Dinner of Gratefulness

von LuniLup
GeschichteHumor / P12 Slash
Cletus Rufus
29.11.2016
29.11.2016
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Kurze Anmerkung: Da dies eine Fortsetzung zu “Boat of Love”, empfiehlt es sich, den ersten Teil zu lesen, da dort einige handelnde Charkatere später noch auftauchen können, ebenso kann sich eine gewisse Handlungslogik daraus erschließen, vielen Dank!
Hier noch einmal der Link, für Interessierte: http://www.fanfiktion.de/s/5713a23b0004b662d1fdb25/1/Boat-of-Love

Dinner of Gratefulness
Irgendwie hatten sie es doch geschafft. Irgendwie hatte Cletus sich doch in den Zentralrechner gehackt, um die Systeme zu sabotieren und hatte diese unter sein Kommando gebracht. Irgendwie hatte Alisha Rufus eine überzeugende Rede für den Organon bereitgestellt. Irgendwie hatte Goal ihren Vater doch davon überzeugen können Deponia nicht sprengen zu wollen. Irgendwie hatte James es geschafft, die Organons im Kontrollraum festzuhalten, ohne eine Möglichkeit auf Flucht. Und irgendwie hatte Rufus es auch geschafft den Ältestenrat von der Existenz der Deponianer zu überzeugen. Freilich nur mit einem ausgefeilten Plädoyer von James, einer fuchsteufelswilden Alisha, als der Ältestenrat ihnen nicht sofort glauben wollte, einer zu allem entschlossenen Goal und einem Cletus, dessen Blicke Michael Meyers und Jackson aus Friday the 13th vor Angst in Ohnmacht fallen lassen könnten. So kam es, dass der Planet komplett geräumt wurde und sich mehrere Wissenschaftler, Deponianer wie auch Elysianer (respektive Deponianerinnen und Elysianerinnen, um hier der Gleichberechtigung genüge getan zu haben), an verschiedene Lösungen machten, wobei sie nun viel mehr Baumaterial, sowie auch Bauplatz hatten, um die Thesen zu testen. Cletus währenddessen machte sich daran, alles mögliche zu organisieren, ebenso neue Habitate, wie auch eine medizinische Versorgung und ähnliches. Unter dessen Führung und Rufus Erfindungen, den Bauplänen der Wissenschaftler und den Ideen aller alten und neuen Bewohner, blühte Elysium ein weiteres Mal auf und erlebte eine zweite Hoch-Zeit. Und auch wenn Rufus und Cletus sich während ihrem Aufenthalt auf Deponia und durch die Zusammenarbeit immer besser verstanden, so beschäftigte den „gebürtigen“ Elysianer immer noch eine Sache...
Rufus!", wurde ebenjener gerufen, weshalb er irritiert stehen blieb. Er kannte die Stimme, er konnte sie auch zuordnen, nur kam es selten vor, dass Cletus auch mit ihm sprechen wollte. Nun, zumindest während der Arbeitszeiten im Büro. Oder wie auch immer man das hier bezeichnen wollte. Rufus blieb stehen, damit der andere ihn einholen konnte, ebenso drehte er sich um, sodass er den anderen jetzt auch sehen konnte. Rufus musste grinsen, sobald er Cletus' Gestalt durch die Flure jagen sah. Nachdem sie auf Elysium angekommen waren, hatte Cletus sehr deutlich gemacht, dass er nicht in den weißen Sachen bleiben würde. Stattdessen hatte er sich sofort aus dieser Art der Kleidung befreit, um nun in einer schwarzen Jeans und einem weißen Hemd, wie auch auf Hochglanz polierten Schuhen durch sein Leben zu gehen, obwohl in seinem Falle eher sprinten, doch dazu später mehr. Nachdem er eine Wette mit Alisha verloren hatte, musste er auch dazu übergehen, seine Haare für drei Wochen völlig offen zu tragen, etwas, was er immer noch beibehalten hatte, ebenso war auch die Haarfarbe immer dunkler geworden. Rufus hatte mehr als nur hämisch grinsend festgestellt, dass Cletus eigentlich um beinahe einen ganzen Kopf kleiner als er selbst war, ein Fakt, den Cletus zwar errötend, doch ansonsten mit stoischer Miene zur Kenntnis genommen hatte. Durch die doch recht eng