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the thrill of being so, so bad

Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte / P16 / Het
Lucas North Ros Myers
22.11.2016
22.11.2016
1
2.757
 
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Ficathon: Kinkster's Paradise
Prompt: Can't put my finger on what's so sexy
And why I want you in my bed (or on your desk)
Is it your power, your authority?
Or for the thrill of being so, so bad?

Pairing: Ros Myers x Lucas North
Wordcount: 2583
Warnings: Sex


+

the thrill of being so, so bad



Es ist ein kalter Winterabend, der Himmel draussen wird immer dunkler und allmählich senkt sich die Stille des Feierabends über das Hauptquartier des MI-5. Die meisten sind schon nach Hause gegangen, sogar Harry und Jo, die sonst immer diejenigen sind, die am längsten an ihren Arbeitsplätzen hocken, sind schon vor einer halben Stunde aufgebrochen.
Nur sie Beide sind noch hier, als hätten sie ohnehin kein Zuhause, das sich lohnen würde Zuhause genannt zu werden.

Eigentlich kann Lucas sich gar nicht erklären, warum er beschlossen hat noch zu bleiben, als Harry und Jo sich verabschiedet und die Beiden abwartend angesehen hatten.
Doch als Ros verkündet hatte, sie wolle noch bleiben, um irgendetwas zu überprüfen, was genau das war, hatte Lucas eine Sekunde später wieder vergessen, hatte er sich sagen hören, dass er ebenfalls noch bleiben und irgendwelche Aufzeichnungen noch einmal durchgehen wolle.
Harry und Jo hatten die Beiden nur einen Moment lang stirnrunzelnd angesehen, bevor Jo sich schulterzuckend umgedreht und Harry hinter sich her zum Ausgang gezogen hatte.

Tja, und nun sitzt er hier, starrt stumm wie ein Fisch auf seinen PC-Bildschirm und hat keine Ahnung, was er mit sich anfangen soll.
Kurz überlegt er Ros in ein Gespräch zu verwickeln, doch ein flüchtiger Blick auf ihr hochkonzentriertes Gesicht und ihre blauen Augen, die irritierend schnell über die Seiten fliegen, lässt diesen Gedanken in Rauch aufgehen.
So wie er Ros kennt, würde sie ihn eher aus dem Fenster stoßen, als sich auf einen kleinen, unbedeutenden Smalltalk mit ihm einzulassen.

-

»Soll ich Dir auch einen Kaffee mitbringen?«, fragt er schließlich, um einfach irgendetwas zu tun und rappelt sich seufzend wieder auf die Beine.
Ros nickt abwesend, ohne sich auch nur die Mühe zu machen von ihren Papieren auf zu sehen.
»Grmpf«, brummt Lucas unverständlich, als er das Büro verlässt und gemächlichen Schrittes zur Kaffeemaschine schlendert.    
Mit einem leisen Seufzen fährt er sich über die müden Augen, während die Kafeemaschine sich zischend in Gang setzt und einen Strahl heißer, brauner Flüssigkeit, die man mit etwas Fantasie gerade noch so als Kaffee bezeichnen kann in zwei Pappbecher füllt.

Als er sich wieder umdreht, fällt sein Blick durch die breite Glasfront, die das Hauptquartier in mehrere kleine Büros unterteilt, auf Ros.
Das schulterlange, blonde Haar fällt wie ein Vorhang, der sie von jeglichen äußeren Einflüssen abschirmt, um ihr Gesicht. Ihre Haltung ist völlig entspannt, als wäre sie tief in Gedanken versunken, doch Lucas ist sich sicher, dass der messerscharfe Verstand hinter ihren hübschen Gesichtszügen noch immer hellwach ist.
Einen kurzen Moment lang, steht er nur da und starrt die schwache Spiegelung seines Antlitzes in der Scheibe an. Hat er gerade wirklich darüber nachgedacht, dass Ros hübsch ist? Ja, verdammt. Er hat darüber nachgedacht. Und wenn er ehrlich ist, nicht zum ersten Mal.

