The Huntsman and the ice queen

von KateTris
GeschichteAbenteuer, Drama / P12
Eric OC (Own Character) Sara
11.11.2016
14.03.2017
10
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Nachdem Eric sich einigermaßen gefasst hatte, ließ er sich neben mir nieder. Mich kostete es einiges an Kraft meine Augen offen zu halten. „Und wer bist du?“, fragte er schmunzelnd. Ich hob meine Hände ein wenig an. „Könnte ich ein klein wenig mehr Auskunft bekommen?“, fragte er erneut. „Mein Name ist Ella, die leider beste Huntsman aus dem Eispalast von Freya.“, stellte ich mich vor. Er zog eine Augenbraue nach oben. „Wieso bist du denn dann gefesselt und warum habe ich dich noch nie zuvor gesehen?“ „Ich wehre mich gegen Freya, nicht wie die meisten anderen… Anders als ihr tat ich alles um nicht in den Krieg zu ziehen… Dafür saß ich meine gesamte Zeit als Huntsman im Verließ. Heißt in etwa 10 Jahre… 7 davon war Sara bei mir…“, meinte ich. Dass ich schon mal gegen ihn gekämpft und er verloren hatte ließ ich aus. „Das tut mir leid…“, flüsterte er. „Braucht es nicht. Ich habe keine Familie, keine Freunde, kurz und knapp niemanden der sich um mich sorgen würde. Und ich muss mir ebenfalls keine Sorgen machen.“, erklärte ich und gähnte herzhaft. „Der Unterricht muss hart gewesen sein, hm?“, fragte er vorsichtig und sein Blick glitt über meine Arme, die von Narben übersät waren. „Wie gesagt, es ist egal. Ich lebe im hier und jetzt und momentan hab ich, wie du siehst, mit anderen Problemen zu kämpfen.“, murmelte ich. Seine Antwort hörte ich nicht mehr, denn mich umgab der schwarze Mantel des Schlafs.


Am nächsten Tag ging es schon recht früh los. Das erste was ich sah als ich aufwachte, war Sara, die vor mir kniete und mich sanft an der Schulter rüttelte. „Guten Morgen, Schlafmütze.“, weckte sie mich grinsend. „Dann versuch du mal den ganzen Tag gefesselt auf einem Pferd zu reiten…“, murmelte ich und gähnte. Als ich versuchte aufzustehen und es mir nicht gelang, kam sie mir zur Hilfe: „Komm, ich helfe dir.“, sie zog mich an einem Arm hoch. „Es würde uns allen die Reise erleichtern, würdest du mich losmachen.“, meinte ich und zog beide Augenbrauen hoch. „Du weißt genauso gut wie ich, dass du über alle Berge bist, sobald das Seil sich auch nur lockert.“, schmunzelte sie. „Lach du nur, du bist nicht die Gefangene.“, flüsterte ich, sodass nur ich es hören konnte. Alle waren beim zusammen packen, während ich nutzlos in der Gegend rumstand. Eric hob eine Decke auf und schüttelte sie aus. „Und? Was passiert, wenn Freya den Spiegel bekommt?“, fragte Sara. „Findest du nicht, dass wir Beide erstmal über andere Sachen reden sollten? Vielleicht über uns?“, stellte Eric die Gegenfrage. „Nein.“, sagte sie direkt, woraufhin Eric nickte. „Was passiert?“, wiederholte sie ihre Frage. Meine Augen, sowie alle anderen, waren auf Eric gerichtet. „Sie wird nicht aufzuhalten sein.“, meinte er und wandte sich ab. Sara verharrte kurz und lief ihm dann hinterher. Die Zwerge und ich folgten.


