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Nobility and Independence

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Gestaltwandler Vampire Werwölfe Zombies & andere Untote
17.11.2016
19.01.2022
56
77.046
3
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1 Review
Dieses Kapitel
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17.11.2016 4.659
 
Hallo ihr Lieben.
Es freut uns sehr, dass ihr euch zu unserer Geschichte gefunden habt.  Wenn ihr euch fragt, wer 'wir' sind, schaut gerne auf unser Profil. Nun aber genug geredet.
Wie ihr sicher schon gelesen habt, ist unser erstes Kapitel eine Charakterbeschreibung.
Also viel Spaß beim Kennenlernen unser Protagonisten.
LG Verlac und Malli


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Wer ich bin:

Wesen:
Ich bin ein Kind der Nacht. Denn die Gene meines Vater haben bei mir überwogen und ja, hier bin ich. Ein blutrünstiger, schauriger Vampir. Nein Scherz. Ich bin weder blutrünstig noch schaurig, aber das werdet ihr bestimmt selbst mitbekommen.
Name:
Mein Name lautet Jonathan Milan Cerastur. Jonathan bedeutet 'Gottesgeschenk', aber eigentlich werde ich immer Jace genannt. Jace kommt aus dem Indianischen und bedeutet Mond. Milan kommt aus dem Altslawischen und bedeutet 'der Liebe', 'der Angenehme'. Meine Mutter nannte mich auch manchmal auch nur liebevoll Dobrillo. Das ist auch ein slawischer Name und bedeutet 'der Gute'.
Äußerliches Alter:
Ich sehe aus wie... wie... äähm ja gute Frage. Vielleicht wie... 18? Keine Ahnung, ich kann sowas nicht sonderlich gut einschätzen. Aber mein Umfeld schätzt mich meist auf 18 oder 19.
Echtes Alter:
In Wirklichkeit bin ich um einiges älter. Ich bin 125 Jahre alt. Habe also schon so einige Jährchen auf dem Buckel und bin in menschlicher Hinsicht wohl auch nicht mehr der Jüngste. Aber aus vampirischer Sicht ist das wahrscheinlich ziemlich jung, denn immerhin sind wir, wenn nichts dazwischen kommt, unsterblich.

Meine Familie:

Eltern:
Ja, meine Eltern. Gott, wie vermisse ich sie. Um ganz ehrlich zu sein bin ich ja eher ein Mama-Kind gewesen. Meine Mutter... Mein Bruder sagt, ich sei ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Meine Mutter hieß Ennoia Cerastur. Sie hatte genauso hellblonde Haare wie ich und war so offen und freundlich wie kaum ein anderer. Meine Mutter war ein Werwolf. Vielleicht zog es mich deshalb zu ihr, denn immerhin war ihre Körpertemperatur um einiges wärmer, als meine. Und so wärmte ich mich eigentlich immer bei ihr. Mein Vater, Darmin Cerastur, war ein Vampir. Von ihm habe ich meine vampirischen Kräfte. Er war immer für mich da, in väterlicher Hinsicht. War mir mehr Vater als man es sich wünschen konnte und trotzdem kann ich nicht viel zu ihm sagen.
Geschwister:
Ich habe einen Bruder. Er sagte, er will sich hier auch noch anmelden und nachkommen. Mein großer Bruder, Jaromil Dajan Cerastur. Er hat die Kräfte meiner Mutter bekommen. Obwohl, wir uns manchmal nicht sicher sind ob, unsere Kräfte vertauscht wurden. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Bruder. Wir sind von Anfang an unzertrennlich gewesen und das nicht nur, weil ich mit ihm per Gedanken kommunizieren kann. Allerdings bleibt es auch bei meinem Bruder und meinem Beschützer. Also ist es auch keine besondere Fähigkeit. Aber dazu werde ich sicher später noch ein paar Worte sagen müssen.
euer Beschützer:
Ja, ich habe einen Beschützer, obwohl sie mich wahrscheinlich nie wirklich beschützen könnte und wenn ich hier wirklich nur einen Beschützer stehen haben sollte, würde ich meinen Bruder angeben. Aber zurück zum Thema. Sie ist eine kleine Maus. Ja, sie ist eine Sie und ihr Name ist Jerry. Ja, ich weiß wirklich eindeutig ist dieser Name nicht. Aber so heißt sie eben.

