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Don't Leave Me

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
20.11.2016
08.11.2017
8
22.344
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.08.2017 2.734
 
*langsam aus der Ecke kriech*
OH mein Gott, ich weiß, ich bin schrecklich und unzuverlässig. Ich habe sogar bis Kapitel 10 geschrieben und es nicht geschafft hier hochzuladen. Dabei stand ich mir nur selbst im Weg.
Naja, ich bin ehrlich gesagt am überlegen, ob ich die FF erst mal aus Eis lege oder ganz lösche. Kommt jetzt ganz drauf an, ob es noch Leute gibt, die meinen Mist hier lesen würden. Also, lasst mal bitte von euch hören, ob ihr das alles noch lest/lesen wollt. :o
Und jetzt viel Spaß mit dem neuen Kapitel~ ♥
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Luhan PoV

Ich hatte es tatsächlich geschafft lebend aus der Umkleidekabine zu kommen. Sehun hatte natürlich den großartigen Vorschlag gemacht mich gleich umzubringen, nachdem ich ihr kleines Geheimnis erfahren hatte, aber zum Glück hatte Jongin ihn in der Hand und vor allem hatte Jongin Verstand. Er hatte Sehun rausgeworfen, meinte er solle in die Halle gehen und aufhören so ein Theater zu machen. Murrend ist er dann wirklich gegangen und hatte mich mit Jongin alleine gelassen. Dieser hatte sich wirklich um mich gekümmert, hatte mir aufgeholfen und mich gefragt ob alles okay sei. Er hatte sich sogar für Sehun entschuldigt und meinte, er sei nicht immer so, eigentlich sei er ein total lieber Kerl. Auf meine Frage, wieso er mich so hasse, konnte er nur mit einem Schulterzucken antworten. „Ich kann dir da leider nicht helfen. Ich kann nur versuchen ihn dir fernzuhalten, wenn du das willst“, sagte er und ich nickte dankbar. „Luhan?“,  fragte er am Ende noch. „Ja?“ „Kannst du das von vorhin bitte für dich behalten? Wir waren das wirklich nicht. Solange die Verhandlungen laufen müssen wir hier auf die Schule gehen. Wir wollen beide nicht, dass so eine Sache unser späteres Leben eventuell beeinflusst“, meinte er. Bei seinen Worten bekam ich wirklich das Gefühl, dass er es ernst meinte und ich nickte deswegen. „Danke“, meinte er lächelnd. Dann gingen wir wieder in die Turnhalle zurück.

Jetzt stand ich hier vor dem Spiegel bei mir zu Hause. Bis eben gerade hatte ich es geschaffte meinen Eltern aus dem Weg zu gehen. Wieso ich das tat? Ganz einfach. Schon nach dem Sportunterricht hatte man eindeutige Würgemale an meinem Hals erkennen können. Wenn meine Eltern das sahen, könnte ich mir etwas anhören. Wahrscheinlich würden sie die Schule stürmen, jeden einzeln befragen und schließlich herausfinden, dass nur Sehun und Jongin in Verdacht kamen. Beide würden sie wahrscheinlich auf die Wache schleifen, dabei hatten sie schon genug mit der Polizei zu kämpfen, wenn man den Aussagen von Jongin Glauben schenken konnte.

In meiner rechten Hand hatte ich das Makeup meiner Mutter, in der linken ein Schwämmchen und am Spiegel angelehnt mein Handy mit einem YouTube Video. In dem Video wurde gezeigt wie man Knutschflecke überschminken konnte, natürlich erhoffte ich mir, dass es bei Würgemalen genauso funktionieren würde. Nebenbei hatte ich die Dusche laufen, so dass keiner hörte über was in dem Video gesprochen wurde. Auch die Badezimmertür hatte ich abgeschlossen, dass niemand herein kommen konnte. Dann ging es jetzt los. Ich nahm etwas der getönten Creme mit dem Schwämmchen aus der Dose und begann es auf meinem Hals aufzutragen. Sofort merkte ich, dass es absolut nicht mein Hautton war. Wahrscheinlich benutzte meine Mutter das Makeup deswegen nicht. Sie hatte genauso helle Haut wie ich.

Ich nahm mir ein Abschminktusch und wischte die ganze Sache wieder von meinem Hals. So hatte das auch keinen Sinn. Das würde genauso auffallen. Leise fluchend warf ich den Schwamm in den kleinen Mülleimer neben der Toilette und ließ mich auf dem Wannenrand nieder. Ich ließ meinen Blick durch das Badezimmer schweifen, in der Hoffnung noch etwas zu finden, mit dem man diese verdammten Flecken übertönen könnte. Als ich jedoch auch nach 2 Minuten noch nichts gefunden hatte zog ich mich einfach frustriert aus und stellte mich unter die Dusche. Das half mir immer zum Entspannen. Insgeheim hoffte ich jedoch, dass man die Male einfach abwaschen konnte. Das war natürlich totaler Schwachsinn und auch nach einer viertel Stunde waren sie noch dort. Ich konnte ein Klopfen an der Badezimmertür vernehmen und stellte schnell die Dusche ab. „Ja?“, rief ich aus der Kabine. Auf der anderen Seite der Tür konnte ich die Stimme meiner Mutter vernehmen. „Schatz, kommst du zum Essen? Ich decke jetzt den Tisch“, sagte sie. Dann hörte ich schon wie sich ihre Schritte entfernten.

In mir stieg die Panik. Jetzt gab es kein Entrinnen mehr. Ich musste runter zu Mama und Papa gehen und mich mit ihnen an einen Tisch setzen. Sie würden mit Sicherheit die blauen Flecke an meinem Hals sehen und mich fragen was es damit auf sich hatte. Aber was sollte ich dann sagen? Ich konnte nicht lügen. Außerdem würde jede andere Erklärung keinen Sinn ergeben. Was sollte ich da schon groß anderes sagen? Ich schaute mich noch einmal im Spiegel an und redete mir ein, dass es ja gar nicht so schlimm aussehen würde. Dann schnappte ich mir ein Handtuch von de Heizung und trocknete mich schnell ab. Ich zog mir noch meine Sachen über und schloss dann die Tür hinter mir. Mit einem bangen Gefühl machte ich mich auf den Weg in die Küche.

„Ach da bist du ja, Schatz“, meinte meine Mama lächelnd. Sie war gerade dabei einen großen Topf auf den Tisch zu stellen. Papa saß schon auf seinem Platz und beachtete mich zum Glück in dem Moment nicht. Er war viel fokussierter auf das Essen. Wenn er von Arbeit kam hatte er immer einen großen Hunger. Ich begab mich zu meinem Platz und setzte mich. Gegenüber von mir setzte sich meine Mutter gerade. Ich traute mich nicht einmal zu atmen, in der Angst, die beiden würden etwas bemerken. Ich nahm mir trotzdem etwas zu essen.

