H2o The Next Generation

von XiuHan98
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12
Ash Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick Zane Bennett
23.11.2016
29.12.2016
3
1942
1
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Heiko POV

Seit Gestern ging es mir total beschissen, ich hatte mir irgendwas eingefangen. Die Grippe ließ grüßen.

Immer noch schlafend lag ich in meinem warmen Bett und zog die Decke weiter rauf, ich fühlte mich total schlapp und müde.

,,Heiko! Aufstehen!" , rief eine sehr bekannte Stimme

Verschlafen blickte ich in das Gesicht meines Bruders, der meine Bettdecke weg zog und an mir rüttelte.

,, Boar Roman! Lass mich pennen!" , murrte ich müde

,, Raus aus den Federn!" 

Da ich wusste dass Roman mich aus dem Bett ziehen wollte, hielt ich mich am Geländer fest, während Roman an meinen Füßen zog.  

Das konnte er sowas von Knicken, so schnell bekam er mich nicht aus dem Bett.

,, Alter! steh jetzt auf man!"

,, Bist du Mum?" , fragte ich

,, Eh Nein."

,, Dann lass mich weiter Pennen!" 

Doch mein Bruder zog weiter, so stark dass ich das Geländer los ließ und aus dem Bett fiel.

Roman grinste zufrieden, am liebsten könnte ich ihm jetzt eine reinhauen.

,, Geht doch."

So verließ er mein geliebtes Reich und ließ mich auf dem harten Holzboden liegen, genervt stand ich auf und ging ins Bad.

Als ich in den Spiegel sah, bekam ich einen ordentlichen Schreck. Meine blonden Haare sahen so aus, als hätte darin ein Tornado gewütet, eigentlich saßen sie doch immer. Bloß heute nicht.

Da mein Magen so stark knurrte, verließ ich das Bad und ging die Treppen runter. Vor mir war mein Bruder, ich versuchte mich vorbei zu quetschen.

,, Lass mich durch!"

,, Aber ich bin als erster raus gekommen!" , erwiderte Roman pampig

,, Wohl eher ausgebrütet."

So ging das weiter bis wir beide in der Küche am Tisch saßen und uns gegenseitig finstere Blicke schenkten.

Mum kam mit zwei Tassen zu uns, ihr Blick hieß nichts gutes. Erst sah sie meinen großen Bruder an, er war ja leider eine Minute älter als ich.

,, Roman hör auf deinen Bruder zu ärgern, ihm geht es total schlecht."

,, Ich hab gar nichts gemacht." , log er und setzte seinen besten unschuldigen Blick auf 

,, Die blauen Flecken sagen aber was anderes." , knirschte ich mit zusammengebissenen Zähnen

Dann sah Mum mich an, na toll ich konnte schon das beliebteste Wort der ganzen Eltern in meinem Kopf hören.

,, Und du Heiko hörst genauso auf, wenn ihr so weiter macht, kriegt ihr Hausarrest."

Kurz schenkte ich Roman einen bösen Blick. Ich hasste es der kleine Bruder zu sein, schon seit unserer Kindheit spielte Roman auf unschuldiger Engel. Obwohl wir Zwillinge waren, waren wir ziemlich unterschiedlich.

Roman erbte Papas und ich Mamas Haarfarbe. Die Augenfarbe erbten wir beide von Mama. Während Roman eher schüchtern und oft Lampenfieber hatte, war ich eher frech und selbstbewusst. Außerdem war ich gut im Computer Hacken.

Mum stellte mir eine Tasse Tee und Roman eine Tasse Kaffee auf den Tisch, bis jetzt herrschte Funkstille. Papa war bestimmt im Stall, Roman und ich halfen ihm manchmal.

,, So ich geh jetzt, ihr benehmt euch. Ach und fangt schon mal auf dem Dachboden mit dem Aufräumen an."

Ach ja stimmt, da war ja was. Mum drückte uns beiden einen Kuss auf die Stirn. Roman und ich waren jetzt alleine.

Weiter herrschte pure Stille, bis Roman aufstand und sagte:

,, Ich fang schon mal an."

Wortlos sah ich ihm nach, nachdem ich einen letzten Schluck genommen hatte, stand ich auf und stellte die Tassen auf die Theke. Kurz sah ich aus dem Fenster, es sah nach Regen aus.

Plötzlich hörte ich ein seltsames Geräusch, es hörte sich an als würde etwas einfrieren. Meine Hand fühlte sich kalt an, ich sah darauf und erschrak. Die komplette Theke war voller Eis, selbst der Kühlschrank war vereist.

Wie zur Hölle konnte das passieren? Schnell rannte ich die Treppen rauf und kletterte die Leiter zum Dachboden rauf, Roman schob gerade die verstaubten Kartons zur Seite.

Ohne ein Wort zu sagen, zog ich einen Karton zu mir und wollte ihn nehmen. Doch wegen meiner eiskalten tauben Hand knallte dieser zu Boden, so laut dass Roman sich erschrak.