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Mr. Harvey J. Specter

von Greeneyes
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Donna Paulsen Harvey Specter Kyle Durant Louis Litt Michael "Mike" Ross Rachel Zane
16.11.2016
15.01.2020
11
39.019
12
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12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.03.2017 5.041
 
Hallo ihr Lieben,

erstmal muss ich mich entschuldigen. Ich habe es leider nicht geschafft dieses Kapitel früher zu übersetzen und zu posten. Im Februar hatte ich mehrere Klausuren und Hausarbeiten, die ich schreiben musste. Die gute Nachricht ist allerdings, dass ich jetzt erstmal Semesterferien habe und dementsprechend auch mehr Zeit habe diese Geschichte weiterzuübersetzen.

Ich habe dieses Kapitel nicht so sorgfältig überprüft, wie ich es sonst mache, weil ich euch nicht noch länger warten lassen wollte. Ich hoffe, ihr verzeiht mir mögliche Fehler!

So, das war es dann auch erstmal von mir. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß beim Lesen. So langsam wird es nämlich ernst ;)





Kapitel 10: The meaning of reassurance

Harvey und Mike waren im Speisewagen des Zuges, der in Richtung Washington D.C. fuhr. Dank Donnas Reservierung konnten sie ein leckeres Mittagessen an einem Tisch genießen, der in warmes Sonnenlicht und Mikes Lächeln getaucht war. Es war Mitte Juni und Mike glaubte, dass das die perfekte Zeit war, um eine neue Stadt zu erkunden

„Ich weiß, dass das eine Geschäftsreise ist, Harvey, aber ich bin trotzdem wirklich froh, dass du mich mitgenommen hast“, lächelte Mike und schlang seinen Burger herunter.

„Ich sehe keinen Grund, warum ich dich nicht hätte mitnehmen sollen. Du hast dir das Recht am Erwachsenentisch zu sitzen verdient und du hast schon seit Wochen nichts mehr versaut.“ Harvey nahm einen Bissen seines Sandwiches.

„Haha, glücklicherweise gab es nur einfache Fälle.“ Mikes Antwort war zwar bescheiden, aber innerlich glühte er vor Stolz. Es war nicht sehr einfach es laut Harvey ‚nicht zu versauen‘. Harvey nahm diese Mentoren-Sache momentan sehr ernst und versuchte seine intellektuellen Grenzen zu dehnen.

„Es hat nichts mit den Fällen zu tun, Welpe. Du warst gut. Ich bin stolz auf dich“, bemerkte Harvey beiläufig und aß etwas von seinem Salat.

Mike keuchte. „Habe ich gerade wirklich gehört, dass du stolz auf mich bist?“

„Dir fällt gleich der Burger aus den Händen, Mike“, warnte Harvey seinen Angestellten und beobachtete, wie dieser seinen Burger ablegte.

„Du hast gesagt, dass du stolz auf mich bist!“ Mike liebte den Klang dieser Wörter in seinen Ohren.

„Ja, habe ich. Aber ich bin nicht allzu stolz darauf, dass du gaffst und nicht isst.“ Harvey legte etwas Brokkoli und einige Möhren auf Mikes Teller. „Iss jetzt.“

„Oh, du sorgst dich sogar um meine Gesundheit“, sagte Mike verträumt.

Harvey machte ein missbilligendes Geräusch und kümmerte sich dann um seine Gurken.

„Danke, Harvey.“ Mikes Stimme war ernst.

„Gern geschehen. Der Salat war ohnehin zu viel für eine Person.“ Harvey glaubte nicht, dass es eine große Sache war.

„Ich spreche nicht über den Salat, Harvey. Ich rede über alles, was du jemals für mich getan hast. Hätte ich kein so gutes Erinnerungsvermögen, hätte ich wohl ein paar Dinge vergessen, weil es so viele gibt! Ich weiß, dass ich dir viel schulde und ich werde mein Bestes geben, um es dir zurückzuzahlen.“

Mikes bewunderndes Lächeln traf Harvey Mitten ins Herz. Er wollte ganz dringend seine Hand ausstrecken und dieses Lächeln mit seinen Fingerspitzen berühren. Stattdessen nahm er seine Tasse Kaffee und atmete tief durch.

„Du schuldest mit nichts, Welpe. Was auch immer du denkst, dass ich für dich getan habe, habe ich wahrscheinlich für mich selbst gemacht“, war Harvey ehrlich.

„Ich denke wirklich nicht, dass du deine eigene Sicherheit riskiert hast, um Trevor für dich selbst zu retten.“ Mike aß glücklich das Gemüse auf seinem Teller.

