Für immer

OneshotDrama, Romanze / P12
Keith Mars Logan Echolls Veronica Mars
15.11.2016
15.11.2016
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Ich habe mich immer gefragt, wie es nach der dritten Staffel weitergehen könnte. Der Film, der später heraus kam, entsprach leider nicht den Vorstellungen, wie ich sie hatte. Aus diesem Grund habe ich meine eigene Fortsetzung in einem kurzen OneShot festgehalten.

Die Charaktere sind natürlich keine eigene Erfindung, sondern sie gehören alle zu der Serien Veronica Mars. :)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und würde mich über Rückmeldungen freuen :)

*****************************************


Ich verließ das Gebäude und blickte ein letztes Mal zurück. Mein Praktikum beim FBI war nun vorbei. Ich hatte unglaublich viel gelernt und viele neue Sichtweisen auf Kriminalität und den Umgang mit dieser erhalten.Ich war froh, dass ich in den letzten Wochen und Monaten genügend Abstand von Neptune hatte. Mir fehlten zwar meine besten Freunde Wallace und Mac und ganz besonders mein Dad, aber dennoch habe ich die Entfernung genossen. Ich konnte vieles hinter mir lassen. Es war viel passiert – zu viel.
Seit Logans Abgang in der Cafeteria des Heart Colleges haben wir nicht mehr miteinander gesprochen. Es tat immer noch ein bisschen weh, an ihn zu denken. Wenige Wochen nach meiner Abreise aus Neptune, hatte er mit einen Brief geschrieben, doch dieser lag immer noch ungeöffnet in dem kleinen Appartment, das ich während meines Praktikums zur Verfügung gestellt bekommen habe. Jeden Tag habe ich mir vorgenommen ihn zu lesen, doch ich habe es nie geschafft – bis heute.  Ich würde diesen Ort nicht verlassen, ohne ihn gelesen zu haben.
Logan war jedoch nicht der Einzige, mit dem ich nicht mehr gesprochen habe. Es tat mir wirklich weh, Piz zu verletzten, aber er hat von mir die Wahrheit verlangt. Er wollte wissen, welche Gefühle ich noch für Logan empfinde. Auch wenn ich mir eigentlich nicht eingestehen wollte, dass ich keine Gefühle mehr für ihn habe, diese Worte kamen mir einfach nicht über die Lippen, als in Piz in die Augen schaute. Ich mochte Piz. Ich mochte ihn wirklich und gerade deshalb hatte er es nicht verdient von mir belogen zu werden. Er hatte etwas besseres verdient als mich. Mir war bewusst, dass ich ihn sehr verletzt hatte, aber er würde darüber hinweg kommen. Unsere Beziehung war noch zu frisch gewesen, um tiefe und feste Bande aufzubauen.

Ich hatte alle Sachen gepackt. Morgen wollte ich mich auf den Weg zum Flughafen machen, um nach Neptune zurück zu kehren. Ich freute mich auf meinen Dad. Wir hatten nur uns beide und es war schrecklich für ihn gewesen, dass seine einzige Tochter so lange von ihm getrennt war, auch wenn er dies niemals zugeben würde.
Logans Brief hatte ich in meinem Handgepäck verstaut. Ich würde morgen während des Fluges genügend Zeit haben, den Brief zu lesen. Auch wenn ich mittlerweile wirklich wissen wollte, was Logan mir zu sagen hatte, verschob ich es erneut. Erneut war ich zu feige, aber ich hatte Angst. Was würde mich erwarten? Ich kannte Logan mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass dieser Brief wirklich wichtig war, sonst hätte er ihn nicht geschrieben. Er war niemand, der seine Gedanken gerne niederschrieb.
Über meine Gedanken bezüglich Logans, fiel ich in einen unruhigen Schlaf. Viel zu früh wachte ich auf und machte mich auf den Weg zum Flughafen. Ich vertrieb mir die frühen Morgenstunden mit einem Bagel und einem Kaffee. Meine Gedanken kreisten nur um Logan und seinen Brief, doch ich nahm mir fest vor, ihn erst im Flugzeug zu öffnen. Erst, wenn ich wirklich keine Möglichkeit mehr hatte dem Ganzen zu entfliehen.

Schon wenige Minuten nach dem Start öffnete ich den Umschlag. Ich konnte mir wahrhaftig vorstellen, wie viele Anläufe Logan wohl gebraucht hatte, um mir diese Brief zu schreiben.

