Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Rosen Tanz

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
05.11.2016
18.09.2020
21
24.853
8
Alle Kapitel
23 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
12.12.2016 1.787
 
Hey Ihr Lieben :D
Ich habe gute und ich habe schlechte Nachrichten für euch. Am Besten zuerst die Guten: hier ist mein neues Kapitel und es ist nicht wirklich kurz ;) . Jetzt zur schlechten Nachricht: ich werde es vermutlich nicht vor Silvester schaffen ein neues Kapitel zu schreiben. Ich möchte mich gleich bei allen die sehnlichst gewartet haben entschuldigen, dass ich nicht eher Fertig geworden bin. Bitte vergiebt mir aber es ist momentan sehr stressig auf Arbeit, da ich noch in der Ausbildung bin und in kurzer Zeit viel lernen muss.
So,  genug von mir ich wünsch euch allen schon einmal schöne Weihnachten und einen guten Rutch ins neue Jahr.
Über Reviews würde ich mich natürlich freuen aber jetzt viel freude mit dem neuen Kapitel.

Lg VVampreFanRose  

__________________________________________________________

Nur noch eine Woche. Die letzten Tage sind wie im Flug vergangen. Ich bin gerade dabei den letzten Papier kram für meinen Urlaub zu erledigen, dass heißt Flug- und Zugtickets zu besorgen. Ich habe schon mal Zuhause bescheid gesagt, dass ich kommen werde. Das letzte Mal als ich nachhause bin ohne vorher meiner Mutter bescheid zu sagen, dass ich komme, habe ich erstmal riesigen Ärger bekommen.

Meine Mutter sagte in etwa: >>Dimitri Danil Belikov!! Da sagst du nicht ein Wort, dass du herkommst. Da stehst du einfach vor der Tür und nichts ist vorbereitet! Kein Kuchen! Kein leckeres Essen! Nicht einmal für Blinis habe ich alles im Haus! Auch deine Geschwister wären jetzt hier hätten Sie nur gewusst, dass Du kommst. Wag es dir noch einmal unangekündigt hier auf zu schlagen und ich mach dir die Hölle heiß! Usw….<<
Sie kann eine sehr beängstigende Frau sein, wenn sie möchte. Danach meinte Sie ich solle mich erstmal von der Reise erholen und Sie würde in der Zwischenzeit alles für die Blinis einkaufen gehen. Da es mitten am Tag und zu dem noch unter der Woche war, war sonst keiner im Haus und ich konnte mich wirklich ein wenig ausruhen.

Mal sehen wie es diesmal wird. Immerhin sind gerade Ferien in Russland und so wird Viktoria, meine jüngste Schwester auf jeden fall zuhause sein. Und auch Sonja und Karolina, sowie meine Nichte Zoja und mein Neffe Paul werden da sein. Ich freue mich sehr alle bald wieder zu sehen. Ich habe Sie sehr vermisst auch wenn es manchmal echt anstrengend sein kann in einem Frauenhaushalt der einzige Mann zu sein. Paul ist gerade einmal 8 Jahre alt und zählt deswegen nicht auch wenn er auf dem Standpunkt ist, das er bereits als richtiger Mann durch geht. Paul geht zur Zeit auf eine Schule in Baja bis Karolina der Meinung ist, das er alt genug für eine Wächter Academy ist. Sie kann ihren Sohn einfach nicht los lassen.

Am Samstag um 17.00 Uhr geht es für mich los in Richtung Russland. Die gesamte Reise wird ungefähr 24h dauern. Aber bis dahin muss ich noch eine ganz wichtige Sache erledigen: ich muss es noch Lissa sagen.

In den letzten drei Wochen habe ich mich nicht getraut etwas zu sagen. Ich habe wahnsinnig Angst mit Ihr zu reden. Ich glaube nicht, dass Sie denkt ich wäre ein Feigling, weil ich im Grunde davon laufe um nicht mehr an das was passiert ist denken zu müssen. Und doch habe ich schreckliche Angst, dass Sie glaubt nach und nach würden Sie alle Personen verlassen die Ihr wichtig sind. Es muss sein, sonst werde ich nie wieder ein ruhiges Leben führen können, soweit es für einen Wächter eben möglich ist.
Am Besten ich mach es jetzt gleich noch und nicht auf den letzten Drücker. Ich fahre meinen Laptop herunter und ziehe mir meine Lederjacke über. Noch den Zimmerschlüssel eingepackt und schon bin ich draußen, in Richtung Unterrichtsräume unterwegs. Die letzte Stunde müsste gleich zu ende sein und somit warte ich vor dem Eingang auf Lissa.