„Ich wollte keinen traurigen Welpen haben.“

Mike lächelte und trank seinen Apfelsaft. „Habe ich dir jemals gesagt, wie sehr ich es mag, wenn du mich Welpe nennst? Es gibt mir das Gefühl, dass du auf mich aufpasst, egal was kommt. Du beharrst immer darauf, dass Welpen ihren eigenen Schlamassel nicht on Ordnung bringen können.“

Harvey war überrascht. Er hatte es gewusst, seit er das erste Mal die Welpen-Analogie benutzt hatte, aber er hatte nicht erwartet, dass Mike zustimmen würde. Vielleicht machte die frische Luft ihn wagemutig. „Du hast es mir noch nie gesagt, aber das musstest du auch nicht. Ich kann dich sehr leicht lesen, Welpe.“

Mike kicherte und aß noch ein paar Pommes. „Ich weiß, dass du das kannst, aber ich wollte es dir trotzdem sagen. Sollte mein Geheimnis jemals rauskommen oder einer von uns befördert werden, dann werde ich das hier am meisten vermissen.“

Harvey gefror das Blut in den Adern. „Warum solltest du darüber nachdenken?“

Mike zuckte mit den Schultern. „Ich werde nicht für immer dein Angestellter bleiben, Harvey. Jessica hat auch keinen Angestellten, also denke ich, wenn du befördert wirst, brauchst du keinen mehr. Und, sollte ich es irgendwie hinbekommen befördert zu werden, werde ich dich sicherlich nicht mehr so oft wie jetzt sehen.“

„Und wenn dein Geheimnis rauskommt?“ Das wollte Harvey nun wirklich wissen.

Mike aß seinen Burger auf und antwortete: „Dann werde ich sagen, dass du keine Ahnung hattest, dass ich niemals nach Harvard oder zu irgendeiner anderen Universität gegangen bin. Also muss ich mich danach von dir fernhalten. Ansonsten würden die Leute sich wundern, warum du mit jemanden rumhängst, der dich von Anfang an belogen und betrogen hat.“

Es tat Mike weh zu denken, dass irgendwann vielleicht ein Tag kommen würde, an dem es ihm nicht mehr erlaubt war bei Harvey zu sein. Er liebte es, dass sie so gute Freunde geworden waren und er wollte dieses Band, was sie verband, nicht verlieren.

„Hör mir zu, Mike.“ Harvey wartete, bis Mike ihm in die Augen sah. „Dein Geheimnis wird niemals rauskommen. Lola hat dafür gesorgt, erinnerst du dich? Außerdem bist du jetzt ein viel zu guter Anwalt, dass dich niemand anzweifeln wird. Und sollte es jemals zum Schlimmsten kommen, werde ich einen Weg finden, um dich aus dem Schlamassel zu ziehen, verstanden? Es gibt also absolut keinen Grund darüber nachzudenken und dich selbst zu quälen.“

Mike sah Harvey an, als suchte er etwas in den braunen Augen und sah dann runter auf seine linke Hand auf dem Tisch. Harvey folgte Mikes Blick bis er eine vertraute Hand auf Mikes‘ sah.

Harvey zog sofort seine Hand weg und griff nach seiner Kaffeetasse.

„Ich habe versucht dich zu beruhigen.“ Er bereute es gleich nachdem er es gesagt hatte. Es ließ ihn noch verdächtiger aussehen.

„Ich bin sehr beruhigt“, sagte Mike mit sanfter Stimme. Er vermisste die warme Hand, die seine bedeckt hatte wie eine sichere Decke.

Als Harvey nickte und in Stille weiter aß, dachte Mike über Rachels Hand nach, die klein, weich und ästhetisch ansprechend war. Dann dachte er an Harveys Hand, die etwas größer war als seine, stark und auch ästhetisch sehr ansprechend war. Er hatte keine Ahnung, warum er Hände verglich, aber Harvey hatte wirklich schöne Hände. Das hatte er schon kurz nachdem er begonnen hatte für Harvey zu arbeiten bemerkt, da es wirklich etwas war, das man in Erinnerung behalten wollte, wenn sein Boss seinen schwarzen Füller in der Hand hielt. Mikes Verstand glitt zu einer etwas neueren Erinnerung. Er dachte an den Tag, als Harvey ihm beigebracht hatte die Hanteln zu benutzen. Er hatte es nicht geschafft seine Arme richtig zu halten, so dass Harvey seine Position mit seinen Händen korrigiert hatte.

‚Das war auch sehr beruhigend‘, dachte Mike als er den Mann vor sich ansah.

„Willst du mehr Gemüse?“, fragte Harvey und versuchte nicht zu erraten, was gerade in Mikes Kopf vor sich ging.

„Nein, danke, ich bin satt.“ Mike tätschelte seinen Bauch mit einem zufriedenen Grinsen.

„Gut. Du solltest wirklich mehr essen.“ Harvey konnte nicht widerstehen ein bisschen zu nörgeln.

„Nun, in diesem Fall könnte ich noch ein Dessert vertragen.“ Mike drehte sich in seinem Sitz, um die Speisekarte über dem Tresen zu lesen.

