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Mein Blut besteht aus Eisen und mein Herz aus Glas

von spooky
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P16 / Gen
Archer Fujimura Taiga Gilgamesh Kotomine Kirei OC (Own Character) Rin Tohsaka
02.12.2016
29.06.2019
39
60.766
12
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Dieses Kapitel
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12.03.2017 2.172
 
War ich beim fallen eingeschlafen? Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, die Anderen mussten irgendwo anders sein. Denn alles was ich nun noch spürte war mein inzwischen flacher Atem, und das laute pochen meines Pulses. Wenn es nur nicht so dunkel wäre. Es machte nach wie vor keinen Unterschied, ob ich meine Augen öffnete, oder nicht. Das Alles wirkte inzwischen so fremd, dass ich mich fragte ob ich je mit Archer, oder Gilgamesh gesprochen hatte. Vielleicht war das alles nur ein Traum, und ich weigerte mich einfach nur wach zu werden. Langsam freundete ich mich mit den Gedanken an. Aufgeben wurde Atemzug für Atemzug immer verführerischer, es war doch leichter als die Ungewissheit, wer ich war. Oder was ich hier zu suchen hatte. Hier auf dem Mond war ich nur eine Datei, die man mit Leichtigkeit auslöschen konnte. Nur da war etwas, etwas hielt mich ab es mir leicht zu machen. Eine Stimme, laut, deutlich. „Der Ausdruck wenn ein Mensch ins Bodenlose fällt ist fürwar etwas an das ich mich gewöhnen könnte. Es erinnert mich an einen anderen Gesichtsausdruck, den ich sehr liebe. Wenigstens hat diese Farce ein wenig Unterhaltungswert. Findest du nicht auch das dies ein Fortschitt ist in der Bedeutung deiner Existenz, Köter?“

Da war sie wieder, gerade als ich es akzeptieren wollte das es vielleicht nur ein Traum war. Gilgamesh jedoch konnte ich nicht überhören, seine Stimme war überheblich und amüsiert zugleich. Auch wenn er mich beleidigt hatte.„Was ist daran so witzig Gilgamesh?“ Er lachte so das ich ihn eher etwas gefragt hatte als mich über seinen Ton mir Gegenüber zu beschweren. Jedoch, es war fast schon anstengend diese Worte zu formulieren, in meinen Kopf. Sie auch noch laut auszusprechen kam fast schon einen unmöglichen Kraftakt gleich. Trotzdem war es nicht mehr als ein flüstern in der fast unendlichen Stille. Als ob die Schwärze der Finsternis die Worte regelrecht gierig verschlang. „Emma frag lieber nicht weiter nach, so manche Antwort wäre zuviel für dich. Gerade in deiner Verfassung.“ Also doch, ich war hier nicht so alein wie gedacht, Archers Stimme klang schon leicht genervt. „Vorsicht Strassenköter, reize mich nicht. Ihr als Master lasse ich eine Frechheit durch ihr Unwissen noch durchgehen. Du jedoch, bist ein anderer Fall. Faker.“ Oh je wollen die beiden wirklich jetzt anfangen zu streiten? Servants haben wohl kein Problem ins Bodenlose zu fallen. Naja genauer betrachtet sind sie ja auch tot. Nun genau genommen Geister dehnen ein Master durch sein Mana eine Feste Gestalt gab, sie in der Welt verankerte in die sie von den Gral beschworen wurden. Doch, hier in dieser Welt bin ich doch auch kaum mehr als ein Geist in einen System. Trotz des anhaltenen Falls schaffte ich es zu stöhnen. „Brauch ich wirklich einen Befehlszauber für sowas?“ Es war nur wage gemurmelt. Jedoch, das plötzliche Schweigen war seltsam. „Du würdest das nicht wagen!“ „Sollte das eine Herrausforderung sein, Mensch?“ Wow fast Gleichzeitig. Von Köter zum Menschen in kurzer Zeit, war dabei wohl ein Bonus. Dabei hatte ich das nichtmal ernst gemeint. „Nun ich will das lieber vermeiden, wenn möglich. Erwachsen genug um auch ohne Befehl miteinander klar zu kommen seit ihr doch, oder? Immerhin weiss ich nicht was nun auf uns zukommt.“  Es war als ob der Fall langsamer wurde. Nein er hatte aufgehört ohne das ich es zuerst bemerkt hatte. Viel zu sanft war der Übergang gewesen.
Erst als ich wieder mit den beiden gesprochen hatte bemerkte ich es.

