Geschichte: Fanfiction / Prominente / Musik / K-Pop / GOT7 / Our Fate

Our Fate

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
13.11.2016
08.02.2019
25
48817
8
Alle Kapitel
35 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
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Hey, und willkommen zu meiner neuen Fanfiktion :)
Ich freue mich sehr, dass du sie angeklickt hast, und hoffe natürlich, dass sie dir gefallen wird <3
Vorab möchte ich sagen, dass in dieser FF einige Sachen ihre Zeit brauchen, wie zum Beispiel die Romanzen zwischen den Pairings, deswegen sei nicht überrascht, wenn in den ersten Kapiteln noch nicht viel passiert, das Drama wird nämlich auf jeden Fall noch kommen :D

Ich versuche jede Woche ein Kapitel hochzuladen, und habe auch schon einige fertig geschrieben auf meinem Laptop, deswegen sollte das für den Anfang auf jeden Fall funktionieren :D

Also dann, bevor ich hier noch weiter vor mir hin rede beginnen wir doch lieber gleich mit dem ersten Kapitel ^^

Kapitel 1 - Eine lange Reise


Es gibt Menschen, die suchen, und finden sich. So etwas wird häufig als Schicksal bezeichnet. Manche glauben daran, manche nicht. Und dann gibt es auch noch diejenigen, die an Liebe auf den ersten Blick glauben.

Mein Name ist Mark, bis vor kurzem habe ich noch in Amerika gelebt, allerdings sitze ich zu diesem Zeitpunkt in einem Flugzeug auf dem Weg nach Südkorea, meine Familie bestehend aus Vater, Mutter und Schwester sind noch immer in Amerika. Sie haben mich alleine an das andere Ende der Welt geschickt, damit ich dort eine bessere Ausbildung genießen konnte, mir sollte es nur recht sein, denn ich bin einer dieser Menschen, die an das Schicksal und Liebe auf den ersten Blick glauben, und mein Schicksal befindet sich nun mal nicht in Amerika. Woher ich das weiß?

Nun, eigentlich bin ich ein ganz normaler High-School Schüler, allerdings lässt mich eine ganz besondere Sache stärker an solche kitschigen Sachen wie das Schicksal als andere Schüler in meinem Alter glauben.
Bei diesem Gegenstand handelt es sich um nichts anderes als einen roten Faden.

Richtig gehört, ein roter Faden.

Ich bin jedoch der einzige der ihn sehen und berühren kann, für alle anderen ist er nicht da, und ich bleibe auch nie irgendwo damit hängen. Bevor ihr fragt: Nein, ich bin weder verrückt, noch lebe ich in einer Welt voller Fantasiewesen wie Vampiren und Werwölfen, da ist nur dieser Faden, der mich mit irgendwas, oder irgendwem verbindet.

Ich kann nicht sagen, wohin oder zu was er mich führen würde, ich habe tatsächlich schon versucht zu dem anderen Ende des Fadens zu gelangen. Erfolglos, der Faden schien unendlich lang zu sein. Und doch bin ich mir sicher, dass ich irgendwann das andere Ende des Fadens erreichen werde, denn dort erwartet mich mein Schicksal.

Mit einem Seufzen richte ich meinen Blick aus dem Fenster neben mir. Wirklich viel zu sehen ist dort nicht. Ein Teil des Flügels und ganz weit unter uns der Ozean. Aus meinen Kopfhörern -welche ich mir schon am Anfang des Fluges in die Ohren gesteckt habe um den ewig langen Flug irgendwie zu überleben- drang die Stimme von Tyga, einem meiner Lieblingsrapper, und so lehnte ich mich zurück und schloss die Augen, in der Hoffnung im Flugzeug etwas Schlaf zu bekommen. Sobald ich in Seoul ankommen würde wäre es nämlich wahrscheinlich noch früher Nachmittag, und auf einen Jetlag hatte ich nicht wirklich so große Lust.


~4 Stunden später~


Zum Glück habe ich es tatsächlich geschafft in dem lauten Flugzeug für einige Stunden zu schlafen, und nun kann man schon seit einiger Zeit das Festland von Südkorea sehen. Aufgeregt rutsche ich auf meinem Sitz herum, in weniger als 20 Minuten würden wir endlich landen. Wie wohl die Leute hier in Südkorea sind? Ich hatte oft davon gehört, dass Koreaner sehr nett, aber auch etwas verschlossen was einige Themen angeht, die in Amerika alltäglich angesprochen wurden, sind. Ein bisschen Angst habe ich schon, ich war zwar schon des Öfteren alleine gereist, aber das war immer in Amerika, nun war ich am anderen Ende der Welt. Alleine. Noch nicht mal Koreanisch beherrsche ich perfekt, jedoch wird es ausreichen um mich zurechtzufinden. Hoffe ich.

