Zurück ins Licht

GeschichteAllgemein / P12
Celebrimbor Sauron
19.11.2016
19.11.2016
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Hey
Dies ist der zweite Teil von meinem OS "Gefangen allein in der Dunkelheit". Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und würde mich über eine kurze Rückmeldung von eich freuen, egal ob Fragen, Kritik oder Lob, schreibt einfach das was euch gerade durch den Kopf geht. ;)

Beste Grüße Alphawolf7




—Zurück ins Licht—

Celebrimbor wurde von zwei Orks in seine Zelle zurück geschliffen. Er war kaum noch bei Bewusstsein, Blut war über sein Rücken verteilt, man sah die Einrisse, wo die Peitsche mehrmals auf seinen Rücken aufgeschlagen war. Die Orks öffneten die Tür der Zelle und schmissen Celebrimbor achtlos hinein, als der Elb auf dem Boden aufkam, schürfte er sich seine Ellenbogen auf und frisches Blut tropfte aus den Wunden. Die Orks gingen ohne ein Wort zurück zu ihrem Herrscher und ließen den Elben allein. Celebrimbor spürte, wie er der Ohnmacht nah war und ließ sie gewähren, um ihn für ein paar Stunden keinen Schmerz spüren zu lassen.
"Celebrimbor", er hörte eine vertrauliche weibliche Stimme.
Der Elb öffnete seine Augen und sah sich um, er war nicht mehr in der dunklen Zelle, sondern in einem schneeweißen Licht und vor ihm standen seine Frau und seine Tochter. Er stand vorsichtig vom Boden auf und ging zu ihnen. Celebrimbor trug ein dunkelblaues Gewand mit silbernen Verzierungen drauf.
"Wo bin ich? Sind das die Hallen Mandos?", fragte er und sah seine Frau an.
"Nein, aber Mandos hat uns ein paar Minuten gewährt mit dir zu sprechen."
"Es tut mir so leid", sagte Celebrimbor traurig, "Es tut mir so leid, ich hätte den Ring der Macht mit Sauron nicht erschaffen sollen… Es ist meine Schuld, dass ihr nicht mehr-"
Seine Frau legte sanft ihre Finger auf seine Lippen und sah ihn tief in die Augen.
"Was geschehen ist, ist geschehen", antwortete sie sanft, "Du warst unter der Kontrolle von Sauron, und doch hast du es geschafft den Ring an dich zu nehmen und gegen ihn mit einer Armee zu kämpfen. Du hast die freien Völker Mittelerdes davor bewahrt getötet zu werden und ich spüre, dass bald ein Bündnis zwischen Elben und Menschen kommen wird, um gegen den dunklen Herrscher zu kämpfen."
"Aber es ist meine Schuld, dass der Ring der Macht überhaupt vollendet worden ist", entgegnete Celebrimbor und fiel auf die Knie.
Da spürte er eine kleine Hand auf seiner Schulter, er schaute auf und sah in das Gesicht seiner kleinen Tochter. Sie lächelte ihn warm an.
"Ada, komm zu uns. Ich vermisse dich", sagte sie und Celebrimbor sah wie eine Träne stumm über ihre Wange kullerte. Er lächelte sie an und strich die Träne sanft aus ihrem Gesicht.
"Ich werde bald zu euch kommen", versprach er, "Doch es dauert noch etwas."
"Unsere Zeit ist um", sagte seine Frau, Celebrimbor erhob sich und sah seine Frau an, "Wir werden auf dich warten."
Mit einem Lächeln auf den Lippen verschwand seine Frau und dann auch seine Tochter. Celebrimbor wurde zurück in ein schwarzes Loch geworfen und die Schmerzen kamen zurück. Es brannte wie Feuer und das Blut war inzwischen zu einer Kruste geworden. Der Elb öffnete seine Augen, sein Atem ging stoßweise und kroch zur Wand um sich dort mit seiner Schulter anzulehnen. Seine sonst glänzenden blauen Augen, starrten trübe in die Dunkelheit. Bald würde er seine Frau und seine Tochter sehen, doch wann es soweit war, wusste Celebrimbor nicht.

Der Elb wusste nicht, welcher Tag es war, noch wusste er nicht, ob es Helllichter Tag oder Nacht war. Die Tür seiner Zelle wurde aufgeschlossen und er wurde von zwei Orks grob zum Herrscher gebracht. Seine Hand- und Fußgelenke wurden mit Eisenketten befestigt, die an der Decke und am Boden befestigt waren. Celebrimbor hing an den Eisenketten, sein nackter Oberkörper zeigte viele Narben und das getrocknete Blut der vergangenen Folterung. Wenig später hörte er schwere Schritte und das zusammen schlagen von einer schweren Rüstung. Der Elb spürte die Dunkelheit und die Macht, die von Sauron ausging.
"Worauf wartest du?!", schnauzte er den Ork mit der Peitsche an, "Fang an!"
Celebrimbor hörte, wie der Ork mit der Peitsche ausholte und dann auf seinen Rücken niedersausen ließ. Der Schmerz breitete sich sofort auf seinem gesamten Körper aus, jedoch tat es nicht mehr so weh, wie zu Anfang. Er spürte den nächsten Schlag und den darauffolgenden.
"Ich werde bald bei euch sein", flüsterte Celebrimbor nach einer Weile.
"Was hast du gesagt?", fragte Sauron, ging zu ihm und hob sein Kinn an, damit der Elb ihn ansehen musste.
"Du wirst verlieren…", sagte Celebrimbor schwach, "Bald wird die Zeit kommen… wo du dein Ende finden wirst… und der Ring der Macht zerstört ist!"
Sauron's krallen Hand fuhr von Celebrimbor's Brust nach unten, der Elb schrie vor Schmerz auf. Frisches Blut spritzte aus der Wunde und lief an ihm herunter.
"Niemand kann mich aufhalten, nicht solange ich den Ring der Macht habe", sagte Sauron zornig und wandte sich zu dem Ork, "Bringt ihn in seine Zelle!"
Die Ketten wurden von seinen Hand- und Fußgelenken gelöst und die zwei Orks, die ihn schon dort hin gebracht hatten, brachten ihn zurück in seine Zelle.
Celebrimbor kroch wieder zur Wand und lehnte sich daran an, er atmete ein.
"Ich komme zu euch", flüsterte er und atmete aus.
Seine Augen schlossen sich und sein Körper erschlaffte, er würde nun zu seiner Frau und seiner Tochter gehen. Zurück ins Licht.
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