Mirror on the wall:

Aussehen:
Okay, mein Aussehen. Einige mögen mich für attraktiv halten, andere nicht. Bildet euch am besten eure eigene Meinung. Ich bin 1,89m groß, wirke auf den ersten Blick zwar schmächtig, bin aber eigentlich athletisch. Meine schlanke Statur übertönt das eben meist. Meine Haut war schon immer bleich. Im Prinzip war ich also schon von Geburt an für den Vampir gemacht. So, das erst mal zu meiner Gestalt. Ich habe weißblondes Haar, von Natur aus. Durch den dichten Wuchs meiner Haare, habe ich schon ein paar Möglichkeiten des Stylens, denn ich muss keine kahlen Stellen verdecken. Meine Haare sind nicht wirklich kurz, wenn man unter kurz eine 3cm Haarlänge versteht, aber auch nicht lang, wenn man bei lang an schulterlange Haare denkt, die ja manche Jungs auch gerne tragen. Wenn, ich mir meinen Bart nicht sofort abrasiere, sieht man ihn trotzdem kaum, denn er ist in genau dem hellen Ton, wie meine Haare. Mein Gesicht hat eine eher kantige Form, was ich aber nicht sonderlich schlimm finde, denn alles hat seine Ecken und Kanten. Ich habe blaue Augen. Meine Mutter hat sie meist mit der Farbe von Wasser verglichen. Glasklares, blaues Wasser. Und so ist es auch. Viele verlieren sich in ihnen, denn sie haben einen angenehmen hellblauen Ton. Meine Augenbrauen sind dunkler als mein Kopfhaar. Woran das liegt? Keine Ahnung. Meine Nase ist zwar keine Stupsnase, aber die würde auch nicht in mein Gesicht passen. Meine Nase läuft eher spitz zusammen und der Nasenrücken ist auch eher geradlinig. Meine Ohren haben eine normale Größe und ansonsten keine Besonderheiten. Meine Lippen sind eher schmal. Bis auf meine typischen Vampirzähne, gibt es auch da nichts zu sagen. Meine Zähne sind weiß, mir fehlt nicht ein Zahn und sie sind normal groß. Mein Kinn tritt leicht hervor. Ich habe lange Arme, die meine großen Hände tragen. Auch hier ist nichts auffälliges denn mir fehlt weder ein Finger noch eine ganze Hand. Meine langen Beine enden mit großen Füßen. Ich habe kein Tattoo und damit dürfte ich am Ende meiner Beschreibung sein.

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4


Das bin ich:

