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Rosen Tanz

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
05.11.2016
18.09.2020
21
24.853
8
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Dieses Kapitel
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02.08.2017 1.377
 
„Schneller!“

Seit zwei Monaten bin ich nun an der Marena Academy in Rumänien. Gerade halte ich den Unterricht für eine der unteren Wächterklassen. Deswegen halte ich noch keinen Kampfunterricht, sondern lehre ich zunächst die Grundlagen: Ausdauer, Geschwindigkeit und nicht in Panik verfallen.
Vor allem letzteres ist sehr wichtig für einen Wächter. Es kommt leider sehr oft vor, dass Wächter in Panik geraten und deswegen Fehler machen, welche ihnen leider auch das Leben kosten können. Im Moment gebe ich den Unterricht allein. Beim Unterricht für die höheren Klassen bekomme ich noch Unterstützung von Wächter Xavier Crow. Wächter Crow war der einztige Lehrer für Kampfkünste hier. Da er bereits sehr alt ist bat er darum abgelöst zu werden. Da ich allerdings vorher noch nie als Lehrer tätig war unterstützt er mich noch einige Wochen bis er der Meinung ist, dass ich bereit bin.

„Wächter Belikov! Warum müssen wir immer laufen? Ich dachte, das soll Kampfunterricht sein!“, mault einer meiner Schüler genervt.

„Ihr lauft, weil Ihr schnell sein müsst. Ihr müsst ausdauernd sein und vor allem müsst ihr lernen weg zu laufen. Wenn Ihr die Wahl habt zwischen kämpfen oder weglaufen, dann entscheidet euch für das Laufen.“, erkläre ich gelassen.

„Pff … wir sollen doch Kämpfen! Strigoi Töten und unsere Moroi beschützen oder etwa nicht.“, erwidert Janes daraufhin. Ich habe nichts anderes erwartet, das er sich als erstes zu Wort meldet. Janes ist ein sehr aufmüpfiger Schüler. Er glaubt, dass er schon nach kurzem Training bereit ist eine Strigoi ohne Probleme zu Töten. Aber er ist auch sehr talentiert. Wie Sie hat er die besten Voraussetzung einmal ein wirklich hervorragender Wächter zu werden.

„Ihr habt doch alle von dem Angriff auf eine Academy in den USA vor etwa einem halben Jahr gehört?“ Als Antwort bekomme ich ein einstimmiges >Ja<. „Nun wisst Ihr, dass erste was die Moroi und Dhampire damals getan haben, war weg zu laufen um alle Moroi in sicherheit zu bringen und um zu planen wie die Academy verteidigt werden soll.“

„Ja aber wir rennen ja nur!“, ruft Simon von etwas weiter hinten aus der Gruppe, welche sich vor mir versammelt hat.

„Ok, dann werden wir jetzt mal eure schnelligkeit testen. Findet euch bitte zunächst in zweier Teams zusammen und entscheidet wer Partner A und B ist.“ Circa 5 Minuten gebe ich ihnen Zeit sich zu einigen. Zum Glück sind Sie sehr schnell und wir können direkt weiter mache. „Beide Partner stellen sich Bitte am Anfang der Rennbahn auf. Partner A wird zuerst los laufen. Sobald ich euch ein zeiche gebe wird Partner B ebefalls los laufen und versuchen Partner A zu fangen. Wenn Partner A es schafft eine Runde um den Platz zu laufen ohne gefangen zu werden muss Partner B eine Strafrunde am Ende der Stunde laufen. Schaft es allerdings Partner B Partner A zu fange, so gild die Strafrunde für Partner A. Wir werden 3 durchgänge machen und danacht werden Fänger und Läufer tauschen. Das bedeutet jeder ist drei mal Fänger und drei mal Läufer. Wenn Ihr schnell seid znd genügend ausdauer besitzt, do müsst Uhr keine Strafrunde laufen.
Bitte stellt euch auf eure Plätze.
Partner A los!!
15…20…25…30
Partner B los!!“f

Ich schaue genau hin und sehe bereits in der ersten Runde, wer das Lauftraining wirklich ernst genommen hat.
Zum Schluss muss jeder mindestens 2 Runden laufen. Ich hoffe, dass jetzt alle verstanden haben wie wichtig das Training und wenn es nur Runden laufen ist ist. Nach den Strafrunden ist der Unterricht beende. Auch für mich ist für heute schluss mit Unterricht. Jedoch muss ich heute Nacht, was eigentlich der Tag bei den Menschen ist noch einige Stunden Wache am Haupttor der Academy halten. Auch wenn ich als Lehrer an der Academy angesellt bin so habe auch ich Wächter Dienst zu tun. Zum einen liegt das am Wächter mangel und zum anderen auch, weil ich als Lehrer noch nicht vollständig ausgelastet bin. Ich mache den Wächterdienst aber auch gern, da ich sonst kaum etwas habe womit ich meine Freizeit verbringen kann.

Um für die Nacht fit zu sein gehe ich in mein Zimmer um noch etwas zu Schlafe. Die Marena Academy ist anders als die St. Vladimir aufgebaut. Ich bin im Moment noch auf dem Trainingsplatz. Nebem dem Platz sind mehrere große Steingebäude, welche Unterrichtsräume, Büros sowie die Bibliothek und die Krankenstation enthalten. Auch ist eins der Gebäude das Wächtergebäude der Schule. Um zu den Schlafhäusern zu kommen muss ich durch einen Wald gehen. Der Wald ist nicht einmal besonders klein. Man muss eine ganze weile laufen um hindurch zu gehen. Die Aufteilung mit dem Wald ist aus einem bestimtem grund so gemacht worden. Da wie in St. Vladimir die Wächter Schüler des letzten Jahres kurz vor Ihrem Abschluss ein Praktikum mache sollte dieser Wald als besondere schwierigkeit dienen. Als Strigoi verkleidete Wächter können sich da bestens verstecken umd die Schüler müssen besonders wachsam sein.

Durch diesen Wald gehe ich gerade um zu meinem Quartier zu gelangen. Es ist schön friedlich einige Laternen sind am Wegesrand installiert, so das man das Gefühl einer Allee bekommt.
Plötzlich springt mich von hinten etwas an. Sobald Sie mir allerdings Ihre Hände auf die Augen gelegt hat weis ich wer das nur sein kann.
„Na Süße wie läufts?“

„Na geht so würde ich mal sagen. Hab ich dir nicht gesagt, dass du mich nicht Süße nennen sollst? Aber hey was machst du heute noch? Ich dachte wir könnten vielleicht ein  wenig an mir arbeiten.“

„Sorry aber ich hab heute Abend noch Dienst und bin deswegen gerade auf dem Weg ins Bett.“

„Na gut dann aber Morgen?“

„Ja Morgen ist in Ordnung.“

„ Juppi. Dann bis Morgen und Schlaf gut.“ Und damit war das Energiebündel auch schon wieder davon  gerauscht. Ich schaue ihr noch kurz nach und mache mich aber nun auch wieder auf den Weg zu meinem Zimmer.


Unausgeschlafen wache ich auf. Ich schaue auf die Uhr und sehe, dass ich nur 3 Stunden geschlafen habe. Leider muss ich schon auf stehen, sonst hätte ich versucht noch etwas zu schlafen. Nachts wach zu sein ist in unserer Welt gar nicht mal so schwer, da es hell ist. Dennoch hätte ich gern etwas länger geschlafen. Ohne viel Wind zu machen Dusche ich schnell und zieh mir eine Jeans und ein schwarzes Shirt an. Noch die Schuhe und schon bin ich zur Tür raus. Meinen Ledermantel lasse ich in meinem Zimmer liegen, da es mittlerweile recht warm ist. In der Kantine hohle ich mir noch schnell ein Brötchen. Für ein langes Essen ist keine Zeit, da ich bereits spät dran bin.

Am Tor angekommen begrüßt mich Wächterin Lara Steiner und Wächter Nijh Singh beide hatten bisher Dienst und warten nur noch auf Ihre Ablösung um auch endlich etwas zu Essen und dann schlafen zu gehen. Fünf Minuten nach mir kommt auch Wächter August Storm, mit dem ich zusammen Dienst habe.

Einige Stunden ist alles ruhig jede volle Stunde macht einer von uns einen kleinen Kontrollgang ansonsten sitzen wir in einer kleinen Hütte am Tor und beobachten die Umgebung.
Die Hütte ist nicht groß und aus Holz wir habend eine kleine Küchenwand und einen Waschraum. Die Hütte steht vor dem Tor also außerhalb der Academy. Vom Tor aus führt eine lange gerade Straße weg von der Schule. Die Straße ist auf beiden Seiten von einem Waldgesäumt.

Mitten in der Nacht so gegen um eins gehe ich wieder auf Kontrolle und August bleibt zurück. Kaum bin ich raus aus der Hütte sehe ich weit entfernt auf der Straße auf mich zu laufen. Mein ganzer Körper spannt sich an und meine Hand wandert zu meinem Pflock an meiner Hüfte. Aufmerksam beobachte ich die Straße um zu sehen, ob noch jemand auftaucht aber niemand ist da. Nun konzentriere ich m6ich vor allem auf die Person auf der Straße. Sie ist nicht schnell und torkelt ein wenig. Plötzlich bricht die Person auf der Straße zusammen. Ich rufe August zu mir und sage Ihm, das er hier bleiben soll um notfalls Hilfe zu rufen.  Langsam gehe ich auf die Person zu. Sie ist etwa 1,5 km von mir entfernt, deswegen weis ich nicht ob es sich um eine Mann oder eine Frau handelt geschweige den ob es ein Mensch ist.
Langsam und kampfbereit komme ich der Person immer näher.
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