The reason that we were all born: was to feel pain, was to suffer from it all, was to lose it all

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Dynamis OC (Own Character)
06.11.2016
18.12.2016
9
15428
1
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Hey Guys ^^
Hier ist wieder eine neue Beyblade FF von mir. Und wie immer ist mein Lieblings Charakter auch dabei: Dynamis! ;D Natürlich ist es nicht wie eine "normale" FF, denn dieses Mal ist auch Magie mit im Spiel, ich hoffe es gefällt euch und ich würde mich natürlich über eine Rückmeldung von euch freuen, egal, ob Fragen, Kritik oder Lob; schreibt einfach das, was euch gerade so durch den Kopf fliegt. ^^
Außerdem habe ich mal etwas "neues" ausprobiert, denn in dieser FF werde ich in der Ich-Perspektive schreiben. Der Grund ist, wie ich finde, dass man sich durch diese Ich-Perspektive besser in diese Person hinein versetzen kann. Mal sehen wie es wird und falls ich "sie" schreibe und es beim zweiten mal übersehe, dann könnt ihr mir das natürlich in das Review schreiben, dann korrigiere ich es. :3 Viel Spaß beim lesen.

Beste Grüße Alphawolf7




—Birthday/Saved—

Aimi POV:

Es war ein wunderschöner später Nachmittag in einem kleinen Dorf in Afrika. Die Sonne schien noch hell vom Himmel, ein paar Wolken waren zu sehen und Vögel zwitscherten fröhlich. Ich hörte in der Ferne Hunde bellen und Katzen miauen, ein Lächeln umspielte meine Lippen, heute war mein 18. Geburtstag. Mein braunes langes Haar wehte im seichten Wind und meine blauen Augen schauten wachsam hin und her. Ich wusste nicht, warum ich jedesmal, wenn ich auf die Straße ging, wachsam war und nicht wie die anderen sorglos und entspannt. Meine blaue Jeans und mein rosa T-Shirt waren durch die Sonne warm geworden, also beschloss ich mich von der Bank zu erheben und ging weiter durch das Dorf. Mich grüßten ein paar Leute und ich grüßte höflich zurück, dann ging ich um die Ecke zur Ernie's Beckerei. Als ich die Tür öffnete klingelte das kleine Glöckchen am oberen Rand der Tür und benachrichtigte den Bäcker, dass jemand in seinen Laden gekommen war. Ich hörte ein leises poltern und wenige Augenblicke später erschien Ernie aus dem Hinterzimmer. Er lächelte mich warm an. Ernie war etwas dick, Mitte fünfzig und sehr freundlich. Er trug eine blau weiß karierte Hose, ein weißes Hemd und darüber eine weiße Schürze. An manchen stellen in seinem Gesicht war Mehl, worauf ich ihn ansprach und sofort wischte er sich sein Gesicht ab.
"Ist alles weg?", fragte er und sah mich grinsend an.
"Jup", sagte ich und lächelte.
"Also, Aimi, was soll es heute sein? Das gleiche wie immer oder dieses Mal etwas besonderes?", fragte er und sah mich mit seinen blauen Augen an.
"Ich möchte gerne zwei Brötchen und eine Brezel", antwortete ich und zeigte dabei auf die jeweiligen "Gerichte". Daraufhin nahm Ernie eine kleine Papiertüte und packte die drei Dinge mit einer Zange ein, dann übergab er es mir.
"Wieviel soll ich dir geben?", fragte ich und hatte schon mein Portmonee in der Hand und suchte darin nach dem passenden Kleingeld. Ernie winkte ab.
"Heute musst du mir nichts bezahlen, Aimi", sagte er lächelnd, "Heute ist doch dein Geburtstag und außerdem habe ich für dich noch etwas. Warte hier einen Augenblick."
Bevor ich noch etwas sagen konnte, war er schon im Hinterzimmer verschwunden und kam wenige Augenblicke später mit einem kleinen Schokoladenkuchen, wo vier Erdbeeren in der Mitte waren, wieder.
"Happy Birthday, Aimi", sagte Ernie und übergab mir den kleinen Kuchen.
"Vielen vielen Dank, Ernie", rief ich glücklich, stellte den Kuchen auf der Theke ab und umarmte ihn, "Vielen Dank!"
"Hier ist noch etwas von meiner Frau und mir", sagte er und überreichte mir einen verschlossenen Briefumschlag. Ich nahm ihn in die Hand und wollte ihn schon aufmachen, doch Ernie hinderte mich daran, "Du darfst den Brief zuerst zuhause aufmachen."
"Na schön", sagte ich lächelnd, nahm meinen Kuchen und die Tüte in die Hand, wo meine beiden Brötchen und meine Brezel drinnen war. Ich ging zur Tür, öffnete sie, verabschiedete mich von Ernie und ging hinaus auf die Straße. Voll bepackt mit den Leckereien ging ich schnurstracks nachhause, denn ich war neugierig, was in diesem Briefumschlag war. Ich öffnete die Wohnungstür und schloss sie hinter mir.
"Ich bin wieder zuhause!", rief ich laut, bis ich mich wieder daran erinnerte, dass meine Eltern nicht da waren. Meine Mutter und mein Vater waren seit einer Woche verschwunden und die Polizei suchte sie Tag und Nacht. Meine Mutter hatte bereits in der Woche im Wohnzimmer alles schön geschmückt für meinen Geburtstag, denn heute hätten sie mir etwas wichtiges sagen wollen. Der Gedanke an meine Eltern trieben mir Tränen in die Augen, sie flossen stumm an meinen Wangen hinunter. Erst nach ein paar Minuten, als ich aufgehört hatte zu weinen, merkte ich, dass ich immer noch angezogen war und mit meinem kleinen Einkauf im Wohnzimmer stand. Ich legte den Einkauf auf den Esstisch in der Küche und ging mich zuerst einmal umziehen. Nun trug ich eine blaue kuschelige Hose und einen blauen viel zu großen Pullover, der eigentlich meinem Vater gehörte. Ich ging in die Küche und holte ein Messer, einen Teller und eine Gabel für den Schokoladenkuchen. Ich setzte mich an den Tisch und schnitt mir ein kleines Stück des Kuchens ab. Ich wollte gerade das erste Stück vom Kuchen probieren, als mir der Briefumschlag ins Auge fiel. Also ließ ich die Gabel sinken und nahm zuerst den Brief in die Hand und öffnete ihn. Ich holte ein gefaltetes Stück Papier heraus und faltete es auseinander.

