töten liess nur um Ayumu zum Sieg zu verhelfen. Der hätte wirklich mal an die denken sollen denen er etwas bedeutet.
„Nun mach schon auf Eyes. Ich bin auch allein.“, sagte er laut genug damit man ihn hörte. Mittlerweile wusste Ayumu auch, dass er selbst nur ein Klon war. Hizumi und er hatten nicht mehr viel Zeit. Doch aufgeben tat Ayumu trotzdem nicht. Er musste den Blade Children zeigen, dass man sein Schicksal selbst in den Händen hielt. Bis vor einigen Monaten hätte Ayumu nie so gedacht. Er hätte sich in sein Schicksal ergeben ohne zu kämpfen. Erst die Blade Children und ganz besonders die Herausforderung mit Eyes hatten ihm die Kraft gegeben. Ein Ziel. Außerdem hat er endlich seine Gefühle für seine Schwägerin gestehen und beerdigen können. Wodurch sich sein Herz jemand anderen zuwenden konnte. Denn wenn er ehrlich zu sich selbst war liebte er Madoka sehr. Jedoch gab es einen Menschen der ihm genauso viel bedeutete. Jemanden der fast gestorben wäre und die Nachricht darüber Ayumu komplett aus der Bahn geworfen hatte.
Plötzlich öffnete sich die Tür und Ayumu konnte den weißhaarigen Musiker erblicken. Dabei trug er nur eine Jeans und ein schwarzes Hemd, das halb offen war. Die schönen schneeweißen haare waren ganz verwuschelt und die blauen Augen wirkten ganz geschwollen. Doch keine Anzeichen von tränen. Nur unendliche Trauer. Tatsächlich sah Ayumu sogar das Eyes an den Händen verletzt war. Die Knöchel bluteten leicht.
„Was willst du.“, fragte Eyes kalt nach. Ayumu aber sah ihn unbeeindruckt an. Der braunhaarige drängte sich an Eyes vorbei in die dunkle Wohnung. So wurde die Tür auch gleich geschlossen. Schnell schrieb er Rio über sein Handy, dass er sich nun um Eyes kümmerte. Somit musste sie nicht wieder zurück kommen.
„Das weißt du doch.“, antwortete er Eyes dabei. Ein bisschen musste er an der Wand tasten. Doch dann fand er den Lichtschalter. Woraufhin das Licht den großen Runden Raum mit dem edlen Sofa und dem wunderschönen schwarzen Flügel erstrahlen liess. Lediglich die schweren Vorhänge verbargen den Panoramablick auf die Stadt. Noch einmal sah Ayumu sich Eyes genau an. Es schien als hätte dieser abgenommen. Im allgemeinen sah er ziemlich fertig aus. Nur wo hat er die Verletzungen her?
„Alle machen sich Sorgen um dich. Ich bin schon überrascht, dass du Hizumi noch nicht getötet hast. Stattdessen vergräbst du dich hier?“, harkte Ayumu nach. Seufzend ging Eyes an ihm vorbei zu dem Flügel. Natürlich folgte Ayumu und entdeckte die blutigen Tasten. Darauf hatte Eyes also eingeschlagen. Das arme Instrument.
„Ich hätte ihn gern getötet. Ganz langsam und qualvoll. Aber er ist doch eh ein Klon. Er wird jetzt langsam und qualvoll sterben. Wieso sollte ich sein Leid verkürzen? Das bringt mir Kanon auch nicht wieder.“
Diese leisen und gequält klingenden Worte zu hören, liess Ayumu besorgt zu Eyes sehen. Denn in diesem Moment klang Eyes vollkommen verzweifelt. So hoffnungslos. Wie konnte Ayumu dem Musiker nur helfen? Er wollte diese traurigen Augen strahlen sehen. Blieb nur die Frage wie er das erreichen sollte.
