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The Huntsman and the ice queen

von KateTris
GeschichteAbenteuer, Drama / P12
Eric OC (Own Character) Sara
11.11.2016
14.03.2017
10
9.766
2
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23.12.2016 974
 
Langsam ging sie auf ihn zu. Es war eine Kette unter seinem Wams hervorgerutscht. Diese nahm Sara in die Hand und sah sie an, dann sah sie Eric in die Augen. „Ich habe sie nie abgelegt.“, meinte Eric. Vorsichtig legte Sara eine Hand an Erics Wange. Es ertönte das Gebrüll weiterer Kobolde und die Baumkronen raschelten bedrohlich. „Ich will euch Turteltauben ja nicht unterbrechen aber die Zeit drängt.“, drängte ich. „Zeit zu verschwinden, Schatz!“, sagte Eric, nachdem er die Kobolde sah die bereits an Ästen auf uns zu schwangen. Wir rannten so schnell wir konnten zurück, ich ganz hinten. Als wir durch die Schlucht liefen, warfen die Kobolde ihre Goldspeere nach uns. Sie sprangen über die Schlucht und eilten uns hinterher. Einer der Kobolde erwischte Sara mit einer Ranke am Fuß und zog sie zurück, nachdem sie fiel. Eric rannte zurück, sprang zu der Ranke und durchtrennte diese. Die beiden standen wieder auf. „Lauf, lauf, lauf!“, rief Eric. Das ließ Sara sich nicht zweimal sagen. Sie lief über die Brücke. Eric schlug noch einen Kobold, der auf ihn zusprang. „Na los, Ella!“, meinte er. „Nach dir!“, forderte ich. Er nickte, nachdem er meinen Blick sah, der keinen Widerspruch duldete und lief dann über die Brücke. „Bringt den Spiegel an den Heiligen Ort!“, rief ich und trennte die Brücke auf meiner Seite von ihren Pfosten. „Ella, nicht!“, rief Sara. Doch es war zu spät. „Kommt her…“, murmelte ich und steckte den Dolch weg. Der würde mir nicht viel bringen. Ich fing an mit den Kobolden zu kämpfen. „Nein…“, flüsterte Eric, doch ich hörte es nur ganz leise. Ab und an konnte ich beim Kämpfen sehen, dass Sara  auf der anderen Seite Dinge zusammen suchte. Bald wurde komplett von den Kobolden umringt, sodass sie sich teilweise gegenseitig schlugen.


Ich sah meine Chance und ließ ich mich auf den Boden fallen, kroch zwischen den Füßen der Kobolde hindurch und sprang das Ufer hinunter. An dieser Stelle war der Goldfluss nicht sonderlich breit, weshalb ich Problemlos über ihn drüber, zur anderen Uferseite springen konnte. Gerade rechtzeitig, denn da gingen die Kobolde schreiend in Flammen auf. Erstaunt blickte ich zurück. Vor ner Minute, war ich noch unter ihnen begraben gewesen! Die Kobolde, die dieses Attentat überlebten flüchteten in den Wald. Langsam machte ich mich daran die Böschung hinaufzuklettern. „Sie hat uns gerettet…“, sagte Mrs. Bromwyn zu den anderen. Es herrschte Stille. Das letzte Stück zog ich mich an einer Wurzel hoch, die bedrohlich knackte und knirschte. Oben angekommen ließ ich mich auf die Erde fallen. Wow… so etwas hatte ich bei den Huntsmen nicht gelernt… Ich sah auf. „Ella!“, freute Nion sich. Schweratmend und stöhnend lächelte ich. Dann entfuhr mir ein Lachen und ich klopfte die Erde von meinem Hemd. „Wow, das war… wow!“, lachte ich. Dann sah ich in die Runde. „Weinst du etwa?“, fragte ich Sara und sah dann Eric, der mich erleichtert ansah. „Du auch?“, fragte ich amüsiert und grinste die schweratmenden Huntsmen an, ich selber bekam meine Atmung ebenfalls nicht unter Kontrolle.


Nach ein paar Sekunden der Erleichterung kam Eric zu mir und streckte mir seine Hand entgegen. Grinsend schlug ich ein und ließ mich hochziehen, doch als ich stand ließ er noch nicht los. Er sah auf meine Hand. „Was ist?“, fragte ich. „Dieser Ring…“, er betrachtete den Ring aus Metall, der mein einziges Eigentum war. Im inneren war der Name meiner Mutter eingraviert: Madeline. „Was ist mit ihm?“, fragte ich. „Der hat meiner Mutter gehört…“, murmelte er und meine Augen wurden groß. „Aber das ist unmöglich, ich hatte nie einen großen Bruder!“, erklärte ich. Innerlich zweifelte ich jedoch. Es würde alles passen. Freya entführte Kinder im Alter von etwa neun Jahren, das hieße dass Eric entführt wurde, als Mutter noch schwanger mit mir war. Außerdem hatte ich ebenso wie er braune Haare und stahlblaue Augen. „Womöglich hat Mutter dir nie erzählt, dass dein großer Bruder von Freya entführt wurde, da sie dir keine Angst einjagen wollte…“, sprach er meine Gedanken aus. Ich sah zu ihm auf und seine Augen trafen auf meine. „Wir sollten uns auf den Weg machen wenn wir vor Einbruch der Nacht an unserem Rastplatz ankommen wollen.“, meinte Sara sanft. Nickend wandte ich mich ab und lief zwischen den Zwergen hinter den beiden Huntsmen her. An die Fesseln hatte keiner der sechs gedacht. Glück für mich, aber auch glück für sie, denn jetzt da ich wusste, dass Eric mein Bruder war, wollte ich ihn besser kennenlernen.


Gemeinsam liefen wir durch einen Wald, der die schönste Natur barg. Es spielte Feen Musik und es flogen Vögel und Schmetterlinge durch die Gegend. Am Boden bewegten sich mit Moos überwachsene Schildkröten und Schlangen und auf den Bäumen spielten die Eichhörnchen. Eric trug den Spiegel. Wir kamen noch bevor die Dämmerung einsetzte an unserem Rastplatz an. Dort stellte Eric den verhüllten Spiegel ab. Alle machten es sich bequem. „Das Ding können wir nicht schnell genug wieder loswerden. Der Heilige Ort ist nur zwei Stunden von hier entfernt. Ich schlage vor wir gehen heute Nacht.“, schlug Gryff vor. „Ja, der Mond kommt raus. Gibt viel Licht.“, nickte Eric, während er aß. „Das wäre äußerst dumm…“, stellte ich leise fest. „Ja, wer weiß was im Dunkeln auf uns lauert?“, fragte Sara. „Stimm ich zu.“, mümmelte Mrs. Bromwyn mit vollem Mund. „Ah, hau doch ab! Wer soll uns bezwingen, da draußen?“, fragte Gryff. „Ja, stimmt!“, stimmte Eric kauend zu. „Ich hab euch bezwungen, in der Taverne…“, stellte Sara fest. „Ich hab euch auch bezwungen!“, mischte Mrs. Bromwyn mümmelnd ihren Senf dazu. „Dann Morgen.“, gab Eric sich lächelnd geschlagen. Sara nickte und wandte sich ab. „Gute Nacht“, wünschte sie. „Warte.“, hielt ich sie auf und eilte hinterher. Ich drehte mich noch einmal um und nickte den dreien zu.


Soooo hier ist das nächste Kap viel spaß damit und vielen dank an die Liebe Emily für ihr Review :3
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