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I hate you, I love you

von primus
OneshotDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
12.11.2016
12.11.2016
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“Jetzt verpiss dich du scheiß Wixxer!” Peters Stimme hallte durch den Raum. Er hatte den Glauben verloren, wusste nicht mehr was er machen sollte.



Gedankenverloren klopfte Peter an die Tür seiner Cousine. Er sah sich in dem heruntergekommenen Flur um. Drinnen hörte er eine Frau schreien, als hätte sie gerade einen Geist gesehen. Vorausschauend trat er einen Schritt von der Tür weg, welche eine Sekunde später aufgerissen wurde. Eine Frau, blonde verwuschelte Haare, halb nackt, stürmte an ihm vorbei nach draußen und er sah Destiny auf dem Boden liegen, während ihr Blut vom Kinn ran. Leicht lächelnd schüttelte der Werwolf den Kopf, bevor er eintrat und der jungen brünetten Frau auf dem Boden ein Taschentuch, aus der Box von der Kommode rechts neben ihm, reichte.
“Was gibt’s kleiner Cousin?” fragte ihn Destiny, welche sich das falsche Blut bereits vom Kinn gewischt hatte und schon wieder auf den Beinen stand. “Ich brauche deinen Rat.” gestand Peter direkt ein und die Mine seiner Lieblingscousine wurde sofort ernst. “Okay, setz dich.” meinte sie und wies auf das Sofa, das einen Raum weiter stand.

“Es geht um den Upir, nicht war?” riet Destiny, als die beiden saßen und traf genau ins Schwarze. Ein schweres Seufzen entwich Peter und er vergrub seinen braunen Lockenkopf in seinen großen Händen. War es denn schon so offensichtlich? Peter wusste nicht was mit ihm los war. Roman war für ihn schon am ersten Tag, gleich als sie sich kennenlernten, besonders gewesen. Er war anders, genau wie er selbst und dann, ein paar Wochen später, wurde Roman der erste wirkliche Freund den er je hatte. Und das ging auch eine Weile so gut, auch wenn sie immer mal wieder ein paar kleine Differenzen hatten, aber alles in allem waren sie gute Freunde und hielten zusammen. Nein, dachte Peter, sie waren mehr als nur “gute Freunde”. Sie waren beste Freunde. Er konnte sich immer auf Roman verlassen und er wusste er konnte mit ihm über alles reden, egal was es war.
Inzwischen hatte seine große Cousine neben ihm auf der schon etwas lädierten Couch platz genommen und musterte ihn mit einem kritischen Blick. “Jetzt spuck’ es schon aus, Peter. Was liegt dir auf der Seele?”
Da war sie die Frage - Was lag ihm eigentlich auf der Seele? Und vorallem wie sollte er es ihr sagen? Wahrscheinlich erkannte Destiny, dass er mit sich selbst rang, denn sie legte ihm eine Hand auf die Schulter und lächelte ihn verständnisvoll an. “Peter, du bist mein Cousin, meine Familie. Du kannst mir alles sagen, wirklich. Ich sorge mich um dich, verstehst du?” Peter nickte nur und fuhr sich mit der Hand unsicher durch die braunen, unordentlichen Locken. “Klar, Desiny. Ich weiß. Es ist so... Also Roman und ich…” Peter hielt kurz inne, versuchte die richtigen Worte zu finden, bevor es einfach aus ihm heraus platzte, “Ach, zum Teufel damit! Ich glaube ich habe mich in ihn verliebt und ich weiß nicht was ich machen soll. Er ist ein Upir und ich bin ein Werwolf. Außerdem weiß ich nicht mehr wie ich mich verhalten soll. Früher war alles einfach und jetzt ist es so kompliziert. In seiner Nähe bin ich immer so aufgeregt und weiß plötzlich nicht mehr was ich sagen soll und irgendwie sage ich immer das Falsche und dann streiten wir uns. Vorallem aber hat er kein Interesse an mir. Ich bin für ihn nur ein Freund und nichts weiter als das. Ich kann so nicht mehr weiter machen. Immer wenn er mich ansieht oder neben mir steht, will ich ihn berühren und ihm gestehen was ich für ihn fühle, doch ich kann das einfach nicht. Destiny, hilf mir bitte.”
Als er gesprochen hatte, hatte Peter seinen Blick beharrlich auf der braunen Holztischplatte vor sich gelassen um ihr Gesicht nicht sehen zu müssen. Langsam blickte er nun auf und sah den Schock in ihr Gesicht geschrieben.