anliegende Kleidung, ist auch deutlich geworden, dass Cletus eine sehr dünne Person war, wofür ihn so gut wie achtzig Prozent der weiblichen Bevölkerung auch beneideten. Cletus musste sich über die Zeit auch angewöhnen, durch die Gänge zu sprinten, weshalb er mit der Zeit auch einen wirklich schnellen Sprint und eine gute Ausdauer bekommen hatte. Die einzigen Dinge, die sich an seinem Aussehen nicht verändert hatten, waren das Ziegenbärtchen und die blasse, oftmals recht kalte Haut. Rufus hingegen...nun, er war, ist und wird immer Rufus bleiben, egal wie heldenhaft er auch noch werden würde. Jetzt legte Rufus auch seinen Kopf leicht schief, während Cletus über den leeren Flur auf ihn zukam. „Hey", begrüßte Rufus ihn, sobald er bei ihm angekommen war. „Geh mit mir aus!", platzte Cletus gleich sofort und ohne Umschweife mit seinem Anliegen heraus. „Was?", fragte Rufus verwundert, während seine Stimme (un)auffällig einige Oktaven nach oben rutschte. „Also, jetzt nicht so wie du denkst, dass ich denke, dass du das willst. Aber auf ein Abendessen. Ich muss mich immer noch für...naja, du weißt schon. Da oben auf der Achterbahn revanchieren." „Ach so! Du lädst mich also zu einem Dankes-Date ein?", bei diesen  Worten konnte man wieder deutlich den spielerischen Ton in Rufus Stimme zu hören. Cletus zog zwar seine Nase kraus, erwiderte aber: „Nenne es wie du willst, aber sag schon: ja oder nein?" Rufus grinste noch mehr bei dieser Aussage, nickte aber. Auf Cletus Lippen legte sich nun auch ein Lächeln. Bevor er ging, wies er Rufus noch über seine Schulter hinweg an: „Halt dir den Freitagabend frei...und wahrscheinlich noch Samstagmorgen!" Rufus lachte leise, bevor er Cletus hinterherrief: „Und wie soll ich das Goal erklären?" Die Erwiderung fiel äußerst kreativ aus: „Mach es, wie ich damals bei meinen Eltern. Ruf abends an und sag: hey, du, ich bin's. Ich bin noch mit Freunden in der Bibliothek, es kann länger dauern. Bis morgen früh. Dann leg auf." Diesmal lachte der Größer um einiges lauter auf, während Cletus lächelnd um die Ecke des Ganges verschwand.
Stöhnend kämpfte Rufus mit seinem Sakko, in welches Goal ihn gezwungen hatte, nachdem sie erfahren hatte, wohin Cletus vorhatte, Rufus einzuladen. „Chez Schlumpi" war ein sehr angesehenes und feines Restaurant, selbst wenn es so einige irritierte, dass in dieser traumhaften Idylle keine Kinder spielten. Mit einem letzten, abfälligen Blick wandte Rufus sich vom Spiegel ab, er konnte sich immer noch nicht mit ihm in feinen Klamotten anfreunden. Mit einem Grinsen öffnete Rufus die Wohnungstür, Goal war heute mit einigen Freundinnen ausgegangen. Vor der Tür stand Cletus, Rufus kam nicht umhin zu bemerken, dass dieser um einiges besser in solcher Kleidung aussah, als er. In einem verspielten Tonfall merkte Rufus an: „Ah ja, auf die Minute genau! Der perfekte Gentleman erscheint wie immer auf die Sekunde genau, um die Dame abzuholen." Cletus zog wieder kurz seine Nase kraus, erwiderte jedoch in einem Anflug von Aufmüpfigkeit: „Gehe ich richtig in der Annahme, dass du mit dieser Aussage suggerierst, dass du die Dame bist?" Rufus errötete, bemüht nicht allzu zu grinsen, scheiterte jedoch daran. Auch Cletus grinste, ehe er fragte: „Können wir los oder willst du dich noch umziehen?" Rufus zog die Augenbrauen nach oben, sah an sich runter, dann verwirrt zu Cletus und fragte: „Wie, stimmt mein Outfit nicht?" Cletus bemühte sich so auszusehen, als ob er ihn zustimmen wollte, doch grinsend erwiderte er: „Nein, alles in Ordnung." Rufus verdrehte zwar die Augen, doch er grinste, während er die Tür zum Habitat hinter sich schloss und neben Cletus auf dem dämmrigen Gang ging.
