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Rosen Tanz

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
05.11.2016
18.09.2020
21
24.853
8
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Dieses Kapitel
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18.09.2020 1.945
 
Vier Wochen später stehe ich vor einem großen Spiegel in einen Anzug gesteckt, welchen Rose rausgesucht hat.

„Muss ich wirklich einen Anzug tragen?“, frage ich Rose, welche mich kritisch mustert.

„Natürlich musst du. Immerhin gehen wir zu Lissas und Christians Hochzeit. Und Lissa hat ausdrücklich verlangt, dass wir schick angezogen sein sollen und nicht die Wächteruniform tragen dürfen.“

Ich seufze einmal tief und ergebe mich meinem Schicksal. „Du weist aber, dass sollte ich Kämpfen müssen, der Anzug das nicht überleben wird?“

„Und mein sündhaft teures Kleid auch aber hey. Immerhin ist Lissa die Königin und einer Königin darf man nichts abschlagen"

Sie gibt mir einen Kuss auf die Wange und geht zur Verkäuferin alles weiter klären. Ich schau mich noch einmal genau im Spiegel an und bin doch ganz Froh einen Anzug tragen zu müssen. Rose kommt zurück. Ich zieh mich um und wir gehen wieder zurück in unsere kleine 2 Zimmer Wohnung am Königshof. Seit einer Woche sind wir hier und ich hatte erwartet wir würden in getrennten Zimmern im Wächter Wohngebäude schlafen. Doch kaum sind wir angekommen hatte Lissa auch schon diese Wohnung für uns vorbereitet. Ich bin Froh darüber, da ich so fast meinen gesamten Tag mit Rose verbringen kann. Ich bin noch immer Lehrer an der Marena Academy. Rose gefällt es auch sehr gut dort und so haben wir beschlossen gemeinsam in Rumänien zu bleiben. Rose trainiert jeden Tag um wieder in ihre alte Form zu kommen und so besucht sie jeden Tag meinen Kampfunterricht und hilft mir beim Ausbilden. Da sie im Moment noch nicht in Form ist aber dennoch alle Techniken kennt und zu dem noch Praxis Erfahrung hat ist sie mir eine große Hilfe. Immerhin hat sie momentan nicht genug Kraft um meine Schüler nach einer Übung außer Gefecht zu setzen. Ich glaube auch Ihr macht es spaß die Jüngeren zu unterweisen und zu zeigen was sie drauf hat. Vielleicht möchte Sie ebenfalls als richtige Lehrerin anfangen so könnten wir uns den Unterricht teilen wodurch sich natürlich auch andere Gelegenheiten ergeben würden. Victoria hat Rose auch kennen gelernt und beide verstehen sich auf anhieb sehr gut. Mittlerweile fragt sie mich kaum noch nach Einzelunterricht sondern geht viel öfter zu Rose um von Ihr zu lernen. Ich bin froh, dass sich beide so gut verstehen.

Ich muss schon sagen für alles was in der Vergangenheit passiert ist sind wir jetzt zusammen sehr glücklich und ich hoffe, dass das auch noch lange so bleiben wird.

Gemeinsam verlassen wir das Geschäft und laufen zu unserer Wohnung. Morgen ist bereits die Hochzeit und in drei Tagen gehen wir wieder nach Rumänien.

„Möchtest du noch etwas machen solange wir hier sind Rose?“, frage ich auf dem Weg. Wir haben alles was wir vor hatten schon erledigt und viel Zeit bleibt auch nicht mehr aber vielleicht hat sie doch noch eine Idee.

„Hm. Ich weis nicht eigentlich nicht. Morgen muss ich schon früh bei Lissa sein. Sie hat für uns beide eine rund um Verschönerung geplant. Bis die Hochzeit beginnt werde ich also bei Ihr sein und als Brautjungfer sollte ich das sowieso. Also mir reicht es völlig mich mit dir Zuhause aufs Sofa zu legen. Was hältst du davon wenn wir uns einfach einen Film anschauen?“

„Mir ist alles recht solange du bei mir bist. Also Couch und Film. Popcorn?“

„Unbedingt!“, ruft Sie begeistert und grinst mich an.

Der ganze Abend verläuft Ruhig und den Film haben wir nicht zu Ende geschaut da wir noch auf andere Gedanken gekommen sind.