“Peter. Ich weiß, dass muss schwer sein und du hörst es gewiss nicht gerne, aber du musst das machen, was ich dir schon beim ersten Mal gesagt habe: Hau ab. Werwölfe und Vampire sind nicht ohne Grund Feinde. So leid es mir auch tut, aber aus euch beiden kann nie etwas werden. Verschwinde von hier, Peter, verlasse ihn und such’ dir jemand anderen. Es gibt so viele andere tolle Kerle auf der Welt.”
Ja, die gab es. Aber die anderen waren alle nicht Roman. Sie hatten nicht seine wunderbaren blonden Haare, die im Sonnenlicht glänzten, nicht seine traumhaften, großen blass blauen Augen. Und vor allem würden sie nie die Verbindung haben die er mit Roman hatte. Werwölfe würden ihn nicht nehmen wollen, er war ohnehin schon ein ausgestoßener und kein Mensch dieser Welt würde mit ihm, so wie er war, als Werwolf, auskommen können. Und doch wusste Peter, dass es das Richtige war ihn, Roman, gehen zu lassen. Deshalb nickte er nur und versuchte mehr schlecht als recht seine Cousine an zu lächeln, um sie zu beruhigen, damit sie sich keine Sorgen machte, bevor er aufstand und ohne ein weiteres Wort zu sagen den Raum verließ.



Wieder einmal, zum gefühlt Tausendsten Mal in seinem Leben, packte Peter sein Hab und Gut in die verschiedenen Kartons, bereit aufzubrechen, alles hinter sich zu lassen und nie wieder zu kommen. Seine Mutter hatte nicht gefragt, als er ihr sagte, sie müssten hier weg, wahrscheinlich ahnte sie schon was mit ihm los war. Denn seine Mum kannte ihn besser als jeder andere auf dieser Welt. Mit vielleicht einer Ausnahme. Er sah sich in dem kleinen Haus, wenn man es denn so nennen konnte, um und ohne es zu wollen entfuhr ihm ein Seufzen. Nie war ihm ein Abschied so schwer gefallen, wie dieser hier. Es fühlte sich das erste Mal nicht richtig an zu gehen. Peter schloss die Tür ab und stieg die schmalen Treppen nach oben, um zur Straße zu gelangen an der schon der Truck stand. Seine Mutter lud gerade einen der letzten Kartons in den Kofferraum.
Der braunhaarige sah sich ein letztes Mal um und spürte ein furchtbares Ziehen in der Brust. Die Gewissheit Roman nie wieder zu sehen tat weh, fast so sehr weh wie seine monatlichen Verwandlungen und er wünschte sich, es würde aufhören. Doch eine kleine Stimme in seinem Kopf sagte ihm, dass es nie Enden würde.
Nein. Peter konnte das nicht. Er konnte nicht einfach so gehen und Roman hier zurück lassen, ohne ihn nicht mindestens noch einmal gesehen zu haben, ihm auf Wiedersehn gesagt zu haben. In seine Augen geblickt zu haben. Seine Körperwärme zu spüren. Den herben Duft aus teurem Aftershave und Kupfer, der ihn immer umgab, gerochen zu haben. Wenigstens noch ein einziges Mal. “Mum, ich habe noch etwas vergessen. Ich bin gleich wieder hier, keine Sorge.” meinte er schnell, seine Stimme eine Oktave zu hoch, bevor er den Karton, den er noch immer in seiner Hand hatte auf den Boden stellte, ihr einen Abschiedskuss gab und eilig Richtung Stadt lief. Er wusste ganz genau, wo er Roman finden konnte.



Schnell und mit viel zu viel Kraft stieß Peter die stählerne Brandschutztür auf. Hinter ihr befand sich nur eine Betontreppe die zum Notausgang der Turnhalle führte, die von so gut wie niemanden hier benutzt wurde. Roman war hier oft, wenn er seine Mutter nicht sehen wollte oder nachdenken musste und das wusste Peter. Manchmal saßen sie hier einfach nur so schweigend da und rauchten und Peter konnte nicht leugnen, dass er diese Momente nicht abgöttisch liebte.
Peter war beim hereinkommen viel zu laut gewesen, weshalb sein bester Freund, der lässig auf der Treppe saß, zusammen gezuckt war und sich sofort zu ihm umgedreht hatte. “Ach du bist es nur. Jag’ mir doch nicht gleich so einen Schrecken ein.” nuschelte der Blonde und machte damit weiter, was er vor Peters jähem Erscheinen gemacht hatte - sich eine Zigarette anzuzünden. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren klopfte er neben sich und hielt dem Brünetten eine weitere Zigarette hin.
Der Werwolf wusste nicht so ganz, wie er sich verhalten sollte. Sollte er sich zu ihm setzen oder lieber sofort mit der Sprache herausrücken? Heilige Scheiße, was hatte er sich überhaupt gedacht? Roman würde ihn doch sicherlich nicht einfach so gehen lassen. Doch war es vielleicht das, was Peter wollte? Tief in seinem Inneren?
“Jetzt steh’ hier nicht so rum und setz dich. Oder ist etwas passiert?” unterbrach Roman Peters’ Gedanken und grinste ihn an. “Nein. Es ist nichts:” schaffte es Peter gerade so raus zu bringen und setzte sich, wenn auch etwas steif, neben den Blonden. Dankbar ergriff er die Zigarette, die der Upir ihm noch immer hin streckte und zündete sie sich sofort an. Doch leider schien das Nikotin heute seinen Dienst zu verweigern. Fieberhaft dachte Peter nach, wie sollte er es Roman nur am Besten beibringen? Ihm sagen, dass er gehen würde. Und was würde er ihm als Grund nennen, wo er doch eingewilligt hatte den Vargulf mit seinem Freund zu finden und aufzuhalten?
Wie immer wenn er nervös war fuhr er sich mit der rechten Hand durch die braunen Haare und nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette. Das Roman ihm so nah war, förderte seine Konzentration leider Gottes auch nicht weiter. “Was ist denn los, Peter? Du führst dich auf, als müsstest du mir etwas furchtbares beichten. Bist du schw-” fing er grinsend an, wurde dann jedoch von Peter unterbrochen. “Ich gehe weg.”sagte er mit ernster Stimme und vermied es dabei seinen Freund anzuschauen. Er wollte die Enttäuschung und die Wut nicht in seinem Blick sehen. “Das ist ein Scherz, oder?” fragte Roman seinen Freund. Doch er schwieg einfach, ließ sein Schweigen seine Antwort sein.