„Ich dachte, du bist satt.“

„Ich habe immer Platz für ein Dessert, Harvey. Hey, wie wäre es, wenn wir Eis bestellen und es uns teilen?“

„Warum? Hast du nur Platz für ein halbes Eis?“ Harvey aß seinen Salat auf.

„Nein, ich habe auch noch Platz für mehr, aber ich versuche mich in Form zu bringen, erinnerst du dich?“ Mike bewegte seine Arme, als würde er Hanteln halten.

„Ah, also versuchst du ein bisschen Fett auf mich abzuladen. Ich verstehe.“ Harvey wies Mike nicht darauf hin, dass wenn er in Form kommen wollte, er besser gar kein Eis aß.

„Ich nehme das als ein ja und bestelle uns eins!“, kündigte Mike vergnügt an und stürzte aus seinem Sitz heraus.

Harvey gluckste und blickte auf die Anzugsjacke, die Mike zurückgelassen hatte. Es erinnerte ihn an die Nacht, als Mike in seine Wohnung gekommen war, mit einem zerknitterten Hemd und Spuren von der Anwaltsgehilfin auf sich. Er hatte sich vorgestellt, wie die Anwaltsgehilfin Mikes Jacke ausgezogen hatte und das war der Moment, in dem er realisiert hatte, dass er eifersüchtig auf sie war. Das war vor einer Woche gewesen und Harvey sah keine Entwicklung. Er hatte es zwar geschafft, seinen Angestellten davon abzuhalten mit der Anwaltsgehilfin ins Bett zu springen und die Frau wissen zu lassen, dass sie Konkurrenz hatte, aber er hatte nichts Substantielles an der Mike Front erreicht.

‚Das muss sich ändern. Ich werde diese Möglichkeit nicht verschwenden, wenn wir weit weg von ihr sind. Ich werde sichergehen, dass sie einen anderen Mike am Montagmorgen sieht‘, schwor Harvey und begrüßte Mike und das Eis mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck.



Zwei Stunden später waren die Beiden bereit für ihre Fahrradtour durch Washington D.C. Sie hatten ihr Gepäck im Hotel gelassen und kamen in ihren Fahrradklamotten raus. Harvey trug elegante, schwarze Radlerhosen und Mikes orangen Helm für die Sicherheit, während Mike von Helm bis zu den Shorts in Gelb gekleidet war.

„Bereit?“, fragte Mike als er Harveys Fahrrad überprüfte.

„Es ist nicht das erste Mal, dass ich Fahrrad fahre, Mike. Und du hast mein Rad schon zwei Mal überprüft.“ Harvey sah von dem Sattel seines Fahrrads hinab.

„Ich weiß. Aber es ist ein geliehenes Rad und ich will sichergehen, dass ich nicht verklagt werde falls du fällst.“

„Ich werde nicht fallen, Mike. Es ist nicht so, dass wir in den Bergen sind. Außerdem ist das Schöne am Fahrradfahren, dass man nicht vergisst, wie es geht, auch nicht nach vielen Jahren.“

„Das weiß ich auch, aber besser Vorsicht als Nachsicht. Jetzt werde ich noch mal einen Blick auf deinen Helm.“

Harvey wollte Mike sagen, dass er wusste, wie man einen Helm trug, aber glaubte nicht, dass er ihn damit vom Überprüfen abhielt. Also blieb er still und erlaubte es seinem Fahrradmentor festzustellen, dass er zu 100 Prozent bereit war.

„Du bist bereit“, kündigte Mike befriedigt an und ging zu seinem eigenen Fahrrad. „Zögere nicht mir Bescheid zu sagen, wenn du eine Pause brauchst. Ich werde dich auch nicht aufziehen. Ich werde dir zeigen, wie verständnisvoll und fürsorglich ein Mentor sein kann!“

Harvey lachte. „Soll ich mich deswegen schlecht fühlen?“

„Nein, aber es gibt unterschiedliche Arten ein Mentor zu sein und ich werde vielleicht etwas tun, das dich inspiriert.“ Mike trug ein selbstsicheres Lächeln in seinem Gesicht.

„Gut für mich“, lachte Harvey und sah auf die Karte. Er würde Mikes persönlicher Stadtführer sein. Mike hatte ihm im Zug gesagt, dass er besonders an den geschichtlichen und politischen Sehenswürdigkeiten interessiert war. „Lass uns mit dem Weißen Haus anfangen, okay?“

„Klasse Wahl!“ Mike sah über Harveys Schulter auf die Karte und duplizierte sie in seinem Kopf.

„Hast du dir gerade die ganze Karte in zwei Sekunden gemerkt?“, fragte Harvey obwohl er die Antwort bereits kannte. Er liebte es diesen stolzen Ausdruck in diesem hübschen Gesicht zu sehen.

„Ja, jeden Zentimeter davon. Jetzt musst du dir keine Sorgen darübermachen, die Karte zu verlieren“, antwortete Mike selbstgefällig.

„Wenn ich die Karte verliere, kann ich auch einfach eine Neue kaufen. Sie kostet nicht viel“, grinste Harvey.

„Aber ich weiß, dass es dir besser gefällt, wenn du die richtigen Anweisungen von mir bekommst.“ Mike streckte seine Zunge raus.

Harveys Blick verweilte an Mikes Zunge und dann an seinem verführerischen Mund.

„Lass uns losfahren oder wir schaffen nicht alles.“ Er fuhr los, bevor er etwas Dummes machen konnte. Es war erst drei Uhr nachmittags, also gab es keinen Grund etwas Riskantes zu tun. Er hatte noch massig Zeit, um den ersten Schritt zu machen, bevor sie wieder nach Hause fahren mussten.



Mike hatte eine fantastische Zeit. Fahrradfahren durch eine schöne Stadt mit dem schönsten Stadtführer im Land. Ein Tourist hatte ihn sogar gefragt, welches Reisebüro er benutzt hatte und Mike musste ihm sagen, dass der Stadtführer sein Boss war, mit dem er auf einer Geschäftsreise war. Der Typ hatte ihn komisch angesehen, aber dann alleine gelassen und seitdem war Mike Harveys Führung gefolgt, war sogar ein Rennen mit ihm gefahren während er immer ein Auge auf Harvey und dessen Fahrrad hatte. Er mochte, wie Harvey Fahrrad fuhr. Er hatte einen festen Griff am Lenker und trat kräftig, aber elegant in die Pedale und hatte einen selbstbewussten Ausdruck im Gesicht.

Sie hatten angehalten, um die Hauptstadt-Hot Dogs und ein Kaffee auszuprobieren aber abgesehen davon war Harvey anmutig mitgefahren, ohne eine Pause zu brauchen. Mike war beeindruckt und hatte seinem Schützling Komplimente gemacht, indem er sämtliche Synonyme von ‚wundervoll‘ benutzt hatte. Er war kurz davor ein neues wundervolles Wort zu benutzen, als er sah, dass Harvey fast vom Fahrrad fiel. Ein kleines Mädchen und ein Welpe waren aus dem Nirgendwo aufgetaucht und Harvey hätte sie fast umgefahren.

„Oh mein Gott, Harvey! Bist du okay?“ Mike stieg von seinem Rad und rannte an Harveys Seite.

„Ja, ich bin in Ordnung.“

„Bist du dir sicher? Beweg deine Beine ein bisschen und sag mir, wenn es wehtut.“ Mike wurde blass.

„Ich bin wirklich in Ordnung, Mike. Siehst du? Nichts tut weh.“ Mike bewegte seine Beine, um seine Worte zu unterstützen.

„Hey, du siehst nett aus, aber dein fester Freund sieht aus wie ein saures Eis am Stiel.“ Die Worte des kleinen Mädchens brachten Harvey zum Lachen.

„Entschuldigung? Ich bin nicht sein fester Freund und ich bin ganz bestimmt kein saures Eis am Stiel“, protestierte Mike.

„Aber ihr habt die gleiche Farbe“, stellte das Mädchen fest und sah Mike an als wollte sie sagen: ‚Lüg mich nicht an, nur weil du denkst, dass ich ein Kind bin.‘

„Er ist mein Welpe“, half Harvey aus.

Das Mädchen neigte den Kopf zur Seite. „Dein Welpe? Dann streichelst du auch seinen Bauch und tätschelst ihm den Kopf, so wie ich es bei Leonardo mache?“

„So ungefähr“, antwortete Harvey. Er glaubte, dass er Mike das Abklopfen mit der Faust erlaubte, kam dem Streicheln vom Bauch sehr nah.

Mike konnte das aktuelle Thema nicht weniger interessieren; er grummelte noch immer über ‚das saure Eis am Stiel‘. Warum konnten die Menschen die Wichtigkeit der Farbe Gelb nicht verstehen? Es war bestimmt weiser Sicherheit vor Mode zu setzen, aber vielleicht war es das nicht für ein kleines Mädchen.

„Komm schon, Welpe. Es wird Zeit, dass wir zurück zum Hotel gehen.“ Harveys Stimme holte ihn aus seinen Gedanken und erst dann bemerkte er, dass das kleine Mädchen und Leonardo gegangen waren.

„Schon?“ Mike sah enttäuscht aus. Er hatte so viel Spaß.

„Das Bankett fängt um sieben Uhr an, Mike. Wir können dort nicht mit wackligen Beinen und nach Schweiß riechend auftauchen.“

Mike nickte. Sie waren aus geschäftlichen Gründen hier und eigentlich freute er sich auf das Bankett. Er hoffte, dass es ein weiteres faszinierendes Abenteuer mit Harvey werden würde.