- Am nächsten Tag-

Rose ist bereits sehr früh aufgestanden da sie zu Lissa musste. Ich hab noch etwas weiter geschlafen bin aber auch bald aufgestanden. Ohne Rose ist das Bett einfach zu leer.
Die Hochzeit beginnt um 23:00 Uhr in der Kirche des Königshofes. Da ich mit Rose zusammen Brautjungfer und Trauzeuge bin muss ich spätestens eine Stunde vorher da sein. Bis dahin habe ich jetzt noch etwa zwei Stunden Zeit. Ich laufe gemütlich über den Hof zum Laden von gestern um meinen Anzug abzuholen. Er musste nur noch ein klein wenig angepasst werden weswegen ich Ihn Gestern noch nicht mit nehmen konnte.

Ich trete in den Empfangsbereich des Ladens, doch es ist keiner zu sehen. Nach etwa 10 Minuten ist noch immer niemand da, jedoch tritt hinter mir noch jemand in den Laden.

„Guten Tag Dimitri.“, höre ich eine Stimme hinter mir sagen.

Ich glaube schon zu wissen wer das ist und so drehe ich mich um und antworte: „Guten Morgen Alberta. Wie geht es Ihnen.“

„Mir geht es gut es gibt viel Arbeit wodurch man kaum die Zeit für andere Dinge findet. Aber jetzt sagen Sie mir doch wie es Ihnen ergangen ist? Wie läuft es in Ihrer neuen Stelle?  Macht Ihnen das Unterrichten Spaß? Und vor allem, ich habe natürlich gehört das Rosemary wieder da ist und bei Ihnen an der Schule ist, wie geht es Ihr?“

„Das sind aber viele Fragen die sie da haben. Sind Sie Morgen noch hier? Wie wäre es wenn wir uns einfach zum Kaffee Treffen und dann könnten wir in ruhe über alles reden?“

„Ich bin heute auf Königin Vasilisas Hochzeit eingeladen und Morgen Fahre ich schon wieder zurück.  Aber wenn es Ihnen nichts aus macht mit mir Frühstücken zu gehen dann würde das passen.“

„Sehr gern da haben wir sicherlich noch etwas Zeit zum Reden.“

„Und bringen Sie ruhig Rose mit.“, sagt sie noch augenzwinkernd.
Bevor ich etwas erwidern kann kommt der Inhaber in den Empfangsbereich und führ mich als erstes nach Hinten. Ich ziehe den Anzug direkt an um notfalls noch schnell etwas ändern lassen zu können, doch er passt perfekt.

„Das steht Ihnen ausgezeichnet muss ich sagen. Es ist doch mal etwas anderes als die immer gleiche Uniform.“, schwärmt der Verkäufer mir vor. Ich muss Ihm durchaus zustimmen das es sehr gut aussieht und ich möchte für Rose auch gut aussehen, doch sagen tu ich es nicht. Ich behalte meine Wächtermine auf und sage nur: „Gut ich werde Ihn direkt anbehalten. Vielen Dank ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.“

„Sehr gut sehr gut. Hier Bitte schön noch eine Tüte für Ihre Sachen. Ich wünsche ebenso eine  wundervollen Königlichen Hochzeitstag.“ Damit verschwindet der Verkäufer und widmet sich wieder anderen Dingen.

Ich Packe schnell meine Sachen ein und nehme mir nur noch die Wichtigen Dinge heraus um sie in meine Anzug Taschen zu tun. Als ich den Laden verlasse ist von Alberta nichts mehr zu sehen.
Ich Laufe schnell nach Hause um meine Sachen ab zu legen und mache mich direkt auf den Weg zur Hochzeit. Durch das lange Gespräch mit Alberta ist die Zeit so schnell verflogen, so dass ich bereits etwas knapp bin als ich in der Kirche eintreffe.

„Dimka! Hier drüben!“ Aus einer Seitentür streckt Rose den Kopf raus und winkt mir zu. Ich laufe direkt auf die Tür zu.

„Rose du bist ja ganz schön aufgeregt wenn du so schreist.“

„Du bist Spät. Alle sind schon da und Lissa verliert bald noch Ihre letzten Nerven.“

„ROSE! Wo bist du? Ist es Dimitri?“, ruft Lissa von weiter weg.

„Ja und ja!“, ruft Sie zurück. „Komm wir gehen lieber.“

Rose führ mich durch einen schmalen gang vorbei an ein paar verschlossenen Türen. Vor einer dieser Türen bleibt Sie stehen und klopft Kurz an bevor Sie Ihren Kopf durch einen spalt herein streckt.

„Lissa wir kommen jetzt herein"
Sie macht die Tür weiter auf so das wir hintereinander in das Zimmer gehen. Lissa Sitzt in der Mitte des Raumes auf einem Stuhl und wird von mindestens fünf Leuten Umringt. Alle laufen um sie herum oder machen etwas an ihr.

