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Don't Leave Me

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
20.11.2016
08.11.2017
8
22.344
1
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4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.11.2016 2.908
 
Ich entschuldige mich jetzt schon für dieses Kapitel. Ihr werdet sehen wieso T.T
Trotzdem habe ich mich sehr über die Favoriteneinträge gefreut, die ich in den letzten beiden Kapiteln bekommen habe ^^
Jetzt viel Spaß ~
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JongIn PoV

Ich kannte Sehun so gar nicht. Wieso reagierte er nur so aggressiv auf den armen Jungen? Er hatte lediglich in unsere Richtung geschaut… Okay, er hat uns angestarrt, aber trotzdem. Ich hatte Sehun gesagt dass der Junge ihn anstarrt. Als er sich zu ihm umdrehte veränderte sich seine Stimmung um 180°. Zuvor war er total ausgelassen. Wir waren ein wenig in der Stadt unterwegs gewesen um noch die letzten Besorgungen für unseren ersten Schultag morgen zu machen. Anschließend hatten wir uns in ein Café gesetzt und unsere Zweisamkeit genossen. Doch sobald er den Jungen gesehen hatte war er wie eine Furie. Das letzte Mal als ich ihn so gesehen hatte, hatte er sich total mit seiner Mutter zerstritten und gleich danach bei mir aufgetaucht.

Ich versuchte ihn zu beruhigen, was jedoch fehlschlug. Er hörte gar nicht mehr auf den nun eingeschüchterten Jungen anzustarren und anzumotzen. Auch der Freund des kleinen hatte sich nun eingeschalten und versuchte – sichtlich bemüht – ruhig mit Sehun zu reden und ihn zu beruhigen. Doch auf einmal sprang der Junge auf und rannte hinaus. Sein Freund rief ihm hinterher. Doch Luhan, so hatte sein Freund ihn genannt, lief einfach weiter, ohne ihn zu beachten. Nun sprang auch sein Freund auf und wollte ihm hinterher rennen. Er verbeugte sich kurz vor uns und entschuldigte sich für das Verhalten von Luhan und ging dann. Er hätte sich nun wirklich nicht entschuldigen müssen.

„Was war das denn?“, fragte ich Sehun und wollte in Erfahrung bringen wieso er ihn so sehr hasste. Hatte ich etwa was verpasst? Besagter starrte mich noch immer wütend an. Sogar ich bekam Angst vor ihm. Ich wollte gar nicht wissen wie sich Luhan gerade gefühlt haben muss. Fragend hob ich eine Augenbraue. So schauten wir uns noch eine Weile an, ehe er seufzte und mir antwortete. „Ich habe ihn gestern das erste Mal gesehen. Ich war mit Tao im Park. Wir hatten gerade eine ernste Unterhaltung und da schießt dieser Vollidiot mir mit voller Wucht einen Fußball an den Kopf. Kann der nicht aufpassen oder was? Und dann starrt der immer so. Ich hasse es wenn Leute mich anstarren, das weißt du“, gab er mir zu verstehen. Ja, er hasste es wirklich wenn Leute ihn anstarrten. Aber trotzdem fand ich den ganzen Hass ihm gegenüber etwas übertrieben. „Hat er sich denn nicht entschuldigt?“, fragte ich deshalb nach.

„Doch, mehrmals sogar…“, er schien selbst zu merken wie sehr er übertrieb. Er schüttelte kurz den Kopf und meinte dann: „Trotzdem. Ich kann es doch nicht ändern. Ich hasse ihn und wenn ich ihn sehe werde ich unglaublich wütend“. Er setzte wieder seine Tasse an die Lippen. Damit war das Gespräch für ihn vorbei. Ich überlegte mir, wieso er nur so auf Luhan reagierte. War da vielleicht noch etwas, das er mir verheimlichte? Nein, Sehun würde mir nie etwas verheimlichen. Wir waren für sowas viel zu abhängig voneinander. Außerdem waren wir seit Jahren ein Paar. Wir kannten uns in und auswendig und das kam von einer sehr ehrlichen Beziehung. Nein, wenn noch etwas wäre würde er mir es sagen.

Das Klappern von Sehuns Tasse auf dem kleinen Teller riss mich aus meinen Gedanken und ich schaute auf meine eigene Tasse. Mein Kaffee war schon alle. „Denk nicht so viel darüber nach“, meinte Sehun und ich schaute zu ihm auf. Natürlich hatte er mitbekommen dass ich in Gedanken versunken war. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Auch er lächelte leicht. „Lass uns gehen“, meinte ich und zusammen standen wir auf und gingen nach Hause.

Wir waren kaum zu Hause angekommen, schmiss ich mich aufs Sofa und starrte die Decke an. Auf dem Weg hier her hatten wir ausgemacht, dass Sehun zuerst duschen ging, ich danach. Das war eben der Nachteil am Laufen von langen Strecken. Man war schnell verschwitzt.

Ich ließ meinen Blick durch das Zimmer gleiten und blieb an einem Regal hängen. Darin standen, neben ein paar Büchern, zwei Fotoalben. Sehun und ich hatten das erste zusammen angelegt als wir frisch zusammen waren. Damals spielten Drogen noch keine große Rolle in unserem Leben. Langsam stand ich auf und ging auf das Album zu. Ich zog es aus dem Regal und ließ mich gleich auf dem Boden vor dem Schrank nieder. Behutsam schlug ich die erste Seite auf und schaute das erste Bild an. Auf diesem war Sehun abgebildet. Es zeigte uns beide an seinem 16. Geburtstag. Ich musste leicht schmunzeln bei dem Gedanken daran, was nach dem Geburtstag passierte. Irgendwie rutschte mir damals raus, wie sehr ich Sehun mochte. Ja, schon damals war ich in ihn verliebt gewesen. Seine anderen Freunde lachten uns beide aus. Er wollte vor Scham im Boden versinken. Das unschuldige Gesicht hatte damals eine ungesund rote Farbe angenommen und er konnte mir nicht mehr in die Augen schauen. Auch mir war diese Sache total peinlich gewesen. Ich war damals gleich von der Feier abgehauen und nach Hause gegangen. Wir beide hatten die Tage darauf kein Wort mehr gewechselt. Ich hatte schon Angst ihn ein für alle Mal zu verlieren. Doch eines Tages klingelte es an meiner Tür. Als ich sie geöffnet hatte stand Sehun vor dieser. Bevor ich ihn begrüßen konnte und fragen konnte was er hier mache, hatte er mir seine Lippen aufgedrückt gehabt. Bei der Erinnerung biss ich mir leicht auf die Unterlippe. Er hatte meine Gefühle erwidert. Zwei Wochen nach seinem Geburtstag waren wir dann zusammen. Die Freunde, die uns deswegen auslachten hatte er schnell aus seinem Leben verbannt. Da konnte man mal sehen wie wichtig ich ihm bin.

Das nächste Bild war ein Selfie, welches ich vor dem Spiegel in Sehuns Zimmer gemacht hatte. Damals hatte er noch zu Hause gewohnt. Er lag auf dem Bett und schaute gerade überrascht von seinem Handy auf. In dem Moment hatte ich den Auslöser gedrückt gehabt. Ich liebte diesen Schnappschuss. Noch heute trug ich eine Kopie davon in meinem Portemonnaie. Sein Gesicht war schon immer schmal gewesen. Nur ist es heute, im Vergleich zu damals, ziemlich eingefallen. Das machten die Drogen. Und sofort waren meine Sorgen um ihn wieder da. Ich hatte mit den Drogen angefangen und ihn mit reingezogen. Es war alles meine Schuld. Das schlechte Gewissen ließ mich von dem Bild wegsehen. Am Anfang waren es noch harmlose Sachen. Aber irgendwie ist er an das Heroin gekommen. Jenes hatte ihm gleich nach dem ersten Konsum abhängig gemacht. Inzwischen hatten wir es so weit unter Kontrolle gebracht, dass er es nur noch selten brauchte. Trotzdem weinte ich jedes Mal wenn ich ihn da liegen sah. Die Spritze auf dem Boden oder Bett oder sonst wo, das Tusch zum abbinden noch in seiner Hand. Manchmal hatte er sich übergeben müssen. Ich konnte nicht verstehen wie er ausgerechnet diese Droge für sich finden konnte. Ich hasse dieses Heroin. Ich hatte Angst dass es ihn mir irgendwann nehmen könnte. Immerhin war er der wichtigste Mensch in meinem Leben. Aber ich war selbst nicht besser. Das PCP, welches ich rauchte, war eine sehr gefährliche Droge. Und unschön waren die Trips auch meistens. Ich wusste nicht mehr wie viele Horrortrips ich schon hatte. Und trotzdem zog mich irgendetwas immer wieder zu ihr.

Meine Gedanken wurden ein weiteres Mal heute von Sehun unterbrochen. Plötzlich stand er vor mir, nur ein blaues Handtuch um seine Hüften. Seine Haare waren noch nass und die dunklen Strähnen hingen ihm in das blasse Gesicht. Einzelne Wassertropfen fielen von seinen Haaren auf seine Schultern und liefen dann über sein Schlüsselbein und etwas weiter den perfekten Oberkörper herunter. Er sah unglaublich heiß aus so. „Du kannst jetzt gehen“, meinte er. Dann fiel sein Blick auf das Fotoalbum in meinem Schoß. Ein zartes Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Auch er wiegte sich gerne in den alten Erinnerungen. Sehun setzte sich eben mich. Zusammen schauten wir uns die Fotos an. Auf einer der letzteren Seiten war ein Foto, welches ich nach unserem ersten Sex gemacht hatte. Sehun lag neben mir und lächelte mich verliebt an. Wir hatten lange gebraucht bis wir das erste Mal miteinander geschlafen hatten. Für Sehun war es sein erstes Mal gewesen. Dementsprechend aufgeregt war er gewesen. Ich hatte es jedoch geschafft es ihm so angenehm wie nur überhaupt möglich zu machen. Natürlich hatte er zuerst Schmerzen gehabt. Aber er hatte sich tatsächlich sehr schnell daran gewöhnt gehabt. Bei den Erinnerungen wurde mir ganz warm. Sehun war auch mein erster Typ. Und es war etwas ganz anderes gewesen als mit den Mädchen vorher. Es war tatsächlich damals der beste Sex den ich gehabt hatte. Mittlerweile hatten wir beide noch ganz andere Dinge ausprobiert und ich konnte schon lange nicht mehr sagen was das beste Mal war. Als ich Sehun anschaute wurde mein Kribbeln im Bauch immer mehr. Die Erinnerungen, wie ich das erste Mal seinen Oberkörper mit Knutschflecken verziert hatte schossen in meinen Kopf, wie ich das erste Mal seine Brustwarzen verwöhnen durfte, das erste Mal ein erregtes stöhnen von ihm gehört hatte. Ich verspürte den Stolz, den ich auch damals verspürt hatte, als er das erste Mal meinen Namen stöhnte.

Als sich unsere Blicke trafen, erkannte ich den lüsternen Blick Sehuns. Anscheinend war auch er gerade etwas angetan von den Erinnerungen. Ich musste mir auf die Unterlippe beißen um nicht gleich über ihn herzufallen. Aber genau das war es, was ihn dazu brachte. Er beugte sich zu mir herüber und versiegelte unsere Lippen. An der Art wie er mich küsste, wusste ich, dass er das gleiche wollte wie ich. Ich biss ihm auf die Unterlippen und er öffnete sofort brav den Mund für mich. Meine Zunge erkundete das Innere seines Mundes. Dort traf sie auch auf seine. Wir führten einen heißen Kampf mit unseren Zungen, welcher nur unterbrochen wurde weil Sehun mir mein T-Shirt über den Kopf zog. Ich packte ihn an der Hüfte und trug ihn nach oben in unser Bett. Dort legte ich ihn auf der Matratze ab und beugte mich sofort über ihn.

Sehun legte seine linke Hand in meinen Nacken und zog mich näher zu sich. Ich schloss die Augen und genoss einfach was er mit mir tat. Seine rechte Hand wanderte über meinen nun nackten Oberkörper langsam Richtung Süden. Dort floss auch mein Blut hin. So langsam wurde meine Hose eng. Aber ich wollte uns beiden noch ein wenig Zeit geben. Uns beide noch ein bisschen auf die Folter spannen.

Als ich Sehuns Hände an meinem Schritt spürte musste ich kurz aufkeuchen. Ich stützte mich auf meine Ellbogen und vergrub meine Hände in seinen Haaren. Leicht zog ich an ihnen. So zwang ich ihn seinen Kopf ein wenig mehr in den Nacken zu legen. Stürmisch presste ich meine Lippen auf seine und verwickelte ihn in einen erneuten Kuss. Seine Hand strich langsam über die Innenseite meiner Oberschenkel nach oben. Dann strich er mit etwas mehr Druck über die Beule in meiner engen schwarzen Hose. Ich konnte mir ein Stöhnen nicht verkneifen und auch Sehun stöhnte leicht auf.

Ich legte meine Lippen an seinen Hals und saugte mich dort fest, während Sehun ein weiteres Mal stöhnte und langsam zu meinem Hosenbund hinauf wanderte. Ich ließ von der Stelle ab und wanderte weiter zu seinem Schlüsselbein, um dort genau das gleiche zu tun. Ich wusste wie empfindlich er an dieser Stelle war. Sofort stöhnte er etwas lauter auf und streckte seine Hüfte nach oben. Ich musste leicht grinsen. Ich wusste einfach wie man ihn verrückt werden lässt.

Ich zog ihm das Handtuch von den Hüften. Nun lag er also ganz nackt unter mir. Zart ließ ich meine Hand über seinen Bauch gleiten. Er nahm seine Hand von meinem Nacken und umfasste damit mein Handgelenk. Er schob meine Hand weiter nach unten, bis zu seinem Glied. Er war echt ungeduldig geworden. Ich ließ von seinem Schlüsselbein ab und schaute ihm tief in die Augen. Er biss sich auf die Lippe. Sobald ich meine Hand um seinen Penis geschlossen hatte schloss er seine Augen, hörte jedoch nicht auf sich auf die Lippe zu beißen. Langsam bewegte ich meine Hand an seiner Länge nach unten. Bei dem Versuch nicht zu stöhnen schluckte er. Ich bewegte meine Hand wieder nach oben. Dann wieder nach unten. Ich wurde immer schneller mit meiner Bewegung. Irgendwann hatte Sehun aufgegeben und stöhnte nun leise. Die Augen hatte er immer noch nicht wieder geöffnet. Als bewegte ich mich langsam nach unten. Sehun schien das gar nicht zu bemerken. Schnell ließ ich von ihm ab, nur um im nächsten Moment meine Lippen um sein Glied gelegt zu haben.

Erschrocken riss er die Augen auf und keuchte laut auf. Dann sah er mich an. Ich hielt den Blickkontakt und begann an ihm zu saugen. Sofort ließ er stöhnend den Kopf in den Nacken fallen und stöhnte dieses Mal ohne Hemmungen auf. Soweit hatte ich ihn inzwischen also gebracht. Sehuns Hände fanden den Weg in meine Haare und zogen daran, während er seine Hüfte ein wenig gegen meinen Mund bewegte. Ich fuhr leicht mit meiner Zunge auf und ab. Sein Stöhnen wurde noch etwas lauter. Doch da ließ ich von ihm ab. Er schaute mich erneut erschrocken an.

„Baby, du musst auch etwas tun“, raunte ich ihm direkt ins Ohr. Ich merkte wie sich eine Gänsehaut auf seinen Armen bildete. Ich biss leicht in sein Ohrläppchen und zog daran. Sehun packte mich auf einmal und drehte mich unter sich. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass er so schnell reagierte. Also schaute ich ihn ein wenig verblüfft an. Er hatte ein dreckiges Lächeln auf den Lippen und schaute mich an. Dann fuhr er mir mit den Fingernägeln über den Oberkörper. Jetzt war es an mir zu stöhnen.