Roman sprang auf. Peter konnte sich sein Gesicht genau vorstellen. So gut kannte er ihn jetzt schon, dass er genau wusste, dass Roman immer die Augenbrauen zusammen kniff wenn er wütend war. Er kannte alle Züge, jedes Muttermal, jede noch so versteckte Sommersprosse von ihm. “Fuck! Willst du mich verarschen, Peter? Du gehst?! Einfach so? Und ich dachte wir wären ein Team, Freunde. Aber dir bedeutet doch gar nichts etwas, oder? Scheiß auf Freundschaft! Leb’ dein dreckiges kleines Zigeunerleben so weiter wie jetzt und beschwer’ dich dann nicht, wenn dich niemand will, wenn du immer sofort den Schwanz einziehst sobald es Ärger gibt und weg rennst!”
Das hatte gesessen. Peter spürte Wut in sich aufkeimen, doch vor allem war da Trauer. Denn es gab Dinge die ihm im Leben etwas bedeuten und der Kerl der ihm gerade anschrie gehörte auf jeden fall auch dazu. Er wünschte sich weg von hier, weg aus diesem Keller, weg aus dieser Stadt, irgendwo hin, wo Roman ihn nicht mehr mit enttäuschten und wütenden Blicken durchbohrte. “Jetzt sag’ doch wenigstens etwas, du Penner, statt auf deine Hände zu glotzen!” Peter hob langsam den Kopf und sah Romans Gesicht genau so, wie er es sich ausgemalt hatte. Und ihn so zu sehen und das wegen ihm, war schmerzhafter als jede Verwandlung, die er je durchgemacht hatte.
“Wenn ich so ein scheiß Zigeuner bin, wieso hast du dich dann mit mir angefreundet? Hattest wohl Mitleid, huh? Der große Roman Godfrey, barmherziger Freund, des armen einsamen Zigeunerjungen. Als ob du das hier je Ernst genommen hättest, ich war immer nur ein Mittel zum Zweck für dich, damit die Leute sehen wie toll und freundlich du doch bist, selbst zu Leuten wie mir, du verwöhnter Scheißkerl!” Peter wusste, dass das was er ihm entgegen spie nicht stimmte, völliger Unsinn war, doch er wusste, er würde niemals aus Hemlock Grove verschwinden können, würde es ihm Roman nicht sagen und dazu musste er ihn einfach hassen. Vielleicht würde sein Hass auf Roman ganz einfach die Trauer ihn nicht mehr sehen zu können einfach überwiegen und es würde nicht mehr weh tun. Er würde einfach von hier verschwinden können.
Der Brünette blickte kühl in das Gesicht des Blonden und dort sah er den selben Schmerz, den er in seiner Brust fühlte. “Das denkst du also von mir, Peter? Selbst jetzt noch? Wieso bist du dann nicht einfach gegangen?” war alles was Roman sagte. Er sagte es leise und Peter hörte jetzt deutlicher zuvor den Schmerz aus einer Stimme. Ohne es wirklich zu wollen, fasste er sich an die Brust, denn er spürte dort einen unnatürlichen Schmerz aufkeimen. Er hätte einfach gehen sollen, den Mann den er liebte jetzt so vor sich so zu sehen war so schmerzhaft wie 10 Verwandlungen auf einmal. Peter hätte alles in dieser Welt dafür gegeben nun auf ihn zugehen zu können und ihn in den Arm nehmen zu können, seine Lippen auf die Roman’s legen zu können und ihn nie wieder frei zu geben. Doch stattdessen sagte er mit einer Stimme, so eisig, dass es ihn selbst überraschte. “Weil ich dein lächerliches flennendes Gesicht noch einmal sehen wollte.” Dann erhob er sich von den Treppen, drehte er sich um und ging, ließ den Mann den er liebte einfach so zurück. Peter hätte einfach gehen sollen. Er hasste sich selbst für das was er getan hatte und er würde es sich selbst nie verzeihen können.




