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EREBOS - Dunkel wie die Nacht

von Eros
GeschichteMystery, Liebesgeschichte / P16 / Gen
09.11.2016
09.11.2016
6
3.679
 
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09.11.2016 636
 
Hi alle da draußen! Ich hab mal beschlossen, wieder was hochzuladen. Das hier ist das Ergebnis!

Kommen wir zu nicht-vorhandenen Geschäftlichen: Außer den meisten Personen und der Idee gehört hiervon nichts mir, sondern der lieben Autorin Ursula Poznanski bei ihrem Buch Erebos (echt gut, solltet ihr auch mal lesen). Ich schreibe das hier just for fun und verdiene damit nichts (schade eigentlich).

Also was quatsch ich hier noch so rum? Viel Spaß beim Lesen!
Eure creepy1

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Eva schaute betrübt auf den Platz vor ihr. Der blonde Schopf, der normalerweise dort saß, war bereits den zweiten Tag nicht mehr in die Schule gekommen und sie fühlte sich recht einsam ohne ihre beste Freundin Jenny. Jetzt, wo sie darüber nachdachte, fehlten ganz schön viele. Grippe, oder eine andere Krankheit, war es jedenfalls nicht. Jenny wurde fast nie krank und wenn doch wollte sie, immer nach der Schule, ganz genau wissen, was sie an diesem Tag gemacht hatten. Das konnte wirklich nervig sein. Zudem wirkte sie vor kurzem noch kerngesund. Das hier sah der Blonden überhaupt nicht ähnlich.
Nach der ewigen Geschichtsstunde trottete sie langsam aus dem Klassenraum. Sie war, mal wieder, eine der letzten, als sie zurück blickte, sah sie, wie Jason Marie verschwörerisch etwas zuflüsterte und sie dann, an Eva vorbei, in eine kleine versteckte Nische zog.
Misstrauisch runzelte die Braunhaarige ihre Stirn, Jason sprach mit Marie? Was war denn hier los?
Leise schlich sie sich an die Nische heran. Spätestens jetzt war sie neugierig. Verdammt neugierig.
„Komm schon, Marie! Es ist der Wahnsinn. Es lohnt sich.“
„I-ich weiß nicht. Ich meine, ich weiß ja nicht mal, was das ist.“
„Hör mal. Du hast doch einen eigenen Computer, oder nicht?“
„Ja, schon, aber...“, Marie klang unsicher.
„Du wirst schon herausfinden, was es ist.“, seine Stimme war drängend.
Das schüchterne Mädchen versuchte ein letztes Mal zu widersprechen: „Aber...“
„Ach Marie, ich weiß doch, dass du auch mal so richtig auf die Kacke hauen willst.“
Eine Weile war es still. „Okay“
Eva wich schnell zurück und lehnte sich mit ihrem Buch an die Wand, tat so als würde sie lesen.
Ihre zwei Klassenkameraden kamen wieder aus der Nische. Eva beobachtete sie mit Argusaugen. Marie verstaute gerade eine CD-Hülle in ihrer Tasche. Jason lief zügig, als hätte er noch was zu tun, und verschwand schnell um die nächste Ecke. Marie blieb verloren stehen. Nun waren die beiden Mädchen alleine im Gang.
Sollte sie sie fragen? Oder lieber nicht?
Als die schüchterne Brillenträgerin noch immer, wie angewurzelt, dastand, gab Eva sich einen Ruck und lief langsam auf sie zu.
„Hey, ist alles in Ordnung?, Eva versuchte möglichst sanft zu klingen.
Erschrocken sah Marie hoch, schüttelte den Kopf und sagte schnell: „Ja … klar.“
„Okay“, Eva glaubte ihr nicht, aber das war nicht ihre Sache, „Sag mal … Was wollte Jason denn von dir?“
„Er-er hat gesagt ich soll darüber nicht sprechen...“
„Marie ... Wir sind weder Vanessa noch Karin, die dem ´großen` Jason jedes Wort von den Lippen lesen.“ - bei dem Wort ´großen` machte sie spöttische Gänsefüßchen in die Luft - „Was ist es?“
Etwas aufgelockert grinste Marie sie nun an und nickte bestätigend: „Ach, er hat mir so `ne CD gegeben und ganz mysteriös getan. Hast du `ne Ahnung was das soll?“
„Nein kein Plan“, Eva dachte nach, „Was ist denn drauf?“
„Mmmh... eigentlich nichts. Es steht nur mit Folienstift EREBOS drauf.“
EREBOS – da klingelte etwas bei ihr. „Komisch...“
Die Schulglocke klingelte und Maries Gesichtsausdruck wurde erschrocken, „Mist! Ich hab jetzt Physik. Da muss ich pünktlich sein. Man sieht sich!“, und weg war sie.
Eva lächelte. Sie mochte Marie. Dann seufzte sie. Sie hatte jetzt Erdkunde. Langweilig wie eh und je...
Bedauernd sah sie hinab auf ihr Buch. Es hieß: Percy Jackson erzählt griechische Heldensagen. Sie hatte nicht eine Seite weiterlesen können.
Schließlich machte sie sich auf den Weg.

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