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Mein Blut besteht aus Eisen und mein Herz aus Glas

von spooky
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P16 / Gen
Archer Fujimura Taiga Gilgamesh Kotomine Kirei OC (Own Character) Rin Tohsaka
02.12.2016
29.06.2019
39
60.766
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05.03.2017 1.756
 
Ihr Servant war im Weg, so das ich sie nicht genau sehen konnte. Nur anstatt mir zu antworten, ertönte stattdessen plötzlich ein Ohrenbetäubender Alarm. „Sieh an kein geladener Gast mal sehen ob es der Master ist der die ganze Zeit auf dem Dach war. War es einer der Beiden Begleiter von dir Emma der ihn dazu bewegt hat runter zu kommen?“ Mit einer Ruhe blies die rothaarige Magierin dabei den Rauch aus. Meinte sie Shinji? „Hey ihr macht schon auf, los lasst mich nicht mit den Biestern alein. Das ist doch nicht mehr komisch!“ Der Stimme nach, war es Shinji der gegen den Alarm anbrüllte. Die Aufforderung dröhnte in den Ohren als sei es nicht über einen Lautsprecher sondern wie wenn ich mich mit Archer oder Gil unterhielt. Nur das deren Stimmen nie für Kopfschmerzen sorgten wie dieses Giftige Versprechen. „Bitte nicht in Panik verfallen, es ist nur das Ende dieser Welt. Aww nicht weinen es wird sehr schnell gehen. Die Moon Cell benötigt nicht länger das veraltete Master Servant System. Lehnt euch also bitte zurück und lasst euch abschlachten.“ So Zuckersüss die Stimme war, so grausam der Inhalt ihrer Worte.
Das Shinji, da lieber zu uns wollte, wenn eine solche Ansage von Überall her erklingt, war für mich mehr als verständlich.

„Oje Onee-san da haben wir aber einen unangenehmen Zeitgenossen. Meinst du Archer-Nii  hat sie so sehr verärget?“ Für einen Moment hatte ich nur den Kiefer auf und zugeklappt. „Pack dich an deiner eigenen Nase in der Erwachsenen Gestalt.“ Archers Kommentar war zwar harsch nur schien es den Blonden nicht weiter zu stören, er lächelte kurz unschuldig und sah dann listig rüber zu dem Blauen Servant von Tohsaka. „Wobei, wenn ich es genauer bedenke, auch Lancer-San bei Rin-San hätte das wohl geschafft. Bei der Geschwindigkeit einer Bestie die er hat, kann es auch sein das er wieder eine Pechsträne hat.“ „Legst du es etwas darauf an über Kniee gelegt zu werden? Hey das Fräulein bei dem Mini König krieg ihn mal in den Griff!“ Touko blies bei den Komentaren von den Dreien, den Inhalierten Rauch aus. Trotz ihrer Brille konnte ich sehen das sie sehr amüsiert war. „Du hast da ja intressante Begleiter... Tja da Kirei nun auch gleich eintrifft kann ich den Vorlauten Bengel auch so reinlassen. Schau nicht so geschockt. Auch der Junge vor der Tür ist ein Master. Wahrscheinlich nicht gerade der Einfachste im Umgang. Doch auf der Rückseite des Mondes wird auch er seinen Nutzen haben.“ Sie hatte eine unglaubliche Ruhe in der Stimme, dass ich fast vergessen hatte in was für einer Lage wir waren.