„In welcher Richtung ist das Hotel?“, testete Harvey ihn und nahm einen Schluck aus seiner Wasserflasche.

Mike sah sich um und deutete dann nach rechts. „Da lang.“

„Das ist mein Junge“, lächelte Harvey und tätschelte seinem Welpen den Helm. Er hatte keine Ahnung, welche Tricks Leonardo konnte, aber er war sich sehr sicher, dass sein Welpe der Beste auf der ganzen Welt war.



Mikes Tricks stellten Harvey auch beim Bankett zufrieden. Nach dem Essen stand Mike neben ihm, fühlte sich wertvoll als er die Hände von wichtigen Menschen schüttelte und lächelte über all die Komplimente, die er bekam. Harvey zeigte nicht nur seine Erinnerungsgabe vor, sondern auch seinen Humor und seinen Verstand.

„Sehr beeindruckend, junger Mann. Ich wünschte, ich hätte eine Wagenladung voller Angestellter wie Sie.“ Der Klient schüttelte erneut Mikes Hand.

„Danke, Sir“, lächelte Mike höflich.

„Ich habe nichts Anderes von Harvey Specter erwartet“, sprach der Klient nun Harvey an. „Sie haben sich einen brillanten Angestellten gesucht.“

Harvey lächelte. „Ja, ich hatte großes Glück. Ich versuche einen Anwalt aus ihm zu machen, den die Welt noch nicht gesehen hat.“

Mike errötete bei Harveys Worten. Zu wissen, dass Harvey so viel von ihm und seinem Potenzial hielt, brachte ihn vor Aufregung zum Zittern.

„Wir werden morgen beim Brunch über das Geschäft sprechen. Für heute Nacht hoffe ich, dass Sie hier ein bisschen Unterhaltung finden.“ Der Klient schüttelte Harveys Hand und ging zurück zu seiner Frau.

„Ich dachte schon, dass würde nie enden.“ Mike entspannte sich, als er endlich allein seinem Boss war.

„Das Geschäft hört nicht auf, bis wir diesen Saal verlassen, Mike. Also versuch konzentriert zu bleiben“, gab Harvey ihm die nächste Lektion.

„Aye, aye, Sensei.“ Mike wusste, dass Harvey es mochte, wenn er ihn ‚Kapitän‘ oder ‚Sensei‘ nannte.

Harvey rückte Mikes Krawatte zurecht und war drauf und dran das Haar seines Angestellten mit seinen Fingern zu kämmen, als Mikes Handy in seiner Jackentasche zu summen begann.

„Du hast dieses Ding nicht ausgestellt, bevor du hier reingekommen bist?“, Harvey legte verärgert die Stirn in Falten.

„Es tut mir leid. Ich dachte, es wäre okay solange es kein Geräusch zu machen…“

Mike hatte recht, aber der verärgerte Ausdruck verließ nicht Harveys Gesicht. Er wusste, dass es die Anwaltsgehilfin sein musste.

„Ähm, macht es dir etwas aus, wenn ich rangehe und etwas Dessert hole? Ich denke, dass ich Käsekuchen dort hinten gesehen habe.“ Mike deutete über seine Schulter hinweg.

Harvey gab ihm die Erlaubnis mit einem kleinen Nicken und sah zu, wie Mike in sein Handy lächelte. Anstatt seine Fäuste zu ballen und eine imaginäre Anwaltsgehilfin zu schlagen, entschied er sich dazu, sich selbst abzulenken indem er mit noch mehr Leuten sprach.


„Also Mikey, wie sehr vermisst du mich? Wie oft hast du heute an mich gedacht?“, fragte Rachel süß.

Mike war ein bisschen sprachlos. Er hatte an seine Freundin gedacht… einmal. Und sogar als er an sie gedacht hatte, hatte er nicht im Ganzen an sie gedacht; er hatte nur an ihre Hände gedacht.

„Oh, haha, ich war heute sehr beschäftigt. Ich hatte keine Zeit an etwas Anderes als an die Arbeit zu denken.“ Er musste einfach lügen. Er glaubte nicht, dass Rachel seine Ehrlichkeit wertschätzen würde.

„Das ist schade. Ich hatte gehofft, dass du ein bisschen Freizeit hättest und dir die Stadt ansehen könntest. Wolltest du nicht in den Zoo gehen?“

„Ah, ich denke wir haben vielleicht morgen Zeit das reinzuquetschen.“ Mike hoffte es jedenfalls.

„Wie läuft es mit Harvey? Ist er nett zu dir?“, fragte Rachel behutsam.

„Mit Harvey? Ja! Wir verstehen uns gut! Wir haben gerade mit dem Klienten geredet und wir hatten so viel Spaß beim Fahrradfahren…“ Mike schloss den Mund. Er machte den Champagner dafür verantwortlich. Alle Leute hatten ihm Gläser angeboten und irgendwie hatte er es nicht geschafft sie abzulehnen.