Liebe Veronica,
ich bitte dich, diese Zeilen zu lesen. Ich weiß, dass ich momentan der Letzte bin, der eine Bitte an dich richten sollte und darf, aber wenn ich dir noch irgendetwas bedeute, dann ließ bitte diesen Brief.


Ich musste mittlerweile gar nicht mehr lange darüber nachdenken, ob Logan mir noch etwas bedeutete oder nicht. Ich war mir sicher, dass ich diese Frage mit ja beantworten konnte.

Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe – viele Fehler. Eine einfache Entschuldigung bringt nichts, dass habe ich gemerkt und das wäre auch nicht richtig.
Ich weiß selbst nicht, was in mich gefahren ist, als ich mit Madison geschlafen habe. Wir waren getrennt und ich war frustriert. Ich habe dich vermisst – sehr vermisst. Da ich nicht wusste, was ich machen sollte und keinen Ausweg sah mich mit dir zu versöhnen, habe ich versucht meinen Frust mit Alkohol zu ertränken. Ich trank ein Glas nach dem anderen und dann war Madison da. Sie zog mal wieder über dich her. Ich versuchte sie erst zu ignorieren, dann verteidigte ich dich und dann wurde der Alkohol einfach zu viel.
Ich weiß, dass das keine Entschuldigung für das ist, was ich getan habe und vor allem weiß ich, dass ich dich damit sehr verletzt habe. Ich kenne deine Gefühle bezüglich Madison und kann mir selbst nicht verzeihen, dass das passiert ist. Dich jetzt um Verzeihung zu bitten wäre nicht fair, aber ich hoffe, dass du akzeptiert, dass es mir unendlich Leid tut. Ich kann es nunmal nicht rückgängig machen, auch wenn ich es gerne machen würde.

Wir haben so viel miteinander erlebt, Veronica. Du bist die Einzige, die mich kennt. Die Einzige, die mich wirklich kennt, die weiß wie es in mir aussieht.
Du weißt,was Lilly mir bedeutete hat. Sie war ein Teil meines Lebens, genauso, wie sie ein Teil deines Lebens war. Sie wird immer bei uns sein. Wir werden sie nie vergessen.
Du weißt, dass ich Lilly geliebt habe. Ich habe sie wirklich geliebt. Seid ihrem Tod bist du die einzige Frau, die ich je wieder geliebt habe und immer noch liebe.

Veronica, ich weiß, dass ich schon mehr als eine Chance bei dir hatte. Ich habe keine weiteren Chancen mehr verdient, aber ich möchte, dass du weißt, dass ich dich immer lieben werden. Ich möchte, dass du glücklich wirst und wenn Piz derjenige ist, der dich glücklich macht, dann werde ich das akzeptieren. Du wirst immer einen Platz in meinem Leben haben und ich hoffe wirklich, dass du mich nicht vollständig aus deinem Leben streichen wirst.

Du wirst immer einen Platz in meinem Leben haben. Du wirst immer in meinem Herzen sein. Niemals wird dich jemand ersetzen können. Niemals werde ich jemanden so sehr lieben, wie ich dich liebe.

Logan


„Brauchen Sie ein Taschentuch, junge Dame?“ Ich schaute meinen Sitznachbarn an und nickte. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass mir die Tränen gekommen waren. „So schlimm?“, fragte der junge Mann auf dem Platz neben mir, als er mir ein Taschentuch reichte. Ich zuckte die Schultern. Was bedeuteten Logans Worte? Was bedeuteten sie für mich? Für uns? „Es ist schwer über seinen Schatten zu springen. Vor allem, wenn man es immer und immer wieder machen muss, aber irgendwann kommt man an dem Punkt an, an dem es sich lohnt.“ Er lächelte. Woher wusste er so genau worum es ging? Hatte er Logans Worte auch gelesen? Ich muss wohl ziemlich verwirrt ausgesehen haben, denn er lächelte erneut. „Glauben Sie mir, ich kenne diese Reaktionen. Mir ging es eine Zeit lang ähnlich, aber glauben Sie mir, es wird sich lohnen für das zu kämpfen, was man liebt. Hätte ich nicht auf mein Herz gehört, dann würde es meine beiden wundervollen Kinder nicht geben.“ Er blickte mich aufmunternd an. Sollte ich wirklich auf mein Herz hören? Sollte ich Logan ein letztes Mal eine Chance geben, in der Hoffnung, dass er diesmal mein Herz nicht brach? Ein weiteres Mal würde ich es nicht ertragen, wenn mein Herz gebrochen würde.