Nach einer Weile merkte ich wie mich meine Mutter anstarrte. Ein leises Klirren ließ mich aufschauen. Sie hatte ihre Augen weit aufgerissen und ihre Stäbchen fallen lassen. Und sie schaute geradewegs auf meinen Hals. „Luhan… W-was ist das da an deinem Hals?“, stotterte sie. Ich bekam kein Wort raus. Auch mein Vater hatte jetzt aufgehört zu essen und schaute mich forschend an. „N-Nichts“, versuchte ich mein Glück. „Luhan, hast du eine Freundin?“, fragte mich mein Vater gerade heraus. Fast hätte ich mich verschluckt, doch mit einem Räuspern konnte ich mich gerade noch retten. Eine Freundin? Wieso war ich da nicht gleich drauf gekommen? Gerade wollte ich bejahen, als meine Mutter sagte: „Nein, das sind keine Knutschflecke, die sehen anders aus“. Verdammt. Mein Herz begann zu rasen und ich bekam keine Luft mehr. Mein Gesicht war inzwischen bestimmt schon dunkelrot angelaufen. „Luhan, hast du Probleme in der Schule?“, wollte meine Mutter wissen. Ich schüttelte den Kopf. „Es ist nichts, können wir nicht einfach weiter essen?“, fragte ich und begann in meinem Essen rumzustochern. „Nein, das wird jetzt geklärt“, sagte mein Vater mit fester Stimme. Ich legte das Besteck weg und faltete meine Hände in meinem Schoß. „Aber es gibt nichts zu klären, es ist nichts gewesen“, trotzte ich. „Junger Mann!“, meinte mein Vater drohend. Meine Mutter war inzwischen aufgestanden und zu mir gekommen. „Das sind eindeutig Würgemale. Was ist passiert Schatz? Hat dich jemand angegriffen?“, fragte sie noch immer besorgt. Ich wusste nicht mehr was ich noch sagen sollte. „Na warte, ich werde Minseok anrufen, der wird was wissen“, meinte mein Vater und erhob sich. „NEIN“, schrie ich schon fast und sprang auf. Doch mein Vater hatte bereits sein Handy gezückt und hielt es meiner Mutter hin. „Es wählt schon“, meinte er und drückte mich zurück auf den Stuhl. Sein Blick machte mir klar, dass er keine Proteste zulassen würde. „Hallo Minseok, hier ist Luhans Mutter. Ich habe eine Frage“, begann sie. Dann schweig sie kurz. „Ja, weißt du, ob Luhan in der Schule irgendwelche Probleme hat? Er hat Würgemale an seinem Hals und will uns ums Verrecken nicht sagen was los ist“, sprach sie weiter. Dann schwieg sie wieder eine Minute. „Ein Sehun? Wer ist das denn?“, fragte sie. Na toll. Minseok hatte mich verraten. Mit einem Stöhnen ließ ich meinen Kopf auf die Tischplatte sinken. „Ist gut Minseok, bis gleich“, endete meine Mutter und gab Papa sein Handy zurück. Dann sah sie mich böse an. „Es gibt also nicht zu klären, ja?“, sagte sie bemüht ruhig. Mist.

Yixing PoV

„Und? Wie viele Leute hast du eingeladen?“, war meine erste Frage als Taemin den Raum betrat. Wir waren wieder einmal beim Training. Wir hatten uns lange nicht gesehen und uns deswegen gleich nochmal für heute verabredet. Und natürlich wollten wir da tanzen und ein bisschen das aufholen, was ich während meines Aufenthalts in China verpasst hatte. „Naja, ein paar“, begann er. „Einige Mädchen aus meinem Jahrgang, aber auch ein paar jüngere. Außerdem ein paar Typen die ich ganz okay finde“, sagte er. Ich nickte zufrieden. Es würde wahrscheinlich echt eine komische Atmosphäre sein, wenn es auf der Party nur Mädchen gäbe. Außerdem waren viele Dinge einfach cooler wenn auch ein paar männliche Vertreter anwesend waren. Und eine solche Situation war nun mal eine Party. „Das einzige was nervt ist, dass Sehun wahrscheinlich auch kommt. Ich hab’s dir gesagt, der Typ ist der Teufel. Was der heute wieder gucken lassen hat“, meinte Taemin und begann damit sich zu dehnen.

Nach kurzem Überlegen fiel mir wieder ein, dass Sehun einer dieser beiden Neuen war. „Wieso hast du ihn dann eingeladen? Wenn er so schlimm ist und du ihn nicht leiden kannst, meine ich?“, stellte ich meine Frage offen heraus. Taemin seufzte und betrachtete meine Bewegungen durch den Spiegel. Ich hatte mich inzwischen zu ihm gesellt und ebenfalls angefangen mich zu dehnen. „Naja, er lief neben Jongin. Die beiden kleben sowieso jede freie Minute aneinander“, maulte mein bester Freund den letzten Teil. „Taeminnie…“, begann ich vorsichtig und er seufzte wieder. „Ich weiß, du musst nichts sagen. Ich sollte mir nicht zu viele Hoffnungen und Gedanken machen“, meinte er. Tröstend legte ich ihm eine Hand auf die Schulter. Er hatte es nicht leicht. Welcher Mann hatte es schon leicht wenn er auf Gleichgeschlechtliche stand? Taemin neigte dazu, sich immer zu verlieben, aber dann in die Falschen.