Datenströme flossen am mir vorbei wie ein Wasserfall, sie leuchteten wie kleine Glühwürmchen. So das ich die Gesichter der beiden Servants wieder erkennen konnte. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Auch wenn es seltsam war hier in der Luft zu schweben. Die Datenströme nahmen zu, und langsam wurde er so Hell wie an einen klaren von Sternen behangenen Nachthimmel.
Verwundert sah ich mich um, soweit es ging. „Nicht mehr lange, wie es scheint.“ Ehe ich Archers Worte richtig verstehen konnte war er verschwunden. Was war das den?!
„Ah der Faker hat wohl vor dich aufzufangen. Freue dich es dürfte bald Unterhaltsamer werden als das hier.“ Immernoch verstand ich nicht was hier gerade geschehen war. „ Für deine Frechheit vorhin sollte ich dich eigentlich strafen.“ Was immer Gilgamesh gerade vor hat, es scheint nichts gutes zu sein. Jedoch mein ganzer Körper weigert sich einen Fluchtversuch zu starten. So als ob da etwas ist das meinen Fluchtreflex unterdrückt. „Jedoch  muss ich gestehen du wirst die Befehlszauber wohl wirklich noch brauchen. Erwarte jedoch nie Gehorsam, ich bin hier König.“ Die Kälte in seinen Blick war etwas dem man nur schwer standhalten konnte. „Ich kann mich nicht daran erinnern dir gestattet zu haben mich ansehen zu dürfen.“ Ich verstand worauf er hinaus wollte. Trotzdem konnte ich nicht wegsehen. Ja er war bei weitem stärker als ich, jedoch. „Warum war es dir dann so wichtig mir die hier zu überlassen?“ Langsam hatte ich die Hand mit den Befehlszaubern gehoben. Es war nun wie ein Kräftemessen wer zuerst auf genau diese blicken würde. Auch wenn ich das Goldene Licht um mich herrum wahrnahm. Ja eine Dummheit lies er mir durchgehen, doch nun war es wie ein Kampf um meiner selbst. So wenig ich über mich wusste, mir war klar ich durfte ihm Gegenüber jetzt nicht nachgeben. „Vorsicht Köter meine Geduld ist gerade nicht die stärkste.“ Er zögerte mich zu erledigen. „Was war dir so wichtig das ich zu einen Master werden sollte?“  „Lächerlich hälst du dich für etwas besonderes? Meine Schatzkammern sind Randvoll mit allen Möglichen warum sollte ich einen der Schätze also nicht für etwas Spass nutzen.“ Es war irgendwie ein Unterschied zwischen dem was er tat und was er sagte. Trotzdem fiel es mir schwer gerade nicht nevöus auf der Unterlippe herumzukauen. Da war ich für einen Moment mutig in der Hoffnung auf eine Antwort, und nun das.

„Solange du nicht weist wer du bist, und mit wem du es zu tun hast werde ich deine Unverschämtheiten übersehen. Es ist wohl wirklich besser wenn du selber deine Antworten suchst.“ „Warte.“ Zu spät auch Gilgamesh verschwand im Nichts. Verdammt was mach ich nun? In diesen Schwebezustand war es so gut wie unmöglich zu folgen. Scheisse, hier rumzuhängen bringt nichts, so werde ich weder erfahren wer ich bin oder war, noch hilft es den Servants weiter. Abermals schloss ich die Augen, etwas schien mein Gespür für Magie vorhanden zu sein. Wenigstens die der Beiden konnte ich so dochnoch wahrnehmen. Wie in einer Schwimmbewegung versuchte ich voran zu kommen. Den Beiden hinterher. „Kyaahh!“ Der plötzlich wieder einsetztende Fall presste mir mit einen Schrei der Überraschung die Luft aus den Lungen. Mir wurde Schwarz vor Augen.