„Stimmt, deinen geliebten Bruder bringt nichts zurück. Aber deshalb bist du nicht alleine. Kousuke, Ryoko, Rio und auch ich mögen dich sehr. Für uns bist du wichtig. Immerhin warst du es, der mich durchschaute und mich herausforderte. Alleine dir ist es zu verdanken, dass ich nun bin wie ich bin.Wie ich selbst sein will. Weißt du eigentlich wie vielen du geholfen hast? Es gibt so viele Fans, die durch deine Musik Glück erfahren haben. Sogar wieder das Schöne an der klassischen Musik entdeckten.“, äußerte Ayumu aufrichtig. Auf diese Weise bekam er ganz Eyes Aufmerksamkeit. Etwas überrascht wirkte der Musiker auch. Allerdings wandte sich Eyes dann ab und verließ kurz den Raum. Keine 3 Minuten vergingen und der Weißhaarige kam mit einem Wein und zwei Gläsern wieder.
„Du hast recht. Ich muss für die anderen Blade Children da sein. Aber dennoch...magst du vielleicht mit mir etwas trinken. Ich hab richtig das Bedürfnis dazu.“, bot Eyes an. Dabei war sich Ayumu sicher, dass der Weißhaarige eigentlich etwas anderes hatte sagen wollen. Zudem waren sie beide minderjährig. Andererseits könnte das Eyes vielleicht wirklich gut tun, den Schmerz runter zu spülen und wenigstens für eine Zeit zu vergessen. Bei Madoka hatte es geholfen. Deswegen nickte Ayumu bestätigend. Gemeinsam setzten sie auch und begannen die Flasche Wein zu leeren. Ziemlich schnell war Ayumu beschwipst. Auch Eyes schien es dabei nicht besser zu gehen.
Als Eyes dann, das Glas abstellte griff Ayumu nach der nun freien Hand. Weshalb der Musiker ihn etwas verwundert an ah.
„Tun deine Hände noch weh? Hast du Schmerzen?“, fragte Ayumu besorgt. Zudem zog er die Hand bis zu seinen Lippen. Damit er die mittlerweile nicht mehr blutenden Knöchel küssen konnte. So eine liebevolle Geste war Eyes einfach nicht gewöhnt. Vielleicht lag es auch etwas am Alkohol. Jedenfalls wurde er leicht rot um die Nase.
„Nein alles in Ordnung.“, sagte er verlegen. Ayumu lächelte ihn daraufhin erleichtert an.
„Dann ist ja gut. Pass bitte gut auf dich auf. Denn deine Musik ist wirklich kostbar.“, gestand der Braunhaarige.
„Wieso sagst du so etwas dauernd?“, wollte nun aber Eyes wissen. Plötzlich wurde er allerdings von Ayumu umgeworfen. Auf diese Weise lag er nun unter dem Retter auf dem Sofa. Seine Handgelenke wurden beide gepackt und neben seinen Kopf aufs Sofa gedrückt. Bevor Eyes wirklich reagieren konnte, dank des Alkohols liess seine Reaktionszeit wirklich zu wünschen übrig, hatte sich Ayumu zu Eyes Ohr vorgebeugt.
„Weil ich mich verliebt habe. In dich und das in jede deiner Facetten. Diese kalte abweisende Seite, die du im Alltag an den Tag legst. Deine sanfte liebevolle Seite gegen über Rio. Deine aufopfernde Seite für deine Halbgeschwister, deinen pingeligen Ehrgeiz in der Arbeit. Deinen Mut. Sowie eben diese weiche verletzliche Seite, die du seit Kanons Tod zeigst. All das liebe ich an dir.“, hauchte Ayumu in das Ohr des Liegenden. Er küsste es dann sogar. Sofort wurde Eyes knallrot. Aus den augenwinkeln sah er auf den braunen Haarschopf. Nur warum schlug ihm sein Herz vor Glück beinahe aus der Brust.
„Du liebst mich? Aber ich dachte du wärst in Madoko verliebt.“, warf er dem anderen an den Kopf. Woraufhin er nur ein leises kichern hörte.
„Ja, das war ich. Sehr lange und dadurch wurde ich blind für alles andere. Ich liebte sie und akzeptierte, dass es eine einseitige Liebe sein wird. Immerhin mochte und liebte ich doch alles was mein Bruder auch mochte und liebte. Für mich war es logisch Madoka zu lieben und genau deshalb merkte ich es erst spät wie sich meine Gefühle wandelten. Erst nachdem ich ihr alles gestehen konnte fand ich auch die Kraft zu meinen neuen Gefühlen zu stehen und diese schlagen alle für dich. Nur dank dir habe ich den Mut und die Kraft gegen mein Schicksal zu kämpfen und euer Retter zu sein. Mich nicht mehr von meinem Bruder unterkriegen zu lassen. Du bist die Säule meines Turms zur Rettung.“, erklärte Ayumu. Zeitgleich begann er Eyes am Hals zu küssen.
„Bitte lass mich an deiner Seite sein. Ich möchte dich glücklich sehen. Wenn du aber nichts für mich empfindest dann...“, begann Ayumu allerdings etwas trauriger zu sprechen. Zudem erhob er sich etwas damit er in Eyes überraschten Blick sehen konnte. Die braunen Augen Ayumus schauten so verunsichert und sanft aus, dass Eyes lächeln musste. Wenigstens eine Hand hatte Ayumu nun losgelassen um sich etwas abzustützen und das Gewicht nicht zu sehr auf Eyes Handgelenke zu verlagern. Mit der freien Hand konnte Eyes nun Ayumu an der Wange berühren. Ganz sanft strich er über die warme Haut.
„Anfangs war ich ziemlich enttäuscht von dir. Doch je mehr ich mit dir zu tun hatte und sah wie anders du doch alles machtest als Kiyotaka schöpfte ich Hoffnung. Ganz automatisch wurdest du mir wichtig. Als du dann auch noch Kanon aufhieltest ohne ihn zu töten war ich dir wirklich dankbar und ich verliebte mich in dich. Du hattest gegen den Willen deines Bruders meinen gerettet. Uns alle. Dank dir haben alle Blade Children Hoffnung. Ja, ich liebe dich auch Ayumu.“, teilte er liebevoll lächelnd mit. Diese offene weiche Seite hatte Eyes bisher nur Kanon gezeigt wenn sie alleine waren. Dank der Gefühle für Ayumu und dem Alkohol gelang es ihm nun auch Ayumu zu zeigen wie Eyes eigentlich war. Sonst konnte Eyes nur seine Gefühle durch die Musik Ausdruck verleihen.
Ayumu war von dieser Antwort überwältigt. Nie hätte er damit gerechnet, dass Eyes seine Gefühle erwiderte.
„Dann lass uns es versuchen. Lass uns sehen wie weit unsere Liebe uns tragen kann.“, schlug er vor. Als Eyes darauf nickte beugte sich Ayumu zu ihm herab und küsste ihn einfach. Es war ein dominanter aber liebevoller Kuss, denn Eyes gleich erwiderte. Beide schlossen ihre Augen dabei. Noch während des Kusses begann Ayumu Eyes Hemd ganz aufzuknöpfen und Eyes schob den Blazer von Ayumus Schulter. Ungern löste Ayumu den Kuss.
„Lass uns in deinem Bett weiter machen ja?“, bat er. Tatsächlich wurde Eyes jetzt richtig verlegen. Zustimmen tat er trotzdem. Weshalb sich Ayumu erhob und Eyes an der Hand nahm. Gemeinsam betraten sie das verdunkelte große Schlafzimmer.

Lemon: Wer es nicht mag scrollt bitte bis zum Lemon Ende.
Dieses Mal schaltete Eyes das Licht ein. Ohne zu zögern steuerte Ayumu das Bett an. Ehe sich Eyes versah lag er auch schon auf dieses. Wieso nur hatte es Ayumu so eilig. Gerade stützte sich Eyes auf seinen Ellbogen ab da sah er schon wie Ayumu halbnackt war. Kurz darauf sogar ganz nackt. Automatisch musterte er den schlanken Körper des Jüngeren. Während dieser näher kam und begann Eyes auch auszuziehen.
„Ehm..geht das nicht vielleicht etwas schnell?“, fragte er verlegen. Als Antwort erhielt er nur ein etwas fieses grinsen. Ein richtig kalter Schauer fegte über Eyes Rücken hinweg. Da war Ayumu auch schon über ihn. Woraufhin ein leidenschaftlicher Kuss entstand, der alle Zweifel weg fegte. Genießend erwiderte Eyes den Kuss. Streichelte dabei über Ayumus Schulter. Bis seine Hände gepackt und über Eyes Kopf hinweg mit Hilfe seines eigenen Hemdes gefesselt wurden. Überrascht löste er den Kuss und sah nach oben.
„hey, mach mich los.“, verlangte Eyes etwas gereizt.
„Nö, ich weiss wie gefährlich du sein kannst und da treffe ich lieber Sicherheitsvorkehrungen. Also lass dich fallen.“, wiess Ayumu ihn an. Wütend funkelten die blauen Saphire Ayumu an. Lange konnte sich die Wut aber nicht halten. Denn Ayumu hatte sich zu Eyes Brust gebeugt. Wo der Jüngere begann die Nippel des Musikers zu lecken. Augenblicklich musste Eyes keuchen. Was Ayumu sehr gefiel. Deswegen spielten seine Lippen und Zunge sehr intensiv mit der linken Knospe. Während die andere von Ayumus linker Hand geneckt wurde. Mit der Rechten stützte sich Ayumu ab. Langsam wurde das richtig erregend für Eyes. Immer mehr stöhnte er. Seine Nippel wurden sogar hart. Schließlich regte er Ayumu seine Brust sogar entgegen. Dies als Zeichen genommen wanderte Ayumu mit der Hand bis zu Eyes Erregung. Nur um ihn da zu massieren. Gleichzeitig positionierte sich Ayumu zwischen die mittlerweile gespreizten Beine von Eyes. Genüsslich rieb sich Ayumu an dem knackigen Hintern des anderen. Natürlich hörte er nicht auf Eyes zu verwöhnen.
„Ayumu...mehr bitte.“, flehte der stolze Musiker endlich. Darauf hatte Ayumu nämlich gewartet. Grinsend löste er sich von der brust des Gefesselten. Wodurch er nun aufrecht saß, als er Eyes Becken in Position hielt. Aufgeregt und mit vor Erregung funkelnden Augen sah Eyes Ayumu beinahe schon auffordernd an. Wie hätte sich Ayumu da zurückhalten können. Mit einem Stoß drang er tief in das innere seines Geliebten an. Brachte diesen so zum Schreien. Allerdings nicht vor Schmerz. Sondern vor Erregung. Nach nur einer sehr geringen Gewöhnungsphase begann Ayumu sich zu bewegen. Dabei massierte und blockierte er Eyes Erregung. So dass dieser immer wilder stöhnte und sich unter Ayumu wand. Alleine dieser Anblick war so unglaublich heiß, dass Ayumu nicht genug bekam. Immer zügelloser nahm er Eyes. Der bald begann zu flehen endlich kommen zu dürfen. Nur liess Ayumu ihn nicht. Viel zu sehr gefiele s ihm. Noch viel länger wollte er die heiße zuckende Enge um sich spüren, diese erregten Laute hören und diesen sexy Blick aus den leuchtenden Saphiren sehen. Auf dieser Welt konnte es nichts schöneres geben.
Entsprechend hörte er nicht einmal auf, als er spürte wie Eyes zu einem trockenen Orgasmus kam und sich dabei die Seele vor Erregung aus dem Leib stöhnte. Das Gefühl wie der ganze Körper unter ihm pulsiert zuckte und bebte war viel zu gut. Dadurch brauchte es auch nur wenige weitere Stöße bis auch Ayumu in Eyes kam. Seine ganze Ladung in das Innere seines Liebsten pumpte. Allerdings war Ayumu immer noch hart. Nach einer kurzen Verschnaufpause begann er einfach sich weiter zu bewegen. Auf diese Weise vögelte er Eyes den verstand aus dem Kopf. Immerhin konnte Eyes seinen Druck nicht los lassen. Weshalb sich die Abstände zwischen seinen trockenen Orgasmen immer weiter verkürzte. Es war unbeschreiblich erregend. Von einem zum nächsten Höhepunkt wurde Eyes getrieben. Bis es schon richtig weh tat nicht zum Erguss kommen zu können. Schließlich konnte Eyes nur noch Ayumus Namen stöhnen. Immer und immer wieder. Dabei wurde er immer weiter genommen. Gab sich aber auch zu gerne seinem Stecher hin.
