Michi Beck in Hell.... Oder doch nicht?

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Michael "Michi" Beck Michael Bernd "Smudo" Schmidt
20.11.2016
07.01.2018
13
19582
4
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Erstmal vorab: Die dargestellten Personen gehören nur sich selber und nichts davon ist wirklich so passiert, dass ist alles nur Fiktion. :)
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-Michi-

Mein Leben gleicht einer Katastrophe. Und was für einer. Ich sitze auf meiner Couch mit meinen besten Freunden. Jack und Daniels. Mein Leben und ich sind so leer. Das Lied 'Michi Beck in Hell' tönt aus dem Radio. Ich lache sarkastisch auf. Wie wahr. Wie wahr. Mein Leben gleicht einer Hölle. Wie konnte es nur so weit kommen? Was habe ich falsch gemacht? Womit habe ich das verdient? Es war doch alles so perfekt. Ich habe 2 wundervolle Töchter. Wir waren so ein eingespieltes Team. Wir waren so eine schöne Familie. Und ich habe eine wundervolle Frau. Zumindest hatte ich diese wundervolle Frau bis vor kurzem noch, bis zu jenen Tag. Auf einmal war sie wie ausgewechselt. Ich hätte nie gedacht, dass eine so derartige Wendung überhaupt möglich ist. Aber wie sagt man so schön? Sag niemals nie. Wie soll das alles weiter gehen? Wo soll das alles hinführen? Fragen über Fragen... Ich schaue auf die Uhr. Nur noch ein paar Stunden, dann ist sie wieder hier..
Ich entscheide mich dafür raus zu gehen. Raus in die kalte Nacht. Mal schauen wohin es mich wieder verschlägt. Ich ziehe mir meine Sneakers an und schmeiße mir eine Jacke drüber. Außerdem packe ich meinen Schlüssel und mein Handy ein und trete raus in die kühle Nachtluft. Ich will einfach nur diesem schrecklichen Leben entkommen. Nur war dies überhaupt möglich? Gibt es überhaupt noch einen Ausweg? Einen lebendigen Ausweg? Oder ist der einzige Ausweg doch nur der Tod? Kann man nur so sein Frieden finden? Meine Schritte werden immer schneller und schneller. So schnell, dass ich irgendwann durch die dunkle und kühle Nacht Berlins renne. Ich will diese Gedanken nicht mehr haben. Ich will dieses Leben nicht mehr haben. Irgendwann bleibe ich stehen, weil mein Körper einfach nicht mehr kann. Ich brauche dringend etwas zu trinken. Und wie der Zufall es will, stehe ich genau vor einer Bar. Über diesen Zufall muss ich einfach schmunzeln. Wenigstens etwas was mal auf meiner Seite war. Dass diese Bar mein Leben derartig verändern würde, dass hätte ich niemals für möglich gehalten, schon gar nicht zu diesem Zeitpunkt.


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Das ist meine erste Fanfiktion. Ich hoffe, dass euch das Kapitel soweit gefallen hat und ich würde mich sehr über Reviews, sowohl positiv, als auch negativ, sehr freuen.
Lg :)
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