Ich höre es klingeln und schon kommen die erstem Moroi aus dem Gebäude heraus um den Rest des Tages irgendwo, nur nicht in einem Unterrichtsraum, zu verbringen. Erst nachdem fast alle Moroi und Dhampire das Gebäude verlassen haben kommen Lissa und Christian Hand in Hand hinaus geschlendert. Lissa scheint wieder fröhlich sein zu können auch wenn ich ganz leichte ringe unter Ihren Augen sehen kann. Ich vermute, das Sie Alpträume von dem Strigoi Angriff hat auch wenn dieser fast drei Monate mittlerweile her ist. Normalerweise versuchen die meisten solche Geschehnisse sehr objektiv zu betrachten um so schnell wie möglich wieder einigermaßen normal leben zu können. Ich bin froh das Sie Christian noch hat um Sie zu unterstützen, vor allem da nun ich auch gehen werde. Beide bemerken mich nicht, da Sie in ein Gespräch vertieft sind.

„Hallo Lissa und Christian.“, sage ich als Sie direkt vor mir stehen. Erschrocken schauen mich beide an, so als wär ich aus dem nichts erschienen.

„Ohh…Ha…Hallo Dimitri. Hast du uns erschreckt. Ist etwas passiert?“, fragt mich Lissa und hält sich die Hand aufs Herz um sich von dem Schock zu erholen.
„Nein keine sorge es ist nichts passiert.“

„Warum schaust du dann so ernst? Ach stimmt ja du kannst ja nur ernst und ernster schauen!“, lacht Sie. Es ist schön Sie wieder lachen zu hören auch wenn Ihr vermutlich das Lachen gleich vergehen wird.

„Lissa ich würde gerne kurz mit dir reden wenn du Zeit hast.“ Ich Bete dafür das Sie keine Zeit hat, so das Ich das Gespräch noch etwas aufschieben kann.

„Natürlich hab ich Zeit für dich. Christian würdest du uns bitte alleine lassen? Ich komm dann später zu dir.“ Ich glaube die Götter hassen mich.

„Aber natürlich. Ich liebe Dich, bis später.“ Christian gibt Lissa noch einen Kuss und verschwindet in Richtung Kantine. Ich bin um ehrlich zu sein neidisch auf die Beziehung der beiden. Ich wünschte es hätte mit Rose und mir so sein können

„Komm Dimitri. Am besten gehen wir in die Kirche da dürfte im Moment keiner sein. Ich habe den Pfarrer vorhin erst vorbei gehen sehen. Weg von der Kirche.“

Vasilisa geht voran und ich folge Ihr mit einem kleinen Abstand. Wie Sie es vorhergesagt hatte ist die Kirche leer und wir setzen uns in die hinterste Reihe. Es beruhigt mich ein wenig hier zu sein. Dieser Ort ist mir bereits so vertraut, dass ich fast mit geschlossenen Augen hätte sagen können wie es hier aussieht.

„Nun Dimitri, was gibt es den?“

„Lissa. Ich weis nicht wie ich am besten anfangen soll und ich habe ein wenig Angst vor deiner Reaktion um ehrlich zu sein.“

„Aber jetzt sei doch nicht so wir sind doch Freunde und du kannst mir alles sagen, dass weist du doch. Also los sprich es aus.“

„Ok in Ordnung. Ich werde die Academy verlassen!“

Geschockt schaut Sie mich an und bringt kein Wort heraus. Genau davor hatte ich solche Angst. Aber ich sage nichts um Ihr die Möglichkeit zu geben diese neue Information zu verarbeiten.
Ich habe das Gefühl als würden Stunden vergehen ohne, dass einer von uns ein Wort sagt. Es müssen aber nur ein paar Minuten vergangen sein bevor Lissa kurz die Augen schließt, tief Luft holt und mir mit zittriger stimme Antwortet: „A…Aber wieso? Ich … Ich dachte dir gefällt es hi…hier. Wa…Warum willst du unbedingt gehen? B…Bitte! I…Ich ha…habe doch nur noch d…dich und Ch…Christian!“
Und da war es vorbei mit Ihrer Selbstbeherrschung und Sie bricht in Tränen aus. Es sieht so aus als würde Sie nicht so schnell wieder aufhören zu Weinen. Ich nehme Sie in den Arm und versuche vergeblich Sie zu beruhigen.

