Geschichte: Fanfiction / Anime & Manga / X / Nachhilfe

Nachhilfe

GeschichteHumor, Romanze / P16 Slash
Fuma Muno Kamui Shiro
29.11.2016
29.11.2016
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[Hallöchen liebe Leser, zunächst einmal, danke das ihr meine Fanfiktion lest. Ich hab eine kurze Leserinfo vorab: Das ist keine reine X 1999 Fanfiktion. Charaktere aus dem ganzen Clamp Universum haben hier einen Platz gefunden. Da es aber im X Universum spielt habe ich sie hier eingeordnet (Außerdem sind die meisten Charas die vorkommen werden aus X).  Es ist eine AU (Alternatives Universum) deswegen können Orte, Geschehen, Charakterzüge und Storyline vom Original abweichen. Hier geht es um die Rettung von Kamuis Zeugnis, nicht um die Rettung der Welt XD.
Und jetzt viel Spaß beim Lesen :3]


„Schon wieder eine 5 Kamui, so geht das nicht mehr weiter!“ seine Mutter legte die Klausur
auf den Tisch und stützte ihren Kopf auf ihren Händen ab.
„Machst du das um mich zu ärgern? Kamui ich will doch nur das du es mal zu was bringst.
Ein nettes Mädchen kennen lernst, Heiratest und Sesshaft wirst.“
Kamui hörte seiner Mutter nicht weiter zu. Nach jeder schlechten Klausur erzählte sie ihm dasselbe.
Dabei schrieb er ja keine schlechten Noten um sie zu ärgern. Er verstand nur seine Lehrer nicht.
Sie erklärten alles so kompliziert das man denken könnte sie sprechen eine andere Sprache.
„Jetzt hab ich die Lösung!“ Kamui erstarrte als er seine Mutter jubelnd aufspringen sah.
„Nachhilfe! Du wirst zu einer Nachhilfe gehen. Es ist perfekt.“
Ohne das Kamui auch nur ein Wort erwidern konnte war seine Mutter verschwunden.
Nachhilfe... Kamui legte sich auf sein Bett.
„Das macht sie eh nicht.“ Er stellte seinen Fernseher an dort liefen nur schreckliche und erschütternde Nachrichten. Krieg, Attentate und politische Unruhen.
Er schlief nach einer weile ein, bis die Tür mit einem lauten knall aufging und seine Mutter herein stürmte. „Ich habe eine Nachhilfe für dich gefunden Kamui. Und du wirst morgen direkt nach der Schule dort hin gehen.“
Tür knallend verließ sie den Raum wieder und ließ ihren entsetzten Sohn zurück.
„Sie hat es doch getan...“

Am nächsten Tag war Kamui nicht gut drauf. Es war die letzte Stunde. Mathe bei Aoki-san.
Kamui verstand nichts und hatte überhaupt keine Lust nach dieser Stunde zu der so genannten Nachhilfe zu gehen. Wahrscheinlich würde sie ihm eh nichts bringen.
„Kamui...pssst.“ Kotori, seine Sitznachbarin stupste ihn von der Seite an.
„Hast du heute nach der Schule Zeit?“
Er wandte sich gelangweilt von ihr ab. Nein hatte er nicht, aber das musste er ihr ja nicht unter die Nase binden.
Nach der Stunde begab er sich,  fast schon schleichend zu der Adresse die ihm seine Mutter gegeben hatte und blieb vor einem alten Gebäude stehen„Das soll es sein?“. Über der Tür hing eine Schild mit Leuchtbuchstaben. „Nacife...? Das sollte sicher mal Nachhilfe werden. Nachhilfe von Leuten die Nachhilfe nicht richtig schreiben können. Na toll.“
Er griff nach dem Türgriff und betrat das Gebäude.
Entsetzt starrte er in den Raum. Es sah aus wie in einem Bordell mit den Weiche Rottöne die den ganzen Raum fluteten. Am Ende des Raumes stand eine Bar die bis oben hin gefüllt war mit Spirituosen und an den Wänden rechts und links standen bequem aussehende Sofas mit roten Stoffbezügen und schwarzen Kissen.
„Hallo?“ niemand war zu sehen. „Wo bin ich hier nur reingeraten?“ er schlenderte weiter durch die Räumlichkeiten, auf der Suche nach irgendjemanden der ihm sagen konnte ob er hier richtig war. Dabei fiel ihm auf das es zwar wie in einem Bordell aussah, aber... er fühlte sich irgendwie richtig wohl hier. Die Haustür öffnete sich mit einem lauten Knarren und drei Männer kamen herein. Alle drei waren sehr groß, so 1.90 m und hatten schwarze Haare.
„Und was hast du zu ihr gesagt?“ der Mann mit der Sonnenbrille drückte seine Zigarette aus und setzte seine Brille ab. Kamui erkannte sofort das er auf einem Auge Blind war.
„Ich hab ihr gesagt, dass ich kein Interesse an einer dauerhaften Beziehung habe.“
der andere Mann hatte braune Augen und trug ebenfalls eine Brille.
„Hey!“ der dritte mit den roten Augen kam direkt auf Kamui zu.
„Was macht den dieses Kind hier?“ - „Ein Verehrer Fuma?“
„Ich lasse mich doch nicht mit Minderjährigen ein Seishirou!“
Kamui versuchte den Streit zu nutzten um zu verschwinden, aber der rotäugige hielt ihn am Arm fest.
„Oh nein.“ der Typ Namens Seishirou lief nervös auf und ab. „Wenn der Junge jemandem von diesem Ort erzählt sind wir geliefert.“
„Kurogane mach doch was!“
„Wovon, was denn für ein Ort? Ich dachte das wäre eine Nachhilfe?“
Fuma, Seishirou und Kurogane tauschten untereinander Blicke aus.
„Nachhilfe? Junge, das ist das Nacife. Ein Hostclub.“
Kurogane und Fuma schlugen Synchron auf Seishirou ein.
„Toll Seishirou, erzähl ihm doch noch das wir das Illegal machen und das du ein gesuchter Mörder bist.“ Kurogane schlug nun sowohl Fuma als auch Seishirou.
„Hostclub?“ Fuma kam auf Kamui zu „Du bist also wegen Schulischer Nachhilfe hier?“
Kamui nickte „Na gut, ich schlage dir einen Deal vor. Du bewahrst still schweigen über dieses Lokal und dafür geben wir dir Nachhilfe.“ Kamui dachte nach. Die Sache war doch nicht ganz Koscher. Sein Blick fiel auf Fuma, der immer näher gekommen war. „Du bist niedlich. Du könntest auch für uns arbeiten.“ Kuroganes Blick verdüsterte sich und er zog Fuma ein Stück zurück.
„Ein Kind soll hier arbeiten?“- „Was ist schon dabei. Wenn schon Illegal dann aber richtig.“
Seishirou zündete sich eine Zigarette an.
„Arbeiten?“ Kamui war nun endgültig verwirrt. Fuma klopfte ihm auf die Schulter.
„Ja. Nichts Wildes Kleiner. Du schmeichelst den Damen und spielst den Kellner.“
Kurogane zog sich seine Jacke über.
„Und wo willst du jetzt hin?“ - „Nach Hause.“ Fuma und Seishirou teleportierten sich quasi neben den Rotäugigen Hünen.
„Du kannst jetzt nicht gehen.“ Die beiden zogen ihn mit aller Kraft an seinen Armen, aber...
die beiden wurden gnadenlos mitgerissen.
„Bitte, bleib stehen. Bitte.“ Fuma und Seishirou wurden am Boden hinter ihm her gezogen.
„Nein, nein und nochmals...“  - „Und ihr würdet mir wirklich Nachhilfe geben wenn ich für euch Arbeite und nichts ausplaudere?“
Die drei Männer die zwischen Tür und Angel standen beziehungsweise lagen, drehten sich langsam um. Kamui war nervös und stapfte unruhig auf einer stelle herum.
„Du willst hier wirklich arbeiten?“ Fumas Augen leuchteten, Seishirou zündete sich die nächste Zigarette an und Kurogane rieb sich ungläubig die rechte Schläfe.
„Wenn ihr mir Nachhilfe geben würdet, würde ich im Gegenzug für euch arbeiten.“
Bei diesen Worten war es um Seishirou geschehen. „Du bist offiziell eingestellt.“
„Was?! Wir können kein Kind hier arbeiten lassen. Fuma, das ist....“ -  „Wahnsinn, ich weiß. Ist das nicht toll?“
Kamui wusste das die drei sich nicht ganz einig waren. Genau wie er und seine Mutter.
„Gut Kleiner...“ -  „Kamui“ Fuma stockte „Mein Name ist nicht Kleiner sondern Kamui Shiro.“
Seishirou drückte die Zigarre aus „Der, der von Gott geliebt wird? Bist du religiös?“
„Nein. Meine Mutter ist religiös.“ Seishirou lachte „Gut. Religion ist einer der Gründe warum unsere Welt so Scheiße ist.“
Kamui dachte Seishirou hätte einen Witz mit dieser Bemerkung gemacht, aber er sah ernst aus und zündete sich bereits die nächste Zigarette an.
„Und was arbeitet man so in einem Hostclub?“ Fuma nickte eifrig. „Der Kleine gefällt mir. Er fackelt nicht lange und fragt wenn er fragen hat. Also, Frauen kommen in den Hostclub und suchen
sich in diesem Heft ihren Favoriten aus.“ Fuma holte eine Mappe mit schwarzem Lederumschlag. Kamui nahm sie und blätterte darin herum. Er fand Bilder von Kurogane, Seishirou, Fuma und ein paar anderen schwarzhaarigen Männern darin, jeweils bestückt mit einer kurzen Beschreibung.
Er blieb bei Fumas Foto stehen und las sich die Beschreibung durch.

Name: Fuma Monou
Alter: 25
Nationalität: Japanisch
Hobbys: Basketball, Schwertkampf, Antiquitäten
Charakter: Aufdringlich, witzig, manchmal Schizophren, Warmherzig
Besondere Fähigkeiten: Manipulation
Motto: Ich erfülle dir jeden Wunsch.

„Wird mein Gesicht auch in dieser Mappe landen?“ Kamui blätterte weiter „Wenn du willst.“
Fuma umfasste Kamuis Gesicht. Dieser wollte sich aus seinem Griff lösen, aber er konnte nicht.
„Ich will diesen romantisch, kitschige Moment nicht stören, aber...“ Seishirou trennte die beiden
„...wir öffnen in einer Stunde und unser kleiner Kamui hier muss sich noch waschen, umziehen und
angelernt werden.“ Fuma nickte eifrig und rannte nach hinten.
„Hey Kurogane?“ Fuma schrie von hinten und kam zurück gerannt. „Kannst du Kamui das Kellnern in 10 Minuten bei bringen? Danke.“ Und weg war er wieder.
Seishirou war auch verschwunden und so stand Kamui alleine neben Kurogane.
Er zog seine Jacke wieder aus und blickte seitlich nach unten zu Kamui.
„10 Minuten...“ Kamui wusste nicht wie oder warum, aber nach nur 10 Minuten hatte er alles von Kurogane gelernt was man übers Kellnern wissen musste.
„Heute wirst du nur Kellnern. Okay?“ - „Okay“
Kurogane und Kamui standen einen Moment schweigend neben einander.
„Kurogane Yuou.“ Kamui starrte den rotäugigen Riesen an. „Mein Name ist Kurogane Yuou. Es ist unhöflich sich nicht richtig vorzustellen.“
Kamui grinste breit, Kurogane war ein netter Kerl. Er kannte ihn zwar erst seit 30 Minuten, aber
er war sich sicher das Kurogane das Herz am rechten Fleck hatte.
Die Tür ging auf und Zwei weitere Männer betraten das Lokal. Kamui erkannte ihre Gesichter.
Der eine hieß Doumeki und der andere Kokuyo.
Doumeki war genau wie alle anderen groß, schwarzhaarig und wirkte sehr ruhig nach außen hin.
Kokuyo sah aus wie eine Mischung aus Fuma und Kurogane. Eins seiner Augen war Schwarz das andere Weiß.
„Abend Kurogane, wer ist der Kleine?“ -  „Sein Name ist Kamui Shiro.“ Doumeki wollte gerade etwas erwidern, aber Kurogane unterbrach ihn bereits „Ja ich weiß das er ein Kind ist, aber es ist eine Anordnung vom Boss.“
Doumeki und Kokuyo zuckten mit den Achseln und gingen nach hinten.
Der Abend war recht ruhig wie Kamui fand. Kurogane erklärte ihm das es in der Woche immer so ruhig war, am Wochenende jedoch die Luft brennen würde.
Zum Ladenschluss hin nahm Kamui nochmals die kleine schwarze Mappe zur Hand.
Er wollte sich die Mitarbeiter dieses Lokales mal genauer ansehen.

Name: Seishirou Sakurazukamori
Alter: 32
Nationalität: Japanisch
Hobbys: Tiere, Zoobesuche, Essen, Kirschblüten
Charakter: Ruhig, Charismatisch
Besondere Fähigkeiten: Yin-Yang
Motto: Weiße Lippen lassen sich schnell Blutrot färben

Kamui blätterte weiter. Bis er auf Kurogane stieß.
Name: Kurogane Yuou
Alter: 25
Nationalität: Japanisch
Hobbys: Schwertkampf, Tai-chi,
Charakter: Ruhig, Väterlich, Ehrlich, Grob, Einfühlsam
Besondere Fähigkeiten: erkennt Lügner sofort
Motto: Steh zu deinem wahren Ich

Kamui konnte Kurogane gut leiden. Er war nett und hatte ihm alles beigebracht was er wissen musste. Neugierig blätterte er weiter bis er Doumeki fand.

Name: Doumeki Shizuka
Alter: 29
Nationalität: Japanisch
Hobbys: Bogen schießen, Essen
Charakter: Ruhig, Besonnen, Einfühlsam
Besondere Fähigkeiten: immer Hilfsbereit
Motto: Nur ein gefülltes Glas Sake, ist ein gutes Glas Sake

Kamui erkannte das Motto des Nacife klar und deutlich. -.Sie suchen große, gut Aussehende Kerle zwischen 20 und 40 Jahren? Dann kommen sie ins Nacife.--

Fuma kam um die Ecke und klopfte ihm auf die Schulter. „Gute Arbeit, Kamui.“
Er wandte sich dem Älteren mit einem Zuckersüßen Lächeln zu „Und wann bekomme ich Nachhilfe?“
Fuma stutzte. Sein Gesichtsausdruck sagte, oh, darüber habe ich noch keinen Gedanken verschwendet. „Hey Shuichiro!“ ein Mann, halb Doumeki, halb Kokuyo kam von hinten und blieb vor Fuma stehen. „Du und Kurogane werdet Kamui Nachhilfe geben.“
Kurogane und Shuichiro starrten sich an. „Wir?“ - „Jup“ die beiden grinsten und wechselten kurz die Blicke. „Nö. Das machst du Mister-ich-habe-in-jedem-Fach-eine-Eins-gehabt.“
Er und Kurogane ließen den entsetzten Fuma alleine zurück.
Kamui musterte Fuma skeptisch „Hast du gerade versucht mich abzuschieben?“
der ältere grinste frech und wuschelte Kamui über sein Haar. „Ach was. Ich dachte nur das Kurogane und Shuichiro besser geeignet sind als Lehrer. Aber heute Abend geht es nicht. Morgen nach der Arbeit. Okay?“ Kamui überlegte kurz, morgen war Freitag, er hatte nur fünf Stunden Unterricht.
„Okay. Aber keine Ausreden morgen.“ er nahm seine Tasche und verließ das Nacife.
Draußen war es stockdunkel, kalt und einsam. „Na toll...“ er seufzte hörbar und ging ein Stück.
„Hey Kleiner.“ Kurogane kam auf ihn zu und verschränkte die Arme „Ich bringe dich nach Hause. In deinem Alter sollte man Nacts nicht in dieser Gegend unterwegs sein, steig ein.“
„Danke.“ Er nickte dem jüngeren kurz zu um ihm zu zeigen das er seinen Dank entgegen nahm und fuhr los. „Wo wohnst du?“ - „Neben dem Shirozu-Park, ist ein kleines weißes Haus.“ Kurogane nickte und nach etwa 10 Minuten war Kamui zu Hause. Er war müde, sehr müde. Kurogane stieg aus dem Wagen aus und öffnete die Hintertür. „He Kleiner wir sind...“ doch Kamui schlief tief und fest auf der Rückbank.
Seufzend schnallte er ihn ab und hob Kamui aus dem Wagen. Er trug ihn zur Haustür und klopfte an. Die Tür öffnete sich und Kamuis Mutter blickte bestürzt auf Kamui. „Was ist mit meinem Sohn? Ist er verletzt?“
Kurogane hob beschwichtigend die Hand „Er ist okay. Die Nachhilfe hat ihm wohl einiges ab verlangt und jetzt ist er halt erschöpft.“ er ließ sich von der besorgten Mutter zur Couch führen und  legte Kamui darauf ab.
„Danke das sie ihn nach Hause gebracht haben.“ - „Keine Ursache.“ Kurogane verabschiedete sich und verschwand in der Dunkelheit, bevor Kamuis Mutter noch irgendwelche Fragen stellen konnte.
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