Scheiße verdammt, wie hatte er nur das Bild seines Onkels vergessen können? Es war Peter schleierhaft. Fakt war nur, dass er nach Hemlock Grove zurückkehren und es holen musste, daran führte kein Weg vorbei.
Nachdem Streit mit Roman war Peter schon fast zu seinem Auto gerannt. Seine Mutter hatte, als erda war, keine Fragen gestellt, sondern war einfach in den Wagen gestiegen. Sie waren nach Friendsville zu entfernten Verwandten seiner Mutter gezogen, wo sie nun in einem Wohnwagen auf einem kleinen Campingplatz in der Nähe wohnten. Sein Handy hatte Peter gar nicht erst wieder eingeschaltet. Denn er hatte Angst. Der Werwolf wusste, würde die kleine Chance bestehen, dass Roman in anrief und er würde es sehen, rangehen, nochmal seine Stimme hören, Peter würde sofort seine Sachen packen und zurück fahren, selbst wenn Roman ihn nur beschimpfen würde und ihm sagen würde, dass er ein verfickter Arsch war. Gerade deshalb ließ er es ausgeschaltet. Solange er sich jeden Tag schön weiter einredete, dass er hier in diesem Gottverdammten Kaff bleiben musste, das gerade so über 100 Einwohner hatte um Roman zu schützen, schaffte er es gerade so nicht in seinen Truck zu steigen und zu ihm zurück zu fahren und ihn um Entschuldigung an zu flehen. Nacht für Nacht träumte er von ihm, von seinen Augen und manchmal, da dachte er fast es wäre real und er würde wirklich wieder neben ihm sitzen, nur um dann enttäuscht alleine in seinem Bett auf zu wachen. Doch dann gab es auch noch eine andere Art von Träumen, die seine Sehnsucht nach ihm widerspiegeln. In denen er Roman küsste und sogar noch mehr mit ihm anstellen und Roman gefiel es, gestand Peter sogar, er würde ihn schon die ganze Zeit lieben. War er in der Stadt, sah für Peter jeder Wagen nachdem von Roman aus. Jeder blonde Haarschopf schien zu ihm zu gehören und jeder Geruch schien an ihn zu erinnern. Es machte den Werwolf verrückt. Egal an was er dachte, irgendwann kamen seine Gedanken unwiderruflich auf Roman zurück.

Gerade saß Peter im Auto um wieder nach Hemlock Grove zu fahren. Und das obwohl er sich selbst geschworen hatte diesen Ort nie mehr wieder zu besuchen. Doch das Bild von seinem Onkel Vince war wichtig für ihn und mehr noch, es war wichtiger für seine Mutter. Und das war er ihr Schuldig.
Einmal mehr als ursprünglich geplant bog er in die verlassene und von hohen Bäumen gesäumte Straße ein, die ihn mitten in das Herz des Waldes, zu seinem alten Zuhause bringen würde. Der bekannte Geruch von Moos und nassen Blättern stieg ihm gleich in die Nase. Es musste vor garnicht langer Zeit geregnet haben.
Unfreiwillig fiel beim Aussteigen sein Blick auf das ihm so bekannte Gebäude der Godfrey Villa. Was Roman wohl gerade tat? Es war 20 Uhr und der Himmel dämmerte bereits, bestimmt saß er in seinem Zimmer und sah einen Film. Oder er war auf einer Party und machte dort mit irgendeinem Flittchen rum. Ja, dass würde besser zu seinem besten Freund passen. Seinem ehemaligen besten Freund. Der Gedanke, sowie das Roman seine Zunge im Rachen irgendeines Mädchen vergrub tat weh und Peter musste sich darauf besinnen weshalb er hier war. Sonst würde er tatsächlich noch schwach werden und zu Romans’ Haus laufen und klingeln. Erneut rief er sich sein Mantra der letzten Wochen ins Gedächtnis: Er ist nicht gut für dich. Er ist ein Upir, du bist ein Werwolf. Ihr müsstet euch hassen. Er wird dich nie lieben. Er wird nie das selbe für dich empfinden, wie du für ihn. Er ist nicht einmal schwul. Er hat jemand besseren als dich verdient, der sich nicht einmal im Monat in einen Wolf verwandelt. Du könntest ihn irgendwann einmal vielleicht verletzten. Du würdest ihn zu einem ausgestoßenen machen.
Gedankenverloren ging Peter die ihm schon so bekannten und vertrauten Steintreppen hinunter, bis er vor dem Haus stand in dem er mit seiner Mutter gelebt hatte. Hätte er aufgepasst, hätte er vermutlich gesehen, dass im Haus das Licht brannte.



Peter blieb kurz vor der Haustür stehen und bückte sich um den Schlüssel unter der Türmatte hervor zu holen, dann stockte er. Erst jetzt war ihm der Geruch hier aufgefallen. Er kannte diesen Geruch besser als jeden anderen Geruch auf dieser Welt. Sein Atem stockte. Kupfer und Aftershave. Roman. Peter schloss die Augen, sein Herz begann unnatürlich schnell zu schlagen und sein Puls raste. Er war hier. Und Peter war nur noch ein Holzbrett davon entfernt ihn zu sehen. In seinem Inneren kämpften zwei Seiten erbittert gegeneinander. Die eine schrie er solle so schnell er konnte hier weg und die andere hätte am Liebsten sofort die Tür eingetreten. Der junge Werwolf holte einmal tief Luft bevor er mit zitternder Hand die Türklinke nach unten drückte und die Tür öffnete.