Ein lauter Pfiff ertönte von Eric. Er sah sich suchend um, dann wandte er sich zu Sara. „Wo ist mein Pferd?“, fragte er. „Hab ich laufen lassen.“, antwortete Sara knapp. „Warum hast du das gemacht?“, fragte er weiter. „Keine Pferde, keine Spuren.“, erklärte sie. Das war eine der Grundlektionen der Huntsmen, niemals Spuren zu hinterlassen. „Wir halten uns abseits der Straße, außer Sicht.“, schilderte sie ihren Plan. „Das heißt, du kommst mit mir?“, fragte er belustigt. „Nein, du kommst mit mir.“, verbesserte sie. „Ja, von mir aus, dreh‘s dir so hin wie du willst.“, grinste Eric, bevor er sich nach uns dreien umsah. „Offensichtlich kommt deine Winztruppe nicht sonderlich gut ohne mich zurecht.“, erkannte sie. „Was?“, empörte sich Nion, der dickere Zwerg. „Schon gut.“, beruhigte Gryff seinen Halbbruder. „Welche Macht dieser Spiegel auch immer besitzt, ich lasse nicht zu, dass Freya sie nutzt. Wir werden ihn finden, und bringen ihn an den heiligen Ort. Und wir beide, werden uns danach für immer trennen.“, stellte sie klar und blieb stehen um Eric in die Augen zu sehen. „So, und jetzt sag mir was über das hier.“, sie zog etwas aus ihrer Tasche, das aussah wie eine goldene Speerspitze mit einem Diamant daran, während sie weiterlief. Eric nahm ihr das Teil aus der Hand. Sie diskutierten, solange nutzte ich die Chance um mit den Zwergen zu reden. „Hey, ich hab mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Ella.“, stellte ich mich vor. Gryff räusperte sich. „Ähm, ich bin Gryff und das ist Nion.“, stellte er sich und seinen Bruder vor. „Das sind echt schöne Namen. Könntet ihr mir vielleicht einen Gefallen tun?“, fragte ich zuckersüß. „Ja, was denn?“, fragte Nion zurück. „Könntet ihr meine Fesseln lösen?“, forderte ich. „Netter Versuch.“, ertönte Saras Stimme. Genervt schloss ich die Augen. „Das ist es mir wert gewesen.“, antwortete ich. Sie kam zu mir und zog mich zu sich und Eric nach vorne.


Wir wanderten nun schon einige Zeit durch die verschiedenen Landschaften. Sara ließ mich seit dem Versuch mit den Zwergen nicht mehr aus den Augen. Nun liefen wir durch einen Wald. „Vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir die nächste Ortschaft. Vielleicht wurde der Spiegel dort auf dem Markt verkauft.“, vermutete Sara. „Ein Feind der mit Diamantpfeilen schießt, hat es bestimmt nicht nötig den Spiegel zu verkaufen.“, schilderte Eric seine Zweifel. „Wenn dir mein Plan nicht gefällt verpiss dich doch.“, meinte Sara sauer. „Oh, das ist ja charmant. Verpiss du dich doch, um bei deiner Wortwahl zu bleiben. Aber los wirst du mich damit nicht. Du bist immer noch meine Frau.“, erkannte er. Sara schüttelte leicht den Kopf. „Wir… wir sind getäuscht worden. Die Eiswand zwischen uns, damit hat uns Freya das sehen lassen, was wir sehen sollten.“, erklärte Eric. Das würde ich ihr zutrauen. Die rothaarige war dabei sich abzuwenden, da hielt Eric sie auf. „Warte, und wenn es so ist? Verdienen wir keine zweite Chance?“, fragte er. „Es würde nichts ändern. Du würdest wieder gehen. Wir verschließen die Augen vor der Wahrheit, weil wir schwach sind, weil wir hoffen. Aber es gibt keine Hoffnung auf Liebe. Liebe endet in Betrug. Jetzt und für alle Zeit.“, erwiderte Sara kalt. Eric nickte. „Tja, das glaube ich dir nicht.“, wandte er sich lächelnd ab. Ich war bereits ein kleines Stück weitergelaufen. Als Nion pfiff blieb ich nicht stehen, er wollte wohl die Aufmerksamkeit der beiden anderen auf sich lenken. „Nicht bewegen, nicht…“, doch seine Worte wurden von meinem Schrei abgebrochen.


Uuuuuh cliff hänger :D
Übrigens würde ich mich über ein paar Reviews freuen :D Auch wenn es nur eine kurze bestätigung ist, dass auch nur irgendjemand meine Storie liest
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