Was sich liebt das neckt sich oder nicht?

von fcb25
GeschichteRomanze / P12
26.11.2016
02.11.2018
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Dieses Kapitel
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Hallo
Da bin ich mal wieder
Und dieses Mal mit Jenny und Paul.
Ja, ich war geschockt, als Alex gehen musste, und er nicht mit Jenny zusammen kam. Aber jetzt habe ich Paul auch in mein Herz geschlossen. Ich mag den Charakter und finde, beide hätte eine gemeinsame Chance verdient. Mal sehen, was in der nächsten Staffel so passiert.

Ich wünsche euch viel Spass mit meiner FF und freue mich, wenn ihr mir euer Review hinterlasst.

LG


Paul war unterwegs du den Gerkhans. Semir hatte seinen Dienstwagen mal wieder geschrotet und so musste dieses Mal Paul seinen Partner abholen. Gegen 8 Uhr klingelte er an der Haustür.
„ Morgen Paul, komm rein, sie streiten mal wieder“ grinste Andrea den blonden Mann an.
Gemeinsam gingen sie in die Küche, wo Dana und Semir ziemlich laut am Diskutieren waren.
„ Ja, wo warst du denn jetzt die halbe Nacht. In 30 Minuten ist Dienstbeginn, auch für dich. Und dann denkst du, du musst die halbe Nacht um die Häuser ziehen. So wird man aber keine Polizistin“ redete der kleine Türke sich in Rage.
„ Morgen Partner“ versuchte Paul mal wieder etwas zu schlichten.
„ Und du, halt dich da raus“ giftete Semir seinen Partner gleich an. Paul hob die Hände.
„ Schon gut, ich sag ja nichts mehr“  Andrea hielt ihm eine Tasse Kaffee hin, was er dankend annahm.
„ ich war mit Freunden unterwegs. Wieso auch nicht. Und ich bin fit für die Arbeit, das werde ich dir beweisen. Wenigstens denken nicht alle so wie du über mich. Zum Glück gibt wenigstens Paul mir das Gefühl, dass er an mich glaubt“ schrie Dana zurück, drehte sich zu Paul und lächelte ihn an.
Gezwungenermaßen lächelte er zurück, denn irgendwie wurde er in letzter Zeit das Gefühl nicht los, dass Dana versuchte mit ihm zu flirten. Und das wollte er ganz sicher nicht. Erstens war sie viel zu jung für ihn. 2 war sie die Tochter seines Partners und 3 schlich sich da gerade jemand ganz anderes in sein Herz.
„ Können wir jetzt endlich?“ giftete Semir irgendwann los, während sich Paul mit Andrea und den beiden Jüngeren unterhalten hatte.
„ Klar, wenn ihr denn fertig seid“  Paul verabschiedete sich von den Anderen und  ging den beiden Streithähnen nach. Die Fahrt zur Dienststelle verlief ruhig. Keiner redete ein Wort. Auch Dana hatte sich hinten zurückgehalten.

Auf der Dienststelle angekommen, verzogen sich die Gerkhans sofort zu ihren Schreibtischen. Paul kam etwas später rein, da er noch kurz ein Telefongespräch mit seinem Vater vor der Tür hatte.
„ Morgen“ kam er gutgelaunt durch das Großraumbüro, als er noch sah, wie von Jennys Schreibtisch einige Akten auf den Boden knallten.
„ ach man Scheiße“ fluchte diese laut und stand auf. Paul wollte ihr helfen, doch da kam bereits Dana angelaufen und half ihr.
„ Morgen Paul. Hier, eure Berichte, welche ihr heute zu bearbeiten habt“ lächelte Susanne ihn schelmisch an.
„ Na super. Der Tag wird ja immer besser“ murrte er vor sich hin. Bevor er sich den Akten aber widmen wollte, brauchte er wohl doch noch einen Kaffee. Er legte die Akten kurz bei Susanne ab, um in die Küche zu gehen, als er Jenny schon wieder fluchen hörte.  Es schien wohl nicht ihr Tag zu sein.

Die beiden hatten nach ihrer gemeinsamen Nacht vor 4 Wochen, doch etwas Probleme im Umgang miteinander. Sie versuchte zu sehr normal zu sein, dass ihr Verhalten schon fast kramp artig war. Paul war etwas enttäuscht über die Situation. Er mochte Jenny sehr und die Nacht mit ihr, war der Hammer gewesen. Er begann immer mehr, die Frau in ihr zu sehen und nicht nur die Kollegin. Und bis jetzt gefiel ihm, was er so kennenlernte. Aber sie versuchte doch immer wieder den Abstand zu halten.