„Ich dachte, du hattest keine Freizeit.“ Rachels Stimme war kalt und traurig.

Mike biss sich auf die Lippe. Er wusste nicht, was er sagen sollte. „Es tut mir leid, Rach. Ich hätte dich nicht anlügen sollen. Ich hatte am Nachtmittag ein bisschen Freizeit, aber…“

„Aber du hast nicht an mich gedacht.“ Rachel hatte Mitleid mit ihm und beendete den Satz für ihn.

„Ich habe an deine schöne Hand gedacht… Und hey, ich bin ein Mann, der sich auf die Dinge fokussiert, die genau vor ihm liegen. Das heißt nicht, dass ich dich weniger liebe.“ Mike hoffte, dass seine Stimme besänftigend klang.

„Mike, da ist potenzieller Klient, der gerne mit dir reden würde“, unterbrach Harvey und Mike musste schnell ein paar Entschuldigungen murmeln und auflegen.


Nachdem er mit weiteren zwei potenziellen Klienten geredet hatte, bekam Mike schließlich den Käsekuchen in die Hand. Er fühlte sich schlecht, wie das Gespräch mit Rachel geendet hatte, aber er war auch froh, dass er bisher so erfolgreich auf dieser Geschäftsreise war.

„Also, wie lange daten Sie schon den Mann Ihres Lebens? Ich habe gesehen, wie Sie Beide miteinander umgehen und ich wette das mit Ihnen geht noch nicht allzu lange.“ Eine weibliche Stimme erregte seine Aufmerksamkeit als er sich wieder an seinen Tisch setzte.

„Entschuldigung?“ Mike sah sich um, als hätte sie mit jemand anderem gesprochen, aber da war niemand anderes als er in Hörweite. „Oh, Sie meinen mich. Es tut mir leid, aber ich weiß nicht, wovon Sie reden. Es gibt keinen Mann in meinem Leben.“

Die Frau lachte und deutete auf jemanden. „Wer ist er denn dann? Er scheint sehr liebevoll zu ihnen zu sein.“

Mike folgte ihrem Finger mit seinem Blick und bemerkte, dass sie über Harvey sprach. „Oh, Harvey! Er ist mein Boss. Ich bin hier als sein Mitarbeiter.“

Die Frau lächelte. „Ich verstehe. Sie arbeiten in einer Firma, die Beziehungen unter den Mitarbeitern nicht erlaubt. Keine Sorge, Ihr Geheimnis ist bei mir sicher.“

„Nein, nein. Ich bin wirklich nur sein Mitarbeiter.“ Mike wunderte sich, warum diese ganze Stadt glaubte, dass er und Harvey ein Paar waren. Vielleicht liefen die Dinge hier ein bisschen anders ab.

„Ah, dann sind Sie wohl besorgt, dass ich homophobisch sein könnte.“ Die Frau nickte als könnte sie Mikes Sorge verstehen. „Dazu besteht kein Grund. Ich habe einen schwulen Sohn und das ist auch der Grund, warum ich gefragt habe, wie lange Sie schon miteinander ausgehen. Vergeben Sie mir, wenn ich unhöflich war. Sie erinnern mich an meinen Sohn und ich würde gerne sehen, dass er die wahre Liebe findet, so wie Sie.“

Mike öffnete den Mund, um die Sache ein letztes Mal richtigzustellen. „Ma’am, Harvey und ich sind…“

„Oh, Sie müssen mir nichts erklären. Ich bin alt genug, um wahre Liebe zu erkennen, wenn ich sie sehe.“ Die Frau lächelte ihn warm an.

Mike schaute zu seinem Boss, um zu sehen ob er ihr einen Grund geliefert hat, um zu so einer Schlussfolgerung zu kommen. Soweit er es beurteilen konnte redete Harvey unschuldig mit einem älteren Paar mit einem Glas Champagner in der Hand. Mike war kurz davor sich wieder der Frau zuzuwenden, als Harvey direkt zu ihm sah und ihm sein charmantestes Lächeln schenkte.

Mike lächelte mit klopfenden Herzen zurück. ‚Das ist wieder der Champagner. Nach der langen Fahrradtour wirkt der Alkohol schneller.‘

Er fühlte, dass Harveys Blick intensiver wurde und sah instinktiv weg. Er konnte die Frau neben sich lachen hören.

„Uh, ma’am, können Sie mir mehr von ihrem Sohn erzählen? Wie alt ist er?“, fragte Mike und hoffte, dass die Geschichte eines schwulen Jungens, der mit seiner Sexualität kämpfte und sich nach Liebe sehnte, ihn wieder nüchtern machte.



„Wie kommt es, dass die Leute denken, wir seien ein Paar?“, platzte Mike heraus sobald sie ihr Hotelzimmer betraten.