Liebe Aimi,

Nun sind schon acht Jahre vergangen, seit wir unsere kleine Bäckerei aufgemacht haben und du warst unsere allererste Kundin, erinnerst du dich?

Ich musste augenblicklich lächeln, als ich den ersten Satz las.

Du hast uns nach deiner Schule immer geholfen kleine Visitenkarten unserer Bäckerei zu verteilen und dank dir läuft unsere Bäckerei wirklich sehr gut. Deswegen ist unser Geschenk an dich, dass du dir jede Woche einen Tag auswählen kannst, wo du frei bei uns einkaufen kannst.
Wir wünschen dir noch einen wunderschönen Tag, denn man wird nur einmal im Leben 18 Jahre alt.

Liebe Grüße
Ernie und Gabi Hellison


Eine Träne fiel auf das Papier, denn dieser kurze Text hatte mich berührt. Ernie und Gabi waren meine besten Freunde im Dorf und sie waren zu jedem freundlich und höflich, auch wenn der ein oder andere Kunde mal am Tag schlechte Laune hatte. Ich wischte mir meine Tränen weg und schob mir das Kuchenstück, dass auf meiner Gabel ruhte, in den Mund. Er schmeckte wunderbar. Nachdem Schokoladenkuchen Stück brauchte ich Wasser und ging in Küche, dabei stellte ich auch sofort meinen Teller mit der Gabel in die Spülmaschine. Ich nahm mir ein Glas aus dem Schrank und wollte gerade eine Wasserflasche aus dem Vorratszimmer holen, doch als ich dort ankam, war keine mehr da. Ich stöhnte müde auf.
"Jetzt muss ich noch Wasser besorgen", meinte ich, "Ich hoffe der Supermarkt hat noch offen, denn sonst hab ich für heute Abend kein Wasser mehr."
Schnell rannte ich in mein Zimmer, wechselte meine Kleidung und ging aus der Wohnung auf die Straße. Ich überquerte ein paar Straßen und ging in den Supermarkt. Wenige Minuten später kam ich mit einem Sixpack Wasserflaschen heraus und machte mich auf den Weg nachhause, zwei junge Männer folgten mir. Ich sah nicht nach hinten, sondern tat so, als ob ich sie nicht bemerkt hatte, denn vielleicht wollten sie auch woanders hingehen. Nach der Hälfte meines nachhause Weges waren sie immer noch hinter mir und es waren zwei Jungs mehr geworden, was mich beunruhigte. Ich beschleunigte langsam meine Schritte und sah vorsichtig über meine Schulter, auch ihre Schritte hatten sich beschleunigt. Nun war ich mir sicher, ich wurde verfolgt! Ohne zu zögern ließ ich das Sixpack mit den Flaschen fallen und rannte los, die vier Jungs rannten hinterher. Ich rannte an dem Haus vorbei, wo meine Wohnung war, immer weiter. Plötzlich sah ich etwas weißes auf den Dächern laufen, ich riskierte einen Blick in die Richtung. Es war eine Gestalt in einem weiße Umhang, mehr konnte ich nicht erkennen.
/Zwei Häuser weiter ist eine Gasse, dort musst du hinein!/, hörte ich plötzlich eine männliche Stimme in meinem Kopf.
Innerlich erschreckte ich mich und sah mich vorsichtshalber kurz um, doch als ich niemanden auf der Straße sah, wusste ich, dass es definitiv in meinem Kopf gewesen war oder bildete ich mir das gerade ein?
/Noch ein Haus weiter, dann musst du in die Gasse laufen!/, kam erneut die männliche Stimme in meinem Kopf. Meine Augen weiteten sich, da sprach wirklich jemand in meinem Kopf.