-

»Lucas? Was tust Du da? Warum stehst Du da auf dem Flur rum und starrst vor Dich hin?«
Verdammt. Er ist so in seine Gedanken vertieft gewesen, dass er gar nicht bemerkt hat, dass Ros sich zu ihm umgedreht und ihn angesehen hat. Während er wie ein Trottel auf dem Flur gestanden und sie angestarrt hat.
»Oh, tut mir leid, Ros«, antwortet er schnell und schüttelt den Kopf, um die wirren Gedanken zu vertreiben. »Ich war einen Moment in Gedanken, sorry.«
Mit eiligen Schritten kehrt er zurück in ihr Büro und stellt einen der Kaffeebecher neben ihren Unterlagen auf dem Schreibtisch ab, ohne sie anzusehen.
Doch endlich schafft Ros es, sich vollkommen von ihrer Arbeit los zu reissen, lehnt sich mit vor der Brust verschränkten Armen in ihrem Stuhl zurück und sieht ihn an.
Und wie immer, wenn er mit ihr alleine ist, gelingt es ihm nicht, ihrem Blick lange auszuweichen.
»Was ist los, Lucas?«, fragt sie mit einem spöttischen Lächeln auf den Lippen und einem Funkeln in den Augen, das Lucas nicht so richtig deuten kann.
Abwehrend hebt er die Hände, um sie zu beschwichtigen. »Nichts, Ros. Es ist nichts. Ich bin nur … müde. Denke ich.«
»Warum bist Du dann noch hier?«, fragt sie und mustert ihn mit einem besorgten Blick, als sie aufsteht und auf ihn zugeht.
Und plötzlich ist sie ihm so nah, steht direkt neben ihm und Lucas kann spüren, wie sie ihre Hand auf seine Schulter legt und ein brennendes Verlangen breitet sich in seinen Eingeweiden aus, von dem er sich nicht erklären kann, wo es auf einmal herkommt.
»Du solltest nach Hause gehen, Lucas und Dich ausruhen. Es war ein langer Tag. Für uns alle.«
»Aber - «, unsicher sieht er sie an. »Du bist ja auch noch hier. Du solltest nicht alleine hier sein. Du solltest auch nach Hause gehen. Ein bisschen Schlaf würde Dir sicher genauso gut tun, wie mir.«
Ros stößt ein leises, warmes Lachen aus. »Lucas, ich bin schon ein großes Mädchen, weisst Du? Du musst nicht hier bleiben und auf mich aufpassen. Ich komm schon zurecht.«
Noch immer liegt ihre Hand auf seiner Schulter und Lucas wünscht sich einen Moment, Ros würde sie niemals zurückziehen und sie stattdessen für immer dort liegen lassen.
(Damit er niemals vergisst, wie schön sich ihre Berührung anfühlt.)
»Ich will nicht auf Dich aufpassen, Ros«, sagt er leise und fragt sich wie zur Hölle er diesen Satz jetzt zu Ende bringen soll. Soll er wirklich aussprechen, was er gerade denkt?
Ros nickt erleichtert. »Na, also.«
Und schon macht sie Anstalten ihn aus der Tür zu schieben, doch Lucas ist nicht imstande sich auch nur einen Millimeter von der Stelle zu bewegen.
»Lucas, was ist?«, verwirrt sieht Ros ihn an.
Ihr Kollege stößt ein leises Seufzen aus. »Ich will bei Dir bleiben, Ros. Ich will einfach in Deiner Nähe sein.«

