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Ein Eindringling und ein Mistelzweig, wie mag das wohl ausgehen?

von anna88
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Severus Snape
29.11.2016
29.11.2016
1
2.539
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Dieses Kapitel
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29.11.2016 2.539
 
Titel: Ein Eindringling und ein Mistelzweig, wie mag das wohl ausgehen?
Autor: anna88
Pairing: HP/SS
Raiting: P 12 Slash
Kapitel: 1/1
Status: beendet
Inhalt: Harry und Hermine kehren nach ihrem fluchtartigen Aufbruch aus Goderic‘s Hollow zum Grimmauldplatz zurück und treffen dort auf jemanden Unerwartetes.
[Weihnachtswichteln] [During War] [angedeuteter Slash] [HP/SS]
Anmerkung: Zehn Jahre hier und trotzdem ein Novum, heute kommt meine erste Fanfic im Harry Potter Universum. Alle Charaktere gehören selbstverständlich J.K.R., nur die Idee ist die meine. Danke an Gwenny Lovegood für die Organisation des Mistel überall Wichtelns


Für foreveralone,
ich hoffe dir gefällt der kleine Oneshot!


Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Weihnachtszeit ♥



Ein Eindringling und ein Mistelzweig, wie mag das wohl ausgehen?




Hermine und Harry waren nach dem unschönen Ende in Goderic‘s Hollow in den Forrest of Dean appariert. Doch dort wollten sie nach dem Zerwürfnis mit Ron nicht bleiben. Zu nah und zu schmerzhaft war die Erinnerung. So waren sie Seit-bei-Seit von Ort zu Ort gezogen, doch an keinem fühlten sie sich wirklich wohl und sicher. Schließlich war es Hermines Idee zum Black Anwesen zu gehen.
„Es ist natürlich ein Risiko, das Professor Snape oder andere Mitglieder des Phönixordens uns verraten haben und wir müssen eventuell die Schutzzauber erneuern. Vielleicht können wir auch erneut einen Fidelius  sprechen. Dann sind wir dort sicher. Jedenfalls solange uns Kreacher nicht verrät“, argumentierte die Brünette. Harry konnte, mal wieder, nur über seine beste Freundin staunen. „Sind es die gleichen Schutzzauber wie auf unserer Reise oder brauchen wir andere?“, fragte der Schwarzhaarige skeptisch. Auf diesem Gebiet kannte er sich überhaupt nicht aus und auch er konnte mal seinen Kopf einsetzen, bevor er handelte. Hermine hatte sicher eine Antwort oder das passende Buch parat.
„Wir müssen schauen, welche Zauber noch wirken, aber das geht nur vor Ort. Um unsere Spur so gut wie möglich zu verwischen sollten wir uns zu einer Bahnstation apparieren und dann mit der Tube oder einem Bus fahren.“, erwiderte die Hexe, die in Wahnsinnsgeschwindigkeit einen Plan zurechtgelegt hatte und Harry nickte zustimmend. „Wie wäre es mit Kings Cross oder Surrey?“, fragte er pflichtbewusst. „Nein zu nah am Zielort. Außerdem kennt jeder in der Zaubererwelt den Ort. Nehmen wir Stradford, ich bring uns hin“ erwiderte sie nach kurzem Zögern und startete den nächsten Ortswechsel.
Eine knappe Stunde später bogen die Beiden in den Grimmauldplatz, der still vor ihnen lag. Hinter vielen Fenstern brannte Licht und die bunten Lichter zeugten von Liebe und Zusammengehörigkeit. „Frohe Weihnachten“, murmelte Harry zusammenhangslos. Hermine nickte nur stumm. Sie war viel zu sehr darauf fokussiert was gleich passieren könnte, um Harrys Worte zu erwidern. „Bleib hinter mir und bei dem ersten Anzeichen, dass wir nicht alleine sind, hau ab und such allein weiter. Versprich mir das!“, sagte sie und blickte ihren besten Freund eindringlich an. „Aber…“, wollte Harry aufbegehren, wurde aber rüde unterbrochen: „Denk nicht mal dran.“ Um keinen weiteren Einspruch geltend machen zu können, sprach die Hexe einen Confundo, einen Verwirrungszauber, über sie und öffnete vorsichtig die Eingangstür.
Nach dem Eintreten sprach die Ältere gleich ein Homenum Revelio, doch nichts regte sich. Harry schob sich an Hermine vorbei und ging Richtung Wohnzimmer. „Sollen wir uns erst umgucken, ob jemand hier war oder ob die Schutzzauber noch stehen?“, wollte der Schwarzhaarige wissen und sprach einen Finite Incantatem in den Raum. „Ich kümmere mich um den Schutz des Hauses, sieh du dich nach Hinweisen um. Aber sei vorsichtig“, bestimmte Hermine und machte sich ans Werk.
Der Auserwählte verließ die Hexe kurze Zeit später und besah sich auch die Küche und die Schlafzimmer näher, doch auch dort war keine Spur, die hindeutete, dass nach Rons, Mines und seinem Aufbruch wer im Haus gewesen war. Lediglich ein paar Päckchen Finsterpulver erregten seine Aufmerksamkeit, doch konnten die auch von Ron, Hermine oder den Zwillingen stammen.
Weiter umschauend fand der Grünäugige in einem Labor im Keller einer Art Medizinschrank. Vorsichtig öffnete der Auserwählte die Tür und stellte erstaunt fest, dass von den enthaltenen Phiolen, mehrere noch intakt waren. Doch die verblasste Schrift der Etiketten, war dem Zauberer klar, dass die Tränke dort schon länger standen. Da Harry nicht wusste, ob sie noch zu gebrauchen waren, wollte er sie später seiner Freundin zeigen. Vielleicht konnte man mit ihnen ja noch was anfangen.
Zurück im Wohnzimmer sah sich Harry staunend um. Im Kamin brannte ein gemütliches Feuer und ein paar Girlanden sowie Mistelzweige hingen im Raum verteilt. Scheinbar waren viele der Schutzzauber noch aktiv, denn Hermine hatte die meiste Zeit wohl damit verbracht, die Stube weihnachtlich zu dekorieren.
„Wunderschön“, murmelte Harry und trat zu Hermine, um sie freundschaftlich zu umarmen. „Sind wir hier sicher?“, fragte er und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. „Die Zauber wirken alle noch, ich habe zur Sicherheit noch einen Cave Inimicum gesprochen. Den kennst du, oder? Er verhindert das Feinde uns nahe kommen. Aber es ist natürlich ein Risiko, das jedes Ordensmitglied hier rein kommen kann. Dafür müssten wir den Fidelius erneuern“ berichtete Hermine und strich Harry durch die störrischen Haare. „Was hast du gefunden?“, wollte sie im Gegenzug wissen. „Finsterpulver und einen Medizinschrank. Meinst du wir können hier im Wohnzimmer das Zelt aufbauen, darüber den Schutz legen und morgen den Fidelius sprechen? Ich bin ehrlich gesagt hundemüde und will nur noch schlafen.“, wollte Harry wissen und blickte die Hexe fragend an, bevor ihm auffiel, dass sie sonst immer abwechselnd geschlafen haben. „Wie sieht es mit Wache halten aus?“, fragte er. Hermine stimmte nach kurzer Bedenkzeit zu und sprach die Zauber, die sie vor Fremden schützen sollten. „Ich habe noch einen zusätzlichen Alarmzauber gesprochen, der uns weckt, falls wer das Haus betritt. Wir können uns also beide hinlegen. Dir eine gute Nacht Harry“, erklärte die Hexe und legte sich schlafen.