Charakter:
Oh Gott, Charakterbeschreibung, hm? Nagut, ich kann's ja mal versuchen. Ich hoffe nur, dass euch klar ist, dass man einen Charakter nicht mit ein paar plumpen Sätzen und Adjektiven beschreiben kann? Ein Charakter ist immerhin so facettenreich, dass man ihn nur schwer in Worte fassen kann. Man muss ihn praktisch kennen lernen, also die Person. Ich habe auf jeden Fall ein wenig der Gutmütigkeit und Ruhe meiner Mutter. Aber denkt jetzt nicht, das ihr mit mir deshalb machen könnt, was ihr wollt. Ich habe nach wie vor eine eigene Meinung und kann auch anders. Ich bin genauso frech und vorlaut, wie ich freundlich und zuvorkommend bin. Vielleicht merkt man schon, dass ich recht gesprächig und offen bin. Ich bin auch sehr aufmerksam und ja, den Rest, würde ich sagen, lernt ihr am besten selbst kennen, oder auch nicht.
Stärken:
Meine Stärken, ähm ja gut. Also ich kann gut mit lebenden Wesen umgehen. Damit meine ich Mensch, Tier und magisches Geschöpf. Ja, zumindest denke ich mal schon, dass dort eine meiner Stärken liegt. Auch meine Ruhe sehe ich als Stärke an. Und im Gegenteil zu meinem Bruder komme ich schnell mit Dingen klar oder über Dinge hinweg. Sozusagen das vergeben und vergessen ist auch eine meiner Stärken. Ich bin auch nicht mal schlecht im kämpfen, selbst wenn mein Bruder um Längen besser ist, aber ich kann mich trotzdem behaupten. Zudem könnte ich hier vielleicht noch erwähnen, dass ich, wie mein Bruder auch, fließend Dänisch sprechen kann. Mehr oder weniger gut, aber ich kann es.
Schwächen:
Ja, das wäre dann der Umgang mit Pflanzen. Ich bin einfach kein Pflanzenmensch oder eher Pflanzenvampir. Das ständige Gießen und so, ist einfach nicht meins. Mein Bruder und ich haben einmal zusammen jeder einen Baum gepflanzt. Sein Baum steht wahrscheinlich heute noch. Meiner ging nach 3 Tagen ein. Ich würde auch meine Gutgläubigkeit als Schwäche zählen, denn die sorgt meist für zu schnelles Vertrauen und dass ich mir nicht eingestehen will, dass nicht jeder gut ist. Zudem leide ich unter Klaustrophobie, also Platzangst. Ja, ich weiß, ein Vampir mit Platzangst? Niemals, der kann sich doch mit seiner Stärke einfach Platz schaffen, trotzdem ist es so, wie es eben ist. Ich ertrage auch den Geruch oder den Anblick von Blut nicht lange. Ich weiß, es mag paradox klingen, aber trotz das Blut meine Nahrungsquelle ist, kann ich es nicht lange sehen und riechen.
Vorlieben:
Ich liebe die Natur beziehungsweise die Wildnis. Nicht zuletzt, weil ich in jener aufgewachsen bin. Ich liebe es auch zu zeichnen und schlecht bin ich auch nicht. Auch nur im Graß zu liegen und die Sonne auf meiner Haut zu spüren, ist eine Vorliebe von mir. Und nicht zuletzt tauche ich gerne. Immerhin bin ich ein Vampir, ich muss nicht zwingend atmen. Und da ich die Sprache auch schon beherrsche... naja, jedenfalls hat es mir Dänemark sehr angetan. Meine Eltern haben früher auch sehr oft von diesem Land gesprochen und als ich alleine mit meinem Bruder durch die Wälder streifen musste, waren wir unter anderem dort. Seit dem, bin ich ein totaler Dänemarkfanatiker.
Abneigungen:
Ich hasse die, meist unkontrollierbaren, Wutanfälle meines Bruders. Und Albträume, aber ich glaube, die mag keiner. Ich mag es auch überhaupt nicht, wenn mein Bruder mich wie ein Kleinkind behandelt. Oder Leute, die nur auf Konfrontation aus sind. Mit diesen Leuten komme ich einfach nicht klar.
Fähigkeiten:
Fähigkeiten? Ähm, da muss ich mal scharf nachdenken. Ja, okay ich habe eine. Dieses Telepathiegelaber mit meinem Bruder... und meinem Beschützer, aber das soll wohl gar nicht so unüblich sein. Und ja das war's... Oder? Ach nein, halt. Ich bin auch einer dieser Hellseher, der die Zukunft vorhersehen kann. Oder eher hin und wieder Visionen hat. Meine Visionen sind weder eindeutig noch treten sie hundertprozentig ein. Ich sehe auch keinen Film vor mir, oder etwas der Gleichen. Es ist etwas komplizierter. Es ist als würde eine Macht von mir Besitz ergreifen und dann fange ich an, wie in Trance zu zeichnen. Und da ist das Problem. Habt ihr schon mal probiert ein Bild zu entziffern, dass ein Halbblinder gezeichnet hat und die Zukunft vorher sagen soll? Gut die Bilder sind nicht schlecht, aber so vieldeutig...


Secret of my past:

Vorgeschichte:
Gut, nun zu meinem bereits geschrieben Leben. Mein Bruder war gerade 5 Jahre, als ich das Licht der Welt erblickte. Meine Eltern lebten mit ihrem Clan tief im Wald. Der Ort in dem wir lebten versprühte seine eigene Magie und bot allen Idylle und Ruhe vor der kalten, skrupellosen Welt außerhalb. In unserem Clan, Rudel oder wie auch immer man es nennen mag, waren sogenannte 'Mischwesen' nicht unüblich. Der ganze Clan war auf friedlicher Basis gegründet und bot allen Schutz. Man sah fast jedes magische Wesen mit jedem. Meine Eltern beispielsweise, Vampir und Werwolf, die sonst wahrscheinlich größten Rivalen, lebten dort in Harmonie und wie man sieht, gründeten sie dort auch ihre Familie. Nun ja, wie gesagt, wuchs ich dort auf. Mein Bruder erzählte mir einst, dass als ich klein war, ich am liebsten auch ein Werwolf gewesen wäre. Er erzählte mir, dass als Mutter und er auf Jagd gingen, ich hinterher kam, auf allen vieren. Ich habe versucht zu heulen wie sie und mich zu verwandeln. Erinnern kann ich mich nicht mehr daran, aber wenn ich daran denke, muss ich immer lachen.
Ja, wie gesagt, waren wir nicht die einzigen Mischwesen. Jaromils Freundin, Liz, war eine Werwolf-Fee. Ihre Wolfgestalt war ein weißer Wolf. Und somit das perfekte Gegenstück zu der meines Bruder, denn er verkörperte einen schwarzen Wolf. Als wir älter wurden, verließen wir drei das Gebiet unseres Clans immer mehr und wagten uns in unserer Neugierde immer weiter hinaus. Mit steigendem Alter, kam das bereits erwähnte Interesse am anderen Geschlecht immer mehr. Mein Bruder und Liz, waren also bald unzertrennlich. Sie wollten ihre eigenen Wege gehen, 'allein sein', wie sie es nannten. Mich zog es derweilen immer weiter hinaus. Und eines Tages, weit abseits meiner Heimat traf ich auch ein Mädchen. Sie gefiel mir vom ersten Moment an und wir kamen uns mit jedem Treffen immer näher. Dass Kira sehr an meinem Clan interessiert war, fiel mir nicht sonderlich auf.
Bis uns ein anderer Clan angriff. In ihm waren auch alle magischen Wesen vertreten, aber sie waren gegen die Mischung verschiedener Wesen. Als sie uns nun angriffen und Kira in ihrer Mitte kämpfte ergab alles einen Sinn. Ich hätte mir damals die Haare für meine Dummheit ausreisen können. Schon ihr Name hätte mir einiges verraten können, denn Kira bedeutet 'Mörder'.
Wir alle kämpften mit. Bis uns meine Eltern in ein Versteck trieben und sagten, wir sollen dort warten. Sie sagten nicht, dass sie uns holen würden. Sie sagten nichts, nur dass wir uns versteckt halten sollten. Wahrscheinlich ahnten sie schon, welches Schicksal ihnen bestimmt war. Wir blieben also in unserem Versteck, bis der Lärm der Schlacht verklungen war. Ich weiß, es mag skurril erscheinen, aber trotzdem hatte ich währenddessen eine Vision. Wir hatten uns im Inneren eines Baumes versteckt und ich griff wie in Trance nach einem Stein um das Bild vor meinem inneren Auge in die Rinde des Baumes zu ritzen. Das Bild was ich entworfen hatte, war schrecklich. Es zeigte ganz eindeutig unser Zuhause, aber verwüstet. Überall lagen Leichen, umgestürzte Bäume...
Als wir unser Versteck verließen, schimmerte vor uns allerdings genau dieses Bild. Wir fingen sofort an, nach unseren Eltern zu suchen. Liz fand ihre zerquetscht unter einem Baum. Die Hände ineinander verschlungen, als Zeichen ihrer Liebe. Kurz darauf fand Jaromil unseren Vater, aufgespießt an einem Baum. Ich fand letztendlich unsere Mutter. Sie war Blutüberströmt und hatte so viele Wunden, dass man die Quelle ihres größten Blutsverlustes gar nicht ausmachen konnte. Selbst ihre Selbstheilungskräfte schienen hierbei nicht mehr viel zu nützen. Wir waren zu dritt bei ihr, bei ihren letzten Atemzügen und sie richtete auch ihre letzten Worte an uns. Ihr Worte hallen bis heute noch in meinen Ohren wieder. 'Bleibt wachsam und passt auch euch auf.', flüsterte sie in die Nacht und dann verließ sie diese Welt, lies uns in der kalten Realität allein. Kaum hatte mein Bruder ihre Augen geschlossen, sehnte ich mich schon wieder nach diesen. Die Wärme, Liebe und Geborgenheit die diese verstrahlt hatten würden mich ab jetzt mehr erreichen. Als mir dies klar wurde, stiegen mir die Tränen in die Augen und ich erlaubte mir einige Minuten der Trauer. Bis mein Bruder und Liz mich zu sich riefen. Ab nun waren wir auf der Flucht und so verhielten wir uns. Ich weiß nicht mehr, wie lange wir so lebten, ehe wir einen neuen Clan fanden. Doch einfach mit einem 17-jährigen und zwei 22-jährigen umherzuziehen war es nicht. Zumal Liz und Jaromil meist ihre Wolfsgestalt behielten.
In unserem neuen Clan konnten wir 2 Jahre unbeschwert leben, bis uns der Kriegerclan erneut aufgespürt hatte und alles in Schutt und Asche legte. Sie töten diesmal jedoch nicht nur unseren Clan, sonder auch Liz. Wir waren zu der Zeit keine Kinder mehr, hatte keine Eltern mehr. Kämpften also mit.
Jaromil kämpfte während der ganzen Schlacht an Lizs Seite. Mitten im Kampf verlor ich die beiden aus den Augen. Am Ende dieses sinnlosen Blutvergießens fand ich Jaromil bei ihrem leblosen Körper. Etwas in ihm zerbrach. Ihr Tod veränderte ihn und prägte ihn mehr, als der unserer Eltern. Seitdem ist er auf Rache aus, hat sich in die dunkle Seite vertieft. Kurz nach dem Kampf ließ er mich 3 Jahre alleine. Er meinte um sich selbst zu finden. Ich sage um zu morden. In dieser Zeit schloss er sich der dunklen Seite an. Ich habe keine Ahnung, was er für einen Pakt mit jener Seite geschlossen hat und er hat auch immer versucht mich von diesen dunklen Wesen fernzuhalten, aber wenn dein Bruder böse wird, lässt dich das nicht kalt. Der Clan verfolgte uns noch weiter. Lauerte uns auf, doch wir entkamen, jedes Mal.
Um mich zu schützen, hat mich mein Bruder hier angemeldet und ich habe ihm das Versprechen abgenommen, dass er nach kommen würde. Mein Grund: Wir passen gegenseitig auf uns auf. Haben wir schon immer und ich habe nicht vor, dass zu ändern.