Ungläubig starrt Ros ihn an. »Du willst … Was??«
Hilflos schüttelt Lucas den Kopf und versucht die richtigen Worte zu fassen, um es ihr zu erklären. Um ihr zu erklären, wie er sich seit einiger Zeit fühlt, immer wenn er in ihrer Nähe ist.
»Lucas?«, fragend sieht Ros ihn an.
»Ach, scheisse«, sagt er schließlich laut und schlingt ohne weiter darüber nachzudenken, die Arme um ihre Hüften und zieht sie an sich.
Und ehe Ros dazu kommt noch irgendwas zu sagen, oder zu tun, geschweige denn zu denken, hat Lucas schon seine Lippen auf ihre gepresst.    
Im ersten Moment will Ros entsetzt zurückweichen, doch Lucas legt einfach eine Hand in ihren Nacken und hält sie fest.
Und gegen ihren Willen beginnt Ros sich zu entspannen, den Kuss zu geniessen, sodass sie schließlich die Arme um Lucas' Hüften schlingt und sich an ihn presst.
Mit wenigen Schritten dirigiert er sie zu einem freien Schreibtisch, von dem er sich schon so lange fragt, warum zum Teufel der eigentlich hier in ihrem Büro steht, doch in diesem Moment ist er einfach nur überaus froh, dass sie einen freien Tisch zur Verfügung haben. Mit einer ausladenden Bewegung seines Armes fegt er achtlos alles herunter, was nicht niet - und nagelfest ist, bevor er sie gegen die Tischplatte drückt.
Hart presst er seine Lippen wieder auf ihre und als er ihr wieder so nah ist, hat er das Gefühl ihr rasendes Herz in ihrer Brust pochen hören zu können.
Er spürt ihre zarten Hände, die über seinen Rücken streichen, ihn an sich ziehen und ein Gefühl grimmiger Zufriedenheit breitet sich in ihm aus.
Ungeduldig fahren seine Hände unter das Bündchen ihres schwarzen Rollkragenpullovers, dass er sich beherrschen muss, den Stoff nicht zu zerreissen, als er ihn über ihren Kopf streift und hinter sich zu Boden schleudert.
Aber verdammt, er will sie endlich sehen, er will endlich wissen -.
»Oh«, stößt er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor, als sein Blick auf ihren schlanken Körper fällt.
Für einen Moment ruht sein Blick auf ihrer Taille, die zarte Haut nur durchbrochen von einer feinen Narbe, die sich bis kurz unter ihren Rippenbogen zieht. Spöttisch zieht Ros eine Augenbraue nach oben und sieht ihn an, als er mit seinem Finger über ihre Narbe streicht, bevor er einen kurzen Kuss darauf haucht.
»Das ist eine interessante Geschichte für ein anderes Mal, Lucas«, flüstert sie und vergräbt ihre Finger in seinem Haar. »Mach einfach weiter.«
Er sieht sie an, lässt seine Finger zart von ihrem Schlüsselbein über ihre Brüste bis zu ihrem Bauch streichen und Ros kann das wilde Funkeln der Begierde in seinen Augen sehen.
»Ich will Dich, Ros. Jetzt und hier.«
Seine Lippen streifen über ihren Hals und ein leises Stöhnen entweicht ihr, als er zärtlich in ihr Ohrläppchen beisst.
Mit zitternden Händen beginnt sie sein Hemd auf zu knöpfen, ehe er es sich ungeduldig von den Schultern zerrt.
»Ich wollte schon immer mal was Verbotenes tun. Mal nicht der Gute sein«, murmelt er mit heiserer Stimme, als Ros ihn endlich von seiner aufeinmal viel zu engen Jeans befreit.
»Du warst noch nie der Gute, Lucas«, zischt Ros leise, als er die Hand unter den Bund ihrer Jeans schiebt und beginnt ihre intimste Stelle zu verwöhnen.
Doch gerade als Ros kurz davor ist, sich vollkommen fallen zu lassen, sich ihm vollends hinzugeben, zieht er seine Hand zurück und streift mit seinem Zeigefinger über ihre Lippen.
»Oooh, Lucas«, knurrt sie ungeduldig.
Mit einem neckischen Grinsen öffnet Lucas schließlich den Verschluss ihrer Jeans und zieht sie langsam ihrer schlanken Beine hinab.      
Nur Sekunden später folgt auch noch das letzte Bisschen Stoff, das ihre Körper verhüllt hat und endlich kann sich Lucas einen kurzen Moment Zeit nehmen, um Ros zu betrachten.
Sie war einfach der blanke Wahnsinn. Warum zum Teufel hat er nie zuvor gemerkt, was für eine wunderschöne, atemberaubende Partnerin er täglich auf der Arbeit an seiner Seite hatte?

-

»Komm her«, fordert sie mit rauer Stimme, legt die Arme um seinen Hals und wölbt ihm ihr Becken entgegen.
Ein flüchtiges Grinsen huscht über sein Gesicht, bevor er seine Lippen in ihre Halsbeuge presst und beginnt eine Reihe kurzer Küsse auf ihrem Hals und ihrem Dekolleté zu verteilen.
Ihren Lippen entweicht ein heiseres Stöhnen, als er in sie eindringt und endlich bereit ist sie zu erlösen und ihr das zu geben, wonach sie und ihr Körper schon so lange verlangen.
Ihre schlanken Beine schlingen sich um seine Hüften, nehmen ihn gefangen und in diesem Moment ist Lucas sich nicht sicher, ob sie ihn jemals wieder gehen lassen wird. (Ob er jemals wieder gehen will.)
Neckend knabbert er an ihrem Ohrläppchen und Ros schließt die Augen und zieht ihn noch enger an sich.
Sie spürt seine Hände auf ihrem Körper, wie sie ihren Hals hinab streichen, bevor sie sich auf ihre Brüste legen und langsam beginnen sie zu massieren und sie hat das Gefühl, als würde jeder winzige Zentimeter ihrer Haut in Flammen stehen.
(Und verdammt, es fühlt sich so unglaublich gut an. Viel zu gut.)
Lucas spürt ihren immer schneller werdenden Atem auf seiner Haut und ein Ausdruck grimmiger Zufriedenheit breitet sich auf seinem Gesicht aus.
»Lucas«, haucht sie mit rauer Stimme irgendwo an seinem Hals und für ihn klingt es, als hätte er niemals zuvor in seinem Leben einen schöneren Klang vernommen.
»Ros«, erwidert er leise, kurz bevor er seine Lippen fest auf ihre presst, ihre berauschende Süße und Lieblichkeit schmeckt und ihr die Leidenschaft förmlich von den Lippen küsst.
Sie stößt ein unwilliges Brummen aus, als Lucas aufhört eine ihrer Brustwarzen zu liebkosen und bohrt ihre Fingernägel tief in seine Schultern.
»Gott, ich hasse Dich, Lucas North. Verdammt nochmal!«
Doch Lucas lässt sich nicht beirren und legt seinen Zeigefinger auf ihre Lippen, bevor er deren sanft geschwungene Kontur nachzeichnet.
»Du bist … unglaublich, Ros. Weisst Du das?«
Sie lacht leise. »Das ist der Reiz des Verbotenen, Lucas, der Nervenkitzel einmal richtig verdorben zu sein, glaub mir«, wispert sie in sein Ohr. »Vielleicht bin ich Deine persönliche Versuchung.«
Vielleicht, denkt Lucas. Vielleicht liegt es aber auch ganz allein an Dir, Ros.
An der schieren Tatsache, dass sie langsam aber sicher beginnt ihm vollkommen den Verstand zu vernebeln.
»Du bist meine Versuchung.«
Ungeduldig schlingt er die Arme um sie und presst sie an sich, vergräbt die Hände in ihren Haaren, als er schließlich vollends die Kontrolle über sich und seinen Körper verliert.
Er spürt ihren heißen Atem an seinem Hals, immer schneller und hektischer, während auch seine eigenen Atemzüge kürzer und schneller werden.
Bis Lucas das Gefühl hat in einem rauschenden Farbenwirbel zu schweben.
Er spürt, wie sich ihre Fingernägel tief in seinen Rücken bohren, wie sich seine Hände an ihre Schultern klammern.
»Lucas …«, dringt es rau über ihre Lippen, eine Mischung aus erregtem Stöhnen und dem verzweifelten Flehen nach Erlösung.  
Genau in dem Moment, als er sie noch enger an sich presst und sich mit ihr über die Klippe stürzt.
»Oh, Ros«, stöhnt er laut ihren Namen, als er schließlich in ihr explodiert.  
Atemlos und zitternd bricht er auf ihr zusammen.

-

Schweigend liegen sie nebeneinander im schummrigen Licht der Schreibtischlampen, auf dem Fußboden, auch wenn Ros nicht sagen kann, wann und wie sie es dorthin geschafft haben, ohne dass etwas zu Bruch gegangen ist. Keiner von Beiden kann sich dazu aufraffen aufzustehen und ihre wild im Büro verstreuten Klamotten aufzusammeln, um sich wieder anzuziehen.
Zögernd legt Lucas seinen Arm um Ros' Schultern, die eine Sekunde lang erstarrt, bis sie sich schließlich mit einem Seufzen an ihn schmiegt und den Kopf auf seine Brust legt.
»Du wirst niemandem etwas davon erzählen, Lucas. Ist das klar?«  
Er nickt abwesend. Natürlich ist ihm das klar. Für wen hält sie ihn eigentlich?
»Lucas ...«, fragt sie erneut, ihre Stimme dieses Mal ein bisschen schärfer, und stupst ihn auffordernd gegen die Brust.
»Natürlich werde ich niemandem etwas davon sagen. Hältst Du mich für vollkommen verrückt?«
Ros schließt einen Moment die Augen. »Nein. Natürlich nicht«, murmelt sie leise. »Tut mir leid.«
Sanft streicht er mit seinem Zeigefinger ihren bloßen Arm entlang und drückt ihr einen kurzen Kuss aufs Haar.
Es vergehen einige Minuten, bis Lucas den Mund wieder öffnet um endlich das zu fragen, was er schon die ganze Zeit fragen will, aber nicht richtig in Worte fassen kann und, wenn er ehrlich ist, sich auch nicht wirklich traut zu fragen.
»Ros?«
»Hm?«
»Was ist, wenn … Wenn es … noch einmal passiert?«
Ros rückt ein Stück von ihm ab und stützt das Kinn in ihre Handfläche damit sie ihn ansehen kann.
»Was, Lucas? Wenn was noch einmal passiert?«
Lucas schluckt. »Das … mit uns. Wenn wir nochmal Sex haben, meine ich.«
Ein Funkeln tritt in ihre Augen, sie zuckt jedoch nur gleichgültig mit den Schultern.
»Tja, ich würde sagen, wenn wir Beide es wollen, dann passiert es halt nochmal. Ich meine, wir sind uns doch einig, oder? Niemand darf etwas davon erfahren und es bleibt einfach … etwas Lockeres, oder?«  
Lucas nickt bestimmt. »Auf jeden Fall. Niemand wird etwas davon erfahren. Ich meine, mal ehrlich, wir wären komplett am Arsch, Ros, sollte irgendjemand das rausfinden.«
»Gut.«              

Seufzend streckt Ros den Arm aus und angelt nach ihrem BH.
»Ich glaube, ich gehe dann auch mal nach Hause. Wir sollten morgen Beide fit und ausgeschlafen sein, bevor wir Harry wieder unter die Augen treten. Sonst könnte es dazu kommen, dass wir einige sehr unangenehme Fragen beantworten müssen.«
»Ja, Du hast Recht«, erwidert Lucas und erhebt sich ebenfalls, wenn auch nur widerwillig.

-

Vor dem Haupteingang verabschieden die Beiden sich voneinander.
Ros hat sich schon ein paar wenige Schritte von ihm entfernt, als Lucas sich noch einmal zu ihr umdreht.
»Ros?«
»Ja?«, fragend wendet sich sich zu ihm um.
Lucas zögert, doch schließlich gibt er sich einen Ruck und geht zu ihr.        
»Und für Dich wäre es wirklich okay, wenn es wieder passiert?«
Ros verdreht die Augen und Lucas hat schon das Gefühl, dass sie ihm nicht antworten und ihn einfach stehen lassen wird, als sie ihn mal wieder vollkommen überrascht, ihre Finger in den Kragen seines Hemdes krallt und ihn an sich zieht.
Grinsend sieht sie ihn an, bevor sie ihre Lippen auf seine presst und ihn küsst.
»Beantwortet das Deine Frage?«, fragt sie und zieht neckisch eine Augenbraue nach oben.
»Öhm«, stammelt Lucas verdattert. »Ja. Ja, ich denke schon.«
»Gut«, erwidert sie und schiebt ihn von sich. »Und jetzt geh nach Hause, Lucas. Geh schon.«

Und ohne ein weiteres Wort lässt sie ihn stehen und verschwindet ohne sich noch einmal umzudrehen in der Dunkelheit.
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