Sobald sie die Tür zur Garderobe öffneten, trat augenblicklich ein junge Frau an sie heran,nicht älter als einundzwanzig. Eine Verbeugung andeutend, stellte sie sich vor: „Meine Herren, ich wünsche ihnen einen angenehmen Abend. Mein Name ist Leshira und ich werde sie für ihren heutigen Aufenthalt bedienen." Rufus zog die Augenbrauen hoch, da er nicht wirklich oft essen ging, vor allem nicht in solch edlen Restaurants. Goal reichten immerhin auch die Teigtaschenstände. Cletus währenddessen stellte sie beiden vor, während Rufus anscheinend immer noch in seiner eigenen, sehr skurrilen Gedankenwelt gefangen war. Er stand immer noch leicht grinsend da, während er dabei war, Tonis Mutter mit der Verkäuferin des Teigtaschenstandes verglich, als der andere ihn am Ellenbogen griff und ihn mit sich zog, weshalb Rufus blinzelte und verwirrt seinen Blick durch die Eingangshalle gleiten ließ. 
Leshira führte sie beiden nach draußen, was mehr als angenehm war, da die künstlich erzeugte Jahreszeitensimulation gerade beim Juli angekommen war und es eine herrliche Sommernacht war. Der Sternenhimmel lag klar und erleuchtet über den beiden Männern, sobald sie sich an einen der kleinen Tischen setzten, der zwischen hohen Blüten stand, die alle verschiedene Düfte aussendeten, sodass sich alles zu einem harmonischen, süßlichen Duftnebel vermengte. Mit einer schnellen Handbewegung entzündete Leshira die letzte Kerze, die bis dato noch nicht brannte, welche in einer Glasschüssel, die mit Wasser gefüllt war, zwischen Blüten trieb. Lächelnd reichte sie den beiden die Holopads mit der Karte, ehe sie sich wieder mit einer knappen Verbeugung verabschiedete. Rufus stürzte sich sofort auf die verschiedenen Gerichte, Cletus blätterte eigentlich nur aus Langeweile durch die Karte, es war nicht das erste Mal, dass er hier aß und deshalb wusste er schon, was er wählen würde. Stattdessen drehten sich seine Gedanken um ein anderes Thema, weshalb er auch geistig abwesend Löcher in die Luft starrte. Cletus schreckte auf, sobald Rufus ihm gegen sein rechtes Schienbein trat, da der Größere seinen Begleiter schon seit mehreren Minuten versucht hatte, anzusprechen, bis er letztlich die Geduld verlor. Ehe Rufus den anderen fragen konnte, was los sei, trat Leshira wieder an ihren Tisch und erkundigte sich mit freundlichen Lächeln, nach den Bestellungen. Die beiden Männer nannten ihre Wünsche und die junge Frau ging, mit den Karten in der Hand, wobei Cletus ihr nachdenklich hinterher starrte. Mit frechen Grinsen fragte Rufus: „Was ist los? Willst du sie etwa flachlegen?" Cletus warf einen kurzen Seitenblick zu Rufus, der vielsagend mit den Augenbrauen wackelte, ehe der Kleinere wie nebenbei antwortete: „Ne, ich glaub', dass hab' ich schon." Rufus Augen weiteten sich, nachdem er die Worte als solche verstanden hatte, was sie bedeuteten und mit in die Höhe gerutschter Stimme, wollte er ungläubig wissen: „Was? Du du...hast sie schon...was? Wie? Weshalb? Also...ich meine....WANN?" Mit einem selbstzufriedenen Grinsen erwiderte der andere: „Nun, ganz einfach: Skillung muss man haben. Aber ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, dass sie es war. Und ob es nach der Sache mit Leyla oder vor der Sache mit Toni war." Rufus riss seine Augen, falls physikalisch möglich, noch weiter auf, während er mit erstickter Stimme fragte: „Du...hast mit...gevögelt und....TONI? Wie...wo? Wann hast du dafür Zeit, verdammt noch mal?!" Cletus grinste noch breiter, sobald er spöttischer antwortete: „Nun, für die wirklich