„Naja, deswegen kommt er auf jeden Fall mit“, meinte er und klang dabei etwas niedergeschlagen. „Wie wär’s, frag ihn doch einfach ein bisschen aus, vielleicht findest du ja etwas heraus. Und auf der Party kannst du ja – vorausgesetzt er ist wirklich single – einen Versuch starten“, schlug ich ihm vor. Eines der absoluten No-Go’s war es, sich an Vergebene ranzumachen. Beziehungen zu zerstören war echt das letzte. Und Taemin wusste das. Ich würde ihm zwar nie zutrauen sowas zu machen, aber ich erinnerte ihn lieber einmal mehr daran. „Ja, das ist wahrscheinlich wirklich die einzige Möglichkeit. Ich sollte ihn nicht überrumpeln“, sagte Taemin wahrscheinlich mehr zu sich selbst als zu mir. Dann begannen wir mit dem Tanzen.

Später standen wir vor dem Gebäude. Heute war es noch hell als wir mit dem Training aufhörten. Da ich aber auch nicht mehr so viel Zeit hatte verabschiedete ich mich schnell von Taemin. Ich hatte meinen Eltern versprochen sie heute anzurufen. Und da ich nicht zu spät telefonieren wollte, hatte ich mich mit meiner Mutter auf heute Nachmittag geeinigt. Ich steckte mir eine Zigarette in den Mund und zündete sie an. Schon der erste Zug beruhigte mich. Ich wusste, dass es nicht gesund war zu rauchen und ich wusste auch, dass es nicht gerade hilfreich war um mein Berufsziel zu erreichen. Ja, ich hatte mir in den Kopf gesetzt einmal Tänzer zu werden. Ich hatte manchmal echt das Gefühl, das Tanzen das einzige war, was ich beherrschte.

Nach zehn Minuten Fußweg und einer Zigarette stand ich also bei mir zu Hause in der Wohnung. Meine Eltern hatten zwar eine Menge Geld, aber dass sie es freiwillig mit mir teilten? Fehlanzeige. Ich hatte mir so gut wie alles bisher selbst erarbeiten müssen. Na schön, hin und wieder bekam ich schon eine finanzielle Spritze, aber wenn ich nicht bald selbstständig leben konnte, dann würden sie diese sicherlich auch einstellen. Wahrscheinlich wollten sie deswegen dass ich schnell eine Freundin fand und heiratete.

Schnell schaltete ich meinen PC an. Während er sich hochfuhr zog ich mich aus und machte mir schnell noch einen Tee. Dann setzte ich mich vor das Gerät und öffnete Skype. Das grüne Häkchen am Profilbild meines Vaters zeigte mir, dass die beiden online waren und wahrscheinlich schon auf meinen Anruf warteten. Ich schrieb meinem Vater schnell „Seid ihr schon da?“, und als wenige Sekunden später das „Ja“ kam, rief ich die beiden über ein Videogespräch an.

„Hallo Yixing, es ist schön dich zu sehen“, meinte meine Mutter.

„Hallo Mama, Hallo Papa“, begrüßte ich beide. Mein Vater nickte.

„Was hast du heute so gemacht?“, fragte Mama mich.

„Naja, ich habe bis um 3 gearbeitet, dann habe ich mich mit Taemin zum Training getroffen und bin gerade eben nach Hause gekommen und habe mir noch schnell einen Tee gemacht“, fasste ich den Tag knapp zusammen und hielt meine Tasse hoch.

„Hast du schon ein Mädchen gefunden?“, fragte mich mein Vater. Kurz überlegte ich, ob ich ihnen wirklich von der Party erzählen sollte, entschied mich aber dagegen. Sowas würde sicherlich keinen guten Eindruck machen.