Mein Vater erwartete mich schon in der Ankunftshalle. „Dad“, schrie ich und rannte auf in zu. Mir wurde erst jetzt bewusst, dass er mir noch mehr gefehlt hatte, als ich gedacht hätte. „Veronica“, murmelte er, als er mich in seine Arme schloss. Ein paar kleine Tränen kullerten über seine Wangen. Er war unglaublich froh, dass ich wieder da war.Ich war der einzige Teil seiner Familie, den er noch hatte. Umgekehrt war es genauso. Mein Dad war meine Familie. Mein Dad war einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben.
„Wie war es? Ich möchte alles wissen“, fragte er, als wir in seinem Wagen saßen. Ich begann zu berichten. Ich berichtete ihm all das, was er durch unsere unzähligen Telefonate eigentlich sowieso schon wusste. Ich erzählte ihm von allem – außer von Logans Brief. Das war eine Sache, die in erster Linie Logan und mich betraf und die ich nicht mit meinem Vater ausmachen musste.

„Logan war bei mir“, sagte mein Vater plötzlich, als ich mit meiner Erzählung geendet hatte. Ich sah ihn überrascht an. „Logan war bei dir? Wieso?“ Mein Vater fuhr rechts ran und schaltete den Motor an. Er sah mich an und lächelte. „Ich war auch überrascht, ihn vor mir zu sehen. Meine Dienstwaffe war leider zu weit weg, um ihn zu verjagen, aber er sah geknickt aus und bat mich um ein Gespräch.“ Logan hatte was? Wieso hatte er mit meinem Vater gesprochen? Wollte er, dasss Dad auf mich einredete, dass ich ihm verzieh? So war Logan doch eigentlich gar nicht. „Er hat mir viel erzählt. Sehr viel. Ich habe eine ganz andere Sichtweise auf Logan bekommen, aber eins weiß ich sicher. Er liebt dich, Veronica. Er liebt dich wirklich. Es fällt einem Vater immer schwer, sein kleines Mädchen ziehen zu lassen, aber trotz allem ist Logan ein guter Kerl. Er hat.....“ Mein Dad brach ab und ich sah ihn an. „Was hat er?“ Ich blickte meinen Vater fragend an. „Du solltest mit ihm reden, Veronica. Er sollte es dir selbst sagen.“

War ich wirklich bereit, mit Logan zu reden. Ich hatte Angst vor diesem Gespräch und meine Gefühle spielten verrückt. Ich wusste, dass ich noch etwas für Logan empfand, aber es ging mir gerade einfach zu schnell. Aber ich wäre nicht Veronica Mars, wenn ich nicht neugierig wäre, was er mir zu sagen hat. „Du musst nicht immer die toughe Detektiv sein, meine Kleine. Auch du hast Gefühle und ich weiß, dass es schwer ist, damit umzugehen. Lass dir eins sagen, du zeigst Stärke, wenn du dich ihnen stellst.“

Mein Vater setzte mich am Neptune Grand Hotel ab. Ich hätte gerne mehr Zeit mit ihm verbracht, aber er war der Meinung, dass ich nun wichtigere Dinge zu tun hatte. Mein Dad hatte sich in der Zeit, als ich weg war verändert. Ich kannte ihn so gar nicht. Er war lockerer geworden und zeigte wirklich Interesse an der Situation zwischen Logan und mir. Er war immer skeptisch gewesen, was diese Beziehung betraf. Er hatte versucht mich zu schützen, aber ihm war klar geworden, dass ich nun erwachsen war und meine eigenen Wege gehen musste. Das Gespräch mit Logan musste ihn wirklich beeindruckt haben, denn sonst wäre er nicht bereit, mich zu ihm gehen zu lassen.

Ich betrat das mir altbekannte Hotel. Logan bewohnte immer noch die Suite im obersten Stockwerk. Ich zögerte bevor ich klopfte. Was würde mich erwarten? Wie würde Logan reagieren? Es war schon einige Zeit vergangen, seit ich den Brief erhalten hatte. Ich hatte ihn die ganze Zeit über nicht geöffnet und konnte ihm bislang keine Antwort geben. Empfand er wirklich das Ganze für mich? Hatte sich in der Zwischenzeit vielleicht etwas geändert? Ich würde es nicht erfahren, wenn ich nicht mit ihm reden würde. Ich brauchte drei Anläufe, bevor ich wirklich klopfte.