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Wer ich bin:

Wesen:
Zu eurer Überraschung werde ich das sogar sehr oft gefragt. Ich gehöre zu den Feen, aber wieso ich oft danach gefragt werde ist, weil ich keine Flügel besitze. Nicht das ich einfach zu schwach oder dumm bin sie zu beschwören, nein, die Flügel existieren bei mir einfach nicht.
Aber wer sich genauer mit Feen oder Wesen insgesamt auseinander setzt dürfte trotzdem sehen dass ich eine Fee bin.
Hallo? Irreführende Augen? Spitze Ohren?
Ich denke für gut gebildete Wesen ist es offensichtlich, aber es kann ja nicht jeder eine Eliteschule besucht haben, in der man über alles etwas lernt.
Name:
Mein Name ist Tiril Saga Thott.
Was der Name Tiril bedeutet...keine Ahnung. Nicht mal die British Libary konnte mir da helfen. Saga heißt Mythos oder Geschichte und Thott ist einer der ältesten Feen-Adelsgeschlechter. Ja ich bin Adelig, aber davon merke ich leider nicht mehr viel. Aber irgendwann wird man sicher wieder von mir hören und ich werde den Namen Thott zurück in die Geschichtsbücher bringen.
Vielleicht habt ihr jetzt sogar schon mal von mir gehört. Wenn es um die Beratung des Feenkronprinzen geht, aber das erzähle ich euch sicher noch einmal.
Äußerliches Alter:
Das ist schwer einzuschätzen, da Feen ein meist zeitloses Gesicht haben, aber wenn ich mich schätzen müsste, dann so ungefähr 17 oder 18.
Echtes Alter:
234, ja ich bin uralt, muss aber sagen, dass ich mich nicht mal so verhalte. Außerdem wachsen Feen sehr langsam heran und meine Lebenserfahrung kann man auch nicht so hoch stufen. Ich habe mein halbes Leben im Palast gelebt und bin kaum raus gekommen. Zeit spielt für mich sowieso keine Rolle.

Meine Familie:

Eltern:
Meine Mutter habe ich nie kennen gelernt, ich weiß nicht mal ihren Namen. Mein Vater wollte nie über sie reden. Ich weiß nicht einmal warum, aber ich habe mich schon lange damit abgefunden und brauche auch kein Mitleid. Mein Vater ist dann vor 176 Jahren bei einer Schlacht ums Leben gekommen. Aber seit dieser Zeit lebe ich im Palast der königlichen Majestät, dem Feenkönig und der Königin. Sie sind wie meine Adoptiveltern gewesen. Aber nach einer Weile haben wir uns distanziert und ich habe nur noch den Prinzen, der schon früher mein bester Freund war, gelebt. Aber ich finde Familie wird überbewertet. Man sollte sich immer mit den Leuten umgeben mit denen man klar kommt und die man mag. Und das ist nicht immer die Familie.
Geschwister:
Ich glaube nicht. Und wenn, dann weiß ich nicht von meinem Bruder oder meiner Schwester. Vielleicht hatte mein Vater sie auch einfach nie erwähnt. Aber ich bin ehrlich, ich habe darüber noch nie so nachgedacht und möchte damit auch jetzt nicht anfangen.

Mirror on the wall:

Aussehen:
Wenn ich in der Menschenwelt leben würde, würden sich die Modelagenturen sicher um mich streiten oder ich wäre so ein Promi, der nur bekannt ist weil er schön ist. Das klingt jetzt zwar abgehoben ist aber so.
Gerade habe ich blond gefärbte Haare, aber sie wären normalerweise grau-silber. Sie fallen mir immer lang den Rücken hinunter.
Meine Haut ist blass, fast wie Mamor und sie ist auch so rein wie Mamor.
Meine Lippen sind voll und mein Gesicht hat perfekte weibliche Proportionen. Kleine Stubsnase, große Augen.
Apropos Augen, das sieht man nie auf Bildern, da ich das retuschieren lasse, aber ich habe keine normalen Augen. Mein ganzes Auge ist grau, alles. Vom weißen äußeren bis zur Pupille.
Außerdem habe ich spitz zulaufende Ohren, was das feeische nur noch mehr untersützt.
Ich bin 167 cm groß und habe eine schlanke Figur. Mein Gewicht...keine Ahnung ich wiege mich nie. Aber es wird nicht viel sein.
Bild1
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Das bin ich:

Charakter:
Na wunderbar...
Naja ich bin eher der Typ, der Menschen (Wesen) erst kennen lernt bevor er urteilt, glaube ich zumindest. Ich bin ziemlich zielstrebig und habe normalerweise über alles die Kontrolle und weiß über jede Person über die ich was wissen will alles.
Ich kann es nicht ausstehen wenn etwas nicht nach meinem Willen läuft und es kann sein, das Leute das zu spüren bekommen, vor allem wenn ich schlechte Laune habe. Was man auch als sehr temperamentvoll bezeichnen könnte.
Aber das nur zu Personen die ich nicht als Respektspersonen ansehe. Bei Respektspersonen bin ich höflich und freundlich.
Wenn mich jemand um einen Tipp oder meine Meinung fragt, bin ich immer ehrlich und objektiv. Das habe ich so gelernt und meine dabei direkte Art werde mir auch nicht abgewöhnen. Ich stehe hinter mir und bin immer ich selbst. Wenn mich jemand nicht mag, dann ist es seine Schuld und nicht meine.
Außerdem entwickelt sich jeder Charakter weiter, selbst ich weiß nicht was aus mir wird.
Vielleicht weder ich schon morgen das fromme Lämmchen sein oder zu Frankenstein, das weiß niemand. Obwohl meine Beispiele gerade sehr weit her geholt sind, versteht man sicher was ich meine.