wichtigen Dinge, mein lieber Freund, findet man immer Zeit." Rufus rief laut aus: „Ach, und unsere Bedienung flachlegen ist also wichtig?!" Mehrere Gäste drehten sich in die Richtung der beiden, während Leshira genau in diesem Moment am Tisch ankam und stehen blieb. „Ach so, Sie waren das also vor zwei Monaten?", fragte sie fröhlich und an Cletus gewandt. Dieser nickte nur, bevor er bemerkte: „Danke für die Erkenntnis, dass es nach der Sache mit Leyla war, sehr hilfreich." Leshira nickte wieder nur grinsend, während sie die Getränke verteilte und mit einem Lächeln in der Stimme: „War aber wirklich gut, Sir. Dafür muss ich Ihnen ein Kompliment machen." Im gleichen Tonfall erwiderte Cletus: „Ebenso, meine Liebe, ebenso. Sie waren eine würdige Partnerin." Leise kichernd, rückte die Frau die Getränke zurecht, ehe sie sich wieder mit einer kleinen Verbeugung verabschiedete, damit sie wenige Sekunden später mit einem Wodkaglas wieder zurückkam, dieses vor ihren ehemaligen Lover stellte und ihn angrinste: „Wenn ich mich richtig erinnere...Geht übrigens aufs Haus." Lachend nickte Cletus, Leshira zwinkerte lasziv, während Cletus sich gemütlich im Stuhl zurücklehnte, um ihr genüsslich auf den, verzeiht die Ausdrucksweise, Arsch zu starren, wobei sie nur bemerkte: „Wenn Sie jemand anderes wären, gäbe es jetzt schallende Ohrfeigen." Rufus währenddessen hatte entsetzt und auf morbide Weise fasziniert zwischen beiden hin und her gestarrt, bevor er beinahe schon fiepte: „Es tun sich Abgründe auf..." Den Kopf schüttelnd, griff nun auch Rufus zum Alkohol, Cletus fragte die Augenbrauen spöttisch hebend: „Wieso, eifersüchtig? Wenn ich mich richtig erinnere, hast du dich ja noch lustig gemacht über dieses Date und als die Dame bezeichnet, hm?" Rufus errötete zwar, erwiderte aber arrogant wie immer: „Naja, aber auf jeden Fall. Respekt, Alter." Mit diesen Worten klatschten sich beide Männer ab, wobei man hier festhalten musste, dass noch einiges an Alkohol floss und der Abend in einem ähnlich feucht-fröhlichen Tonfall zwischen den Männern verlief, ehe sie sich doch spät in der Nacht dazu entschieden, zu gehen.
Kichernd schlichen Rufus und Cletus über den dunklen Gang, während sie beide versuchten, nicht zu stolpern und hinzufallen. Der Größere hatte seinen Arm um die Schultern des Kleineren gelegt, um sich abzustützen, während der andere seinen linken Arm an den unteren Rücken Rufus gelegt hatte, damit dieser nicht stürzte. Währenddessen flüsterten sie leise und anhand des Lallens hätte jeder sich ziemlich sicher sein können, dass sie heute Abend tatsächlich dem Alkohol zugesprochen hatten. „Bischt du dir sicha, dasch du nischt auf dem Sofa schlafen willscht? Nischt, dasch du noch über dasch Geländer fliegst", wisperte Cletus nachdem beide Männer an dessen Habitat angekommen waren. Der Kleinere lehnte sich mit dem Rücken gegen den Türrahmen und sah nun seinen Freund ins Gesicht. Dieser hatte sich leicht schwankend mit einer Hand an der Wand abgestützt, wobei er sich näher an den Körper des Kleineren drückte. „Geht schon", nuschelte er, während er seine von Alkohol schweren Augenlider öffnete, um Cletus grinsend ins Gesicht zu sehen und wieder erfüllte seine leise Stimme die Luft, als er flüsterte: „Danke für das D...Abendessen. Es war echt ein schöner Abend." Verwundert blickte Cletus auf, ehe er mit einem sanften Lächeln sage: „Ach was, ich muss mich bedanken. Hatte ich ja auch eigentlich mit diesen Abend vor." Die mittlerweile kühle Nachtluft tat ihr bestes, um die beiden Männer langsam wieder auszunüchtern, gerade soweit, dass sie nicht mehr lallten, doch ebenso kroch die Kälte unter die Kleidung, weshalb sich Rufus noch näher an Cletus drückte, der leise lachte und seinen Kopf nach hinten, gegen den Türrahmen, lehnte. In dem schummrigen Dämmerlicht des Ganges trafen sich die Blicke der beiden und unmerklich beugte sich der Größere immer weiter nach vorne, bis ihm der Atem des Kleineren ins Gesicht stieß, der seinen Kopf hob, um dem anderen Mann jetzt ansehen zu können. Ehe einer der beiden wusste, wie ihnen geschah, schlossen sich Cletus' Augenlider, während Rufus seinen Blick genüsslich über das Gesicht des anderen schweifen ließ, die blasse Haut, die schmalen und geröteten Wangen, die dünnen Augenlider mit den schwarzen, langen Wimpern und die roten, weichen Lippen, die so verlockend in der Dunkelheit glänzten. Die letzten Zentimeter überbrückend, drückte Rufus seine Lippen nun letztlich gegen die vollen, samtigen des anderen, stützte sich immer noch mit einer Hand an der Wand ab, die andere tastete ihren Weg über den warmen Körper, bevor sie an der rechten Seite des Beckens zur Ruhe kam, ehe der Größere den Kleineren dominant gegen die Wand drückte. Der Blasse hob seine Arme, schlang sie um den Nacken des zweiten Mannes, zog den anderen Körper noch näher an seinen, während er einladend seinen Kopf zur Seite neigte. Den Wink verstehend, öffnete Rufus seine Lippen, strich mit seiner Zunge über die Unterlippe Cletus', der mit einem leisen Stöhnen willig seinen Mund öffnete, sodass Rufus mit seiner Zunge in den Rachen des anderen gleiten konnte. In seiner Leidenschaft, registrierte der Größere, dass der Körper des Kleineren nicht so weich und so viele Kurven wie eine Frau hatte, nichtsdestotrotz war es ein mehr als angenehmes Gefühl ihm so nahe zu sein. Die Herzen rasten, kalte und warme Schauer schossen durch die beiden, während sie, begleitet von leisen Stöhnen und Keuchen, immer noch in einem Nebel aus Verlangen, Lust und Alkohol verstrickt waren. Erst ein Knall aus der Ferne, ließ beide aufschrecken und voneinander hinfort zucken. Der plötzliche Schreck, entließ das Adrenalin in die Blutkreisläufe, geschockt starrten beide den jeweils anderen an, während die Stille, die vorher noch beruhigend und gemütlich war, wandelte sie sich jetzt in eine unangenehme und erschreckte. Ohne weitere Worte, wandte Cletus sich ab, öffnete die Tür zum Habitat, um sie hinter sich zuzuschmeißen und sich mit unregelmäßigen Atem gegen die Tür zu lehnen und ungläubig in die Dunkelheit zu starren.
Rufus währenddessen stand noch mehrere Sekunden gedankenlos auf dem Gang, bevor er losrannte, versuchend, nicht über das eben Geschehene nachzudenken.

So, und das war es dann schon wieder! Leshira ist das Einzige, was mir neben dieser total unrealistischen Storyidee-, sowie auch -line gehört. Reviews und/oder Mails mit Lob, Kritik, Vorschlägen und Fragen sind gerne gesehen, aber freilich nicht notwendig!
Sollte es jemanden interessieren: auch hierzu ist eine Fortsetzung geplant (ich entschuldige mich schon einmal im Voraus!).
Ich hoffe ihr habt noch alle einen schönen Tag oder eine schöne Nacht oder was auch immer!
Wir lesen uns hoffentlich bald wieder!
Tüdelü!
LuniLup

Kleiner Nachtrag: Hier für den Fall der Fälle: ein Link zur Fortsetzung dieser Reihe: Kleine Katastrophen aus dem Leben zweier Männer: http://www.fanfiktion.de/s/586fa2270004b66239141c5e/1/Kleine-Katastrophen-aus-dem-Leben-zweier-Maenner
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