Der Gestank von Alkohol und Zigarettenrauch war das Erste, dass er war nahm. Es traf ihn wie eine Wand. Und dann sah er ihn. Roman lag wie ein Embryo auf dem Sofa zusammen gerollt da und schlief.Es war eine der niedlichsten Dinge,die Peter jemals gesehen hatte. Der Schmerz, das Verlangen in seiner Brust wurden schier unerträglich, er wollte schreien, damit es aufhörte. Er wusste das es so falsch war, doch er wollte zu ihm gehen, ihn küssen, durch sein Haar streichen und sich zu ihm legen, Roman nie wieder loslassen. Doch das konnte er nicht. Ihr dürft nicht zusammen sein. Du wärst eine Gefahr für ihn. Du würdest sein Leben ruinieren.
So leise er konnte machte Peter einen Schritt nach vorne um zu dem kleinen Altar seines Onkels zu gelangen, auf dem immer noch sein Bild stand. Er schaffte es, nahm das Bild so schnell und bedacht er konnte, setzte einen Fuß nach vorne und erwischte prompt die eine Diele im Boden die knarrte. Schnell sah er zu Roman, der im Schlaf nur unruhig den Kopf leicht schüttelte und etwas unverständliches murmelte, jedoch nicht aufwachte. Erleichtert nahm Peter noch einen Schritt und war nun schon wieder an der Tür. Gerade wollte er das Haus wieder verlassen, absichtlich ohne sich noch einmal um zu drehen, hörte er eine raue und vom Schlaf tiefe Stimme. “Peter?” Fuck.