„Dimitri schön das du da bist ich dachte schon du verspätest dich und dann würde der ganze Zeitplan durcheinander geraten und Christian würde das bestimmt nicht gefallen am Ende überlegt er es such vielleicht doch noch anders wenn doch nicht die ganze Zeit jemand an mir herum zupfen würde aber ich will für Christian perfekt aussehen ich wünschte wir wären einfach irgendwo gemeinsam in eine kleine Kirche gegangen und hätten nicht so ein riesen Tam Tam veranstalten …“ Lissa redet ohne Punkt und Komma. Genau wie Rose sagte ist sie mit den Nerven am Ende.

„Lissa?... Lissa! Jetzt hohl doch mal Luft und beruhige dich ein bisschen. Alles wird gut. Du siehst wundervoll aus und Christian wird ich heute auf jeden fall Heiraten. Mach dir Bitte keine sorgen alles wird gut. Ich werde gleich mal zu Ihm gehen und wir sehen uns dann später.“

„Ok. Alles gut. Ja geh zu ihm dann kannst du in zumindest für mich fest halten, sollte er gehen wollen.“

„Mach dir keine Sorgen. Ich gehe dann mal.“ Ich drehe mich von Lissa weg und gehe noch kurz zu Rose. „Kannst du mir bitte noch sagen wo ich Christian finde?“

„Hm… Er müsste schon in der Kapelle sein also geh am besten den Gang zurück und durch die Tür, durch welche wir gekommen sind.“

„Alles klar bis dann Roza.“

Ich gehe also wieder den Weg Zurück in die Kappel und sehe auch direkt Christian und ein paar andere Leute.

„Dimitri Hallo!“, ruft er als er mich sieht. Er stellt mir Kurz alle vor und platziert mich dann an dem Punkt an dem ich stehen soll. Bis es los geht haben wir noch etwa eine halbe Stunde. So langsam kommen auch schon die ersten Gäste.

Die Trauung verläuft ohne zwischen Fälle und Lissa strahlt übers ganze Gesicht. Ob Rose wohl auch so aussehen würde wenn wir Heiraten würden? Ein paar Meter neben der Kirche ist der Festsaal. Er wurde sehr schön dekoriert mit viel Lichterketten und Blumen.
Da Rose Lissas einzige Familie ist sitzen wir mit am Brauttisch. Neben Christian sitzt seine Tante Tascha und noch ein paar Verwandte.
Lissa hat alles durchgeplant und nichts dem Zufall überlassen. Das Essen ist köstlich und eine Band spielt Musik. Es gibt auch ein kleines Programm für alle Gäste und auch einige Traditionen werden durchgeführt.

Als wir mit dem Essen fertig sind wird die Tanzfläche mit dem Hochzeitstanz eröffnet. Rose hat mir erzählt, dass die Beiden sogar Tanzunterricht hatten, damit alles perfekt läuft und so ist es auch. Ich fordere Rose auf mit mir zu Tanzen. Zunächst murrt Sie etwas da sie nicht so richtig möchte, doch dann kommt sie doch mit.

Wir fangen zunächst langsam an um uns an den Rhythmus zu gewöhnen und werden langsam immer schneller.
„Dimka wo hast du den so gut Tanzen gelernt?“, fragt sie mich nach ein paar Drehungen.

„Meine Großmutter hat gern getanzt und als ich groß genug war musste ich regelmäßig ihr Tanzpartner sein. Aber wo hast du das den gelernt? Ich hatte angenommen sportlich betätigst du dich am liebsten mit einem Pflock.“

Sie wird etwas Rot und sagt: „ Seit wir hier sind hat Lissa mich mit zu ihrem Tanzkurs geschleppt. Sie hat darauf bestanden, dass ich zumindest die Grundlegendsten Schritte lerne.“

„Erinnere mich bitte daran ihr dafür zu danken.“ Ich ziehe sie näher zu mir und beuge mich etwas Herunter um näher an ihrem Ohr zu sein und flüstere leise: „Du siehst außerdem umwerfend aus in diesem Kleid.“

In diesem Moment gibt es einen kleinen knall und es regnen langsam Rosenblätter auf die Tanzfläche. Und ich Tanze weiter mit meiner Roza im Arm in einem Meer von Rosen und bin in diesem Moment einfach nur Glücklich.


- Ende -


_________________________

Hallo Ihr Lieben.

Ich freue mich, dass Ihr es bis hierher geschafft habt.
Ich weiß, dass es lange gedauert hat doch nun ist das Warten vorbei. Dies ist das Ende meiner kleinen Geschichte. Ich hoffe sehr es hat euch gefallen. Vielleicht hattet Ihr ja genau so viel Freude beim lesen, wie ich beim schreiben.
Last gern ein Review da.

LG VVampireFanRose
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