Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Finns Schwester

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character)
16.11.2016
16.11.2016
4
3.692
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
16.11.2016 1.416
 
Emily:

Ich gehe gerade mit meinem Bruder Finn und seinen Freunden zu meiner ersten Stunde. Mein überfürsorglicher Bruder begleitet mich fast immer zur ersten Stunde. Wir verstehen uns sehr gut, trotz der Streits, die öfters  vorkommen. Doch in letzter Zeit hat er nicht mehr viel Zeit für mich, aber ich weiß nicht warum. Die letzten Wochen waren aufgrund der Prüfungen sehr stressig. Langsam wächst mir die Schule über den Kopf. „Heute habe ich zusammen mit Cem, dem Spasten.“, sagte Finn zu mir. Er hat es beinahe schon geknurrt. „Lass ich nicht immer von ihm provozieren“, versuchte ich ihn zu beruhigen. Doch die Gespräche zwischen uns, die über Cem oder andere Jungs gehen, enden meistens in einem Streit. Er ist der Meinung ich sei noch zu jung für Jungs. Also beließ ich es dabei.

Am Ende des Gangs taucht plötzlich Cem und seine Clique auf, auch seine Schwester Yasmin ist bei ihnen und redet mit ihrem Bruder. Wie  es aussieht streiten sie sich. Finn verkündet unheilvoll: „Alex begleite Emily. Ich und … haben noch was zu tun.“ Ich seufze nur, denn Widerstand wäre zwecklos. Langsam schlendere ich mit Alex zu meinem Klassenraum. Im Vorbeigehen lächle ich Yasmin versteckt zu, sodass Alex oder gar mein Bruder nichts merken. Ich finde sie eigentlich sehr nett, doch eine Freundschaft ist aufgrund unserer Brüder nicht möglich.

Im Hintergrund bekomme ich noch mit, wie Finn und Yasmin sich gegenseitig beleidigen, bevor ich mich mit einem kurzen Nicken von Alex verabschiede und somit auch bedanke. Anstatt im Unterricht aufzupassen überlege ich, wie er heutige Tag mit Jan werden würde. Durch das Klingeln zur Pause werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Kaum betrete ich den Flur, sehe ich Finn und Cem. Sie prügeln sich mal wieder. Ich ignoriere sie vorerst, da sowas beinahe alltäglich ist. „ Hey Em“, ruft mich meine beste Freundin Melanie und umarmt mich auch gleich. Sie schüttelt nur ihren braunen Lockenkopf über die beiden Wortführer und Obermachos. Zusammen gehen wir auf die nahe gelegene Toilette und ich richte bereits ein paar Tücher für Finn her. Er hat bestimmt ein Veilchen oder eine aufgeplatzte Lippe. „Ich frage mich, wann ihnen das zu blöd wird.“, antwortet Mel auf meinen fragenden Blick, als sie gedankenverloren in den Spiegel starrt. „Ich denke nie.“ Meine knappe Antwort wird von einem traurigen Blick begleitet. Das Gefühl das Finn verletzt wird hasse ich sehr. „Em, lass dich nicht so runterziehen.“ Sie muntert mich auf, als sie meinen Gesichtsaudruck, wie so oft, richtig deutet. Sie kennt mich einfach zu gut und ist auch die einzige Person, die von Jan weiß. Doch leider geht sie morgen auf einen Schüleraustausch nach Spanien. Dort wird sie zwei lange Monate bleiben. Der Kontakt wird komplett abbrechen, da in ihrem Wohnort kein Handynetz verfügbar ist.

Wir begeben uns wieder auf den Gang und stellen fest, dass Herr Vollmer Finn und Cem getrennt hat und nun auf sie einredet. Aus Erfahrung weiß ich, dass das das Problem nicht beseitigt. Cem verschwindet lautstark mit seinen Freunden. Ich gehe besorgt auf Finn zu. „Komm mit.“, verlange ich von ihm und er gehorcht widerstandslos. In einer ruhigen Ecke versorge ich seine, wie bereits vermutet, aufgeplatzte Lippe. Ohne jede Regung lässt er die Prozedur über sich ergehen. Als er auf meine Frage, ob er sich heute um das Abendessen kümmert, nicht antwortet, sondern nur auf den Boden starrt und nachdenkt, erhebe ich mich genervt  schnaubend. Unsere Gedanken haben wir schon lange nicht mehr geteilt. Eigentlich hat alles mit Cem angefangen. Seit die beiden sich immer streiten, entfernen wir uns immer mehr von einander.

Finn:

Wiedermal prügle ich mich mit Cem. Diesmal weil er meine kleine Schwester beleidigt hat. Und auch wegen dem Wortwechsel zwischen Yasmin und mir heute Morgen. Niemand außer uns zwei weiß, as es nur ein Fake war und wir uns eigentlich „Ich liebe dich“ und „Ich dich auch, Babe“ gesagt haben. Bei meinen beiden Mädchen verstehe ich keine Spaß. Doch auch Cem möchte Yasmin beschützen. Vor mir. Wie so oft versorgt Emily liebevoll meine Verletzung. Meine Gedanken wandern derweil zu Yasmin. Meine Yasmin, die wunderschön ist. Obwohl sie Cem’s Schwester ist, sind wir ein Paar. Zwar nicht öffentlich, aber im Geheimen. Anscheinend hat Em mir eine Frage gestellt, denn sie erhebt sich nachdem sie ein genervtes Schnauben verlauten ließ. Bevor ich sie aufhalten kann, war sie bereits um die Ecke verschwunden. Bis heute Nachmittag würde ich sie wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Emily:

Wenn er mir nicht zuhört, kann er warten bis heute Abend. Jedes Mal nach einer Prügelei fordere ich eine Erklärung. Sollte ich er Grund gewesen sein, werde ich ihn versuchen zu überzeugen sich nicht wegen mir provozieren lassen oder gar zu prügeln. Jetzt noch zwei Stunden Englisch und ich kann endlich zu Jan.