Mitten in der Nacht wurden Hermine und Harry von einem lauten Warnruf geweckt. „Oh Scheiße! Es ist jemand im Haus!“, rief die Hexe besorgt und sprang auf. Es war doch ein fataler Fehler gewesen, den Fidelius nicht sofort zu sprechen! Harry war auf sie zugeeilt, doch Mine schüttelte den Kopf. „Du bleibst erst mal hier, ich gehe nachgucken.“, verlangte sie und zog sich mit einem Schwenk ihres Zauberstabes an. „Pass bitte auf dich auf“, murmelte er und drückte Hermine an sich, bevor der Jüngere sich zurück auf seine Liege setzte und wartete.
Für Harry dauerte es gefühlte Stunden, die er angespannt auf irgendeine Reaktion wartete, doch nichts. Er konnte weder hören noch sehen was außerhalb des Zeltes vor sich ging. Doch schließlich steckte Hermine den Kopf in ihre Unterkunft. „Es ist Professor Snape. Er sieht verletzt aus, was sollen wir machen?“; fragte sie nervös, da sie Harrys Abneigung gegenüber dem Lehrer kannte.
Der Schwarzhaarige war drauf und dran an die Decke zu gehen. „Was will dieser Mörder und Verräter hier?!“, zischte er ungehalten und sprang von seinem Schlafplatz auf. „Hast du mir nicht zugehört?!“, unterbrach Hermine ihren besten Freund und versuchte ihn dann zu besänftigen: „Er ist verletzt, wir sollten ihm helfen. Du glaubst doch wohl nicht, dass er hier her kommt, wenn er woanders Hilfe erhalten könnte.“
„Dann soll er doch verrecken!“, zischte der Zauberer gepresst und schüttelte den Kopf.
„Das ist doch sicher eine Falle!!“, fügte er an. „Du hast sie doch nicht mehr alle! Professor Snape hat dich so oft gerettet, selbst als er aus Hogwarts geflohen ist und du ihn angegriffen hast. Ohne zu zögern hätte er dich töten können“ rief sie aus und wartete nicht länger. Wenn Harry ihr nicht helfen wollte, würde sie es auch allein schaffen.
Genau das war auch dessen Gedanke. Zu zweit hatten sie immerhin noch eine größere Chance gegen ihren ehemaligen Professor, dem jetzigen Schulleiter. „Warte“, rief der Zauberer angespannt und sprang auf. Hermine hielt inne. „Wie wollen wir vorgehen? Einfach aus dem Schutzkreis gehen ist wohl nicht drin, oder?“, wollte Harry wissen und kam neben Hermine zum Stehen, die keine zwei Meter von Severus Snape entfernt stand und diesen einfach nur beobachtete.
„Sprich du einen Expelliarmus, ich kümmere mich um den Rest, du bist dafür zu aufgebracht. Lass mich reden“, erwiderte die Ältere und gab dann ein Zeichen.
Während Harry Severus entwaffnete, überbrückte Hermine die Distanz und hielt dem Professor ihren Zauberstab unter das Kinn. „Was wollen Sie hier, Professor?“, verlangte sie zu wissen und riskierte einen weiteren Blick. Quer über Severus rechten Oberschenkel war eine hässliche Risswunde und unter dem völlig zerfetzten Umhang konnte man noch mehrere andere Wunden sehen.
„Zum Kaffeekränzchen bin ich nicht hierhergekommen“, erwiderte Snape mit seiner typischen öligen Stimme. „Aber ich bin überrascht euch hier zu treffen“.
„Woher sollen wir wissen, dass er es ist?“, fragte Harry leise an Hermine gewandt. „Oh eine wirklich geniale Idee, Potter“, ächzte der Lehrer und spuckte den Namen förmlich aus. „Ich wusste gar nicht, dass du so viele Gehirnzellen besitzt“, spottete Serverus. Bevor Harry irgendeinen Mist antworten konnte, übernahm Hermine wieder. „Gute Idee, Harry. Wie gelangten Ron und Harry in ihrem zweiten Jahr nach Hogwarts zurück und was wollten Sie tun?“, fragte die Hexe.