Jetzt -nach weiteren 20 Minuten- landet das Flugzeug endlich auf Südkoreanischem Boden. Mit gemixten Gefühlen wandert mein Blick durch die riesige Halle vor mir, die Fläche des Flughafens muss mindestens drei Mal so groß sein wie die des Flughafens in meiner Heimatstadt. Hunderte von Menschen hetzen von einem Ort zum anderem, und überall wo ich nur hingucke sehe ich Läden, und verschiedene Schalter. Bei so einer Fläche ist es wahrscheinlich vorerst besser einfach der großen Masse zu folgen.

Anscheinend war das eine gute Idee, es sind nur ein paar Minuten des Laufens vergangen, und schon stehe ich vor dem Schalter an dem meine Einreisepapiere und alles weitere für meinen Aufenthalt kontrolliert wird. Schnell frage ich -sobald alles geregelt war- noch wo ich mein Gepäck finden kann, damit ich nicht wieder anderen Touristen folgen muss. Mit einem freundlichen Lächeln erklärt sie mir den Weg, und mit einer Verbeugung bedankte ich mich. Daran werde ich mich wohl auch erst einmal gewöhnen müssen, für so ziemlich alles braucht man hier eine Verbeugung, zum Gruß, Abschied, als Dank, Entschuldigung und so weiter. Verwirrt blicke ich nach rechts und links, irgendwie sieht es so aus, als wäre ich im Kreis gelaufen.
Leicht verzweifelt gucke ich mich noch mal um, während ich den gleichen Weg noch einmal laufe,  und tatsächlich habe ich eben wohl einen Gang übersehen, auf dem fettgedruckt sowohl auf Hangul als auch in Englisch "Gepäckannahme" steht. Innerlich schlage ich mir gegen die Stirn während ich dem Gang folge. War ja klar, dass ich etwas übersehen habe.

Aber wenigstens steht das Glück anscheinend bei der Koffersuche auf meiner Seite, denn schon fast sofort sehe ich meinen roten Koffer auf einem der vordersten Fließbänder. Schnellen Schrittes schnappe ich ihn mir bevor er mit dem Fließband wieder auf die andere Seite befördert wird.

Nun kann ich endlich Richtung Ausgang gehen. Dies scheint auch gar nicht so schwer zu werden, da ich schon bei meiner Suche etliche Hinweise auf den Ausgang gesehen habe, und somit relativ schnell durch die riesigen Menschenmassen den Ausgang erreiche, welcher komplett aus Glas besteht, und wie der ganze Flughafen riesig ist. Ich glaube, man würde mehr als vier Stunden brauchen, wenn man ein Mal von einem Ende zum anderen laufen wollen würde. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, dass die Wege, die ich eben zurücklegen musste relativ kurz waren.

Meinen Koffer in der rechten Hand hinter mir her schleifend verlasse ich schließlich das Gebäude, und trete somit das erste Mal offiziell auf Südkoreanischen Boden. Sofort fiel mir das leichte Leuchten an meinem linken Handgelenk auf, an welchem sich übrigens auch der rote Faden befand. Das ist seltsam, geleuchtet hat er soweit ich mich erinnern kann noch nie. So schnell wie das Leuchten gekommen ist, ist es jedoch ebenfalls wieder verschwunden, weshalb ich einfach die Schultern zucke, und mir darum keine weiteren Gedanke mache, immerhin muss ich mir jetzt noch ein Taxi suchen, welches mich zu meiner Wohnung fährt. Diese habe ich bis jetzt nur auf Bildern gesehen, sie war nicht besonders groß, aber nett und gemütlich eingerichtet, und außerdem nah an meiner neuen Schule, welche mit nur zehn Minuten Laufen zu erreichen war.

Nachdem ich mich an den Straßenrand stelle kommt glücklicherweise sofort einer der Taxen angefahren. Der Taxifahrer hilft mir sogar dabei meinen Koffer in den Kofferraum zu bringen, was keine Selbstverständlichkeit ist. Schnell steige ich ein, und nenne dem Mann -wahrscheinlich Mitte Vierzig, mit einer halben Glatze und freundlichem Lächeln- die Adresse.

Circa fünfzig Minuten mussten wir fahren, um meine Wohnung zu erreichen. So etwas wie den Verkehr in der Innenstadt von Seoul habe ich wirklich noch nie gesehen, da bin ich gleich umso froher, dass ich um zur Schule zu kommen keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen muss. Während der Fahrt habe ich schon versucht mir einigermaßen die Straßen und den Standort einiger Läden einzuprägen, allerdings kenne ich mich gut genug, um zu wissen, dass ich das spätestens morgen alles wieder vergessen haben werde.

Bei der Wohnung angekommen lehne ich dieses Mal die Hilfe des Fahrers ab mir mit dem Koffer zu helfen, und gebe ihm zusätzlich zu seinem Geld noch ein gutes Trinkgeld. Meine Wohnung befindet sich im dritten Stock, einen Aufzug gibt es nicht, also hieß es wohl Schleppen. Schon nach dem ersten Stockwerk tun mir meine Arme weh, und nach dem zweiten Stockwerk kann ich wirklich nicht mehr, und setze den Koffer ab, um mich kurz auszuruhen.