So sehr Shinji nerven konnte, er war ein guter Hacker. Es wäre also wirklich besser wenn er mitkommen würde. „Wenn er nicht spurrt, reicht ein Gandre von mir. Shinji nervt, aber man kann ihn ausblenden.“ Tohsaka hatte meinen Gedanken ausgesprochen nur bei weiten anders formuliert, Archer zuckte nur kurz mit den Schulten, und schüttelte den Kopf. [Glaubs mir Master, Touhsaka wird auch ihren Servent so an der kurzen Leine halten.] Wegen Archers trockenen Kommentar, musste ich trotz allem kurz grinsen. Die Verbindung zwischen Master und Servant fand ich in dem Sinn doch sehr praktisch.
„Gut da ich hier nur zwei Master habe,...  Shinji Mathou, komm rein, halte die Arme oben, und wage es nicht zu reden. Mehr muss ich dir wohl nicht erklären.“ Die Worte von Touko Aozaki waren wieder in einer Ruhe gesprochen die man entweder bewunderte oder unheimlich fand. Das Einzige das man außer den Endlosen Alarm nun hörte war etwas wie ein Pfiff von Lancer, das wohl eine Art von Kompliment an die Frau war, die nun langsam in die Mitte des Raumes gegangen war. Während die Tür der Kirche sich mit einen Knarren öffnete. Shinjis schiefes Grinsen konnte ich bis hierhin erkennen. Als ob das Öffnen der Tür ein Signal war, hatten alle anwesenden Servants ihre Geisterform angenommen.
Nun alle bis auf Gil, obwohl ich ihn schon anders erlebt hatte drückte ich sanft, aber bestimmt den Blonden Schopf des Jungen runter. So das er aus Shinjis Sicht wohl nichtmehr sichtbar war. Die Lene der Kirchenbank müsste dazu ausreichen. Mit einen unschulds Lächeln nahm er nun doch seine Geistergestalt so schnell an, dass ich fast auf meine Platz umkippte. Dieser Scherzkerks von einen Miniservant. Sowohl Rin, als auch die Rothaarige Magierin hatten das eben mitbekommen, und fanden das Ganze in der Lage wohl amüsant. „Oh sie an Emma du bist auch bis hierhin gekommen.“ Er hatte wohl die Warnung vergessen als er mich sah, jedoch blieben ihm die restlichen Worte im Hals stecken. Was bei Shinjis Worten von der Decke des Raumes sprang, konnte ich erst nicht genau sehen. Es war zu schnell, schneller als diese Monster. Jedoch schätzte ich, dass es mit der Raucherin zu tun hatte. Es war als ob ich es spüren konnte, das dieses rote Etwas es nur darauf abgesehen hatte, dass Shinji sich zum einen nicht rührte. Zum anderen das Monster, das da an Shinji vorbei wollte hatte nicht den Hauch einer Chance.

Darum war sie so ruhig. „Aozaki-san das ist Marionetten Magie oder?“ Rin schien das Rote Etwas das sich nun schnurrend an Toukos Bein sass, nicht aus den Augen zu lassen. „Eine Marionette in Gestalt einer Dämonenkatze. Shinji hatte sich gerührt. Zitternd kauerte er am kalten Boden, nur um sich schnell um die eigene Achse zu drehen, als die Katze in sein Blickfeld kam. „Brauchst du noch lange Kirei? Wir müssen langsam los. Der Alarm wird nicht ewig nur warnen.“ [Die Ruhe eines Magiers hast du wohl Master, nicht jedoch die Kaltblütigkeit. Wie mir scheint.] Auch in der Geisterform war Archer ein scharfer Beobachter.
So war Archers Urteil über mich, als eine Gruppe durch die Tore der Kirche gehetzt kam. Kirei trug Etwas Grünes über die Schulter geworfen. Archers Kommentar, galt meiner Reaktion als ich dieses Etwas als Fujimura Sensei erkannte. Zwar war ich von der Bank aufgestanden um zu sehen wie es ihr ging, jedoch behielt ich einen Sicherheits Abstand ein Kotomine war mir nicht geheuer.
Er war auch nur ein Programm, und somit kein Master. Jedoch hatte er mich indireckt in diese Lage gebracht. Wobei ich nicht wissen wollte was geschehnen wäre wenn ich nach wie vor in meinen Zimmer geblieben wäre.
„Damit ich es nicht wiederholen muss, dieser Ort ist neutral weder Mastern noch Servants ist es hier gestattet den Gralskrieg fortzusetzen. Natürlich halte ich euch nicht davon ab rauszugehen wenn ich darauf besteht anderer Meinung zu sein.“ Warum auch immer seine Worte waren eine Grausame Wahrheit die, die wenigen hier drinnen erstmal verkraften mussten.

Er hatte Fujimura auf einer der leeren Bänke abgelegt. Fast schon erleichtert hörte ich den Tiger ein Wunschmenü im Schlaf brabbeln, dass ein jeder Chefkoch weinend vor Erschöpfung das Weite suchen würde. Sie hatte eine Beule an der Stirn, ich ahnte langsam wer es war der auf den Schuldach gepoltert hatte. Als Rins Servant losgestürmt war. Wenn ich recht hatte war Fujimura ein erstaunliches Programm. Ob sie so auf einer Realen Person basierte? [Um sie brauchst du dir keine Gedanken machen, diese Frau ist unverwüstlich. Pass lieber auf wer alles in die Kirche gekommen ist. Eine Intressante Geselschaft.]

