Emison <3

GeschichteRomanze / P12
Alison DiLaurentis Emily Fields
17.11.2016
17.11.2016
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Emilys Sicht:

Wie konnte das nur passieren? Wie konnten mir nur so viele Menschen genommen werden, die mir etwas bedeuteten? Erst mein Vater, dann Sara und schließlich auch noch Spencer. Spencer, die mit ihrer liebevollen und witzigen Art sie alle immer wieder aufgemuntert hatte wenn es ihnen schlecht ging, Spencer, dessen Herz vermutlich bis zu ihrem Tod immer noch an Toby gehangen hatte, auch wenn sie es zwischen durch an Caleb verschenkt hatte. Spencer, die Karriereverdächtige Spitzenschülerin die stets hilfsbereit gewesen war und der es bei keiner unserer Aktionen an Mut gefehlt hatte. Und dann wurden auch noch kurz vor ihrem Tod all ihre Prinzipien in Frage gestellt. Hatte Mary Drake die Wahrheit gesagt? War sie wirklich ihre Mutter? Doch wer waren dann die Menschen mit denen Spencer ihr ganzes Leben lang zusammen gelebt hatte? War Melissa das leibliche Kind ihrer vermeintlichen Eltern? Ein leises Klopfen riss mich aus meinenGedanken. ,,Ja?" Sagte ich und drehte mich zur Tür. Es war Alison. ,,Hey." Sagte sie und versuchte krampfhaft zu lächeln. ,,Geht es dir besser Em?" ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, immerhin ging es Alison bestimmt auch nicht viel besser. ,,Ja, ja es geht mir wirklich schon etwas besser." Ali setzte sich neben mich aufs Bett und sah mich an. ,,Em, ich sehe doch, dass es dir schlecht geht." ,,Nein, nein wirklich darum musst du dich jetzt nicht kümmern. Wie geht es dir überhaupt?". ,,Ich weiß wie nah dir Spencer stand. Das muss wirklich schwer für dich sein." Sie berührte mit ihren Fingerspitzen mein Gesicht und streichelte meine Haut sanft. Mir schossen die Tränen in die Augen. Ich senkte den Kopf um mir nichts anmerken zu lassen, aber bei dem Gedanken an Spencer konnte ich einfach nicht anders als zu weinen. Sie war so ein toller Mensch gewesen. Mit ihrer ganzen Art, sie war einfach einzigartig. Sie war wie eine Schwester für mich! Doch das alles konnte ich jetzt nicht Alison erzählen. Es wäre egoistisch sie damit noch mehr zu belasten. Ihr musste es schließlich noch schlechter gehen als mir, immerhin war sie nicht nur damit beschäftigt um Spencer zu trauern, sie musste sich auch noch große Sorgen um ihr ungeborenes Kind machen; der Vater dieses Kindes war schließlich tot und daran war sie nicht ganz unbeteiligt gewesen. ,,Ja, aber es geht schon, wirklich. Immerhin bin ich an sowas ja schon gewöhnt!" Sagte ich und versuchte mir dabei ein scherzhaftes Lächeln abzuringen, doch es gelang mir nicht wirklich. Alisons Hand wanderte zu meiner Wange, auf welcher eine Träne herab floss und wischte sie beiseite. ,,Ach, Em.." Sagte sie mit ihrer sanften Stimme und drückte mich an sich. Sie roch so unglaublich gut, ihre Haare, ihre Haut, ich merkte wie sehr ich das alles vermisst hatte. Ich versank in ihrer Armen und meine Tränen flossen auf ihr T-shirt. Sie streichelte meinen Kopf und hielt mich einfach nur fest, ohne etwas zu sagen. Ich richtete mich wieder auf. ,,Aber Ali, wirklich, wie geht es dir? Und wie geht es dem Kind?" Fragte ich. ,,Em... Ich denke nicht, dass das der richtige Zeitpunkt ist um darüber zu sprechen." ,,Wieso nicht? Ali, was ist los?" Fragte ich besorgt. ,,Ich habe eine Entscheidung bezüglich der Schwangerschaft getroffen. Ich werde das Kind bekommen." ,,Ali, das ist großartig!" Sagte ich. ,,Du kannst dich dabei natürlich immer auf mich verlassen, ich werde dich dabei selbstverständlich unterstützen!" ,,Ich werde das Kind nicht hier bekommen." Ich blickte sie nur verständnislos an. ,,Überleg doch mal, hier in Rosewood ist einfach zu viel passiert. Ich möchte mein Kind nicht den gleichen Gefahren aussetzen, denen ich ausgesetzt war! ich möchte meinem Kind etwas bieten. Ohne einen Ort wie diesen, völlig belastet durch meine eigene Vergangenheit." Mein Herz setzte für einen Moment aus. Sollte mir wirklich noch einer der Menschen genommen werden, die mir soviel bedeuteten? ,,Oh, ja das verstehe ich natürlich. Es ist wahrscheinlich wirklich besser für das Kind wenn du Rosewood verlässt." Sagte ich und senkte den Blick. ,,Aber Em, du kannst doch mitkommen! Stell dir mal vor, wir zwei und das Kind, weg von all dem Trubel hier. Ohne die ständige Angst, dass A zurückkehren könnte. Das wäre doch toll!" Flüsterte sie. Ich blickte ihr in die Augen. Ich würde nichts lieber tun, als mit ihr irgendwo hinzufahren und nie wieder nach Rosewood zurück zu kommmen, aber es ging nunmal nicht. ,,Ali, das geht nicht. Was ist mit Hanna und Aria? Ich kann sie nicht einfach so zurücklassen, wir alle müssen den Schock über Spencers Tod erstmal verkraften." Ali beugte sich zu mir vor. ,,Aber Em." Flüsterte sie. ,,Sie sind erwachsen, sie werden damit zurecht kommen. Sie haben beide jemanden, der sich um sie kümmert. Hanna hat Caleb, Aria hat Ezra. Du musst jetzt einfach mal an dich denken!" Ich konnte auf einmal nicht mehr klar denken. Alis Geruch betäubte meine Sinne und ihre Stimme raubte mir jeden Verstand. Ich wollte sie in diesem Moment einfach nur küssen. Ich beugte mich langsam auch zu ihr vor, so dass unsere Münder nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt waren. Dann küsste ich sie. Es war mit Abstand der impulsivste Kuss den ich je mit ihr erlebt hatte. Ihre Lippen umschlossen gierig meine und ihre Zunge tastete vorsichtig nach meiner. Meine Hand ruhte auf ihrer Taille und ihre begann meine Haare zu zerzausen. Wir fielen auf das Bett auf dem wir saßen und ich lag auf einmal auf Ali.



Alisons Sicht:

Es war atemberaubend. Emily Küsse betörten meine Sinne und ihre Hände schienen auf einmal überall auf meinem Körper zu sein. Ich zog ihr ihr Shirt aus und warf es neben uns. Meine Hand tastete sich langsam weiter über ihre nackte Haut hoch zum Verschluss ihrer BHs, den ich sogleich öffnete. Emily hatte mich mittlerweile auch meines T-shirts entledigt. Ihre zarten Hände streichelten meine Haut und öffneten schließlich den Knopf meiner Hose. Wir gaben uns nun vollständig unsere Lust hin. Doch sie war total behutsam und vorsichtig, immerhin wusste sie, dass in meinem Bauch noch jemand war auf den es sich aufzupassen lohnte.