„Ja sehr gut Senpai, ein Glück die wichtigsten Anforderungen sind vorhanden. Wieviel weisst du noch über den bisherrigen Verlauf des Gralkrieges?“
Wer? Wenn ich mich recht erinnerte war das die Stimme von Sakura. Mit wem redete sie da? War das an mich gerichtet? Nein es war ein anderes Mädchen die ihr antwortete. Es war zum verrücktwerden ich wollte meine Augen öffnen aber es ging nicht. So lauschte ich weiter um die nötige Kraft zu sammeln. „Ja genau dort wartert dein Servant auf dich. Vergiss aber bitte nicht danach im Zimmer des Schülerrats zu gehen dort warten sie schon auf dich Senpai. Mach dir keine Sorgen das Mädchen hat anscheinend schlimme Alpträume ist aber nicht verwundet. Sie dürfte auch bald zu sich kommen.“  Redete sie über mich? Wie soll ein Mensch Alpträume hat der nicht einmal seine Vergangenheit kennt? Lachhaft, Einer der Beiden Servants würde darüber bestimmt seine Witze reissen. Aber erstmal muss ich es schaffen meine Augen zu öffnen. Doch noch waren meine Lieder schwer wie Blei. Lauschen war das Einzige was ich gerade konnte. „Warum warten ihre Servants den nicht bei ihr Sakura?“ „Oh Senpai, dann hätte auch Saber darauf bestanden hier zu bleiben. Zumal das Duo das an ihren Fersen haftet nicht gerade das Einfachste ist. Wir haben mehrer Master aber wenige Servants. Kannst du verstehen das dies eher ein Thema für den Schülerrat ist Senpai?“

Verdammt, was sollte das?! Ich hatte genug gehört wenn sie schon so über einen redeten dann wenn ich selber dabei war. Komm schon ich hab nur geschlafen, ich bin doch nicht gelämmt. Mit grossen Kraftaufwand kämpfte ich meinen Schwerfälligen Körper hoch. Sogar meine Augen konnte ich endlich öffnen.
Nur um zu sehen wie den Boden auf mich zurasste und ich unsanft in dem Laken verhedert dort landete. „Ungh. Verdammt. Das hat weh getan.“ Leise über mich selber fluchend viel mir wieder ein wer noch in diesen Zimmer war. Sakura. „Aber Senpai. Wenn du schon wach bist hättest du etwas sagen kö... oh.“ Verärgert über mein eigenes Missgeschick versuchte ich mich aus den Laken zu kämpfen ohne mich weiter zu verhädern. Ich wusste noch zu gut wie Sakura das letzte Mal auf mich reagiert hatte als ich in dem Krankenzimmer war. Nur das Archer zu dem Zeitpunkt an meiner Seite war. Wenn ich dieses mal falsch reagieren würde ob Sakura dann wieder auf mich losgeht? Nein so durfte ich nicht denken, das war zu einer anderen Zeit unter anderen Regeln. „Autsch, stand der Beispieltisch eben auch schon da?“ Sorry Sakura. Sag mal du weist nicht zufällig wo die Beiden...“ „Senpai! Halt bitte stil und lass dir helfen so verletzt du dich wirklich noch. Entschuldige, aber du solltest auf dich achten.“ Mit wenigen Handgriffen war ich aus dem verknoteten Laken befreit worden. Seufzend hatte ich es über mich ergehen lassen das Sakura prüfte ob ich mir eben wirklich nicht noch eine Wunde zugezogen hatte. „Wieviel weist...Entschuldige Emma aber wieviel weist du noch?“ Die Ganze Zeit hatte ich Sakura kaum aus den Augen gelassen. Es war eindeutig ein Krankenzimmer einer Schule, jedoch nicht das der Tsukuyomihara das ich kannte. Es war schlichter, älter. Aleine der Kleine Tisch neben mir schien mehr als doppelt so alt zu sein wie ich. „Sakura das hier ist jetzt die andere Seite des Mondes oder?“ Sie schluckte. Sah kurz nervöus hin und her ehe sie antwortete. „Ich verstehe du hast das Gespräch vorhin also gehört. Aber Senpai, es geht nicht darum dir die Servants zu nehmen.“ War mein Gesicht ihr gegenüber so griesgrämmigt das sie meine Reaktion fürchtete. „Sakura, sagst du mir bitte wo die Beiden sind. Ihr wollt ja anscheinend auch vorrankommen. Bei mir zu erörtern was ich noch weiß oder nicht ist gerade wirklich eine Zeitverschwendung. Du machst dir da umsonst sorgen.“ So beherrscht und sanft wie möglich sprach ich diese Worte, immerhin war es nicht die Sakura die auf mich losgegangen war. Es ist eine die gerade ihre Programierung erfüllt.

„Senpai, ich.., es tut mir leid.“ Leicht verwundert über ihre Plötzliche Aussage legte ich den Kopf schief. „Das neulich, das...,es tut mir leid das ich dich angegriffen habe. Ich konnte nicht.“ „Schnee von gestern Sakura, ich lebe noch und erwischt hat es nur ein Kissen.“ Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, ausserdem hatte ich andere Sorgen so zwang ich mich zu etwas das man wohl als ein lächeln durchgehen lassen konnte. Sie schien erleichtert, auch wenn mir nicht nach lächeln zumute war hatte ich ihr den Gefallen getan. Auch ein Programm hatte also Gefühle, wenigstens konnte ich ihr damit einen Gefallen tun. Dann war es ja gut. „Die Beiden sind im zweiten Stock, ich möchte dich begleiten Senpai wenn ich darf.“ Das war überraschend, jedoch konnte ich nur nicken anstatt ihr Angebot abzulehnen. Leicht wacklig schaffte ich es auf die Beine. „Sie zerren stark an dir oder?“ Ah ich verstand Archer und Gilgamesh waren also nicht ganz unschuldig das ich einen Stand wie Wackelpudding hatte. „Gib mir ne Minute und es geht wieder Sakura. Ich war nur zu lange gelegen.“ Es war nicht gut wenn sich jemand um mich sorgte. Gerade wenn ich richtig gehört hatte und noch Master hier waren. Egal wie die Regeln nun standen zeigte ich Schwäche war es nicht gut für Archer oder Gil. Nein, ich musste mich zusammenreißen , das war ich ihnen schuldig. Soweit reichte mein Verstand noch.

Langsam ging ich Sakura hinterher, das Krankenzimmer war nicht das Einzig Alte. Kaum hatten wir das Krankenzimmer verlassen war der Holzboden und das warme Licht das erste was mir auffielen. Der Ganze Gang wirkte nichtmehr wie von einer Modernen Schule, nein es war die Art alte Schule die noch viel Ursprünglicher wirkte. Auf den Gängen waren einige Schüler die ihren Gesprächen nachhingen. Als sei es ein normaler Tag. So als sei der Unterricht gerade beendet und die Clubs und anderen Nachmittäglichen Aktivitäten würden gleich starten. Es war schwer zu sehen wer Programm und wer Master war. Zu sehr stimmte diese illusion eines Normalen Nachmittags. Langsam schüttelte ich diese Gedanken ab und konzentrierte mich auf den Weg. Damit Sakura mich nicht umsonst zu den Zimmer führen musste passte ich auch auf als sie mir erklärte wie ich später zum Schülerrat kam. „Danke Sakura, weinigstens hab ich Tollpatsch mich so nicht verlaufen.“ Sie entschuldigte sich da sie auch noch Daten zusammentragen musste für die Versammlung. Einmal noch atmete ich kurz durch nachdem ich mich von ihr verabschiedete hatte. Ehe ich vorsichtig die Klassentür aufschob.
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