Englisch verging erstaunlich schnell vorüber. Nachdem ich von Mel verabschiedet habe, mache ich mich auf den Weg zu Jan. Mel fängt morgen ein Auslandsjahr an. Ohne sie wird es ziemlich langweilig. Den ganzen Weg denke ich nur an Jan. Vor der Bar steht wie immer ein Türsteher. Er kennt mich bereits und lässt mich durch. Auf den Tanzflächen sehe ich die Mädels, welche noch etwas üben. Manchmal bin ich ziemlich eifersüchtig auf sie, denn Jan sieht sie den ganzen Tag. Halb nackt an einer Stange. Jan ist der Betreiber er Table-Dance-Bar.

Er kommt aus seinem Büro direkt auf mich zu und gibt mir einen langen, leidenschaftlichen Begrüßungskuss. „Hey Kleines“, sagt er und führt mich in sein Büro. Wir lassen uns auf die bequeme Couch fallen und Jan fängt an meinen Hals zu küssen. Stöhnend drücke ich ihn weg und setze mich auf ihn. Eine Zeit lang knutschen wir einfach nur rum. Doch dann fahren wir in seine Wohnung. Als erstes gehen wir ins Schlafzimmer. Bereits auf dem Weg dorthin ziehen wir uns gegenseitig aus. Im Flur liegen nun unsere Kleidungsstücke verteilt, wie das schwarze Hemd, welches ich ihm langsam aufgeknöpft und von den muskulösen Schultern gestreift habe. Das lockere Neck-Holder-Top, welches ich heute trug, fand schnell seinen Weg auf den Parkettboden.

Während des nächsten Kusses zogen wir uns gegenseitig unsere Jeans aus. Mit ein paar schnellen Bewegungen folgte unsere Unterwäsche. Er streicht leicht über meine nackten Brüste, was mir einen angenehmen Schauer über den Rücken jagt. Meine Unschuld habe ich schon vor ein paar Monaten mit Jan verloren. Er ist mein erster Freund, dennoch habe ich keine Bedenken. Jetzt stehen wir nackt und eng umschlungen in seinem gemütlichen Schlafzimmer. Den Kuss unterbrechen wir nur wegen Luftmangel. Grinsend schubse ich ihn auf sein Bett und krabble über ihn. Er beginnt ebenfalls zu grinsen und seine Hände wandern sanft an meinen Seiten auf und ab. Kurzerhand liege ich unter ihm. Überrascht keuche ich auf. Sein Mund wandert von meinen Lippen über meinen Hals zu meinen Brüsten, die er bereits mit seinen Händen liebkostet. Seine Hände und Lippen wandern immer weiter nach unten, verwöhnen mich bis ich mich stöhnend unter ihm winde. Das Gefühl, wenn er mich berührt, ist unglaublich. Ich verwöhne ihn nun ebenfalls, doch bevor er kommt, wechseln wir unsere Position. Wieder über mir, dringt er in mich ein. Ich verspüre ein unbeschreibliches Gefühl, als er mich ausfüllt und sich anfängt zu bewegen. Bald finden wir gemeinsam unseren Rhythmus und der Orgasmus ist atemberaubend. Erschöpft bleiben wir noch etwas aneinander gekuschelt liegen.

„Ich muss nach Hause. Finn kommt bald.“, sage ich missmutig zu Jan, der mich mit seinen starken Armen festhält. Ich befreie mich aus seiner Umarmung und ernte dafür ein Gegrummel. Ich muss lachen, denn ich habe nicht verstanden, was er sagen wollte. Ich ziehe mich wieder an und werfe Jan seine Boxershorts zu. Er zieht sie an und kommt auf mich zu. „Ich komme mir immer komisch vor, wenn ich nach dem unglaublichen Sex gleich wieder gehen muss.“, erkläre ich ihm belustigt. Als Antwort brummt er nur etwas in mein Haar, als er mich von hinten umarmt. Erregt spüre ich seinen Sixpack und seine Erektion in meinem Rücken. „Du bist unersättlich oder?“ „Bei dir geht das gar nicht anders.“, versucht er sich zu erklären. Seufzend löse ich mich von ihm und küsse ihn zum Abschied. „Ich liebe dich.“ „Ich dich auch.“ „Bye Babe.“ „Bye“. Er schließt hinter mir die Wohnungstür und ich gehe nach Hause. Von seiner Wohnung aus, brauche ich etwa 25 Minuten nach Hause. Finn kommt ers in einer dreiviertel Stunde. Zuhause angekommen gehe ich erstmal duschen. Finn soll ja nichts merken, wenn er nach Hause kommt. Ich warte auf ihn und bereite mich gedanklich auf das Gespräch mit ihm vor.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast