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Midnight Magic

Kurzbeschreibung
OneshotSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
19.11.2016
19.11.2016
1
1.478
5
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Dieses Kapitel
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19.11.2016 1.478
 
Hey Leute,
Joah, is scheinbar die erste Story zu dieser Serie hier auf FF ^^
Was soll ich jetzt dazu sagen?
Also ich bin eindeutig Team #Queliot - wenn es dieses Team gibt :D
Eliot ist einfach Perfektion und Quentin ergänzt ihn irgendwie gut :3
Zur Story: Sie spielt im Anschluss an die 4. Folge der 1. Staffel.
Und wenn ich mehr dazu sage, dann müsstet ihr es nicht mehr lesen ;]
Ich hoffe mal, hier noch jemanden zu finden, der die Serie feiert ^_^
Viel Spaß beim Lesen,
Lea

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* Eliot *


„Du kannst froh sein, dass ich Herz für Opfer von durchgeknallten Randmagier-Bitches hab“, erklärte ich Q, während ich die erste Fuhre Pancakes auf einem Teller aufhäufte.
Er sah immer noch aus wie der Tod, obwohl ich ihn schon duschen geschickt hatte und er jetzt eine meiner berühmten heißen Schokoladen trank. Nachdem ich den Teller vor ihm abgestellt hatte, ließ ich es mir nicht nehmen, ihm die Haare aus dem Gesicht zu streichen. Sein kleines, aber dankbares Lächeln war alle Mühe wert.
„Bist der Beste, Eliot.“
Trotz des Pancakes, den er sich scheinbar komplett in dem Mund gestopft hatte, verstand ich ihn klar und deutlich - schmunzelnd kümmerte ich mich um den restlichen Teig.
Als alle Pancakes fertig waren und Quentin seine dritte Portion verschlang, lehnte ich mich ihm gegenüber an die Küchentheke.
„Ich hab das Gefühl, dass du nur so viel isst, weil du nicht reden willst.“
Ich versuchte seinen Blick einzufangen, doch er wich mir aus. Sein Kopf hing nun soweit über dem Teller, dass ihm sein halblanges Haar wie ein Vorhang vorm Gesicht hing. Erneut strich ich es zumindest auf einer Seite hinter sein Ohr. Weiterhin schnitt und aß er konzentriert.
„Hey, Q. Red mit mir.“
Ich wollte sein Kinn aufrichten, aber er entzog sich mir.
„Es gibt nichts zu reden“, nuschelte mein Freund vor sich hin.
Da er nicht aufsah, entging ihm meine akkurat hochgezogene Augenbraue. Mittlerweile starrte er auf einen leeren Teller.
„Dein Gesicht sagt was ganz anders, Darling.“
Ich tippte auf seine Nase und endlich kreuzten sich unsere Blicke. Der Ausdruck in seinen Augen versetzte mir einen Stich ins Herz.
„Ich will nie wieder an so einen Ort, Eliot. Nie wieder.“
Seine Stimme zitterte, ich schluckte hart. So schnell ich konnte umrundete ich die Küchenzeile, um ihn in die Arme zu nehmen. Quentin lehnte seine Stirn gegen meine Brust.
„Du wirst auch nie wieder an so einen Ort müssen, versprochen.“
Ich küsste seinen Kopf, strich beruhigend über seinen Rücken.
„Wie willst du das verhindern?“
Normalerweise wäre ich empört gewesen über so wenig Vertrauen.
„Kannst du dich daran erinnern, wie ich mit dieser Bitch um die Flasche Moët gekämpft habe?“
„Du wirst die Männer mit der Zwangsjacke also kratzen und an den Haaren ziehen? Das klingt wirklich beruhigend.“

Trotz allem konnte ich ein Lächeln in seiner Stimme hören.
„Jetzt tu doch nicht so, als würde dir der Gedanke, dass ich um dich kämpfe, nicht gefallen.“
Er schmiegte sich enger an mich, ich verstärkte meinen Griff.
„Das hab ich nicht gesagt“, erwiderte er leise.
Dazu sagte ich nichts mehr - ich musste auch nicht immer das letzte Wort haben. Wir verharrten einfach in unserer Position - er auf dem Barhocker, ich zwischen seinen Beinen. Ich hätte auch die ganze Nacht so dastehen können, solange ich das Gefühl hatte, dass ihm meine Nähe guttat. Dieses Gefühl durchströmte mich momentan warm, da seine Arme locker und entspannt auf meinen Hüften lagen.
„Bist du eigentlich nicht müde?“, fragte er fast besorgt.
Er hatte sich von mir weggedrückt und den Kopf in den Nacken gelegt, um mir in die Augen zu blicken. Ich konnte noch immer die Angst in seinem Blick erkennen - wenn auch nur flüchtig.
„Ich halte schon noch eine Weile durch, vertrau mir.“
Ich nahm sein Gesicht in beide Hände. Sein kritischer Blick brachte mich zum Lächeln, was ihm wiederum eindeutig missfiel.
„Du nimmst mich nicht ernst.“
Es folgte ein leichter Schlag gegen meine Schulter.
„Doch, ich nehm dich sehr ernst, deshalb will ich dich ja nicht allein lassen.“
Gedankenverloren fuhr ich seinen Wangenknochen nach.
„Ich will auch nicht allein sein“, gab er zu.
Verunsicherung glitzerte in seinen Augen - ich würde alles tun, um ihm diese ganzen Ängste und Unsicherheiten für immer zu nehmen.
„Du musst auch nicht allein sein, ok? Ich bin hier.“
Eigentlich wollte ich ihn wieder an mich ziehen, doch sein Blick gebot mir Einhalt - er hing so offensichtlich an meinen Lippen, dass ich es schlicht nicht ignorieren konnte. Wenn das die Nähe war, die er brauchte, würde ich sie ihm geben - ohne zu zögern oder es zu bereuen.
„Ich - ähm…“, ich brach ab, setzte erneut an, „darf ich, Q…darf ich dich…“
Er reckte sich zu mir hoch, sodass sich unsere Lippen für den Bruchteil einer Sekunde berührten - noch nie war ich so glücklich gewesen. Nach diesem ersten Kontakt folgte der zweite schnell und dauerte deutlich länger. Der Kuss war langsam, zärtlich, nervenzerreißend intensiv und noch unzähliges mehr. Doch als ich Quentins Hände an den oberen Knöpfen meines Pyjamaoberteils spürte, unterbrach ich den Kontakt unserer Lippen, um seine Hände einzufangen.
Ich musste ihn einfach davon abhalten - jetzt war nicht der richtige Moment. Überrascht erkannte ich Enttäuschung in seinem Blick - aufmunternd küsste ich seine Handrücken.
„Ich wäre noch ein größerer Arsch als sonst, wenn ich das hier jetzt ausnutzen würde.“
Ich spielte mit einer seiner Haarsträhnen. Diesmal nahm er meine Hand, verschränkte unsere Finger.
„Ich wusste nicht, dass du so ein Edelmann bist.“
„Hast du meinen Kleiderschrank gesehen? Ich bin der Edelste.“