Es dauerte nicht lange, bis sich die Türe öffnete. Konnte das wirklich sein? Konnte Logan mir und meinem Dad so viel vorgemacht haben? „Oh... Veronica. Was willst DU denn hier? Haben die dich beim FBI herausgeworfen?“ Ich blickte in Madisons Augen und schluckte. Das konnte einfach nicht sein. Ich hätte Logan niemals zugetraut, dass er sich wieder auf sie einlässt. Nicht nach allem, was er geschrieben hatte. „Ich..“, begann ich. Ich war wirklich sprachlos und kämpfte mit meinen Tränen. „Wer ist den dann, Schatz?“ Ich vernahm eine Stimme, die nicht Logan gehörte. Es gab nur einen der so klang. „Dick Casablancas“; sagte ich, als dieser sich neben Madison positionierte. Ich atmete innerlich auf. Wie konnte ich nur einen Moment an Logan zweifeln? „Mars. Du bist zurück?“ Er schaute mich verwundert an. „Nein“, sagte ich sarkastisch. „Ich habe mich klonen lassen und nenne mich nun Betty.“ Madison verdrehte die Augen und ging zurück in die Suite. „Du und Madison also? Mal wieder?“ „Sieht hat halt ihre Qualitäten“, entgegnete Dick. „Hör auf. Mir wird schlecht.“ Ich sah in an. „Ist Logan da?“ „Du willst zu Logan? Der war schon seit ein paar Tagen nicht mehr hier. Versuchs mal am Strand.“

Wieso war Logan solange nicht mehr in der Suite gewesen? Immerhin war er derjenige, der sie mietete... Was war geschehen? Oder wollte er Abstand zu Madison? Mir zu liebe...
Gedankenverloren verließ ich das Hotel und machte mich auf den Weg zum Strand. Ich erblickte Logan sofort an seiner Lieblingsstelle des Strandes. Er saß dort und betrachtete das Meer. Er sah aus, wie immer, aber wirkte dennoch ein bisschen geknickt. Soweit ich das aus meiner Perspektive erkennen konnte. Mein Herz begann sofort zu rasen, doch ich schaffte es nicht weiter zu gehen. Was würde mich erwarten?

Gerade als ich auf ihn zutreten wollte, ließ sich eine Blondine im Bikini neben ihm nieder. Ich hielt in meiner Bewegung inne und betrachtete die Situation. Ich kannte Logan... Ich wusste genau, wie er früher auf solche Mädchen reagiert hatte, doch diesmal war es anders. Er sah die junge Frau kaum an. Er schüttelte den Kopf und sagte etwas, doch ich war zu weit weg, um es zu verstehen und meine Künste im Lippenlesen, waren noch nicht gut genug ausgebildet. Die junge Frau stand wieder auf und ging weg. Sie kam in meine Richtung und schien zu bemerken, wie ich Logan ansah. „Mach dir keine Hoffnungen, Schätzchen“, sagte sich und sah mich musternd an. „Er hat mir ziemlich deutlich gesagt, dass es in seinem Leben nur eine Frau gibt und das keiner andere Frau jemals gegen sie ankommen würde.“ Mein Herz machte einen kleinen Hüpfer.

Ich atmete noch einmal tief durch, bevor ich mich langsam in Logans Richtung begab.
„Hey“, sagte ich, als ich mich neben ihn in den Sand setzte. Sein Kopf fuhr sofort zu mir herum, als er meine Stimme hört. „Veronica“, sagte er und sah mich mit großen Augen an. „Du... du bist zurück. Seid wann?“ Ich hörte an seiner Stimme, dass er ziemlich aufgeregt sein musste. Mir ging es nicht anders. „Seid heute. Mein Dad hat mich am Neptune Grand abgesetzt, aber du warst nicht da. Ich...“ „Ich ertrage es nicht, Dick und vor allem Madison um mich herum zu haben. Ich...“ Er sah mir in die Augen. „Wir müssen reden. Es tut mir Leid, Veronica.“ Ich wusste es. Ich wusste wirklich wie Leid es ihm tat, dass konnte ich in seinen Augen erkennen. „Ich weiß, dass ich das was passiert ist nicht mehr rückgängig machen kann und ich weiß, dass ich nicht das Recht habe, dich um Verzeihung zu bitten, aber ich hoffe, dass du mir irgendwann verzeihen kannst. Veronica es tut mir Leid, aber ich liebe dich. Es wird nie jemanden geben, den ich so sehr liebe wie dich. Ich liebe dich sogar mehr, als ich Lilly jemals geliebt habe. Ich kann nicht ohne dich leben. Du bist ein Teil meines Lebens. Der größte und wichtigste Teil und ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll.“ Ich merkte, dass ihm die Tränen kamen. Logan weinte selten. Er weinte fast nie, aber diese Situation war ihm sehr wichtig, dass konnte ich merken.

„Logan, ich...“, begann ich. Ich wusste, dass ich ihm eigentlich schon längst verziehen hatte, aber es auszusprechen, fiel mir schwer. Sehr schwer. „Veronica, ich liebe dich. Nur dich.“ Es tat gut diese Worte zu hören, aber trotz allem war ich von der gesamten Situation überfordert. „Logan...“, begann ich erneut, doch wieder konnte ich nicht weitersprechen. „Wenn du mir nicht verzeihen kannst, oder mich nicht mehr liebst, dann sag es mir. Schau mir in die Augen und sag es mir.“ Ich sah Logan an. Logan, mit dem mich so viel verband. Logan, der immer ein Teil meines Lebens sein würde. Logan, den ich immer lieben würde. „Ich... Das kann ich nicht, Logan. Ich kann dir nicht sagen, dass ich dir nicht verzeihe, weil ich dir schon längst verziehen habe. Ich kann dir nicht sagen, dass ich die nicht mehr liebe, weil ich es noch immer tue. Ich liebe dich, Logan Echolls. Ich liebe dich und werde es immer tun.“ Logan sagte gar nichts, sondern zog mich nur an sich. Es dauerte nicht lange, bis unsere Lippen aufeinander lagen. Ich hatte schon lange nicht mehr so ein Gefühl gehabt, wie bei diesem Kuss. Ich war glücklich. Sehr glücklich. Nach allem, was passiert war, wusste ich, dass Logan und ich zueinander gehörten.

„Ich will, dass wir immer zusammen sind“, flüsterte Logan mir zu, als wir uns voneinander lösten. „Ich will das du zu mir gehörst und ich will zu dir gehören.“ Ich sah ihn an. „Wir werden zusammen sein, Logan.“ Logan zog sich eine Kette vom Hals. Es war ein langes Band mit einem Anhänger. Er hatte sie unter dem T-Shirt getragen, sodass sie mir zuvor gar nicht aufgefallen war. „Veronica, ich habe mit deinem Dad gesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass, wenn du mir verzeihst, es nur eine Möglichkeit gibt, dass du mir glaubst, dass ich es ernst meine.“ Er zog den Anhänger von der Kette ab und erst jetzt bemerkte ich worum es sich dabei handelte. Das konnte doch nicht war sein? Ich sah ihn sprachlos an. „Veronica Mars, ich liebe dich. Ich will, dass wir zusammen bleiben. Für immer. Veronica, möchtest du meine Frau werden?“ Er hielt mir den Ring, den er an der Kette um seinen Hals getragen hatte, entgegen und sah mich erwartungsvoll an. Wie sollte ich reagieren? Was sollte ich antworten? Ich liebte Logan. Ich liebte ihn wirklich, aber war ich schon bereit diesen Schritt zu tun? War ich bereit mich vollends auf ihn einzulassen? Mir war klar, dass er es ernst meinte. Trotz allem, was passiert war, war er bei meinem Vater. Er hatte den Mut mit ihm zu reden und vor allem den Mut ihn zu fragen, ob er mich heiraten dürfe. „Ja“, sagte ich, ohne weiter darüber nachzudenken. „Ja, ich will deine Frau werden.“ Logan strahlte glücklich. „Ich liebe dich“, sagte er, als er mich den Ring an den Finger steckte. „Ich liebe dich auch“, erwiderte ich ihm, bevor wir wieder unsere Lippen aufeinander legten. „Bald gehören wir zusammen. Für immer“, murmelte er währenddessen. Er hatte Recht. Uns konnte nun nichts mehr trennen. Wir würden zusammengehören. Für immer.
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