„Wenn es um das kleine Mädchen geht, vergiss es einfach. Sie ist einfach nur ein kleines Mädchen.“ Harvey schloss die Tür hinter ihm und zog seine Jacke und seine Schuhe aus.

„Nein, da war auch noch diese Frau bei dem Bankett und…“ Mike entschloss sich, die Details zu überspringen. „Nun, aus irgendeinem Grund dachte sie, dass du der Mann meines Lebens wärst. Ich habe ihr immer wieder gesagt, dass es keinen Mann in meinem Leben gibt, aber sie hat mir nicht geglaubt.“

Mike zog seine Schuhe aus und nahm ein frisches T-Shirt und eine Boxershorts aus seiner Tasche.

„Stört es dich, dass irgendwer denkt, du wärst mit mir zusammen?“ Harvey versuchte seine Stimme beiläufig klingen zu lassen, aber er war etwas nervös.

„Nein, das ist es nicht. Ich finde es nur komisch, dass wir solche Kommentare zu Hause nie hören. Sind wir hier anders? Oder daten alle Anwälte in dieser Stadt ihre Angestellten?“

Harvey lachte über die letzte Frage und löste seine Krawatte. „Weiß ich nicht, Mike. Manche Menschen sehen gutaussehende Männer gerne zusammen.“

„Hm, nun, wir sind definitiv gutaussehend“, stimmte Mike zu und sah zu, wie Harvey sein Hemd aufknöpfte. Er wusste einfach nicht, wie dieser Mann alles so anmutig tun konnte. Er wusste, dass er Harvey ein bisschen Privatsphäre geben sollte, aber Harvey schien es nicht zu stören und ihm war nicht danach wegzusehen. Harvey sah schön aus und er wollte ihn weiter ansehen.

Harvey war sich des Starrens seines Angestellten sehr bewusst. Er hatte nicht geplant Mike eine Show zu liefern, aber er würde diese Möglichkeit auch nicht ungenutzt lassen. Deswegen ließ er seine Finger so langsam wie möglich tiefer gleiten und begann leise zu summen, so dass die Stille nicht merkwürdig werden konnte.

Mike setzte sich aufs Bett, zog seine Socken aus und gab vor nicht auf Harveys Arme zu starren. Er nahm sich seine Zeit mit seinem Hemd als Harvey sein Unterhemd, Gürtel und Socken auszog. Schon bald war nur noch die Hose übrig, die Harvey ausziehen musste. ‚Okay, jetzt wird es gruselig. Ich weiß, dass ich unter dem Einfluss von Alkohol stehe, aber ich sollte hier nichts versauen.‘

„Kann ich zuerst ins Badezimmer?!“ Mike sprang vom Bett auf und erschreckte damit Harvey, der gerade dabei war seine Hose aufzuknöpfen.

„Sicher. Kein Grund zu schreien, Welpe. Ich höre sehr gut.“ Harvey bemerkte, dass Mikes Wangen gerötet waren. Er dachte darüber nach den betrunkenen Zustand seines Mitarbeiters auszunutzen, aber das wäre nicht richtig.

„Danke! Ich werde nicht zu lange brauchen!“ Mike rannte mit frischen Klamotten ins Badezimmer.

Harvey setzte sich aufs zweite Bett und rieb sich das Gesicht. Er war etwas enttäuscht, dass Mike beschlossen hatte aus dem Raum zu flüchten. ‚Nein, es war schon richtig so.‘

Trotz aller zweifelhaften Dinge, die er in New York getan hatte, wollte Harvey nichts tun, was ihren Ausflug in Frage stellte.

‚Es war trotzdem ein guter Tag, wenn ich so darüber nachdenke.‘ Er überlegte, wieviel sie miteinander gesprochen und gelacht hatten, sowohl im Zug als auch auf den Rädern. Er hatte Mike sogar eine schreckliche Anzahl an Imitationen machen lassen, so dass sich dieser locker in seiner Nähe fühlte.

‚Dann gab es auch noch das Bankett,‘ Harvey erinnerte sich, wie er konstant eine Hand auf dem Körper seinen Angestellten hatte, während sie mit anderen Leuten geredet hatten. Er hatte ihn meist mit einer Hand in seinem Rücken durch den Raum geleitet, aber gelegentlich hatte er auch nach Mikes Handgelenk, Arm oder Schulter gefasst und Mike hatte sich nie versteift. Harvey war froh, dass er seine Präsenz Mike gegenüber klar zeigen konnte ohne ihn zu stören.

Seine Gedanken wanderten dann zurück zum Zug, als er Mikes Hand gehalten hatte. Der Kontakt war unbewusst geschehen, aber gerade deswegen war er wohl viel bedeutsamer.

‚Ich weiß nicht, was er darüber denkt.‘ Harvey rieb sich das Kinn und kam zu dem Schluss, dass er es erneut tun musste, um rauszufinden, was Mike darüber dachte.

