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Ein neuer Anfang in der Fremde (in Bearbeitung)

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Charakter)
28.11.2016
22.11.2017
26
51.863
10
Alle Kapitel
58 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
28.11.2016 1.368
 
Guten Abend, liebe Überlebende, liebe Leseratten. Da mich gerade ein wenig die langeweile überkommt, dachte ich mir ich schreibe einfach mal eine kleine FanFiction zu ARK Survival Evolved. Viel Spaß beim lesen!

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Zu ARK möchte ich gerne noch folgendes sagen:
Es handelt sich hierbei um ein Online Survival Spiel in dem man mit allerlei prähistorischen Kreaturen und anderen Problemen zu kämpfen hat. Da das Spiel ohne Story und Einleitung daherkommt, beschreibe ich den Start des Spiels, wie ich es mir vorstelle und gehe noch viel weiter. ;)

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Nicht 100%ig wie ARK:
Es gibt ein paar Änderungen, da es sich hierbei um eine Geschichte handelt nicht um ein Spiel. Die FF weicht von der Story (hahaha... xD) ab. Ein Level- bzw. Fähigkeitensystem sowie Erfahrungspunkte im spieletechnischen Sinn gibt es nicht, Erfahrungen sammeln die Charaktere wie normale Menschen auch. Ebenfalls wird es die "Steine" im Handgelenk nicht geben.


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Kapitel 1

Auf großer Reise


Ich war 14 Jahre alt und wohnte mit meinem Papa in Los Angeles. Mama und Papa lebten mittlerweile seit 2 Jahren getrennt voneinander. So ganz war mir die räumliche Trennung meiner Eltern nicht klar. Aber was wusste ich schon, ein kleines Mädchen.
Mein Papa arbeitete als Architekt viel von zu Hause aus. Was ich natürlich toll fand, da er sehr viel Zeit für mich hatte. Schon immer erzählte mir Papa Geschichten von Dinosauriern. Am liebsten waren mir immer die Fleischfresser wie der T-Rex, die ich aus vielen Filmen kannte. Ich war immer sehr gerne bei Papa. Wir hatten immer sehr viel Spaß, doch fehlte mir meine Mama, trotz regelmäßiger Videotelefonate, immer sehr.

Es war Samstagnacht, schon um 06:00 Uhr morgens kam Papa in mein Zimmer und weckte mich vorsichtig.
„Guten Morgen, Liebling. Es ist Zeit aufzustehen. Wir müssen bald los. Er setzte sich auf die Kante meines Bettes und streichelte mir über den Kopf.
Ich blinzelte und blickte ihn, geblendet durch das grelle Flurlicht, das durch den Türspalt fiel“, nur zögerlich an. „Och Papa…“ Maulte ich ihn müde an.
„Na komm schon, du Schlafmütze. Steh auf! Oder willst du deine Mama warten lassen?“ Sagte er liebevoll lächelnd.
Mit Müh und Not hievte ich mich hoch, klettere ich aus dem Bett und ging schlurfend ins Badezimmer. Dort putzte ich mich artig die Zähne und wusch mein Gesicht, während Papa in der Küche das Frühstück vorbereitet.
Noch immer sehr müde ging ich zurück in mein Zimmer und zog mir die Kleidung, an die er mir raus gelegt hatte. Langsam, noch einmal schwer gähnend, stieg ich die Treppe hinab.
Als ich die geräumige Küche betrat, drehte sich Papa, mit seiner Kochschürze, zu mir um. „Na siehst du Liebling. War doch gar nicht so schlimm.“ Ein breites Grinsen zierte sein Gesicht.
Der trotzigen Geste, in der ich ihm die Zunge herausstreckte, entgegnete er mit einem belustigten Lachen.
„Das ist nicht lustig. Du bist doof, Papa!“ Schmollend verschränkte ich die Arme vor der Brust, verzog das Gesicht und zog die Augenbrauen tiefer, doch Papa lachte noch immer. Nach einer Weile jedoch konnte auch ich nicht mehr anders als es seinem Gelächter gleichzutun.
Nach einigen Augenblicken setzte ich mich an den Frühstückstisch. Wie immer gab es mein Lieblingsessen: Pancakes mit Ahornsirup.
„Schmeckt prima, Papa.“ Mit strahlenden Augen sah ich ihn an.
„Das freut mich, Liebling.“ Erwiderte er.
Nach dem Frühstück, lief Papa, während ich mir meine Jacke überstreifte, eilig die Treppe hinauf und holte meine Koffer. Liebevoll lächelnd kam er mir entgegen. „Bist du fertig?“
„Jawohl! Bin fertig und Aufbruch bereit, Sir!“ Sagte ich schmunzelnd, spaßhaft salutieren, am Fuß der Treppe.
„Na dann, auf in die Garage, Ma’am.“ Antwortete Papa mir ebenfalls salutierend. Wir lachten.
Beide angezogen, Papa mit meinen Koffern in den Händen, machten wir uns durch die Küche in die Garage zu unserem Auto. Noch immer lächelnd, doch irgendwie sehr betrübt wirkend, hielt Papa mir die Tür unserem Auto auf und ich kletterte auf meinen Platz.
Sorgfältig half er mir dabei mich anzuschnallen, schloss die Autotür und setzte sich hinters Steuer.
Papa startete das Auto und wir setzten uns in Richtung Flughafen in Bewegung. Die Fahrt erschien mir ewig zu dauern. „Wann sind wir denn endlich da, Papa?“ Quengelte ich.
„Wir sind gleich da, Liebling. Schau, da sind schon die ersten Flugzeuge zu sehen.“
Mit großen Augen starrte ich in die Dunkelheit, auf die kleinen Lichter in der Ferne. Doch erkennen konnte ich nichts.
Einige Augenblicke später verließen wir die Autobahn. Endlich am Flughafen angekommen, parkte Papa das Auto und machen uns sogleich auf den Weg zum Check In. Wir betraten die Eingangshalle.

>> Achtung, Achtung! Alle Passagiere, gebucht auf American Airlines, Flug A-293 nach München, werden zum Flugsteig B45 gebeten.
Schallte die Ansage lautstark in der Flughafenhalle wieder.

Geduldig warteten wir am Check In auf die Stewardess, die auf mich aufpassen sollte.
Nach wenigen Minuten kam eine junge, hübsche, blonde Frau, die ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, auf uns zu.
„Schau Liebling, dass muss sie sein.“
„Hallo. Sie müssen die Coopers sein.“ Lächelnd reichte sie meinem Papa die Hand, schüttelte sie und wandte sich dann mir zu. „Hallo, meine Kleine. Ich bin Maria und ich werde dich heute auf dem Flug begleiten.“ Vertrauensvoll hielt Maria mir ihre Hand entgegen. Kritisch beäugte ich sie. „Hab keine Angst, Liebes. Wir werden viel Spaß haben. Du darfst so sogar mal beim Captain im Cockpit vorbeischauen.“
Meine Augen weiteten sich und ich schmunzelte sie an. „Woah! Wirklich?“ Meine Augen leuchteten.
„Aber natürlich.“ Sagte Maria lächelnd und hielt mir noch immer ihre Hand entgegen.
Noch immer zögernd schaute ich meinen Papa an. Zustimmend nickte er mir zu.

>> Achtung, Achtung! Dies ist der letzte Aufruf für den American Airlines, Flug A-293 nach München. Alle Passagiere werden gebeten, sich umgehend zum Flugsteig B45 zu begeben.
Ertönte die Ansage erneut aus den Lautsprechern.

Begeistert griff ich nach der Hand der Stewardess.
„So, Liebes. Wir müssen los, sonst verpassen wir noch unseren Flug.“ Sie beugte sich zu mir vor und lächelte. „Sag: ’Tschüss, Papa.’
Noch einmal fiel ich ihm in die Arme. „Tschüss, Papa! Ich habe dich ganz doll lieb.“ Sachte hauchte ich ihm einen Kuss auf die Wange.
Liebevoll legte er seine Arme um mich und drückte mich ein letztes Mal fest an sich. „Ich liebe dich, Prinzessin. Bis bald.“ Mit Tränen in den Augen lächelte er mich an.
„Nicht weinen, Papa. Wir sehen uns doch bald wieder, es sind doch nur die Sommerferien.“ Ich lächelte ihm zu und wandte mich ab.
Nach einigen Metern drehte ich mich nochmals, über meine Schulter hinweg, zu meinem Papa, der mir zur Verabschiedung zuwinkte, um. Herzlich erwiderte ich das Winken.
Zusammen, Hand in Hand, jeder einen Koffer in der Hand haltend, gingen die Stewardess und ich über den Gateway zum Flugzeug. Meine Augen funkelten als ich die riesige Maschine erblickte.
Endlich am Flieger angekommen, hielten wir kurz inne und ich ließ meinen Blick über das Rollfeld gleiten.
Dann setzten wir den Weg fort. Als wir das Flugzeug betraten, blickte mich die blonde Frau an. „So, Liebes. Jetzt bringen wir dich erstmal auf deinen Platz.“
Bei Reihe D, Sitzplatz 24 ankommen, bat sie den Herrn auf Platz 23 mich durchzulassen. Dieser nahm die Bitte ohne murren hin, stand lächelnd auf und machte mir platz. „Bitte sehr, junge Lady.“ Er lächelte mich an.
Schüchtern rutschte ich an ihm vorbei und setzte mich auf den Platz am Fenster und schnallte mich an.
„Danke.“, murmelte ich leise.
Noch immer lächelte er mich an, drehte den Kopf jedoch bald wieder weg und legte ihn entspannt auf die Kopflehne.
Wenig später setzte sich das Flugzeug, in Richtung des Rollfeldes, in Bewegung. Nervös starrte ich aus dem Fenster.
Dies wurde jedoch bemerkt. „Es ist alles in Ordnung, junge Lady.“ Sagte der dicke Mann auf dem Platz neben mir.
Verunsichert blickte ich zu ihm auf. Beruhigend lächelte er mich an und nahm meine Hand in Seine. Erschrocken über die, meines Erachtens zu intime Geste, entzog ich sie dem kräftigen Mann hastig.
Wenige Augenblicke später hob das Flugzeug ab.

Ich war erst 14 Jahre alt, als mich mein Papa zum ersten Mal alleine in ein Flugzeug setzte. Ich war auf dem Weg in die Stadt, in der nun meine Mama lebte. Doch dort sollte ich nie ankommen…
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