Stärken:
Ich weiß nicht ob man es als Stärke zählen kann, aber mir ist die Meinung anderer egal, zumindest wenn es um mich geht. Ich höre es mir zwar an, aber Beleidigungen gehen rechts rein und links raus. Ich nehme nur die Meinung der Personen ernst, die ich liebe und die mir wichtig sind und das sind nicht sonderlich viele.
Was man aber wirklich als Stärke bezeichnen kann, ist meine künstlerische Ader, ich bin zwar musikalisch total unbegabt, kann aber sehr gut zeichnen und malen.
Ich würde mich selbst als ehrgeizig und zielstrebig beschreiben, da ich immer das bekomme was ich will, und wenn ich dafür länger brauche und was machen muss, ist es egal. Wenn ich ein Ziel habe bleibt es eine ganze Weile mein Antrieb.
Zudem kommt mein rationelles und objektives Denken, was einiges erleichtert, mich manchmal aber auch in Schwierigkeiten bringt.
Pünktlichkeit, kann ich auch zu meinen Stärken zählen, ich bin noch nie zu spät gekommen, ich war eher 20 Minuten zu zeitig da.
Feste Wertvorstellungen hab ich schon früh beigebracht bekommen und sehe diese auch als Stärke. Da sie einem Entscheidungen einfacher machen und auch so ganz gut für das Leben sind, da man wenigsten Richtlinien hat.
Schwächen:
Schwächen, gebe ich jetzt eigentlich nicht so gerne Preis, aber ich hab ja sowieso schon fast alles erzählt, obwohl ich wahrscheinlich total anders rüber komme als ich bin. Naja gut.
Wie ich erst schon angedeutet hatte, bin ich total unmusikalisch, ich kann weder singen, noch ein Instrument spielen, oder tanzen, alles ein vollkommenes Desaster bei mir.
Ich kann nicht gut mit Gefühlen umgehen, weder mit meinen eigenen, noch mit denen von anderen.
Als größte Schwäche sehe ich auch meine geradlinige Zielstrebigkeit, ich hab keine Seitenweg, wenn es nicht funktioniert wie ich will, dann ...
Eher eine Angst als Schwäche ist meine Bienen- und Wespenphobie; Hummeln, Hornissen,... zählen auch dazu. Da bekomme ich Panikattacken und hab es schwer normal und ruhig zu bleiben.
Vorlieben:
Ich weiß jetzt zwar nicht was für Vorlieben gemeint sind, ob die Klassischen oder Spezielle, aber ich schreibe einfach mal was mir so einfällt.
Ich bin gerne mal allein, mich laugt es aus unter zu vielen Menschen zu sein, es ist einfach anstrengend. Aber wenn ich unter Menschen bin dann solchen die ehrlich und direkt sind, anders bekomme ich sonst die Krise.
Ich liebe die Vorstellung von allem klassischen. Ob ein weißer Ritter der dich wie das Beste behandelt und Briefe schreibt, Briefe insgesamt sind total cool oder ein heimlicher Verehrer. Ich weiß, totaler Kitsch, aber schon eine tolle Vorstellung, obwohl es mich sicher anstrengen würde wenn das bei mir passiert. Genauso wie ich diese klassische Vorstellung liebe, mag ich Ballett und Klavierspielen, obwohl ich beides nicht kann, beneide ich die Menschen, die das können.
Ich liebe es zu zeichnen und kann es auch sehr gut. Vielleicht habe ich irgendwann einmal eine Ausstellung in New York oder Helsinki, sodass mich sogar die Menschen kennen werden.
Zu guter letzt mag ich Mode und sich auch mal hübsch zu machen. Typisch Prinzessin. Aber bei meiner Wahl der Mode gibt es noch einen Unterschied zwischen Schule und Freizeit, aber den gibt es doch bei vielen, nur ist der bei mir recht stark zu sehen, aber ich liebe den Kontrast dazwischen.
Abneigungen:
Natürlich hat jede Person Eigenschaften, die er/sie nicht an anderen mag, darunter stehen bei mir Menschen, die nicht ehrlich sind und tausend Jahre um den heißen Brei reden, extreme Sturköpfe, die die Meinung anderer nicht akzeptieren, das Vorverurteilen anderer ohne das man sie richtig kennt und Narzisten. Obwohl ich oft selber so bin.
Ich kann es nicht ab, wenn Leute mehr über mich wissen als ich über mich selbst.
Ich habe gegen viele Dinge etwas, ich kann gar nicht sagen was es alles ist, aber wenn jemand etwas macht was auf dieser Liste steht, dann merkt er es schnell. Falls diese Person es nicht merkt dann haben wir noch einen Punkt auf der Liste. Und zwar dessen Name.
Außerdem hasse ich es wenn Personen mich nicht in Ruhe lassen können.
Fähigkeiten:
Alles was ich je gewusst, gehört oder je gesehen habe merke ich mir und kann es daher für mich und gegen andere verwenden, da ich diese Dinge auch anwenden kann. Ob es einfache Informationen sind, Gesichter oder ganze Kampftaktiken. Einfach alles. Meist benutze ich es nur für mich selbst, aber es hilft mir auch in der Schule.
Ältere Feenwesen nennen mein Element Geist und meinen, dass hinter dem ganzen mehr stecken könnte als nur sich alles merken zu können und dies auch anzuwenden. Aber sie sind sich nicht ganz sicher.