„Das Badezimmer gehört dir, Harvey.“ Mike kam aus dem Bad und trug eine Boxershorts und ein T-Shirt.

„Okay. Wenn du müde bist, kannst du schon ins Bett gehen. Wir hatten heute einen langen Tag und auch morgen wird ein langer Tag.“ Harvey versuchte nicht auf Mikes Unterwäsche zu starren.

„Aber ich dachte, wir erzählen uns peinliche Geschichten und Geheimnisse bis wir einschlafen. Macht man das nicht, wenn man auf einem Ausflug ist?“, fragte Mike als er versuchte ein Gähnen zu unterdrücken.

„Wir denken drüber nach, wenn du in zehn Minuten immer noch wach bist.“ Harvey nahm die Dinge aus seiner Tasche, die er brauchen würde.

„Oh ja? Denkst du wirklich, dass du für so eine sensationelle Unterhaltung in zehn Minuten bereit bist?“ Mike setzte sich aufs Bett und kicherte.

„Pass nur auf“, sagte Harvey spielerisch und ging ins Badezimmer.



Als Harvey in seinen Boxershorts zurück ins Zimmer kam, war Mike am Schlafen.

‚Genau wie ich es erwartet hatte.‘ Harvey lächelte. Auch er war erschöpft.

Harvey schaffte es die Decke unter seinem Angestellten hervorzuziehen, aber Mike öffnete währenddessen seine Augen.

„Bin ich eingeschlafen?“ Er rieb sich die Augen und gähnte erneut.

„Ja. Ich weiß, dass es warm ist, aber du solltest trotzdem unter der Decke schlafen.“ Harvey deckte ihn zu.

„Also willst du anfangen?“, fragte Mike grinsend.

„Womit anfangen?“ Harvey war sich nicht sicher, ob das Erzählen von Geheimnissen eine so gute Idee war.

„Erzähl mir eins deiner Geheimnisse!“ Mike sah nun viel wacher aus.

„Ich habe keine Geheimnisse.“

„Lügner. Jeder hat Geheimnisse.“

„Oh ja? Was ist denn deins?“ Harvey machte es sich in seinem eigenen Bett bequem.

„Ich habe dich zuerst gefragt!“

„Nein, du hast mich gefragt, ob ich anfangen möchte.“

Mike gab nach. „Schön, ich fange an. Ich glaube, ich mag deine Hände.“

„Jeder mag meine Hände, Mike. Ich habe nun mal sehr schöne Hände.“ Harvey versuchte es runterzuspielen und schaltete das Licht aus.

„Ich spreche nicht davon, wie sie aussehen, Harvey. Ich rede davon, wie sie sich anfühlen.“

Harvey war froh, dass das Licht aus war. Er hatte ein so ehrliches Geständnis nicht erwartet. „Macht es dir etwas aus, das genauer zu erklären?“

„Näher erklären? Hm…“ Mike gähnte. „Ich finde sie warm, souverän und beruhigend. Sehr nützliche Hände. Jetzt bist du dran.“

Harvey dachte einen Moment lang nach. Welches andere Geheimnis konnte er ihm erzählen? „Ich bin besorgt, dass Leonardo ein besserer Name für einen Welpen sein könnte.“

Mikes Lachen erfüllte Harveys Herz. „Ich dachte, du magst meinen Namen. Du benutzt ihn ziemlich oft!“

„Das tue ich, aber leider Gottes bin ich Leonardo verfallen. Ich frage mich, ob es ein da Vince oder ein DiCaprio ist.“

Mike lachte noch härter. „Das sollte nicht deine Sorge sein. Der einzige Welpenname, den du wissen musst ist Mike!“

„Nun, in diesem Fall musst du mir etwas versprechen.“ Harveys Tonfall wurde ernst.

„Was versprechen?“

„Gib mir deine Hand, Mike.“ Harvey streckte seinen Arm aus. Da war nur ein Nachttisch zwischen den beiden Betten.

„Meine Hand?“ Mike war verwirrt, aber er tat trotzdem, was von ihm verlangt wurde.

Harvey nahm die Hand in seine und schloss die Augen, stellte seine Ohren für jedes Geräusch auf, das Mike vielleicht machte. „Wenn dein Name der einzige ist, den ich kennen muss, dann versprich mir, dass du mein Welpe bleibst, selbst wenn du nicht mehr für mich arbeitest.“

Er konnte hören, dass Mike scharf einatmete aber atmete dann lächeln aus. „Ich verspreche es, Harvey. Wenn du es möchtest, dann werde ich immer dein Welpe bleiben.“

Harvey wollte Mikes Hand nicht loslassen, aber er merkte, dass Mikes Arm schwerer wurde. „Okay, gute Nacht.“

„Gute Nacht, Harvey.“ Mike gähnte noch ein letztes Mal, bevor er einschlief.
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