Was konnte man eigentlich alles auf einmal fühlen?, schoss es Peter durch den Kopf. Da waren Angst, Trauer, Nervosität, Liebe, Selbsthass, alles auf einmal. Er wollte lachen, wollte weinen, wollte rennen und wollte bleiben.
Langsam drehte sich der Brünette um und sah zu Roman. Er hatte sich aufgesetzt, sein blondes Haar war zerzaust, was ungemein niedlich und heiß zugleich aussah, das weiße, enge Oberteil, welches er unter einem roten, offenen Hemd, welches Peter als sein eigenes erkannte trug, war verrutscht und seine Augen waren überrascht aufgerissen. “Was machst du hier? Und wieso wolltest du wieder gehen?” Gott, diese Stimme. Schon in normalen Zustand fand er sie attraktiv, doch jetzt? So tief und rau, dass es ihm einen Schauer über den Rücken jagte. “Ich-” er brach ab, da Peter merkte, dass seine Stimme in paar Oktaven zu hoch war und musste sich kurz räuspern, bevor er weiterreden konnte. “Die Frage lautet eher, was machst du hier? Bist du hier eingebrochen?”
Statt zu antworten zuckte Roman nur die Schultern und griff zu seiner Zigarettenschachtel, die auf dem Tisch lag und zündete sich eine Zigarette an, ohne Peter dabei aus den Augen zu lassen. Er lehnte sich zurück und der Saum seines T-Shirts rutschte etwas nach oben, weshalb Peter den unteren Teil seines Bauches und somit auch seine ungemein sexy Beckenknochen sehen konnte, was ihn einmal kurz schlucken ließ. Seine Kehle fühlte sich rau und trocken an, als hätte er das letzte Jahr nichts getrunken. “Was machst du jetzt? Verschwinden wie letztes Mal? Ohne Begründung? Oder willst du mich vorher noch lieber nochmal einen “verwöhnten Scheißkerl” nennen?” Romans Stimme war dunkel und noch immer so tief und rau, dass es Peter eine Gänsehaut über den Körper jagte. Er hatte noch nie wirklich wahrgenommen wie bedrohlich die Stimme des Upir werden konnte, wenn es dieser wollte.
Mittlerweile war er vom Sofa aufgestanden und hatte die Zigarette im Aschenbecher ausgedrückt. Langsam und elegant wie eh und je schritt er zu dem Werwolf, bis er nicht mal zehn Zentimeter vor ihm stehen blieb. “Also Rumancek, was willst du jetzt machen?” fragte Roman und sah ihm nun direkt in die Augen. Peter konnte den starken Geruch von Alkohol der von seinem Freund ausging riechen.
Diese ganze Situation machte sein Hirn ganz benebelt. Roman war ihm so nah, dass er jede einzelne Pore in seinem Gesicht sehen konnte. Die Stimmung im Raum war seltsam,voller Energie, aber vor allem voller Erotik, jedenfalls nahm es Peter so war. Der Drang seine Hand in Romans Haaren zu vergraben, seine Lippen hart auf seine zu pressen und es ihm auf der Couch zu besorgen war fast übermenschlich stark, doch er schaffte es sich zu beherrschen. Lass das. Tu’ es nicht. Er wird dich hassen.
Aber er hasst mich jetzt schon.
Wieder musste Peter schlucken und dann kam etwas aus Romans Mund, was er niemals erwartet hätte. “Küss mich. Sofort.” Roman sah ihn mit diesem Blick an. Peter hatte es schon öfters gesehen, wie er andere Menschen ansah und sie das taten was er ihnen sagte und sich immer gewundert wie sich das wohl anfühlen musste. Jetzt wusste er es.
Der Drang ihn zu küssen wurde immer stärker, obwohl er eigentlich bezweifelt hatte, dass dies überhaupt möglich war. “Ich sagte, du sollst mich küssen, verdammt!” Romans Stimme war laut und dunkel und er wirkte so angriffslustig wie noch nie. Erst jetzt verstand Peter was Roman gesagt hatte. Er wollte, dass er ihn küsste. War da die Hoffnung, dass Roman seine Gefühle erwiderte? Insgeheim das selbe Verlangen hatte wie er?
Ein Knurren entfuhr dem blonden, so animalisch, dass es hätte von Peter selbst stammen könnte und er presste seine Lippen auf die des Rumänen. Der Kuss hatte nichts romantisches oder gefühlvolles. Er war gefüllt mit purer Lust und Verlangen, dass es ihm den Atem raubte. Grob vergrub Roman seine Hand in den Locken des anderen und machte damit weiter die Lippen des anderen grob zu bearbeiten. Gewaltsam drang er mit der Zunge in Peter’s Mund ein und fing an diesen zu erkunden. Erst jetzt kam Peter wieder halbwegs zu Sinnen, begann zu verarbeiten was hier überhaupt gerade vor sich ging. Der Vampir schaffte es mit seiner bloßen Anwesenheit und einem Kuss ihm komplett den Verstand zu rauben. Verflucht,er war Peter Romancek, er war ein Werwolf. Er hatte normalerweise die Oberhand beim Sex. Was dachte Roman nur jetzt von ihm? Das nur eine Kuss brauchte um zu kommen und den verstand zu verlieren. Aber verdammt, was für ein Kuss es war.
Er schaffte es sich halbwegs zusammen zu reißen und nun auch eine Hand in Romans Haar zu vergraben, es noch mehr drucheinander zu bringen und mit Romans Zunge um die Oberhand in seinem Mund zu kämpfen. Er spürte wie sich die Lippen des anderen zu einem Grinsen verzogen. Der Kampf war unerbittlich, niemand wollte dem anderen etwas schenken, doch zum Schluss gewann Peter, was ihn mit einiger Genugtuung durchströmte, Roman jedoch ein verärgertes Knurren entlockte, was nun Peter selbstsicher grinsen lies. “Halt deine Klappe oder ich hole den Hundefänger.” raunte ihm der Größere dunkel und grinsend ins Ohr. “Ich bitte dich, Roman. Begibst du dich gerade wieder wirklich auf das Niveau der Werwolf Witze herunter?” erwiderte Peter frech grinsend, was dem anderen eine Mischung aus knurren und einem dunklen auflachen entlockte, dass sich für Peter unglaublich erotisch anhörte. “Ich werde dir gleich zeigen, auf welchem Niveau ich bin...” Grob drängte er Peter nach hinten zur Couch und stieß ihn dann einfach zurück, sodass er einfach auf sie plumpste. Wie ein Raubtier, dass sich gerade eine leichte Beute gefangen hatte, sah ihn Roman an.
So von ihm angesehen zu werden, hätte sich Peter niemals erträumt, nicht einmal in seinen wildesten und heißesten Träumen. Er spürte nun klar und deutlich, dass der Platz in seiner Hose langsam sehr eng wurde und sich schon einiges anstaute. Doch es stimmte ihn zufrieden, dass Roman diese ganze Situation wohl auch nicht gerade kalt ließ, denn die Beule in seiner Hose, war mindestens so groß wie die Peters. “Vielleicht wird es Zeit, dir zu zeigen wo dein Niveau ist.” meinte der Blonde grinsend und setzte sich rückkant auf Peters Schoss, sodass er ihn ansehen konnte.

Roman beugte sich vor, so dass ihre Lippen nur Millimeter voneinander entfernt waren, sich aber trotzdem nicht berührten. Er schaute Peter direkt in die Augen, nur lag diesmal auch Wärme in seinem Blick. “Wieso hast du das getan?” fragte er ihn ernst und der Braunhaarige konnte seinen Atem in seinem Gesicht spüren. “Was denn getan?” fragte er. Es dürfte wohl klar sein, wieso er Roman geküsst hatte. “Wieso bist du zu mir gekommen, nur um mich zu beleidigen? Wolltest du mich damit verletzen? Und warum machst du dann das hier?” Peter konnte die ehrliche Trauer in seinem Blick sehen und es tat ihm selbst weh. Er hob die Hand um ihn ganz sachte durch die Haare zu streichen, während er mit mit der anderen liebevoll seine Hüfte hoch und runter strich.”Ich weiß auch nicht, was da über mich gekommen ist. Ich dachte, dass hier sei nicht gut. Ich hatte mich in dich verliebt und hielt es für etwas schlechtes und nahm an, du würdest meine Liebe nicht erwidern. Ich kam nicht zu dir um dich zu beleidigen. Eigentlich. Doch dann habe ich dich gesehen, Roman und ist mir ist einfach klar geworden, dass ich nicht gehen kann, wenn du hier bist und mich noch als gut in Erinnerung hast. Weil ich irgendwann, in einem schwachen Moment zurückkommen würde und es mich irgendwann selbst zerstören würde, dich glücklich mit einer Frau zu sehen, dich zu sehen wie du jemanden liebst der… nicht ich bin. Glaub mir, es war nicht schön für mich, dir diese Dinge zu sagen und ich wünschte ich ich hätte dich schon damals geküsst.”