Secret of my past:

Vorgeschichte:
Als Geheimnis würde ich das jetzt nicht bezeichnen, da ich mich für meine Vergangenheit nicht schäme, wenn mich jemand fragt, sage ich es auch.
An meine ersten Jahre kann ich mich nicht so gut erinnern, ich weiß nur noch dass mein Dad mir nie etwas über meine Mutter erzählen wollte. Mehr Erinnerungen die mich bei meinen Vater sehr geprägt haben, habe ich nicht. Außer das ich Jahre geübt habe meine Flügel zu bekommen, aber ich irgendwann die Diagnose bekam, dass ich eine Flügellose bin. An meinem Selbstbewusstsein hat das aber nichts geändert.
Vor einhundertsechsundsiebzig Jahren kam ich dann an den Hof des Feenkönigs. Genau weiß ich nicht einmal wieso sie mich angenommen haben, aber ich möchte das auch nicht hinterfragen, weil ich ihnen so viel schuldig bin.
Seit ich da war, waren Prinz Sequil und ich unzertrennlich, er war nur ein paar Jahre älter als ich und seine Jüngeren Brüder waren ihm zu jung.
Als wir älter wurden, musste er sich immer mehr mit der Politik beschäftigen und hatte so weniger Zeit für mich. Also entschied er kurzer Hand, dass ich seine persönlichere, politische Beraterin wurde, weil ich immer die Wahrheit sagte. Ob gut oder schlecht. Es war für mich schon ein Zwang. Aber das schätzte er an mir. Außerdem verstand ich fast mehr von dem ganzen als er selbst. Zu der Zeit waren wir immer zusammen, uns verband ein unsichtbares Band.
Jahre ging es so weiter und wir fingen an füreinander zu empfinden, wollten unsere ewige Freundschaft aber nie zerstören und hatten daher nur kurze Affären.
Wir mussten das Ganze aber über Jahre geheim halten, da dies nicht geduldet wurde und einer seiner kleinen Brüder auch in mich verliebt war.
Der Kronprinz ist einfach einzigartig, aber vor kurzen wäre es beinahe rausgekommen und dann haben wir uns distanziert. Wir sind immer noch sehr gut miteinander befreundet, aber ich finde keinen Reiz mehr an unserer Beziehung und er nicht mehr an mir. Jetzt sind wir wie früher, Pech und Schwefel, Feuer und Wasser, Körper und Geist. Wobei das letzte es am ehesten trifft, da er stärker war als andere und sein Element wurde als Körper beschrieben.
Außer der Beziehung zuSequil gibt es nur noch zu sagen, dass ich für ein paar Jahre auf einer Eliteschule war. Aber es hat mich gelangweilt und so habe ich die Schule verlassen.
Und falls sich jetzt einige Fragen sollten wieso ich dann auf diese Schule möchte. Ganz einfach, ich brauche Auszeit vom Palast und dessen vielen Regeln. Es ist immer monoton und da wollte ich einmal was Neues kennen lernen.

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Sequil:
Sequil ist der Kronprinz des Feenreiches. Abgesehen davon, dass Tiril seine Beraterin ist, hatten sie einige Affären.
Sequil hat das Element „Körper“ als Fähigkeit, das komplette Gegenteil von Tirils Fähigkeiten. Er ist stärker und schneller als normale Feen. Auch wenn er der nächste König des Feenreiches ist, bleibt er immer freundlich und höflich, nur wenn jemand seinen Namen vergisst wirkt er gereizt
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