The Bodyguardian Angel

GeschichteHumor, Romanze / P12
Jasper Frost Königin Helena Henstridge OC (Own Character) Prinz Cyrus Henstridge Prinz Liam Henstridge Prinzessin Eleanor Henstridge
23.11.2016
25.11.2016
2
1823
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Mit einem unheilvollen Rattern schloss Jasper das Aufzuggitter hinter uns und eine unbehagliche Stille kehrte ein, nur unterbrochen von dem nervigen Gesäusel der Fahrstuhlmusik. Der Aufzug war so winzig, dass wir näher beieinanderstehen mussten als es mir lieb war.
„Also, was ist so besonders an dir?“, fragte Jasper und die Kälte in seiner Stimme hätte die Hölle zu frieren lassen können.
„Vielleicht bin ich einfach freundlich?“, fauchte ich und erwiderte seinen Blick. Leider musste ich zu ihm hochschauen, was die Bedrohlichkeit meines Blicks erheblich milderte.
„Du findest dich wohl ziemlich witzig, oder?“
„Ja, ziemlich!“, meinte ich giftig. „Und du scheinst dieses Badass-Bodyguard Image wirklich zu ernst zu nehmen.“ Er blickte geringschätzig auf mich herunter und ich reckte trotzig das Kinn in die Höhe, er sah aus als würde er etwas sagen wollen doch er schüttelte nur den Kopf.
Schweigend gingen wir die die langen Flure des Palastes entlang. Ich versuchte mir jeder Abzweigung die wir nahmen einzuprägen, doch jeder Gang sah gleich aus überall teurere Teppiche, alte Gemälde und edle Samtmöbelstücke. Als wir vor einer Doppeltür stoppten, war ich heillos durcheinander. Wenn Jasper mich los werden wollte musste er mich nur hier stehen lassen und ich war mir todsicher, dass ich nie wieder aus diesem Labyrinth heraus finden würde.
„Das sind die Räume von Prinz Liam“, sagte Jasper tonlos und klopfte mit einem einzigen harten Schlag gegen die weiße Tür.
„Herein“, ertönte es von drinnen und er stieß die Türen auf. Das Zimmer war riesig und nicht weniger gut eingerichtet als der Rest des Palastes. Auf einem riesigen Bett lag der ehemalige Kronprinz von England und tippte lässig auf einem Tablett herum.
„Eure Hoheit“, sprach Jasper ihn an und der Prinz hob seinen Blick. Sein Blick schweifte über Jasper hinweg und blieb auf mir hängen, ich lächelte höflich. Es war irgendwie merkwürdig jemanden den man aus dem Fernsehen seit Jahren kannte im echten Leben zu sehen. Er wirkte kleiner als ich ihn mir vorgestellt hatte. Er sah gut aus keine Frage und dass wusste er auch. Er besaß eine Art jungenhaften Charme. Der Prinz richtete sich auf und grinste mich an.
„Du bist also mein zweiter Bodyguard?“, fragte der Prinz und sah zwischen mir und Jasper hin und her.
„Ja, Sir“, erwiderte ich schlicht. Er legte den Kopf schräg und musterte mich, während er auf uns zu schritt.
„Es tut mir leid, aber du siehst etwas zu…“
„Klein aus um Bodyguard zu sein?“, unterbrach Jasper ihn und der Prinz lachte. Ich funkelte Jasper an, doch er beachtete mich gar nicht.
„Das ist unhöflich, Jasper“, sagte der Prinz. „Ich wollte sagen zu hübsch!“ Er grinste mich an und ich überlegte ob jedes normale Mädchen ihm jetzt zu Füßen gelegen hätte. Wahrscheinlich. Er hatte in seinem Leben wahrscheinlich nie viel mehr machen müssen, um die Mädchen die er wollte ins Bett zu kriegen.
„Danke, eure Hoheit“, erwiderte ich freundlich, aber distanziert. „Aber ich kann sie beide beruhigen, ich bin mehr als qualifiziert genug für diesen Job.“
„Das glaube ich ihnen gerne…“
„Sage. Sage Harper“, stellte ich mich vor.
„Also Sage, wie haben Sie sich denn für diesen Job qualifiziert?“, fragte der Prinz neugierig und wies sowohl mich als auch Jasper an Platz zunehmen.
„Ich bin die jüngste Inspektorin von Scottland Yard seit über 10 Jahren, ich haben den schwarzen Gürtel im Kickboxen, außerdem habe ich mir die Grundlagen einiger weiterer Kampfsportarten angeeignet und ich war die beste Schützin meines Jahrgangs an der Polizeiakademie“, sagte ich und grinste Jasper siegessicher an, er fing meinen Blick auf verzog jedoch keine Miene.
„James hat einen guten Geschmack was sein Personal angeht“, meinte der Prinz beeindruckt.
„Danke, Sir.“ Sein Respekt freute mich. Ich würde Jasper schon noch beweisen, dass ich gut in meinem Job war.  Ich hatte es ihnen allen bewiesen, schon immer.
„Also ich habe nicht vor mein Zimmer vor dem Mittagessen zu verlassen und da ich davon ausgehe, dass ihr bestimmt noch viel zu klären habt seid ihr hier mit vorerst entlassen. Es hat mich gefreut Sage.“ Mit diesen Worten und einem freundlichen Lächeln entließ uns der Prinz.
Review schreiben