Ein Lächeln breitete sich auf Romans Gesicht aus. Es war kein Grinsen oder dreckiges lächeln, Peter erkannte ehrliche Freude und Glück darin. Er spürte wie einer von Romans langen, schlanken Fingern sachte über seine Lippe strich, bevor er sachte seine Lippen auf die Peters’ legte. Dieser Kuss war so anders wie der Erste. Es lag nur wenig verlangen ihn ihm, er war zärtlich, voller Liebe, aber deshalb nicht minder Intensiv. Peter schloss seine Augen und genoss den Kuss, versuchte sich jedes Detail genau einzuprägen. Die Art wie Romans Finger ganz sachte durch seine langen Haare strichen und wie er roch. Der Kuss schien eine Ewigkeit zu dauern, was Peter jedoch auf keinen Fall störte. Langsam fing Roman an ihn schneller und einen Ticken verlangender zu küssen, bis schließlich der Kuss wieder so heiß wurde wie der Erste. Derweil begann der Größere der beiden sich gezielt auf Peter’s Schoss zu bewegen und diesen so immer wieder ein kleines Stöhnen zu entlocken. Seine Erregung floss geradewegs nach unten zu seinem Schwanz, der wieder hart wurde und unangenehm viel Platz in seiner Hose beanspruchte.

Peter löste den Kuss und sah Roman einen Augenblick in seine wunderschönen azurblauen Augen, bevor er ihn sanft, aber trotzdem fest genug an den Hüften packte und ihn einmal herum wirbelte, so dass nun er unten lag. Er wirkte überrascht, konnte jedoch trotzdem kein Grinsen unterdrücken. Peter gab ihm einen heißen und erotischen Kuss, der jedoch nicht allzu lange dauerte, da er sich von seinen Lippen, über seine Kieferknochen immer weiter nach unten arbeitete. An der Stelle direkt unter seinem Kiefer blieb er stehen und begann daran zu saugen und zu beißen, bis ein dunkler Fleck entstand. Jedes Mädchen und jeder Kerl in ganz Hemlock Grove sollte wissen, dass Roman Godfrey ganz alleine ihm gehörte. Dann fuhr er fort die Haut des Vampirs die so schön hell und unberührt war mit seinen Lippen zu erkunden. Am Saum des Shirts musste er wohl oder übel stoppen und zog es ihm schon voller Vorfreude und deshalb vielleicht etwas zu grob über den Kopf. Kurz hatte Peter Angst ihm weh getan zu haben, doch als er in Romans Gesicht blickte, sah er ihn nur ziemlich dreckig grinsen, weshalb er den Gedanken verwarf und sich weiter ans Werk machte. Er verteilte eine Spur von Küssen, verweilte kurz bei jeder Brustwarze um an ihr zu saugen und zärtlich daran zu ziehen, was Roman ein unterdrücktes stöhnen entlockte. Peter sah, dass Romans anfing über die Beule in seiner Jeans zu reiben und sich seine Erektion zu massieren, doch das wollte Peter ihm nicht gönnen. Grinsend nahm er seine Hände und hielt diese geschickt mit einer Hand zusammen, so dass der Godfrey ihm nun wohl oder übel ausgeliefert war und das genoss Peter.

Peters Lippen wanderten nach immer weiter nach unten, bis er schließlich an Romans Hosenbund angekommen war. Kurz blickte er hoch zu ihm um zu sehen ob es für den Vampir in Ordnung war was Peter für ihn vor hatte. Noch immer war diese ganze Situation für Peter ziemlich surreal. Erregend, geil und wunderbar, aber trotzdem surreal. Doch Roman sah ihn nur mit lüsternen Augen an und das war für Peter Zeichen genug. Geschickt öffnete er den Knopf der Hose und zog ihm diese zusammen mit seiner Boxershorts hinunter.
Peter hatte sich Romans Schwanz schon immer groß vorgestellt, doch er hatte keine Ahnung, dass er so groß war. Ähnlich wie Peter hatte auch Roman schon einen gewaltigen Ständer und ein ungeduldiger Laut des Blonden lies den Werwolf wissen, dass er auch schon mindestens so geil war wie er selbst. Kurz leckte er sich unwillkürlich über die Lippen, bevor er Romans Schwanz in den Mund nahm und anfing daran zu saugen und ihn mit seiner Zunge zu verwöhnen. Ungeduldig fing sich Roman an in Peters Mund zu bewegen, denn die ganze Situation machte ihn gerade völlig verrückt. Nicht einmal in seinen wildesten Sexfantasien hätte er sich das vorgestellt. Kurz fragte sich der Godfrey Erbe wie viele Schwänze Peter schon geblasen hatte, denn er machte es verdammt gut. Doch der Gedanke gefiel ihm nicht und deshalb verwarf er ihn und versenkte stattdessen die Hand in den langen Haaren des Werwolfs.