Gedankenverloren spiele ich mit dem Faden an meinem Handgelenk, dass tue ich oft ohne es überhaupt mitzubekommen.

Irgendwie fühlt sich der leichte Druck an meinem Handgelenk anders an als sonst. Obwohl es nie weh tat hatte ich immer ein leichtes Ziehen von dem Faden verspürt, welches nun allerdings nicht mehr vorhanden zu sein scheint, was mich neugierig macht. Vielleicht war ich ja meinem Schicksal einen Schritt nähergekommen indem ich hierher zog. Schon seit ich klein war wollte ich wissen um was es sich bei meinem Schicksal handelte, immerhin hatte ich schnell gemerkt, dass es nicht normal war einen für andere unsichtbaren Faden am Handgelenk zu haben. Nachdem ich früher von den anderen Kindern geärgert wurde, weil ich ihnen von dem Faden erzählte und ich deshalb zwei Mal umziehen musste hatte ich jedoch nie wieder mit jemandem darüber geredet. Die einzigen die jetzt noch davon wissen waren meine Eltern und meine Schwester, und so soll es auch in Zukunft bleiben. Ich möchte nie wieder als "Verrückt" oder "Psychisch gestört" bezeichnet werden.

Da mein Atem nun wieder einigermaßen normal geht, schnappe ich mir erneut meinen Koffer und erklimme die ersten Stufen bis ich plötzlich mit etwas Weichem zusammenstoße und dadurch gefährlich nach hinten kippe. Innerlich bereite ich mich auf den Schmerz vor und kneife die Augen zusammen.

Doch statt Schmerzen zu verspüren merke ich plötzlich wie sich eine Hand um meine Hüfte schwingt und hält, sodass ich von meinem Sturz verwahrt wurde.

"Woah, vorsichtig." Dringt eine extrem tiefe und rauchige Stimme an mein Ohr, weswegen ich meine Augen wieder öffne. Erschrocken stelle ich fest, dass sich das Gesicht meines "Retters" nur wenige Zentimeter von meinem befindet. Vor mir steht ein schwarzhaariger Junge mit großen Augen, die mich belustigt angucken, auf den Lippen trägt er ein breites Lächeln. Ich schätze ihn ungefähr auf mein Alter. Schnell trete ich eine Stufe nach unten, um etwas Abstand zwischen uns zu bringen, jemandem den ich nicht kenne so nah zu sein war mir dann nämlich doch ziemlich unangenehm.


Behind the Scenes:

Autor: *Öffnet Champagnerflasche* Ein Prost auf den Start unseres neuesten Projektes!

Mark: Irgendwie habe ich Bedenken bei diesem neuen 'Projekt'

Autor: *Mark auf die Schulter klopfend* Ach Quatsch, das wird toll, glaub mir.

*BTS tritt ein*

Mark: Was macht ihr denn hier?

Suga: Wir wollen euch warnen. Wo ist der Rest?

Autor: Die anderen kommen erst ab den nächsten Kapiteln dazu.

V: Wie auch immer. Mark, fliehe solange du kannst!

Mark: *Verunsichert* Wieso?

Taehyung: Wir waren ihr letztes Opfer und sie hat uns alle möglichen Sachen machen lassen in ihrer Fanfiktion.

Jimin: Mich wollte sie von einer Brücke springen lassen.

Mark: ... Ich glaube ich trete aus.

Autor: *Diabolisches Grinsen* Vergiss es, du hast den Vertrag unterschrieben, es ist zu spät.

Mark: ... Verdammt.



Hey <3

Nachdem ich meine Fanfiktion "About Love And Friendship" beendet habe starte ich hier mein neuestes Projekt, und versuche mich dabei erstmals an Got7 :)

Vorweg möchte ich sagen, dass ich ausschließlich aus Mark's Sicht schreiben werde, und auch wenn das Hauptpairing der Geschichte MarkJin sein wird, wird es -wie ihr bestimmt schon in der Kurzbeschreibung gelesen habt- auch viele andere Pairings geben, um die es auch immer wieder gehen wird, und die ihre eigenen Probleme haben. Wie es nun mal auch im echten Leben ist, werden Mark und Jinyoung hier nicht von jetzt auf gleich zusammenkommen, sondern es wird ein langsamer Prozess sein, weswegen es besonders in den ersten Kapiteln nicht sehr viele Momente zwischen ihnen geben wird.

Ich versuche so realistisch wie möglich zu schreiben, aber da ich leider noch kein Profi bin, bin ich immer offen für Kritik, Verbesserungsvorschläge und vielleicht sogar Lob, da mich das zum Weiterschreiben immer sehr motiviert :)

Es würde mich also sehr freuen wenn ihr mir mitteilen würdet wie ihr das erste Kapitel fandet, und auch, was ihr von den 'Behind the Scenes' haltet <3

Bis dann,
Shiroi
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