/Ich weiß noch nicht einmal wer du bist! Außerdem ist in dieser Gasse eine Sackgasse! Also warum sollte ich dir vertrauen!?/, fragte ich wütend.
/Du hast keine andere Wahl, außer du willst die ganze Nacht lang vor den vier Jungs davon rennen/, antwortete die männliche Stimme in meinem Kopf.
Die Stimme hatte recht, ich konnte nicht die ganze Nacht davon rennen, denn so langsam spürte ich, wie meine Beine müde wurden.
Ich richtete meinen Blick wieder nach vorn und sah die Gasse vor mir, als ich sie erreicht hatte, bog ich dort ab und rannte hinein, soweit die Gasse es erlaubte. Als ich das Ende erreicht hatte drehte ich mich um.
/Und!? Was nun!?/, fragte ich, die Stimme in meinem Kopf antwortete nicht, ich schlug mir gegen die Stirn, /Wie blöd von dir, Aimi! Wie kannst du denn auch nur auf jemanden hören, den du dir höchstwahrscheinlich nur eingebildet hast!/
"Da bist du ja, kleines", hörte ich eine dunkle männliche Stimme.
Ich wirbelte herum und erstarrte, vor mir standen die vier Jungs, die mich verfolgt hatten. Ich saß in der Falle. Grinsend kam einer der Jungs auf mich zu, doch bevor er mich berühren konnte, tauchte plötzlich wie aus dem nichts die weiße vermummte Gestalt mit weißer Kapuze vor mir auf, die vorher über die Dächer gelaufen war. Er holte aus und schlug dem Jungen mit der rechten in sein Gesicht, ein fürchterliches Knacken durchschnitt die Abendluft und der Junge fiel mit blutender und gebrochener Nase zu Boden. Sofort waren seine Kumpanen da, die vermummte Gestalt ließ seinen Arm sinken.
"Wagt es nicht sie anzufassen!", sagte der Mann, seine Stimme war bedrohlich leise und ruhig, "Wenn ihr sie anfasst, werdet ihr es bitter bereuen!"
Die drei Kumpanen griffen den Mann in weiß auf Zeichen des Jungen auf dem Boden an. Dieser wich dem ersten Schlag aus, um den anderem Jungen sein Knie in den Bauch zu rammen, sofort fiel er hustend zu Boden. Der andere kam auf ihn zu, diesmal duckte sich der Mann unter dem Angriff weg, drehte dem Jungen den Arm um und gab ihm einen Tritt gegen den Rücken. Der Junge krachte gegen die Mauer, wo er bewusstlos und mit einer Platzwunde zu Boden rutschte. Der letzte noch stehende Junge starrte mit weit aufgerissenen Augen ängstlich die vermummte Gestalt an. Der Mann in weiß ließ seine Finger knacken und sah ihn mit seinen durchdringenden blauen Augen an. Der Junge wollte abhauen, doch sein Gegner rannte an der Wand entlang und trat ihm mit dem Fuß gegen seinen Nacken. Er traf einen Punkt, wo man nur einen Schlag brauchte, damit der Gegner bewusstlos umfiel und genau das passierte bei dem Jungen. Ich starrte wie gebannt auf den Mann in weiß, der mir den Rücken zudrehte, ich spürte, wie ich zitterte, doch nicht wegen der Kälte, sondern weil ich Angst hatte, vor ihm. Er drehte seinen Kopf ein Stück zur Seite, damit er mich ansehen konnte.
"Du bist in Sicherheit", sagte er ruhig, "Ich werde mich nun zurückziehen und wieder kommen, wenn du meine Hilfe benötigst."
Bevor ich noch etwas sagen konnte, war er verschwunden.
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