Irgendwann wurde es zu viel und Eyes verlor sogar das Bewusstsein. Stundenlang hatten sie es ohne Unterbrechung getrieben. Doch erst jetzt liess Ayumu Eyes auch abspritzen und kam selbst erneut tief in dem nun bewusstlosen.
Lemon Ende! Für alle Scroller gilt der Satz in kursiv:
Eine heiße Nacht verbrachten Eyes und Ayumu zusammen.

Als Eyes dann aufwachte lag er noch in seinem Bett. Mit einer sauberen decke zugedeckt und auf der Seite gedreht. Seine Hände waren frei. Anfangs begriff er gar nicht was passiert war. Doch als er sich aufsetzen wollte und diesen Schmerz im Unterleib spürte fiel es ihm alles wieder ein. Verlegen hielt er sich den Unterbauch. Ihm war ganz komisch zu Mute. Aber der Sex war wirklich unfassbar gut gewesen.
„Na endlich wach?“, fragte Ayumu von der Tür aus. Er brachte ein Tablett mit Frühstück. Da Eyes nun vernünftig saß konnte er das Tablett auf dessen Oberschenkel abstellen.
„Es ist zwar schon Mittag, aber ich dachte du könntest was zu essen gebrauchen.“, erklärte er. Dabei setzte sich Ayumu zu Eyes ans Bett. Der einfach stumm nickte und sich erst einmal den Kaffee nahm.
„Gehts dir denn gut? Ich mein...hast du irgendwo schmerzen?“, fragte Ayumu den anderen besorgt. Zwar hatte er Eyes gleich nach dem Sex aus der gefesselten Position befreit. Doch hatte der Musiker lange mit den gefesselten Armen verharren müssen. Zudem war Ayumu nicht gerade sanft gewesen. Im Grunde hatte er kaum Rücksicht auf Eyes genommen. Das tat dem braunhaarigen sichtlich Leid. Lächelnd sah Eyes Ayumu an.
„Mach nicht so ein Gesicht. Mir tut der Unterleib etwas weh, aber das ist normal. Mit regelmäßigen Sex gewöhne ich mich daran. Allerdings scheint ein kleiner Sadist in dir zu stecken. Das gefällt mir.“, gestand Eyes. Danach trank er erst einmal seinen Kaffee. Wobei nun Ayumu überrascht war.
„Es gefällt dir?“, wiederholte Ayumu ungläubig. Sacht nickte Eyes deswegen.
„Ich bin doch keine schwache Frau oder eine Porzellanpuppe die man vorsichtig handhaben muss. Du kannst ruhig etwas grober zu mir beim Sex sein. Ich liebe dich ja trotzdem.“, versicherte er. Auch wenn man ihm am Ende kaum hören konnte. Zudem wurde Eyes wieder leicht rot. Doch Ayumu freute es sehr.
„Verstanden. Dann esse jetzt aber und mach dich dann fertig. Rio und die anderen kommen bald.“, erwähnte Ayumu noch. Bevor sich Eyes darüber beschweren konnte war Ayumu aufgestanden und legte Eyes etwas Kleidung zurecht. Daraufhin war der Kerl auch schon aus dem Zimmer verschwunden.
Ab dem Tag waren sie schließlich ein Paar. Im Alltag änderte sich nicht viel. Eyes blieb eher distanziert und Ayumu hatte alle Hände voll mit den ganzen Untersuchungen zu tun. Aber wenn sie alleine in Eyes Wohnung waren, die bald ihre gemeinsame Wohnung wurde, konnten sie all ihre versteckten Seiten zeigen. Gemeinsam kämpften sie gegen das Schicksal. Ob sie es besiegen konnten? Wer weiss...