„Nein, aber ich schaue mich um. Taemin habe ich auch schon gesagt, dass ich auf der Suche nach einer Freundin bin, er hat versprochen mir zu helfen“, erzählte ich. Gelogen war es ja nicht direkt. Taemin wollte mir ja helfen. Aber dass ich ihm auch die Sache mit dem Heiraten erzählt hatte, brauchten die beiden ja nicht zu wissen. Das würde nur wieder Ärger geben. Meine Mutter seufzte.

„Ich hoffe wirklich, dass sich bald jemand für dich findet. Ich denke du lebst viel zu einsam“, argumentierte meine Mama.

„Aber du weißt doch, es ist auch doof sich sowas zu erzwingen. Lieber würde ich mir Zeit nehmen und jemanden richtig kennen lernen, als in eine Ehe gezwungen zu werden. Versteht ihr das denn nicht?“, fragte ich etwas verzweifelt.

„Doch, natürlich verstehen wir es. Deshalb haben wir dir doch die Chance gegeben eine Frau zu suchen. Aber wenn e dort eben nicht klappt, dann musst du wieder hier her kommen“, meinte mein Vater. Manchmal wunderte ich mich echt wie er so gefühlslos sein konnte. War er denn nie jung gewesen? Ich wollte jedoch nicht weiter auf das Thema eingehen und nickte einfach nur. Kurz entstand ein unangenehmes Schweigen.

Da fiel mir wieder ein, dass ich bald bei einem Wettbewerb tanzen würde. Vielleicht waren im Publikum oder der Jury Leute, die mich unter Vertrag nehmen könnten. „Kommt ihr zu meinem Auftritt?“, fragte ich hoffnungsvoll.

„Wann ist denn dein Auftritt?“, fragte Papa mich. Er hatte die Augenbrauen ein Stück mehr zusammen gezogen, das hieß, dass er mit etwas nicht ganz zufrieden war.

„Der Wettbewerb startet in ein paar Wochen. Den genauen Termin, wann ich dran bin, werde ich noch erfahren. Ich werde ihn euch dann zumailen, wenn ihr kommen wollt“, meinte ich.

„Ein Wettbewerb? Heißt das nicht, dass du mehrere Auftritte hast?“, fragte meine Mutter interessiert nach. „Ja, wenn ich gut genug bin und weiter komme, dann schon“, sagte ich.

„Und wenn nicht?“, fragte mein Vater, „wirst du das Tanzen dann endlich an den Nagel hängen? Es gibt wirklich Wichtigeres“. Meine Mutter stieß ihn von der Seite an. „Lass ihn doch seine Hobbies und Träume haben! Er hat sein Leben doch auch so im Griff“, konterte sie und ich war unglaublich dankbar für ihre Unterstützung. Mein Vater grummelte etwas vor sich hin, ließ es aber auf sich beruhen. Ich wusste ja, dass mein Vater fand, dass tanzen nicht zu Jungen passte, aber er hatte mich – im Gegensatz zu Mama – noch nie tanzen sehen, also konnte er es auch nicht beurteilen.

Wir skypten noch eine Weile weiter, dann klingelte das Handy meines Vaters und er verabschiedete sich von mir. Ein Geschäftspartner hatte angerufen und mein Vater musste noch einmal los. Also blieb ich alleine mit Mama zurück. Ich hörte wie sich die Zimmertür schloss und Mama sagte gleich: „Du weißt, ich werde dich bei allem unterstützen. Lass deine Träume nicht schleifen. Er weiß gar nicht was für ein Talent du hast. Ich werde versuchen zu kommen“. Dankbar lächelte ich sie an. „Ich liebe dich“, sagte ich. „Ich dich auch“, antwortete sie. „Ich muss jetzt auflegen. Ich möchte mir noch etwas zu Essen machen und dann ins Bett gehen, morgen muss ich früh wieder raus“, verabschiedete ich mich von meiner Mutter. Sie nickte und dann legten wir auf.
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