„Das einzig richtige tun, nämlich die Beiden rausschmeißen!“
„Und warum?“, wollte es Harry genauer wissen. „Damit ich deine vorlaute Klappe nicht mehr ertragen muss und weil ihr mindestens ein Dutzend Regeln gebrochen haben, nur weil ihr dachtet mit einem Auto nach Hogwarts fliegen zu können.“, schilderte Severus ausführlicher und fing dann urplötzlich an zu schwanken.
„Professor! Geht es Ihnen gut?“, fragte Hermine besorgt und ließ sich mit Severus auf den Boden gleiten. „Mine pass auf! Das ist sicher nur ein Trick“, warnte Harry und hielt beide Zauberstäbe Richtung seines ehemaligen Lehrers. „Hör auf mit dem Quatsch und hilf mir lieber!“, forderte die Brünette und rief mit einem Accio Diptam herbei.
„Sprich den Episkey auf sein Bein, ich kümmere mich um den Blutverlust und die Schnitte auf seinem Oberkörper. Mach jetzt!“, wurde Hermine deutlicher. Mit einem Murren fügte sich Harry. Innerlich fragte er sich jedoch warum sein so verhasster Lehrer keinen Spruch á la ‚du bist doch viel zu unfähig, um jemanden zu heilen, du bringst einen eher in den Tod‘ kam.
Es dauerte gut zwei Stunden, bis alle sichtbaren Wunden von Severus geheilt waren. „Danke“, brummte der Spion und nahm die von Hermine gereichte Phiole mit Blutbildenden Zaubertrank entgegen. „Hast du den gebraut?“, fragte er skeptisch und besah sich den Trank genauer. Farbe und Geruch sprachen für eine korrekte Zubereitung, weshalb er ihn einnahm.
„Nein, das war ich“, meldete sich Harry zu Wort, der den Trank tatsächlich während Slughorns Unterricht hergestellt und einen Teil davon abgezwackt hatte. Snape der gerade am Trinken war, spuckte prustend den halben Trank wieder aus und sah entsetzt von Harry zu Hermine. „Sie haben doch gesehen, dass der Trank perfekt war.“, stellte Hermine fest, grinste kurz und fügte gleich interessiert an: „Sagen Sie uns jetzt, warum Sie hier her gekommen sind?“
„Potter und einen perfekten Trank? Niemals! Ich wollte von hier aus den Kamin nach Hogwarts nehmen.“, erklärte Severus kurz angebunden. „Warum treibt ihr euch hier rum und wo ist der Dritte im Bunde?“, stellte er die Gegenfrage. „Da wo wir waren, war es nicht sicher“
„Aber hier, wo jeder reinkommen kann schon?“, fragte der Schulleiter und hob skeptisch eine Augenbraue. „Es war ein kalkulierbares Risiko hier her zu gehen.“, erwiderte Harry und erhielt daraufhin nur ein Stirnrunzeln von Severus. „War Goderic’s Hollow auch so ein kalkuliertes Risiko?“, fragte er spitz und sah in zwei erstarrte und ertappte Gesichter.
„Den Dunklen Lord hat es auf jeden Fall nicht gefreut, dass ihr entwischt seid. Ihr glaubt doch nicht, dass ich immer so aussehe“, erklärte Snape schnaubend. „Schön, dass Sie schon wieder Witze reißen können“, grummelte Harry und richtete sich in seinem Sessel auf. Hermine hielt sich wohlweislich zurück.