Mit 2 Tassen ging er wieder Richtung  Schreibtisch um seine Akten zu holen, als Jenny wieder fluchte.
„ Verdammte scheiße“ gab sie nur von sich.  Er entschied sich, mal nachzufragen.
„ Kann ich dir vielleicht helfen“ fragte er nach.
„ Ach dieses scheiß Teil. Es will einfach nicht. Die Maus bewegt sich nicht mehr. Ich komm nicht mehr weiter, dabei liegen hier noch über 20 Berichte, die ich heute fertig machen muss“ gab sie genervt von sich und versuchte wieder die Maus zu bewegen, doch nichts passierte.
Paul stellte sich hinter sie und wollte an Maus. Doch Jenny zog ihre Finger nicht weg, so dass er seine Finger auf ihre Legen musste. Sofort kribbelte es in seinem Körper. Die Nähe zu ihr machte etwas mit ihm, was er nicht beschreiben konnte. Schon  als sie miteinander geschlafen hatte, hatte er ein solches Gefühl. Das Gefühl von Glück und Geborgenheit.
Auch Jenny schien es zu genießen, denn sie unternahm nichts. Jedoch kamen beide schnell wieder im hier und jetzt an, als das Telefon von Susanne klingelte.
„ Mhh, vielleicht ein Wackler im Kabel“ Paul löste sich und sah sich den Kabel an, wo er den Fehler dann auch schon fand. Er nahm den Stecker raus, nahm die Maus und schmiss sie in den Mülleimer. Dann begab er sich in sein Büro, wo er Sekunden später wieder mit einer neuen Maus heraustrat.
„ Hier, die hatte ich noch im Schreibtisch“ er schloss sie an und sofort bewegte sich die Maus wieder.
„ Danke“  lächelte Jenny kurz und hielt Paul die Tasse hin, damit er die mitnehmen konnte.
„ Für dich. Ich glaube du kannst den heute brauchen“ er lächelte sie liebevoll an, bevor er seine eigene Tasse und seine Akten nahm und sich Semir gegenüber setzte.

Stunden später und um viele Berichte weniger machten die beiden eine Kontrollfahrt über die Autobahn.
„ sag mal, was ist eigentlich faul bei dir Paul?“ fragte Semir plötzlich.
„ Wieso?“ Paul verstand nicht, was Semir wollte.
„ Na, du hast schon wenig keine Frau mehr abgeschleppt. Seit dieser ominösen Frau, habe ich weder eine Frau, noch eine chaotische Wohnung bei dir gesehen. Was ist los?“ scherzte er nun.
Paul stockte der Atem. Wieso bekam der kleine Türke auch alles mit. Der war echt schlimmer als die Polizei.
„ Wie willst du wissen, dass ich keine Frau mehr am Start hatte, seitdem?“ versuchte er sich rauszureden. Aber Semir hatte Recht. Seit der Nacht mit Jenny, war Paul die Lust am Frauen ausreißen  vergangen.
„ weil ich dich kenne. Und weil  du nach der Nacht mit dieser Frau anders warst, als sonst, wenn du naja Frauenbesuch hattest….und sag schon….ist es was ernstes?“ neugierig wollte der Türke alles wissen.
„ahja“ mehr brachte Paul nicht raus. Was sollte er auch sagen. Dass er dabei war sich in seine Kollegin zu verlieben, dass er es mochte, wenn die beiden sich so neckten. Dass der Sex mit Jenny, der Beste seines Lebens war. Nein, sicher nicht.

Bevor er aber noch viel sagen konnte  krachte es vor ihnen. Eine heftige Massenkarambolage vor ihnen. Schnell sprangen sie raus und versuchten die anfahrenden Autos zu bremsen und den  Verletzten zu helfen.
Am frühen Abend kamen beide wieder an der Dienststelle an und waren froh, endlich Feierabend machen zu können. Leider hatte es einige Tote gegeben. Auch 2 Kinder waren unter den Opfer.
Schnell schrieben die die wichtigen Informationen noch auf um in den kommenden Tagen den endgültigen Bericht zu schreiben.  Semir war bereits von Andrea abgeholt worden, so dass Paul sich nicht stressen musste und so  gleich den Bericht fertigschrieb.

Als er sich entschied auch nach Hause zu fahren, war es bereits sehr ruhig auf der PAST geworden. Er war einer der Letzten. Als er draußen ankam, bemerkte er, dass Jennys Wagen noch vor der Tür hielt. Doch drinnen war sie nicht mehr gewesen.  Er sah sich um  und entdeckte sie zusammengekauert auf einer Bank.
„Hey“ sagte er leise und setzte sich zu ihr, jedoch mit etwas Abstand. Bei genauerem Hinsehen merkte er, dass sie weinte.
„ Jenny, was ist los, warum weinst du?“ fragte er und hoffte, sie würde ihm sagen, was los ist.
Sie schüttelte nur den Kopf. Doch so schnell wollte Paul nicht aufgeben, denn er bemerkte, dass es ihr nicht gut ging. Außerdem fror sie.  Er zog sich seine Jacke aus und legte sie ihr über.
„ Ich merke doch, dass etwas nicht stimmt.  Du kannst es mir sagen, Ich kann auch zuhören, nicht nur Sprüche kloppen“ versuchte er es ein weiteres Mal.
Jenny drehte sich um und sah ihn mit ihren verweinten Augen an.
„ Heute hätte Bonni Geburtstag gehabt“  schlurzte sie. Sofort zog Paul sie ihn seine Arme.
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