Schon bald war es beiden nicht genug. Beide waren sie so erregt, so geil, dass man es schon fast in der Luft spüren konnte. Roman zog seinen Schwanz auf Peters Mund. “Hast du schon mal mit einem Kerl gefickt?” fragte er den braunhaarigen grinsend. Dieser schüttelte den Kopf. “Dann ist heute dein erstes Mal.” Ein dreckiges Grinsen stahl sich auf Romans Gesicht. Er würde es sein der Peter entjungfert und dieser Gedanke macht ihn noch heißer auf das was gleich kommen würde. So schnell er konnte zog er dem Älteren die Hose aus und postierte sich vor seinem Eingang. “Du hast nicht zufällig Gleitgel da,oder?” Wieder schüttelte Peter nur den Kopf, unfähig klar zu denken, geschweige denn zu sprechen. Die Lust vernebelte sein ganzes Hirn. “Schade.” murmelte Roman mehr zu sich selbst, beugte sich über den Werwolf und begann ihn hart und leidenschaftlich zu küssen, Peter somit komplett den Atem zu rauben. Dabei führte er erst einen, dann zwei Finger in den kleineren der beiden, um ihn etwas vor zu dehnen. Peter stöhnte in den Kuss hinein und vergrub seine Hände in Romans blonden Haar. Schnell ließ er einen dritten Finger in Peter verschwinden, bis er schließlich alle drei langen und schmalen Finger hinauszog, worauf hin der Brünette einen unzufrieden Ton entlockte, worauf Roman nur dunkel und lüsternd lachte. Wie er sich schon auf das kommende freute.
Er positierte seinen Schwanz vor dem Eingang Peters’ und ließ ihn langsam hinein gleiten. Während dessen machte er damit weiter die geschwollenen Lippen des anderen weiter mit seinen zu bearbeiten um ihn vom Schmerz abzulenken. Als er vollkommen in ihm verschwunden war ließ er Peter ein paar Momente um sich an das Gefühl zu gewöhnen, bevor er anfing sich zu bewegen. Erst langsam und bedacht, dann immer schneller und animalischer. Peter fing laut an zu stöhnen, zu knurren wie ein Wolf und auch Roman entglitt der ein oder andere laute Laut. Der Werwolf hatte sich aufgerichtet, damit Romans Schwanz noch tiefer in ihn eindrang und verbarg seinen Kopf an seiner Schulter, seine Hände noch immer in den Haaren des Blonden vergraben. Der Vampir hingegen hatte seine Hände fest an Peters Hüften, ließ diese jedoch ebenfalls zu seinen Haaren wandern, mit einer Hand jedoch begann er den Schwanz des Brünetten zu bearbeiten. Immer schneller wurde er und immer lauter sein Stöhnen, bis er merkte, dass es nicht mehr lange dauerte bis er kam. Er zog Peter so eng er konnte an sich und kam schließlich mit seinem Namen auf den Lippen in Peter. Auch der Werwolf kam schon bald danach hart auf Roman, bohrte dabei seine Finger in den Rücken des Größeren und schrie seinen Namen. Seine Stimme, so tief und dunkel vor Lust, dass es sich wie ein Wolfsknurren anhörte.

Es dauerte ein paar Minuten bis beide sich wieder gefangen hatte, wieder ansprechbar waren und selbst danach schwiegen sie, blieben in der engen Umarmung, bis Roman etwas unglaubliches sagte. “Ich liebe dich, Peter Romancek.” Statt darauf zu antworten küsste Peter ihn nur sanft und zärtlich auf die Lippen, nur um ihm dann in die blauen Augen zu sehen. “Ich dich auch, Roman Godfrey. Egal was noch kommen wird, ich werde dich immer lieben, für alle Zeit, den Rest meines Lebens.” Und er lächelte und Roman erwiderte sein lächeln.



Am nächsten Tag wurden beide von der aufgehenden Sonne geweckt. Roman war auf Peters Brust eingeschlafen und hielt noch immer seine Hand. Es war eines der schönsten Dinge die Peter jemals in seinem Leben gesehen hatte und er freute sich darauf seinen Freund noch öfter so zu sehen.

Peter war mit seiner Mutter wieder nach Hemlock Grove in den kleinen Trailerwagen gezogen. Als er es Lynda verkündet hatte, hatte diese nur gelächelt und so schnell alle Sachen in Kartons gepackt wie vorher noch nie. Als Peter ihr erzählte, dass er mit Roman zusammen war, freute sie sich und wünschte sie ihm alles gute. Er wusste, dass es sie noch immer beschäftigte, dass Roman ein Werwolf war, doch sie beschloss lieber abzuwarten was die Zeit so mit sich brachte. Ms. Godfrey dagegen war ganz und gar nicht begeistert als Roman Peter mit zum Diner nahm, jedoch sah sie nach einem Tobsuchtsanfall auch ein, dass sie an der Liebe der beiden nichts ändern konnte.

Destiny sah ein, dass sie sich bei dem Vampir geirrt hatte. Sie tat es nicht gerne, denn sie hasste es Unrecht zu haben und doch freute sie sich für ihren Cousin.

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