Eine eisig kalte Hand griff nach meiner, so das ich vor Schreck erschauderte, gezwungen  nach unten sehen konnte ich den Übeltäter ausmachen. Schnell erkannte ich das Mädchen wieder das sich im Bad einen Spass mit mir erlaubt hatte. „Ah wie schön du bist auch ein Master dann kann Alice wieder mit dir spielen.“  „Könntest du bitte Onee-san loslassen dich so anzuschleichen war sehr unhöfflich Alice-chan.“ Gil-kun zeigte sich nicht sofort, jedoch materialisierte er sich um Alices Hand von meiner zu lösen. Da das kleine Mädchen keine  anstalten machte auf ihn zu hören. Ein Mini Master und ein Mini Servant, so langsam wunderte mich gar nichts mehr. Vor allem mich das Alice dem Blonden gegenüber die Backen beleidigt aufblies und verschwand. „Oje ein Geistermädchen als Master das erlebt man selten Onee-San.“ Seufzend verknief ich mir ein Format wie dich auch nicht zu sagen. Woher sollte ich das auch wissen. Die kleine Alice war nicht die Einzige die hinzugekommen war. Ein Mädchen in der hiesigen Schuluniform mit langen glatten Haaren wurde von einer Blondine begleitet deren rotes Kleid nicht in diese Zeit passte. Gil legte kurz den Kopf schief und schüttelte ihn. Als ob er eine der beiden meinte zu erkennen, sich aber vertan hatte. Seine Mimik war jetzt etwas ernster. Wechselte jedoch als er merkte das ich ihn beobachtete wieder zu dem Normalen netten Jungen.

„Hallo. Wie ungezogen habt ihr mich vergessen? Dieses Gebit wird nun gelöscht, ein schönes sterben noch.“

Die Ansage hatte sich so schnell verändert das mir von der Stimme ganz schwindlig wurde. „Nun weiter reden können wir auch später.“ Touko-San zündete sich eine Neue Zigarette an. Als die Glut richtig brannte nahm sie die Zigarette und zeichnete Runen mit dieser in die Luft.
Ehe jemand von uns fähig war etwas zu sagen brach der Boden unten allen weg. „Achtet darauf das jeder Master bei seinen Servant ist während des Falls.“ Toukos ruhigen Worte änderten nichts daran das nichtnur die Stimme des Alarms wütend schrie.
Mir zog sich der Magen zusammen, ein freier Fall in absolute Finsternis. Ohne Fallschirm, ohne Doppelten Boden. „Onee-san entspann dich doch.“ „Das sagst du so leicht.“ Mit jeden Wort war ich leiser geworden. Weiter zu protestieren half mir hier nicht weiter. Jedes Gespür erlosch langsam.
Es war unmöglich auszumachen wo eben noch die Kirche war, auch das war von der Finsternis verschlungen worden. Weder Archer noch Gil konnte ich sehen, ich spürte nur das sie ganz in meiner Nähe waren. Die Schreie waren verstummt. Vielleicht waren die Anderen Ohnmächtig aufgrund des plötzlichen Falls. Jedoch warum sollte ich mir darum Sorgen machen, vielleicht war dies sogar besser. Sollten wir je irgendwo landen, so wollte ich nicht wissen wie man sowas überlebt. So sehr ich versuchte irgendwas in der Finsternis zu erkennen es gab nichts ausser der Schwärze. Dass, und mein Puls der in meinen Ohren dröhnte. So still wie es war so sehr schmerzte mein Kopf. Es war nicht das ich Angst im dunkeln hatte, es war nur so unerwarter vertraut. Wie ein Alptraum der einen aus den Schlaf reisst, und einen ewig danach verfolgt. War ich schonmal in einer ähnlichen Lage gewesen?
Fremd und doch vertraut, wie konnte das sein?
Langsam war es mir egal, zu denken war anstrengend wenn man fällt. Seufzend schloss ich meine Augen, vielleicht war dies wirklich nur ein Alptraum aus den ich nicht erwachen konnte.
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