Als er an der Schnalle angekommen war öffnete er meinen Gürtel. Mit einem Ruck zog er meine Hose samt Boxershort von meinen Hüften. Er hatte freie Sicht auf mein bestes Stück. Er beugte sich nach unten und setzte zart seine Lippen an meine Spitze. Mehr tat er aber nicht, was mich frustriert knurren ließ.

Meine Erregung tat inzwischen ganz schön weh, auch wenn es etwas besser geworden war, jetzt wo die Hose nicht mehr drückte. Sehun schien das zu verstehen, er hatte ein vielsagendes Grinsen auf den Lippen. „Aber Hyung“. Normalerweise nannte er mich nicht so. Er wusste, dass ich das albern fand. Aber an dieser Stelle hatte das Wort eine ganz andere Bedeutung. „Seit wann bist du denn so ungeduldig?“, fragte er mich so unschuldig wie noch nötig. Ich schaffte es nur noch seinen Namen zu knurren.

Ich ließ meinen Kopf auf die Matratze fallen und schloss die Augen. Ich musste etwas gegen das Schmerzhafte Pochen in meiner Leistengegend tun. Also fasste ich kurzerhand selbst an meinen Penis um mich selbst zu befriedigen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne Sehun gemacht. „Denk nicht mal dran“, meinte er lachend und hielt meine Hände fest zusammen. Ich seufzte frustriert auf.

Ich setzte mich auf und schaute Sehun an. Dieser ließ meine Hände los und kletterte auf meinen Schoß. Endlich, dachte ich mir. Langsam ließ er sich auf meiner Länge nieder. Er kniff die Augen fest zusammen. Ich hatte ihn nicht vorher gedehnt. Aber das war egal, wir machten es öfter so. Der Schmerz würde gleich vorbei sein.

Als ich ganz in ihm versunken war legte er seinen Kopf in meine Halsbeuge um erst einmal zu Atme zu kommen. Ich zog ihn an der Hüfte ein Stückchen näher zu mir. Beruhigend küsste ich seine Haare, während er sich noch ein wenig entspannte. Dann begann er seine Hüften gegen meine zu bewegen. Sofort durchflutete mich ein unglaubliches Gefühl.

Nur mit viel Mühe konnte ich mein Stöhnen unterdrücken. Sehun ging es ähnlich. Langsam erhöhte er sein Tempo. Ich half ihm dabei, in dem ich ihn an der Hüfte packte und bei seinen Bewegungen unterstützte. Es dauerte nicht lange und ich hatte seine empfindliche Stelle getroffen. Stöhnend warf er seinen Kopf nach hinten und krallte sich in meine Schultern. Noch einmal stieß ich an die gleiche Stelle. Wieder stöhnte er so auf. Ich drehte Sehun unter mich. Nun stützte ich mich über ihn. So war es ein wenig leichter für uns beide. Ich stieß gleich kraftvoll in ihn ein, immer und immer wieder. Sehun und ich stöhnte dabei hemmungslos. Längst waren wir über den Punkt hinüber. Es gab nur noch uns beide und die Lust.

Meine Stöße wurden immer stärker und schneller. Ich näherte mich dem Höhepunkt. Ich umfasste Sehuns Glied und fuhr im gleichen Rhythmus auf und ab. Er krallte sich in meine Haare, dann in meinen Rücken. Sehun versuchte verzweifelt irgendwo halt zu finden. Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr. Dann kam er. Er ergoss sich in meiner Hand und stöhnte dabei meinen Namen. Dabei zogen sich seine Muskeln zusammen. Die Kombination aus allem brachte auch mich nach ein paar weiteren Stößen zum Kommen.

Erschöpft ließ ich mich auf ihm nieder und ignorierte dabei, dass sein Sperma jetzt an uns beiden klebte. Wir atmeten beide schwer. Sehun strich mir durch die Haare und ich hatte meinen Kopf auf seiner Brust abgelegt. Dort lauschte ich dem beruhigenden Herzschlag. Irgendwann zog ich mich aus Sehun und ließ mich neben ihn fallen. Wir waren beide verschwitzt und voller Sperma, aber das störte uns in dem Augenblick nicht. Ich zog die Decke über uns und kuschelte mich an Sehun. Dann schlief ich ein.
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