Schließlich kannte sie die Spannungen zwischen ihrem ehemaligen Lehrer und ihrem besten Freund. Trotzdem konnte sie ein genervtes Augenverdrehen nicht verbergen. „Wir haben dort Urlaub machen wollen, was denken Sie denn? Das wir Ihnen alles verraten und Sie es, wie ein Kind, an Voldemort petzten?“, stichelte der Jüngste in der Runde weiter. Man konnte Snape förmlich kochen sehen, doch seine Maske hielt, noch…
„Aber wenn Sie es ja so genau wissen wollen, quälen Sie mich wieder indem Sie in meinen Geist eindringen. Nur zu“, schnaufte Harry und sprang auf. „Sie sind ein Mörder und Verräter!“, polterte er und sah sich Sekunden später Severus gegenüber, der ebenfalls aufgestanden war. „Als ob du irgendetwas über Albus wissen würdest! Und glaube ja nicht, dass es irgendwas Interessantes in deinem Kopf gäbe, Potter“, zischte der ehemalige Tränkeprofessor wütend und merkte erst jetzt, dass er immer noch ohne Zauberstab war.
Er ging ein paar Schritte Richtung Tür und drehte sich um. „Wenn du es erlaubst, Potter, hätte ich jetzt gerne meinen Zauberstab zurück und dann würde ich gerne in Hogwarts sein, bevor das Frühstück beginnt.“, sagte Severus fast zu ruhig und wollte auffordernd einen Schritt zu Harry treten, doch seine Beine bewegten sich nicht.
„Merlin, was soll das denn jetzt?“, fragte er genervt und wurde prompt von Harry ausgelacht. „Sie sollten aufpassen wo sie hin gehen. Gerade zu Weihnachten“, sagte er lachend und zugleich schadenfroh und deutete über Severus. Der stöhnte nur genervt auf. „Das ist mein Zeichen, macht das unter euch aus, Jungs“, mischte sich Hermine ein und grinste nur über die weit aufgerissenen Augen von Harry. „Was meint du, Harry, soll ich mir Popcorn holen?“, fragte sie neckisch ihren besten Freund.
„Du kannst mich doch mit dem nicht alleine lassen! Als ob sich Snape von mir küssen lassen würde“, stellte Harry nüchtern fest und schüttelte verzweifelt den Kopf. „Warum hast du die Dinger überhaupt aufgehängt?“ „Tradition und du glaubst doch nicht, dass ich in seinen Augen besser wäre.“, konterte Hermine keck.
„Kann mich jetzt bitte einer befreien?“, fragte Severus mit seiner typisch öligen Stimme und riss die Beiden aus ihrem Streit. „Nein, erst werden wir uns unterhalten. Warum haben Sie Professor Dumbledore getötet?“, wollte Harry wissen und ließ unbewusst seine Slytherin Seite aufblitzen.
„Er wäre sowieso gestorben, ob durch mich oder durch die Hand eines anderen.“, erwiderte Snape trocken und verlangte erneut, dass er befreit werden wollte. Hermine nickte nur, forderte Harry mit den Worten: „Los mach schon, dann können wir den Schutz sprechen und wir haben Ruhe“, auf und stieß ihn in Severus Richtung. Unbeholfen stolperte der Junge-der-Lebte zu dem Feststeckenden. „Jetzt mach schon“, brummte dieser.
Mit einem unbehaglichen Gefühl trat der Jüngere nun gänzlich zu seinem Professor. Er atmete noch einmal tief durch und blickte zu Severus, der seinen Kopf leicht senkte. Ihre Lippen kamen immer näher. Harry zögerte kurz und schloss die Augen. Dann fühlte er sie. Die leicht rauen Lippen von Severus.
Der Kuss war auf jeden Fall nicht so, wie ihn sich Harry vorgestellt hatte. Entgegen dem Mistelkuss, den er mit Cho geteilt hatte, war dieser hier sanft tastend und vielleicht ein wenig verzweifelt. Denn Severus legte seine Hand an die Wange des Jüngeren und war nicht gewillt den Kuss zu lösen. Für Harry war es wie ein Gefühl des nach Hause Kommens. Stumm gewährte er der Zunge, die über seine Unterlippe fuhr, Einlass.
Hermine blieb die Spucke weg. Das was sie sah war pure Harmonie und das von den beiden Menschen, von denen sie es nie im Leben erwartet hätte. Nur zögernd endete der Kuss, doch als sich die Beiden ihrer Tat bewusst wurden, traten sie eilig voneinander weg.
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