Und dann war da auf einmal dieses unaufdringliche Lachen, das ich so vergötterte. Als ich seine Augen blickte, war ich mir sicher, dass ich die Angst fast komplett vertrieben hatte.
„Weil ich so edel bin, würde ich natürlich nie eine Jungfrau in Nöten ausnutzen. Also bring ich dich jetzt ins Bett“, fügte ich hinzu.
Von einer Sekunde verfinsterte sich sein Blick.
„Ich bin keine Jungfrau.“
Angestrengt presste ich die Lippen aufeinander, um nicht zu grinsen. Stattdessen strich wieder über seine Wange, weil ihn das scheinbar entspannte.
„Jetzt zier dich nicht so, Q. Und leg die Arme um meinen Nacken.“
Tatsächlich gab er nach und ging sogar noch weiter, indem er auch seine Beine um meine Taille schlang. Er war leichter als erwartet - und durchtriebener. Während ich ihn trug, begann er meinen Hals zu küssen. Ich übte ich mich in Selbstbeherrschung, bis er sich zu meinem Schlüsselbein vorarbeitet und dieses mit seinen Zähnen bearbeitet. Binnen Sekunde hatte ich ihn gegen den Türrahmen des leeren Wohnzimmers gedrängt.
Hungrig trafen sich unsere Lippen. Quentin vergrub seine Hände in meinen Haaren. Ich schlüpfte mit den meinen unter sein Shirt, wobei ich es genoss, wie er unter meiner Berührung erschauerte. Nicht in meinen kühnsten Träumen hatte ich erwartet, dass er sich mir so hingeben würde.
„Du treibst mich in den Wahnsinn“, raunte ich in sein Ohr.
Ich wusste, wenn ich dieses Intermezzo nicht bald unterbrechen würde, gäbe es keinen Weg mehr zurück. Irgendwie schaffte ich es, sein Gesicht in meine Hände zu nehmen. Nur langsam wurde sein verschleierter Blick klarer, bis er mich fast verlegen anblinzelte. Trotz seiner Scham verzog sich sein Mund zu einem süffisanten Grinsen, das er zu überspielen versuchte, indem er sich auf die Unterlippe biss.
„Ist schon gut, Q.“
Ich legte meine Hand an seine Wange, küsste seine Schläfe.
„Wir haben Zeit.“
Er blickte mir tief in die Augen und nickte zur Antwort. Sein Kopf sackte wieder nach vorne, sodass seine Stirn gegen meine Schulter lehnte - ich nahm das als Zeichen, dass ich ihn jetzt ins Bett bringen konnte.
„Du lässt mich doch nicht allein, oder?“
Ich schüttelte meinen Kopf und fügte leise hinzu: „Niemals.“
Anschließend bildete ich mir ein, seine Lippen auf meiner Brust zu spüren, aber ich würde nicht darauf schwören. Unbeirrt setzte ich meinen Weg fort.
„Das ist ja dein Zimmer“, nuschelte er gegen meine Schulter - mittlerweile klang die Müdigkeit deutlich aus seiner Stimme.
Sanft legte ich ihn auf der Matratze ab, doch er löste seine Hände nicht, die wieder in meinem Nacken verschränkt waren. Stattdessen zog er mich in einen weiteren, jetzt deutlich trägeren Kuss. Schon bald ließ er von mir ab, damit wir unter die Decke schlüpfen konnten.
Kaum lag ich bequem neben ihm, schmiegte er sich an meine Seite. So friedlich hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt - und dabei war ich jetzt schon mehrere Stunden nüchtern und hatte nicht geraucht.
„Du bist meine neue Lieblingsdroge“, wisperte ich in seine Haare.
„Damit kann ich leben“, war alles, was dazu zu sagen hatte.
Ich hörte, wie sein Atem immer gleichmäßiger wurde. Auch meine Lider wurden schwer, dennoch wehrte ich mich gegen den Schlaf - ich wollte diesen Augenblick so lange wie möglich auskosten.
Quentin drehte sich vom Rücken auf die Seite, weshalb ich ihm folgte und mich hinter ihn legte. Zufrieden schlang ich einen Arm um seine Hüfte, küsste seinen Nacken und empfing den Schlaf nun doch bereitwillig.
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