„Sch…Sch. Es ist alles gut. Bitte beruhige dich. Es ist doch nicht das Ende der Welt.“

„D…Doch! E…E…Erst Ro…Rose. J…Jetzt d…du! Und b…bald viel…leicht auch n…noch Christian!“

„Aber jetzt mal doch nicht den Teufel an die Wand. Rose hätte dich niemals freiwillig verlassen. Leider haben wir auf das Schicksal keinen Einfluss. Christian wird dich nie verlassen, da bin ich mir sicher. Ich bin ja auch nicht einfach weg. Ich werde nur an einer anderen Academy arbeiten und wir werden uns sicher wieder sehen. Vertrau mir. Das leben ist kompliziert aber du bist stark, mutig und scharmant. Du wirst noch viel erleben und viele neue Freunde finden die dich bei allem unterstützen werden.“

Sie antwortet nicht sondern weint einfach in meinen Armen weiter.
Circa eine Stunde sitzen wir so da. Lissa am Weinen und ich, der Sie versucht zu trösten. Langsam merke ich wie die Tränen versiegen und Ihr nun nur noch die Nase läuft. Ohne Sie los zu lassen krame ich ein sauberes Taschentuch aus meinem Mantel und reiche es Ihr. Sie befreit sich aus meinen Armen und putzt sich die Nase.

„Wo ist diese neue Arbeit?“, fragt Sie.

„Rumänien.“

„Rumänien!?“

„Ich musste mir einfach einen neuen Ort suchen an dem ich die nächste Zeit leben möchte, bevor es weiter geht.“

„A…Aber warum denn so weit weg von hier?“

„Ich habe an der Marena Academy ein gutes Angebot bekommen. Ich werde da als Lehrer Arbeiten. Keine sorge auch wenn ich weit weg sein werde, wenn Du irgend welche Problem hast und meine Hilfe brauchst werde ich immer an deiner Seite sein.“

„Warum kann das Leben nicht einmal einfach sein? Ich sollte langsam zurück gehen. Es ist bald Ausgangssperre.“ Mit einem Seufzer steht Sie auf und geht Richtung Ausgang. Wenn nicht jetzt, dann werde ich es nie schaffen.

„Lissa! Bitte warte noch kurz.“

„Ja?“

„Ich wollte nur noch sagen, dass… bitte verstehe es nicht falsch aber… ich hoffe sehr das du in einigen Jahren unsere neue Königin wirst.“

„Bitte!!“, ruft Sie völlig geschockt aus.

„Ich hatte diesen Gedanken schon eine weile und wollte ihn dir unbedingt noch sagen. Ich habe es dir vorhin bereits gesagt. Du bist stark, mutig und scharmant zudem bist du noch die freundlichste und gütigste Person die ich je getroffen habe. Du wärst großartig als Königin. Du sollst ja nicht gleich Morgen gekrönt werden“, lache ich. „Denk einfach mal darüber nach. Königin Tatiana wird wohl noch eine weile auf dem Thron sitzen so zäh wie Sie ist. Doch wenn das nächste mal eine Königin oder ein König gekrönt werden soll. Dan versprich mir nur, dass du zumindest an der Wahl teil nimmst. Ok?“

„Ok ich werde darüber nachdenken. Dann musst du mir aber auch etwas versprechen. Und zwar darfst du die Hoffnung nie aufgeben, dass eines Tages ein wunder geschieht.“

„Natürlich verspreche ich dir das. Aber Lissa was meinst du damit genau?“

„Wenn ich das nur wüste! Gute Nacht Dimitri.“

„Gute Nacht Lissa.“ Kurz nehme ich Sie noch einmal in den Arm aber ich glaube nicht, dass Sie gleich wieder anfängt zu weinen.
Schon ist Sie weg und auch ich mache mich auf den Weg in mein Zimmer.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast